11 Mio für den Wassertourismus und 9 Mio für die Saline

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Die Stadt Halle (Saale) will 11,2 Millionen Euro für die Verbesserung des Saaletourismus investieren. Dabei hofft die Stadt auf eine großzügige Förderung, 1,1 Millionen Euro sollen aus Eigenmitteln fließen. Insbesondere geht es dabei um die Umsetzung des Wassertourismuskonzepts. Der Stadtrat soll die Beantragung aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur – Touristische Infrastruktur“ beschließen.

Einen Teil will die Stadt in die Sanierung oder das Neuanlegen der Radwege entlang der Regensburger Straße, Delphinstraße und Kaiserslauterer Straße investieren. Der Elsterradweg soll auf 1,5 Kilometern Länge zwischen dem Wasserwerk Beesen bis zur Röpziger Brücke unmittelbar entlang der Elster geführt werden. Auch der Saaleradweg im Bereich Altböllberg soll direkt an den Fluss heran gelegt werden, dafür wird das Gelände der Hildebrandt’schen Mühle genutzt.

Auch am Brückenneubau von der Franz-Schubert-Straße zur Saline hält die Stadt fest, eine Schrägseilbrücke ist hier vorgesehen. Auch die Hafenstraße soll neben dem Stadthafen eine Brücke erhalten, die zum Sandanger führen wird.

Den Mühlgraben will die Stadt, wie schon im Konzept vorgesehen, für Paddler öffnen. An der Neumühle und der Steinmühle müssen dafür noch bauliche Hindernisse beseitigt werden. Auch eine Sanierung der Ufermauer, eine Bootsumfragestelle und eine Bootsrutsche sind vorgesehen.

Eine Slipanlage für Boote soll im Bereich Sandanger entstehen. Zudem soll die Wegeanbindung von der Saalepromenade Giebichenstein zum Bergzoo verbessert werden. Ein Radweg soll errichtet werden, der Fußweg wird den Plänen zufolge saniert. Auch soll am Riveufer zwischen Heine-Felsen und Ochsenbrücke ein neuer Spielplatz gebaut werden.

9,2 Millionen Euro sollen in die Aufwertung des Holzplatzes und der Saline fließen. Ein Großteil davon wären EFRE-Fördermittel der Europäischen Union, 610.000 Euro müsste die Stadt als Eigenmittel tragen. Der Stadtrat soll die Mittelbeantragung am Mittwoch beschließen.

Vorgesehen sind die Sanierung von Siedehaus, Großsiedehalle, Sichteranlage und Saalhornmagazin des Salinemuseums. Damit sollen unter anderem weitere Ausstellungsflächen für das Museum sowie für pädagogische Angebote geschaffen werden. Vorgesehen ist auch die Aufwertung des Museumsumfelds zu einem Salinepark. Zudem soll ein Bootsanleger unweit des Museums errichtet werden.

Auf dem Holzplatz sind Entsiegelungsmaßnahmen vorgesehen. Auch soll der Park des Hoffens, Erinnerns und Dankes erweitert werden. Die Stromsaale erhält einen Bootsanleger. Zudem soll ein Sole-Förderturm an die Geschichte der Salzförderung erinnern. Zudem soll ein neuer Weg als Hauptachse von der Saale zum Gasometer entstehen, in dem das neue Planetarium errichtet wird.

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