Ortsumgehungen und Saalebrücken: Stadtrat soll Geld für Planungen locker machen

Riebeckplatz

Im September hat der hallesche Stadtrat das Verkehrsentwicklungskonzept 2025 beschlossen. Enthalten sind darin auch einige Neubaumaßnahmen. Doch Wünsche kann man viele äußern, nun geht es um den nächsten Schritt. Der Stadtrat soll Geld für Vorplanungen bereitstellen.

So sollen für einen möglichen weiteren Saaleübergang zwei Freihaltetrassen prüft und anschließend in den Flächennutzungsplan integriert werden. Dies betrifft einen nördlichen Saaleübergang zwischen Nordstraße und L50 in Höhe des Hafens Trotha sowie den mittleren Saaleübergang zwischen der Straße An der Feuerwache und dem Böllberger Weg südlich der Rennbahn. 80.000 Euro, so schätzt die Stadt, werden die Untersuchungen kosten. Ein Beschluss, dass diese neuen Brücken auch gebaut werden, ist das noch nicht. Doch die Aufnahme in den Flächennutzungsplan bedeutet, dass die für eine etwaige Straße benötigte Flächen nicht anderweitig bebaut werden dürfen.

Für 20.000 Euro sollen zudem Untersuchungen zur verkehrlichen Notwendigkeit weiterer Ortsumgehungen geprüft werden. Das betrifft die Ortsteile Bruckdorf, Reideburg, Radewell, Ammendorf, Lettin, Dölau und Trotha. Auch eine Verbindung zwischen der B100 und der L50, einer sogenannten Nordosttangente als Fortführung der Osttangente, soll geprüft werden.

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