Auch Wohnblock in der Stolberger Straße in Halle-Neustadt wird zum „Müllbunker“
Südpark, Wippraer Weg, Richard-Paulick-Straße, und nun auch Stolberger Straße: in Halle-Neustadt sorgen immer mehr extreme Dreckecken mit teils verwahrlosten Häusern für Probleme. Rund um die Gebäude stapelt sich Sperrmüll, im Treppenhaus stehen defekte Elektrogeräte, alte Möbel und Hausrat. Teilweise sind Rettungswege blockiert – ein Zustand, der im Ernstfall lebensgefährlich sein kann.
Besonders zugespitzt hat sich die Situation in der Stolberger Straße 1–3. Die unbefriedigende Wohnsituation führte hier zu zahlreichen Auszügen langjähriger Mieter. Parallel dazu kam es zu einem starken Zuzug von vorwiegend rumänischen Staatsangehörigen. Probleme mit der Sauberkeit sind keineswegs neu. Bereits vor drei Jahren wurde nach Informationen von dubisthalle.de eine Mieterversammlung organisiert. Thema waren unter anderem die Mietnebenkosten – konkret jene Posten, die auch heute wieder für Diskussionen sorgen: Sperrmüllentsorgung, Gebäudeversicherung, Hausreinigung und Hauswartleistungen. Einige Bewohner sahen sich seinerzeit gezwungen, einen Fachanwalt für Mietrecht einzuschalten.
Ähnliche Entwicklungen waren zuvor bereits im Braunschweiger Bogen und in der Richard-Paulick-Straße zu beobachten. Vor dem Wohnblock in der Stolberger Straße parken mittlerweile zahlreiche Lieferwagen – häufig ungeordnet, teils auf Gehwegen oder in falscher Parkrichtung. Anwohner berichten von beschädigten Gehwegplatten und werfen dem Ordnungsamt mangelndes Durchgreifen vor. Während in der Vergangenheit einzelne Falschparker konsequent belangt worden seien, werde das aktuelle Geschehen offenbar geduldet, heißt es aus der Nachbarschaft.
Die Transporter werden nach Aussagen von Anwohnern für das Sammeln von Schrott genutzt. Regelmäßig würden größere Mengen Metall und Elektroteile angeliefert oder abtransportiert – mit entsprechenden Begleiterscheinungen wie Lärm und zusätzlichem Müll. Das Ordnungsamt ist nach Angaben von Anwohnern inzwischen regelmäßig vor Ort. Sperrmüll wurde zwischenzeitlich beräumt. Doch viele zweifeln an einer nachhaltigen Lösung. Kaum sei ein Problem beseitigt, entstehe andernorts das nächste.
Verflechtungen bei der Hausverwaltung
Im Zentrum der Kritik steht die Hausverwaltung „Smart Property“, die ihren Sitz in einem Bürogebäude in Gera hat – dort, wo zuvor auch die Hausverwaltung „Ivere“ residierte. Laut Unternehmensdatenbank North Data taucht Ivere im Bereich der Gesellschafterlisten auf. Brisant: Der heutige Geschäftsführer von Smart Property und der frühere Ivere-Chef waren gemeinsam im Management von „Sim Property“ tätig. Dieses Unternehmen wiederum wurde im Zusammenhang mit drohenden Versorgungsabschaltungen im Südpark als Verwalter betroffener Liegenschaften genannt. Smart Property ist aktuell auch für Immobilien in der Richard-Paulick-Straße zuständig – also für jene Objekte, in denen ebenfalls wiederholt Müllprobleme gemeldet wurden und ebenfalls die Versorgungseinstellung durch die Stadtwerke wegen unbezahlter Rechnungen drohte. Für viele Bewohner ergibt sich daraus ein Muster, das Fragen aufwirft.
Zwar zeigen Kontrollen des Ordnungsamtes und punktuelle Aufräumaktionen kurzfristige Wirkung. Doch ohne strukturelle Veränderungen – so die Einschätzung mehrerer Anwohner – sei keine nachhaltige Verbesserung zu erwarten. Für die verbliebenen langjährigen Bewohner bleibt vor allem ein Gefühl: das der Ohnmacht. Viele fragen sich, wie lange ihr Viertel noch schleichend an Lebensqualität verlieren wird – und wer letztlich Verantwortung übernimmt, bevor aus einzelnen Dreckecken ein dauerhaftes Problemquartier wird.











Das glaube ich nicht .
Doch die EU wurde dafür gegründet. Und Wir zahlen dafür ein.
Genau, alles nur FakeNews! 😉
Schade dass langjährige deutsche Mieter es nicht schaffen ein gutes Vorbild für die neuen internationalen Mieter zu sein…
Das haben Sie aber lieb gesagt.
