30 Jahre Fahrradclub Sachsen-Anhalt – ADFC verschenkt zum Jubiläum 30 Mitgliedschaften für Familien

Seit mittlerweile 30 Jahren gibt es den ADFC in Sachsen-Anhalt. Zeit für den Fahrradclub, zurückzublicken. Allein im vergangenen Jahr konnte die Mitgliederzahl um 22 Prozent steigern

Am Thema Radverkehr komme niemand mehr vorbei, freut sich der ADFC. Fahrradgeschäfte kommen wegen der vielen Kundenwünsche längst an die Grenzen ihrer Lieferanten, über Radpolitik wird auf allen Ebenen gesprochen. Es bleibe aber noch viel zu tun, „von schönen Worten oder Geld allein werden weder Radwege besser noch Landstraßen sicherer, die konkrete Arbeit vor Ort bleibt vielseitig, spannend und wichtig.“

Um den Einstieg in den Verein zu erleichtern und einfach mal herauszufinden, wie der adfc arbeitet, was die Mitgliedschaft bringt, gibt es das Projekt 30 x 3. 30 Familien oder Einzelpersonen, die noch nicht Mitglied im adfc sind, soll für ein Jahr die Mitgliedschaft im Fahrradclub geschenkt werden, wofür noch Sponsoren gesucht werden, die den Jahresbeitrag von 56 € bzw. 68 € übernehmen. Die ersten drei Schenkerinnen haben sich schnell gefunden: Heidrun Mechel, Amelie Börries und Ramona Hoffmann.

Es gelte weiterhin: „wir haben viel zu tun, packen wir‘s an! Der neue Koalitionsvertrag gibt die Richtung vor.“

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11 Antworten

  1. Exilhallenser sagt:

    Dass die Fahrradhändler momentan nicht liefern können, liegt an den unterbrochenen Lieferketten in Südostasien, wo viele Fahrradteile produziert haben. Von daher sind die Aussagen des ADFC reine Märchengeschichten. Außerdem gibt es mit etwa 48 Millionen PKW in Deutschland so viele angemeldete Autos wie nie zuvor.

    Außerdem sollte sich der ADFC aus der (Landes)-Politik heraushalten. Was im Koalitionsvertrag steht und ausgehandelt wurde, geht diese Herrschaften nichts an. Dafür gibt es politische Parteien. Es passt nicht zu einer Demokratie, wenn nicht demokratisch legitimierte Organisationen Einfluss auf die Regierung nehmen wollen.

    • Brumm Brumm sagt:

      Na da haben wir aber Glück, dass sich die Kohle und Erdöllobby vollkommen aus der Politik heraus hält. Wäre ja nicht auszudenken was passieren würde wenn die Milliardenkonzerne jahrzehntelang Desinformation betreiben und Politiker schmieren würde um ihren eigenen Profit zu steigern.

      • 10010110 sagt:

        Nicht zu vergessen der ADAC, die größte Autolobbygruppe der Republik.

        • Malte sagt:

          Was hast du dagegen? Ist halt eine Selbsthilfegruppe der Motorisierten… mal sehen, wann du deren Hilfsdienst und Hubschrauber auch mal brauchst…

  2. Fritz sagt:

    @Exilhallenser… Daumen hoch

  3. Konsument sagt:

    Haha die Wohlstandschauvinisten heulen gerade in ihren SUVs 😂😂😂

    P.S. Guter Artikel und btw der einzige Klub mit „AD“ am Anfang, dem Mensch beitreten sollte 😎

  4. Fritz sagt:

    Ein SUV?… wenn ich die Kohle hätte 🙂

  5. Fritz sagt:

    Dacia Sandero…das SUV für die kleinen Leute 😉

  6. Soso sagt:

    Jetzt muss man schon die Mitgliedschaft verschenken, um die zu steigern, Armutszeugnis