E-Scooter stehen schon im Weg rum

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32 Antworten

  1. dochbeiroller sagt:

    Oh mein Gott. Da stehen auch überall Autos im weg rum O.o´

  2. Torsten Schiedung sagt:

    Für unsere blinden und stark seheingeschränkten Bürger eine nicht zu unterschätzende Gefahr.
    Viele sind auf ihren Wegen mit großem Aufwand und Kosten durch ein Mobilitätstraining geschult wurden. Auch übliche Gefahren können auf Wegen gelegentlich entstehen, aber dieses Gefahrenpotential jetzt noch zu erhöhen, ist der völlig falsche Weg.
    Es ist eine absolut falsche Entscheidung mit Hinsicht auf die Nutzung von Fusswegen. Ich empfehle mal jeden, welcher sich für diese Roller ausspricht, durch unsere taktile Erfahrungswelt zu tasten in einem zu 100% abgedunkeltem Raum mit Hindernissen, zukünftig stellen wir auch mal einen Roller mit rein.
    Willkommen im Berufsförderungswerk Halle für Blinde und Sehbehinderte.

    • Harro sagt:

      …naja im Prinzip haste Du da sich Recht, aber in anderen Städten ist das überhaupt kein Problem, ich war dieses Jahr in Stockholm, da funktioniert das, fast problemlos! Ich denke hier fehlt es einfach auch bischen an Disziplin, die Dinger wenigstens so abzustellen, dass sie nicht unmittelbar im Weg steh

    • Böllberger sagt:

      Was für ein Blödsinn, Blinde tasten den Fussweg sowieso ab, Blindenhunde führen ihr Frauchen am Hindernis vorbei. Der öffentliche Raum ist für Blinde sowieso komplex, ein paar Roller ändern die Gesamtlage nicht ansatzweise. Ausserdem muss nicht ständig die Gefahr eines neuen Fortbewegungsmittels beschrieben werden. Über einen Rollerunfall wird überregional berichtet, für 10000de gestürzte und verletzte Fahrradfahrer interessiert sich kein einziger Artikelschreiber. Typisch Deutschland, es gibt bei Neuem und Fremdem immer nur Risiken. Auf die Pferde!

      • Torsten Schiedung sagt:

        Da schreibt ja einer, welcher richtig Ahnung hat! Es gibt mehr als man denkt stark Seheingeschränkte, welche auf den Blindenstock verzichten. Dies mag nicht verständlich sein, aber oft sind es Gründe der Stigmatisierung.
        Blindenführhunde haben relativ wenige und wenn es funktioniert grundsätzlich auch, dann führt er den Blinden drumherum, manchmal auch eben nicht so richtig, Hund vorbei, Blinde ndrüber. 🙁
        Je weniger Hindernisse es überhaupt gäbe, um so besser erstmal.

        Blinde tasten den Weg ab. Dies ist wohl wahr und es gibt auch in Halle Blinde, welche sich mit „Echolot“ zusätzlich orientieren, um fixer vorwärts zu kommen.
        Fragt mal den Lars in der Stadtverwaltung, der könnte euch da mehr erzählen, wie toll das mit rumstehenden Objekten ist. Ein Roller reflektiert recht wenig und drumherum? Mach mal, wenn du nicht weißt, was gerade vor die steht. Der Roller ruft ja nicht zurück, wie weit jetzt drumherum ist. Kommt her und testet es selber an unterschiedlichen Hindernissen.

        Trotzdem bin ich da eher bei @Harro es sollte wirklich intensiv darauf hingewiesen werden, dass die Roller geanau so wie auf dem Bild, nicht abgestellt werden sollten.
        Warten wir mal ab, wie es sich entwickelt. Auch für andere wäre das „Wilde Abstellen“ nicht so schön, z.B. an Engstellen für Kinderwagen oder Gehhilfen usw.
        Auch die Nutzungsflächen scheint vielen nicht klar zu sein. Ich sah einige auf dem Radweg und auch auf der Strasse fahren und erstaunlich schnell für 15km/h.
        Es wird wie bei den Radlern werden, es wird die Einen mit Vernunft und Verstand geben und die Vollignoranten.