Da kann das Ordnungsamt am Abend und besonders am Wochenende den Parkplatz Penny Hettstedter Straße kontrollieren. Hier stehen bis zu 10Autos , Transporter und PKWs, von unseren neuen Freunden.
@Ronny. Ich habe mit den Verkäuferinnen des Penny geredet da mich so ein BMW Fahrer mit BG Nummernschild auf dem Parkplatz fast umgefahren hätte als er dort herum raste. Also: die Polizei kommt dort nicht da es Privatgelände ( gehörig zu Penny) ist. Auch das OA fühlt sich nicht zuständig. Die Mitarbeiter haben auch den Betreiber der Überwachung des Parkplatzes informiert. Diese kommen ebenfalls nicht. Die haben sich herausgeredet es wäre angeblich nicht ihre Aufgabe. Aber wenn man es anders herum sieht, wer dort zu lange parkt, bekommt man vom Betreiber ein Knöllchen. Nur bekommen, komischerweise die Fahrzeuge ( egal ob Pkw oder Transporter) mit BG, PL und RO, welche dort teils tagelang stehen nicht ein Knöllchen, werden auch nicht abgeschleppt. Dies haben mir auch die Mitarbeiter gesagt. Warum dies so ist wissen die Mitarbeiter auch nicht. Somit sieht es eher so aus als daß der Betreiber für die Überwachung ebenfalls kein Stress mit den Familien haben möchte. Die Mitarbeiter könnten zwar auch von ihrem “ Hausrecht“ Gebrauch machen und die Typen vom Parkplatz verweisen aber ich glaube nicht dass sie sich dafür die Zeit und den Stress danach auf sich nehmen wollen. Man könnte nun allen raten sich andere Nummernschilder ans Auto zu machen um so für die nächsten Jahre kostenfrei einen schönen Parkplatz zu haben, du verstehst 😉
Sind sie doch: sie ziehen weg.
Man sollte nur mal schauen wer dort wohnt.
Ganz Halle Saale verkommt zum Müllbunker
ganz Halle? wie kommt man denn auf den schwachsinn
Im Döner werden noch ganz andere „Theorien“ zusammengebraut!
Kannst du nicht wissen, wenn du nicht eine Wohnung verlässt
@Ronny…eines würde doch noch gehen. Das OA würde kommen wenn die Fahrzeuge Kraftstoffe verlieren würden. Dann ginge es um Umweltschutz und das OA könnte Maßnahmen forden.
Stollberger 1 bis 3 war Mal ein ruhiges wohnen. Trotz der syrischen und afghanischen Mitbewohner. Dann kamen die ersten Osteuropäer. 22.30 Uhr Krach. Lärm als wenn Bäder entkernt werden . Bei versuch ruhiger und sachlicher Diskussion, wurde die Halzlatte rausgeholt. Info an die Verwaltung , zwecklos keine Reaktion. Bester Ausweg: Auszug. Hier geht es nur um dass kassieren und steuerliche Abschreibung.
OAmt und Polizei haben an normalen Verhältnissen kein Interesse. Deutsche Fahrer lassen sich einfacher Abkassieren.
Ein Rollkommando wäre angemessen. Kurzer Prozeß.
Was hier sichtbar wird, ist kein Zufall, sondern ein Kettenversagen.
Erstens, der Eigentümer.
Wer ein Haus besitzt, trägt Verantwortung. Müll im Treppenhaus und blockierte Rettungswege sind kein „Mieterproblem“, sondern Organisationsversagen. Eigentum heißt nicht nur Miete kassieren, sondern Ordnung und Sicherheit gewährleisten.
Zweitens, die Verursacher.
Wer Gemeinschaftseigentum vermüllt oder beschädigt, handelt rücksichtslos. Das ist keine soziale Frage, sondern eine Frage des Respekts gegenüber Mitbewohnern.
Drittens, die Behörden.
Die Stadt darf nicht alles,aber sie darf einschreiten, wenn Gefahren bestehen. Wenn Zustände jahrelang eskalieren, entsteht der Eindruck, dass vorhandene Mittel nicht konsequent genutzt werden.
Viertens, der Bürger.
Wer über Jahrzehnte wegschaut, Probleme relativiert, oder nur moralisch überlegen kommentiert, trägt zur Verstetigung bei. Zivilgesellschaft bedeutet nicht Empörung im Nachhinein, sondern Haltung und Mitwirkung im Vorfeld.
So entstehen schleichend Zustände, die früher kaum vorstellbar waren, nicht weil Regeln fehlen, sondern weil sie nicht konsequent durchgesetzt werden.
Rechtlich ist die Verantwortlichkeit klar.
Praktisch fehlt oft der Wille, sie durchzusetzen.
Das Ghetto breitet sich aus!