Stadtverwaltung verweigert Mitarbeiterparkhaus für Bergmannstrost

dsc_1412

Das Klinikum Bergmannstrost ist sauer auf die Stadt. Anlass ist der geplante Bau eines Parkhauses unweit der Klinik. Das Krankenhaus will baufällige Garagen abreißen und dort ein zweistöckiges Parkhaus bauen.

Derzeit habe man für die 1.560 Mitarbeiter keine separaten Parkplätze, nur ein Parkhaus für Patienten und Angehörige. Aus diesem Grund hätten sich 90 Prozent der Mitarbeiter in einer Befragung unzufrieden mit der Situation gezeigt. Doch das Vorhaben scheitere an „fadenscheinigen Begründungen“ der Stadtverwaltung, sagte ein Vertreter der Klinik. Man habe eine Bauvoranfrage gestellt. Die sei von der Stadt nicht genehmigt worden. Das Parkhaus würde die Anwohner zu sehr stören. Der Klinik-Vertreter sprach von einem „Kampf um Parkplätze in Straßen. Das ist definitiv eine größere Belastung für die Anwohner.“

Die Stadt hatte argumentiert, laut Flächennutzungsplan sei es ein Wohngebiet, dort sei ein Parkhaus nicht zulässig. Zudem gebe es keinen Bebauungsplan. Der Klinikvertreter wies darauf hin, dass die Stadtwerke am Kraftwerk einen größeren Wärmespeicher errichten. Der sei ja offenbar kein Problem.

Oberbürgermeister Bernd Wiegand lädt die Klinik für nächste Woche zum Gespräch ein. Dann soll der Ablehnungsbescheid noch einmal analysiert werden.

image_pdfimage_print

Diesen Artikel teilen: