Fehlende Finanzierung: Baustart für Radschnellweg Halle-Leipzig weiterhin unklar

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38 Antworten

  1. ... sagt:

    „Etwa 2000 Radler am Tag würden diese Verbindung nutzen, so die Berechnungen der Planer.“

    Das glauben die doch selber nicht?!

    • Claudia sagt:

      Danke! Finde die Idee nicht schlecht, bezweifle aber auch die Notwendigkeit und vor allem die prognostizierte Nutzungsrate.

    • Alt-Dölauer sagt:

      Da machen die Radlerfreunde dasselbe was sie Autostrassenplanern vorwerfen: übertriebene Nutzungszahlen ( bzw. Spitzenwerte statt Jahresdurchschnitt). Und danndie Mär das Straßen bau erst den Verkehr schafft – welch Blödsinn.
      Aber zur Sache: Das wäre schön, aber für Halle gibt es wichtigere Radwege, z.B. von Neustadt bis Salzmünde.

      • Zappi sagt:

        Weil ja soviele Neustädter in Salzmünde arbeiten und umgekehrt und auch noch mit dem Radl fahren würden. Freilich, Meiner.

        • Alt-Dölauer sagt:

          Ne, aber umgekehrt aus Lieskau, Dölau etc nach Nietleben. Ist saugefährlich vor Nietleben, weil Kurve, Leitplanken beidseitig und viel Verkehr. Eine der zentralen Achsen nach Norden aus/ in die Stadt. Da ist Bedarf.

      • Nachgefragt sagt:

        „Da machen die Radlerfreunde dasselbe…“

        Welche „Radlerfreunde“?

      • 10010110 sagt:

        Induzierter Verkehr funktioniert nicht nur beim Autoverkehr. Die Etablierung der S-Bahn zwischen Halle und Leipzig hat die Fahrgastströme auf dieser Strecke explodieren lassen. Es gibt mittlerweile sogar Studenten, die studieren in Halle, wohnen aber in Leipzig. Das (verbundweit geltende) Semesterticket und ca. 30 Minuten Fahrzeit mit der S-Bahn machen das attraktiv.

        Genau das gleiche Prinzip kann auch auf den Radverkehr angewendet werden. In zahlreichen Städten, wo deutlich verbesserte Radverkehrsinfrastruktur das Radfahren attraktiv(er) gemacht hat, sind die Zahlen der Radfahrer auch gestiegen.

  2. Auspuff- Henry sagt:

    Da sind wir traurig.

  3. Peter sagt:

    Also wird es eh nichts in den nächsten zehn Jahren, außer eine mögliche Ampelkoalition macht ernst und steckt endlich mal das nötige Geld in den Ausbau der Radinfrastruktur, welches dann auch mal rechtzeitig beantragt wird. Toiletten braucht es wohl eher nicht entlang des Weges, aber es wäre schön überhaupt mal einen Fortschritt in dieser Region zu sehen.

  4. max sagt:

    Meine Fresse, baut einen Radweg bis Döllnitz und dann das Stückchen bei Schkeuditz durch den Wald. Dann kann ich endlich mit dem Rennrad über den Elsterradweg zur Arbeit.

      • Radpendler sagt:

        Ich habe darüber schon öfter mit unserem Radverkehrsbeauftragten gesprochen, da ich auch wöchentlich mit dem Rad bis Leipzig pendele. Es ist für irgendwann mal ein Radweg u.a. entlang des Osendorfer Sees geplant. Aber der ist weder abgesegnet noch steht die Finanzierung.
        Gegenüber dem Bürgermeister habe ich vor einer Woche im Rahmen der Mobilitätswoche auch den Wunsch geäußert, dass da bald etwas geschieht, zumal der Radschnellweg aus meiner Sicht sowieso nicht kommen wird.
        An sich gibt es keinen vernünftigen Radweg aus Halle Richtung Süden oder Osten raus, über den man den Elsterradweg ab der Regensburger Straße erreichen könnte.
        Das Stück bei Schkeuditz wird sich allerdings nie ändern, da diese Stadt sich noch weniger für die Radfahrer interessiert als Halle.
        Es muss also weiterhin ein Trekking- oder Gravelbike herhalten.wirklich schade, zumal der Elsterradweg einer der schönsten in der Region ist und zwischen Lochau und der A9 vorbildlich ausgebaut ist

    • Achso sagt:

      Zustimmung. So lange Kabelsketal seinen Anteil nicht zahlen will, ist diese kleine Lösung eine gute und finanzierbare Alternative.

  5. Das sagt:

    Das wird nichts weil die Verantwortlichen nur immer klug quatschen und nichts tun. Und der was tun könnte, karamba der ist ja in Berlin. Blöd gewählt

  6. Radfuchs sagt:

    Ich halte den „Radschnellweg“ für eine hirnrissige Idee, schade um das bisher darin versenkte Geld. Vor allem, weil nichts, aber auch gar nichts unternommen wird, um die schon bestehende Aktivität zwischen Halle und Leipzig zu verbessern. Es gibt eine gute Verbindung zwischen Halle und Leipzig: die S-Bahn! Was der Radverkehr hier dringend braucht ist eine Verbesserung der Mitnahmemöglichkeit und der sicheren Abstellbarkeit fürs Fahrrad.

  7. HLL sagt:

    Warum nicht eine Route über Lochau, Raßnitz etc weiter über Schkeuditz bis Leipzig?

