Startschuss für neues Kinderschutzhaus für traumatisierte Kinder

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In Halle (Saale) wird in den kommenden Monaten ein „Mattisburg“-Kinderschutzhaus entstehen. Am Donnerstag wurden Details vorgestellt.

Auf einem 1.700qm großen Grundstück an der Barbarastraße wird gebaut, Ende 2018 soll Eröffnung gefeiert werden. In den kommenden Wochen werden die Ausschreibungen vorbereitet sowie Detailpläne erarbeitet. Die speziellen Anforderungen für die Kinder müssen dabei erarbeitet werden. Investiert wird etwa eine Million Euro, die Hälfte davon wird durch die Urban Stiftung finanziert.

Die diagnostische Einrichtung für traumatisierte Kinder mit Erfahrungen von schwerer Gewalt und Vernachlässigung wird von den Stiftungen „Ein Platz für Kinder“ und der „D. und H. Urban Stiftung“ finanziert. Partner vor Ort werden der Caritas Regionalverband Halle e.V. sowie das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara sein. Betreut werden sexuell missbrauchte und gewaltgeschädigte Kinder im Alter zwischen vier und zwölf Jahren. Insgesamt 12 Plätze wird es geben. Vermittelt werden die Kinder durch die Jugendämter. Ein halbes Jahr werden sich Spezialisten die Kinder anschauen. Anschließend gibt es einen ausführlichen Bericht für das Jugendamt sowie eine Empfehlung für die weitere Betreuung der Kinder.

Ähnliche Einrichtungen gibt es in Hamburg und Hannover, dafür wurde die Stiftung bereit mit dem Hanse Merkur Preis für Kinderschutz ausgezeichnet.

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