Bau- und Vergabeausschuss lehnt Ampellösung für Dölau ab – Stadtverwaltung legt Widerspruch ein
Weil die seit Jahrzehnten bestehende Lösung nicht StVO-Konform ist, soll die Ampelanlage an der Kreuzung Salzmünder Straße / Stadtforstraße in Halle-Dölau umgebaut werden. 720.000 Euro soll die Maßnahme kosten. So soll die bestehende Lichtsignalanlage so erweitert werden, dass sie auch für rechtsabbiegende Fahrzeuge von der Salzmünder Straße in die Stadtforststraße sowie für querende Fußgängerinnen und Fußgänger gilt. An dieser Stelle gibt es derzeit einen Fußgängerüberweg.
Doch der zuständige Bau- und Vergabeausschuss hat das Vorhaben abgelehnt. Dagegen geht die Stadtverwaltung vor. Sie hat Widerspruch gegen die Entscheidung eingelegt und begründet das mit den modernen Richtlinien für Fußgängerüberwege.
Stadträte hatten die Notwendigkeit in Frage gestellt. So sei die Stelle nicht als Unfallschwerpunkt bekannt. Es kam dort zu keinem Unfall zwischen Autos und Fußgängern.











Mich erschließt der Sinn des ganzen Aktion nicht.
Die Stadtkasse ist sowas von klamm und jetzt soll auf Teufel komm raus was umgebaut werden, was jahrelang sehr gut funktioniert hat.
Halle hat deutlich größere Baustellen ,die angegangen werden müssen.
Hat Halle keine anderen Probleme als eine Kreuzung für 720 000 Euro umzubauen die funktioniert. Dölau da brummt es, wenigstens 100000 Fahrzeuge am Tag. In der Stadtverwaltung stimmt etwas nicht!
Was Rauchen die so den ganzen Tag ?!
720.000 € für eine bislang unproblematisch Kreuzung mit einer funktionierenden Lösung. Deutschland schafft sich ab.
Der Umbau ist an dieser Stelle nicht nötig. Der Verkehr läuft dort bereits jetzt problemlos. Es gibt wesentlich wichtigere Kreuzungen, z.B. am Gasthaus „Zum Mohr“.
Genau, dort hakt es ständig. Und Platz ist auch genug vorhanden für einen Kreisel, denn hinter der neuen Burgmauer ist ein unbeutztes gelände
Für 720.000 Euro kann man das auch gleich zu einem Kreisverkehr umbauen, dann spart man sich alle Ampeln. 🙄
Schreib deinen Vorschlag anonym ins Internet! Dann erreicht das die zuständigen Stellen bestimmt.
Für 720.000€ bekommste vielleicht das Beet in der Mitte vom Kreisel
Für 720.000€ komme ich gern persönlich vorbei und baue das Beet für den Kreisel.
Große Worte.
„Stadträte hatten die Notwendigkeit in Frage gestellt. So sei die Stelle nicht als Unfallschwerpunkt bekannt. Es kam dort zu keinem Unfall zwischen Autos und Fußgängern.“
Stadträte sollten überlegen zu sparen bei dem Haushaltsloch!
Wenn kein Unfall passiert ist, warum soll dann umgebaut werden. Wer hat da Lobbyismus betrieben?
Dann noch Veto einlegen, kann der Stadtrat nur streiten?
Verstehendes Lesen ist nicht so Ihr Ding, oder?
Die Stadträte waren GEGEN den Umbau! Das steht 👆 oben in diesem Text! Lies doch einfach mal vor dem Schreiben…
Aufgrund einer „Richtlinie“ solch unverhältnismäßigen Aufwand zu betreiben ist wohl im Rahmen des „Ermessensspielraum“ unangemessen.
Wie viele Fußgängerüberwege entsprechen der „modernen Richtlinie“ denn noch nicht?
Richtlinien haben keine Gesetzeskraft
@Abseits –> mit deiner Aussage hast du dich selbst dahin gestellt. Richtlinen können sehr wohl eine Gesetzeskraft entwickeln. Und was spricht dagegen, eine Kreuzung nach derzeitigen Stand der Technik, Gesetze und Richtlinien zu ertüchtigen?
Kosten und Prioritäten.
Da fragt man sich ehrlich wie die auf solche Summen kommen
@Anwohner –> du weißt gar nicht wie exorbitant die Bausummen gestiegen sind sonst würdest du gar nicht solche Fragen stellen
Schon im ersten Beitrag vom 4. Januar und auch in jetzt wieder wird behauptet, diese Kreuzung sei nicht StVO-konform. Der Bürger nimmt es einfach so hin.
Wo bitte in der Straßenverkehrsordnung steht da was konkretes? Die regelt m.E. das Verhalten der Verkehrsteilnehmer, aber nicht die bauliche Gestaltung von Kreuzungen.
eine derartige Aussage kann nur von einem Radfahrer kommen
Wo jeder Mensch und jedes Unternehmen abwägen, ob sich etwas lohnt, ist für die Verwaltung ohne weitere Abwägung die Richtlinie relevant.
Schlimm!
(Wie Die Partei schon seit Jahren sagt.)
Vielleicht kann sich eine Verwaltung den Gedanken, ob sich etwas lohnt, auch gar nicht stellen, wenn sie nach Recht und Ordnung handeln muss.
Wer denkt, die Öffentliche Hand funktioniert nach „lohnen“, sollte dringend sein Staatsverständnis prüfen.
„Vielleicht kann sich eine Verwaltung den Gedanken, ob sich etwas lohnt, auch gar nicht stellen, wenn sie nach Recht und Ordnung handeln muss.“
Und wenn zu dem aufmerksamen Beobachten noch ein klein wenig Nachdenken kommt, ist der Kern des Problems vielleicht zu erkennen.
Was für dämlich Kommentare🤦♂️
Ich denke mal es gibt wichtigere Baustellen in Halle wie diese Kreuzung.
Aber dort wohnen Stadträte…darum sollte es schnellstmöglich und ohne Scheu vor den Kosten, erledigt werden.
Ach, und deshalb waren diese Stadträte, die da wohnen, GEGEN den Umbau?
Wer in Deutsch einigermaßen aufgepasst hat, versteht genau das Gegenteil von dem, was du sagen wolltest. 😉
Ja und bitte wo steht in der StVO irgendwas zu diesem vermeintlichen Problem?
Hast du es schon bis zu § 26 geschafft?
Wenn nicht, „gib Gas“! 😉
Solltest du das schaffen, sieh bitte noch in die R-FGÜ. Da ist es dann gleich Nr.2, das ist entspannt schaffbar.