        • Böllberger sagt:

          Sry, aber was sollen das für Argumente sein? Die Stadt ist ein einziges Hindernis und es verändert sich permanent, waren Sie schon einmal in einer Megacity? Da leben auch Blinde und orientieren sich im Raum. Sehr seltsam, Ihr Theater.

          • Kronprinz sagt:

            Ihre Art zu antworten strotzt nur so vor Ignoranz. Herr Schiedung hat mit SICHERHEIT mehr Ahnung von Blinden und Sehbehinderten als Sie es in Ihrem ganzen Leben anhäufen werden.

            Ihre Argumentation „es gibt noch so viele andere Hindernisse“ ist sowas von daneben, genauso könnte man argumentieren „es gibt so viele Mittel, jemanden zu töten, also können wir ruhig Gift frei verkäuflich anbieten und auch Schusswaffen, darauf kommt es dann auch nicht mehr an“. Oder so.

            In diesem speziellen Fall stimme ich „Denker“ mal zu. Vielleicht sollten Sie, Böllberger, Ihre Posts zu diesem Thema noch einmal lesen…

      • Denker sagt:

        Sie haben scheinbar eine arrogante Persönlichkeit und man wünscht Ihnen förmlich, wenigstens eine Woche komplett zu erblinden.

        • für Wettbewerb sagt:

          Interessanter Nachtrag von SCHIEDUNG, Warum hat aber bei der Genehmigung von Stadtseite niemand aufgepasst. Behindertenbeauftragte !

          • geraldo sagt:

            Die Regelungen für Elektrostehroller sind maßgeblich Bundesrecht (StVO). Die Städte können nur in begrenztem Maße Einschränkungen durchsetzen.

        • Böllberger sagt:

          Aha, das ist dann also gleich arrogant, wenn der Roller nicht an allem schuld sein soll. Das neue Verkehrsmittel Elektroscooter von vornherein zu verdammen, indem man ihm am 1.Tag seiner Zulassung in Halle schon eine Art Generalschuld für Hindernisse im öffentlichen Raum gibt, ist einfach nur stümperhaft. Es gibt klare Regeln zwischen Tier und Stadt, die über das bisherige Mass in anderen Städten sogar hinausgehen. Vielleicht sollte man sich erst einmal informieren, anstatt gleich inkompetent rumzuplärren. Es gibt massenhaft andere Hindernisse auf Fusswegen, wenn Dinge ausserhalb geltender Normen benutzt oder abgestellt werden. Arrogant und bevormundend ist die Haltung der Gegner dieses neuen Mobilitätsangebotes gegenüber all jenen, für die ein berechtigtes Anliegen umgesetzt wurde…die sollen das mal schön bleiben lassen. Erstmal alles verbieten, wenn es nicht in den eigenen Mikrokosmos passt.

  3. 10010110  sagt:

    Ich frage mich immer, ob denn niemand jemals jemanden sieht, der diese Roller einfach in der Gegend stehen lässt. Es wird immer darüber berichtet, als würden irgendwelche Phantome die Roller kreuz und quer hinstellen – niemand hat etwas gemerkt.

  4. Soziales Wesen sagt:

    Hallo Herr Schiedung, das wäre dann ja ein gesamtdeutsches Problem. Gibt es hierfür schon Lösungsansätze in den Städten, wo es schon seit geraumer Zeit ein E-Scooter Angebot gibt, z.B. in Berlin? Und nur zum Verständnis… ein Blindenhund oder das „Ertasten“ mit Blindenstock ist bei einem E-Scooter besonders schwer? Schwerer als bei Fahrrädern, Kinderwagen/Buggys, Tischen/Stühlen, Verkaufsständen usw.? Mir fallen auf Anhieb so viele verschiedene Dinge ein, die oft irgendwo im Fußwegbereich stehen oder liegen, da erscheinen mir die paar E-Scooter jetzt nicht als die eine neue große Gefahr für Blinde. Oder?

