Erneut LKW-Schleusung auf der A14, fünf Afghanen waren drin

Foto zur 15. LKW-Schleusung in Sachsen-Anhalt

Am Donnerstag, den 15. April musste die Bundespolizei in Sachsen-Anhalt im aktuellem Jahr die 15. LKW-Schleusung verzeichnen. Im Jahr 2019 waren es insgesamt 14.

Um 09:45 Uhr informierte die Polizeiinspektion Halle die für unerlaubte Einreisen und Schleusungen zuständige Bundespolizei über einen bulgarischen LKW auf dem Parkplatz „Saaleaue“,an der Bundesautobahn 14 in Richtung Magdeburg, zwischen Könnern und Bernburg. Dessen bulgarischer Fahrer hörte bei seiner Pause mehrere Stimmen vom Auflieger des LKW und wählte den Notruf. Streifen des Bundespolizeireviers Halle verlegten daraufhin zum Ereignisort.

Bei der Öffnung der unverplombten Ladefläche stellten sie fünf afghanische Staatsbürger im Alter von 22, 25, 26, 27 und 34 Jahren sowie einen 14-jährigen Minderjährigen fest. Besonders war hierbei, dass drei der Personen, hier die 22-, 27- und 34-Jährigen, weiblich waren. Bei bisherigen Schleusungen wurden immer nur Männer festgestellt. Hierbei handelte es sich um ein Ehepaar und eine Schwester der Frau. Die geschleusten Personen konnten auch dieses Mal keinerlei aufenthaltslegitimierende Papiere vorweisen und waren glücklicherweise in guter gesundheitlicher Verfassung.

Vor Ort durchgeführte Corona-Schnelltests verliefen bei allen Personen negativ, so dass die sechs Afghanen und der 39-jährige Fahrer für die Registrierung und anstehenden strafprozessualen Maßnahmen zum Bundespolizeirevier Halle gebracht werden konnten. Die Route des mit Saatgut beladenen LKW führte ab Bulgarien über Rumänien, Ungarn, die Slowakei und Tschechien nach Deutschland. Nach den Aussagen der Geschleusten bestiegen sie den LKW vor drei Tagen wieder in Rumänien.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit den zuständigen Ausländerbehörden wurden die unerlaubt eingereisten Personen aus Afghanistan an entsprechende Einrichtungen weitergeleitet, wobei der Minderjährige an das Jugendamt übergeben wurde. Der Verdacht gegen den LKW-Fahrer wegen der Einschleusungen konnte nicht erhärtet werden. Er konnte die Dienststelle wieder verlassen. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Einschleusens von Ausländern eingeleitet und Strafanzeigen gegen die sechs Afghanen, wegen der unerlaubten Einreise, gefertigt.

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24 Antworten

  1. Zal sagt:

    Lkw beschlagnahmen, Schleuser festnehmen und illegale sofort zurückschicken

    • NiceM sagt:

      Die LKW Fahrer wissen oft nicht über Ihre mitreisenden. Diese verschaffen sich unbemerkt zutritt zum Anhänger. Wie oft haben die armen Fahrer schon bei Kontrollen so etwas feststellen müssen und durften dann ein Bußgeld berappen… Diese Flüchtlinge nutzen immer Rastplätze zum betreten der Ladefläche… Richtige Schleuser nutzen eher Transporter oder umgebaute Kleinlaster.

  2. Ruft sagt:

    Sofort direkt wieder heim fliegen, aber sofort

  3. JM sagt:

    Welche Verantwortlichen denn?

  4. hallestar sagt:

    Na, die werden jetzt erstmal mit der ganzen Härte des Rechtsstaats versorgt.

  5. dicker sagt:

    den bulgarischen Fahrer einsperren . immer in deutschland hören die Stimmen vom Lkw. in den anderen Ländern haben die nicht gesprochen. da stimmt was nicht !
    Lkws sind verplommt.
    die 6 ab nach Rumänien heute noch.

    • Bärbel R. sagt:

      Dieser LKW war offensichtlich nicht verplombt, steht jedenfalls im Artikel.
      Aber stimmt… Immer bulgarische LKW´s und immer in Deutschland, das fällt langsam auf. Ich bin sicher, da kommen so einige mehr durch! In Deutschland ist es nun mal am Schönsten, was sollen die in Ungarn oder Tschechien?

      • Achso sagt:

        Über diejenigen, die in Ungarn oder Tschechien entdeckt werden, gibt es keine Nachrichten bei dubisthalle. Und Bulgarien liegt nun einmal auf der Fluchtroute, woher sollen sie sonst kommen? Dänemark?

  6. Oh sagt:

    Ab nach Afghanistan aber ganz schnell

  7. Rüdiger sagt:

    Aber ihre Handy´s haben sie noch !! Das ist doch ein Witz, Papiere werden scheinbar mit der Post geschickt .Also zurück mit den nächsten LKW !!!

  8. Joerg sagt:

    110 Taxidienst anrufen und der Fahrer ist aus dem Schneider. Nur komisch das er bis zur deutschen Grenze taub ist. Wie schon mal erwähnt, LKW pfänden, Fahrer in den Knast. Ruckzug wäre Ruhe weil ihnen die LKW ausgehen.

  9. relax sagt:

    Warum sollen immer die Fahrer in den Knast? So ohne Urteil usw.? Sind wir hier im Wilden Westen oder in einem Rechtsstaat. Man gut, dass die meisten Kommentatoren scheinbar nicht mal zu Hause das Sagen haben. Sonst wäre es echt schlecht um dieses Land bestellt.

  10. Franz sagt:

    Das Volk brauchen wir nicht, Deutsche sollen bis67 und drüber hinaus arbeiten um das P. zu finanzieren. Als Belohnung werden wir noch überfallen und ab gestochen.

  11. Observer sagt:

    Ich frage mich nur, wie die Schutzsuchenden in Rumänien erfahren, wohin der Lkw fährt 🤔

    • Beerhunter sagt:

      🤣das steht bestimmt vorher draussen dran🤣🤣😇 Ladekabel für Handy oder Tablet inklusive 🙈Vorher Schulung aus welchem Krisengebiet und wie alt🙈😇einfach Mal Handy beschlagnahmen, auswerten und dann noch 3 Monate Quarantäne! Sollten Geld zahlen wieder nach Hause zu dürfen.

    • Der metzger sagt:

      An der Hilfslieferung, weil wir nix mehr auf die Reihe kriegen.

  12. Früh sagt:

    Soviel Geld haben die hat nicht

  13. Früh sagt:

    Soviel Geld haben die hat nicht, vor der Abschiebung noch mit Astrazeneca impfen unbedingt

  14. Der metzger sagt:

    Ab in den Bus zum Kanzleramt zur guten Mutti. Dann kann sie sich kümmern, wenn sie Zeit hat, nach dem der Laden an die Wand gefahren wurde. Da kann sie Integrationsuntericht geben. Sie schafft das….

  15. rellah2 sagt:

    Das werden noch mehr werden, wenn die Amis und der Bund abgezogen sind.