  8. JEB sagt:

    Die sollen lieber die Radwege in der Stadt in Ordnung bringen.
    Der Saale- und der Elsterradweg müssen auch noch vervollständigt werden.
    An der B 91 zwischen Schkopau und Ammendorf Ostseite sind bei der Straßensanierung ettliche Teile des Radweges „vergessen“ worden.
    Genug zu tun, wenn man den die Bedingungen für Radfahrer verbessern will. Ohne Radschnellweg mit imaginären Nutzerzahlen.

  9. Ht sagt:

    Ein Radschnellweg ist nötig zwischen den Metropolen, fad hat die Politik längst erkannt, dann fängt endlich an zu bauen und hört auf zu lamentieren

  10. Hallebronzestadt sagt:

    Los genau, baut die Möglichkeiten nach Leipzig zu kommen weiter aus, dann kann ich auch mit dem Rad zum shoppen nach Leipzig düsen. *völlig am Thema vorbei, aber ich musste das jetzt mal loswerden. Sorry!

  11. Grünflächen erhalten sagt:

    Der Radweg ist ja völlig an der Zeit vorbei geplant. Ein asphaltierter Radweg. Jetzt soll noch mehr versiegelt werden. Werden dazu die Bienenwiesen am Feldrand geopfert?
    Für 35 Mio. (Wenn er gebaut wird werden daraus bestimmt 50 Mio.), können viele Hallenser, Leipziger und Schkeuditzer kostenlos mit der S- Bahn fahren.
    Wieviele fahren den tatsächlich auch jeden Tag mit dem Fahrrad von Leipzig nach Halle und umgekehrt, wenn er nicht für touristische Zwecke gebaut wird?

    • 10010110 sagt:

      Man muss nicht zwangsläufig die ganze Strecke befahren. Auch Menschen, die in Osmünde wohnen und in Schkeuditz arbeiten, würden davon profitieren.

  12. rellah2 sagt:

    Halle – Leipzig sind etwa 40 km. Mit eBike schafft man es vielleicht in der angepeilten Zeit, aber ohne Unterstützung nicht. Und auch 3 Stunden für den täglichen Arbeitsweg werden die wenigsten aufwenden wollen. Aber vielleicht die Pilotin, die braucht doch nur bis Schkeuditz und kann dann bequem sitzen.

    Die S-Bahn fährt bis zu viermal in der Stunde und braucht ne reichliche halbe Stunde. Da kann man lesen, schlafen, daddeln, Musik hören, schwatzen,…

    • Jan sagt:

      Es fahren ja nicht alle von Lettin nach Engelsdorf. Von Büschdorf nach Plagwitz sind es nicht mal 30km, Von Radewell nach Wahren um die 20. Nicht immer vom Extrem ausgehen.

      Das fahren derzeit übrigens eine nicht geringe Zahl an Menschen und würden noch sehr viel mehr machen, wenn es eine vernünftige Radinfrastruktur gäbe. Man muss auch nicht immer hin UND zurück. Manche fahren auch nur eine Strecke oder an bestimmten Tagen nur ab den Bahnhöfen mit dem Rad.

      • rellah2 sagt:

        Sicher fahren viele auch kürzere Strecken. Aber auch 30km täglich dürfte für die meisten zu viel sein, auch zeitlich. Und Plagwitz liegt doch wohl nicht an dem RSW?

        Ich weiß nicht, wie stark jetzt die B6 befahren ist, außer bei Stau auf der A14. 0 Und zumindest um Schkeuditz gibt’s doch schon Möglichkeiten.

        • Jan sagt:

          Das fahren viele mit dem Auto über die A14. Weder Radewell noch Plagwitz liegt an der A14.

          Wenn es für die meisten zuviel ist, meinetwegen. Es werden auber auch nicht die meisten mit dem Rad fahren. Es geht um die, die mit dem Rad fahren wollen. Man darf auch nicht immer nur theoretisierend von den Endpunkten ausgehen. In der Praxis gibt es eine Menge Start und Zielpunkte zwischen Halle und Leipzig.

      • rellah2 sagt:

        Von Radewell nach Wahren wird man nicht auf dem RSW fahren können, oder?

    • ... sagt:

      „Und auch 3 Stunden für den täglichen Arbeitsweg werden die wenigsten aufwenden wollen.“

      Und das auch nicht ganzjährig. Welcher Radler fährt schon gern bei Glatteis, Schnee, Sommerhitze…

    • New Mexiko sagt:

      Manche fahren jeden Tag 70km mit dem Auto auf Arbeit. Die sind auch 3 Stunden unterwegs.

  13. Osendorfer sagt:

    Ich glaube mit dem Geld könnte man viele andere ,wirklich SINNVOLLE Dinge in Ordnung bringen.
    Ich denke da an vorhandene Fuss und Radwege oder Kindereinrichtunge usw.
    Man fragt sich echt wer auf solche Ideen kommt ?? ein Radschnellweg ! es gibt doch schon einen Radweg nach Leipzig. Den kann man doch noch verbessern.

  14. Abseits sagt:

    Dieser Radweg ist eine Worthülse ein Phantom, im heutigen Planungsrecht, Baurecht und bei der Vielzahl an Privatgrundstücken welche gebraucht werden würden in den nächsten 10-15 Jahren niemals baubar.

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