  5. geraldo sagt:

    Da ist Halle einmal fast am Puls der Zeit, schon wird gemeckert.

  6. Horaz sagt:

    Ich finde das nicht gut, dass die Dinger jetzt überall stehen werden und uns den Platz wegnehmen. Wo soll ich denn jetzt meine SUVs parken?

  7. Didou sagt:

    Klar ein bischen diziplin fehlt… diese roller sind plotzlich in jede grosstadt errschien und sind vielecht eine Mode. Die aktiviste von extition rebellion haben letze Woche in Paris 3000 Stück blokiert .. beim sticker kleben auf dem barcode.. diese Tat weile diese e roller sind nicht ökofreundlich. Lieber Fahrrad fahren (und keine e-bike)

  8. geraldo sagt:

    Das Problem mit den Rollern ist ein ganz anderes: Es sind Fahrzeuge, so wie Autos und Fahrräder auch. Während jede Stadt ganz selbstverständlich tausende kostenlose oder spottbillige Stellplätze für Autos bereithält sollen Fahrräder und nun auch Tretroller auf dem Gehweg abgestellt werden.
    Und nun kloppen sich Fußgänger, Radfahrer, Rollerfahrer, Blinde darum, wer von ihnen auf wen Rücksicht nehmen muss. Verkehrte Welt! Tatsächlich sollten sich die „schwachen Verkehrsteilnehmer“ endlich zusammentun und sich ihr Recht auf angemessene Berücksichtigung bei den Verkehrsflächen erstreiten.

  9. Fadamo Lausbube sagt:

    Sicherlich haben die Benutzer den Zündschlüssel stecken lassen, da kann es schon Mal passieren, dass die Roller von allein rollen. Hahaha.

  10. Ted Striker sagt:

    Gerade heute kam mir so ein Fahrer (nicht in Halle) in der Dunkelheit entgegen. Den Berg runter und ohne Licht, da nicht vorhanden, auch keine Katzenaugen. Einfach nur lebensmüde.

  11. lederjacke sagt:

    Die E- Roller passen nicht in unsere Innenstadt mit ihren engen Wegen. Öko sind sie auch nicht, da sie zum Laden per PKW abgeholt werden. Stellplätze gibt es ebenso wenig. Hoffentlich ist dieser Spuk bald wieder vorbei.

  12. Hallenserin sagt:

    Genau warum wird die Beleuchtung an den Dingern nicht eingeschaltet.Mir ist es genau auch so passiert in der Dunkekheit kam so ein Rollerfahrer mir entgegen ohne Licht.Vielleicht müssen die Fußgänger sich jetzt ne Lampe umhängen???

  13. geraldo sagt:

    Es gibt einen „herrlichen“ Beitrag beim MDR, wo eine Moderatorin in Halle so einen Elektrostehroller ausprobiert. Sie fährt im ganzen Beitrag – nun ratet mal wo – auf dem Fußweg…

  14. Fudo sagt:

    Muss man sich bei den Dingern nicht mit einer App anmelden um die überhaupt bewegt zu kriegen und die Bezahlung erfolgt auch über die App. Der Roller kann doch bestimmt auch feststellen, ob er an der dafür vorgesehenen Stelle wieder angestellt wurde. Dann kann man doch für nicht ordnungsgemäß abgestellte Roller bestimmt auch eine Zwangsgebühr über die App erheben, ähnlich wie beim Falschparken-Knöllchen beim Auto. So als kleine Erziehungsmaßnahme.

  15. Rollerblöd sagt:

    Erstaunlicherweise ist hier noch keiner drauf gekommen, das dies ein Geschäftsmodell ist. Nichts anderes als eine Frittenbude auf dem Markt. Dafür zahlt man eine ordentliche Standgebühr. Ich esse keine Fritten und werde auch nicht Roller fahren. Damit habe ich mit 7Jahren aufgehört…

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