Startseite Foren Nachrichten Ab 19.3.: neue Verkehrsführung am Joliot-Curie-Platz

Dieses Thema enthält 44 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  HansPeter vor 3 Monate, 1 Woche.

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  • #90589 Antwort

    Sazi
    Teilnehmer

    Ach lassen wir doch das leidige Thema Nettozahler Autofahrer. Es gibt genügend Studien, die genau das Gegenteil belegen. Da das aber alles auch eine philosophische Frage ist, was man alles als Kosten definiert und was nicht, kann man sich ewig drüber streiten. Da mir letztens aber ein Autofahrer glaubhaft versicherte, eine Veranstaltung würde ihn X Euro kosten, nur weil alles zugeparkt war und er falsch geparkt hatte und damit ein Knöllchen bekam, wundere ich mich über realitätsfremde Kostenbetrachtungen bei Autofahrern nicht mehr.

    @schrammelnative Wenn du mir auf einem Fußweg entgegen kommst, hast du ganz andere Probleme. Dann irrst du nämlich trollfuttersuchend durch eine, dir vollkommen fremde Realität und bist dem Verhungern nahe.

    @ADAC Auch wenns dir vielleicht schlichtweg zu hoch ist. Aber auch Radfahrer bezahlen Steuern. Oft genug sogar KFZ-Steuern und fahren trotzdem überwiegend Rad. Ich weiß, daß ist schockierend für dein Feindbild, aber leider die Realität. Ich hoffe, du erholst dich von dem Schock.

    #90590 Antwort

    schrammelnative

    Spinner

    #90593 Antwort

    HansimGlück

    Weil wir Autofahrer uns selbstverständlich an die STVO halten und niemals auf die bescheuerte Idee kommen würden auf dem Fußweg zu fahren.

    Alles schon gesehen. Zum Beispiel jeden Morgen an diversen Kindergärten.

    Lustiges/trauriges Beispiel von heute:

    Gegen Mittag fuhr eine Dame vom Hallmarkt auf den Markt, drehte dann dort auf der Gleiskreuzung, um dann rückwärts! vor der Hirschapotheke einzuparken.

    #90600 Antwort

    Stadtkämmerer

    Ihr lieben Radfahrer, wie wäre es mit folgendem Vorschlag:

    Wenn ihr Radwege und Fahrradparkhäuser in Halle wollt, dann fragt doch die tolle Radfahrergemeinde, wer bereit ist die Finanzierung mit zu tragen.

    Das sind doch alles so Leute mit Gemeinsinn und Engagement. So wie ihr hier im Forum. Zumindest theoretisch.
    Soll ich raten? Nicht einen Cent würdet ihr zusammenbekommen. Alle wären pfeifend mit den Händen in den Taschen verschwunden.

    Aber sooo. Kann man ja mal Forderungen nach Radwegen und Radparkhäusern aufmachen – solange die anderen dafür zahlen.

    So etwas nennt man unsozial. Wenn ihr etwas wollt, dann bezahlt auch dafür!

    Die Autofahrer tun das schließlich auch.

     

    Das fänd ich ja mal gut.

    Wer nutzt, der zahlt. Gleich noch beim ÖPNV einführen, das spart der Stadt Halle jährlich 23 Mio € an Subventionen.

    #90603 Antwort

    schrammelnative

    Und gleich noch Maut von allen Saalekaspern kassieren. Ja, du bist so richtig schlau.

    #90623 Antwort

    Manni

    Fakt ist, das 42 Mrd Gesundheitskosten jährlich entstehen, weil der Verkehr die Luft verunreinigt, es dauerlärm und dies alles krank macht.

    Fakt ist, es sind Schätzungen aus Lobbystudien mit extremen methodischen Fehlern. Und dann sollte man schon mal kommerziellen von nicht kommerziellen Verkehr trennen. Der Aldi-LKW transportiert auch das Zeug von den Ökoterroristen.

    Verletzungen, Tod und Sachschäden durch Unfälle nicht mitgerechnet…

    Die komplett von der Pflichtversicherung der entsprechenden Verkehrsteilnehmer sogar überdeckt wird.

    Und eine Anzeige wegen Nötigung kassieren.

    Du bist ja putzig. Kleiner Forentiger ganz groß.

    Ach lassen wir doch das leidige Thema Nettozahler Autofahrer. Es gibt genügend Studien, die genau das Gegenteil belegen. Da das aber alles auch eine philosophische Frage ist, was man alles als Kosten definiert und was nicht, kann man sich ewig drüber streiten. Da mir letztens aber ein Autofahrer glaubhaft versicherte, eine Veranstaltung würde ihn X Euro kosten, nur weil alles zugeparkt war und er falsch geparkt hatte und damit ein Knöllchen bekam, wundere ich mich über realitätsfremde Kostenbetrachtungen bei Autofahrern nicht mehr.

    Genau, die einzigen Studien die zu dem Schluss kommen Autofahrer würden weniger zahlen als sie Kosten sind Gefälligkeitsstudien die das Einhornsterben als Kosten aufführen und ignorieren was der Autofahrer alles zahlt, das hört nämlich lange nicht bei den KFZ-Steuern auf.

    #90638 Antwort

    Philipp Schramm
    Teilnehmer

    Gegen Mittag fuhr eine Dame vom Hallmarkt auf den Markt, drehte dann dort auf der Gleiskreuzung, um dann rückwärts! vor der Hirschapotheke einzuparken.

     

    Vielleicht mal auf die Idee gekommen, das es ein Lieferfahrzeug war „Eilige Arzneimittel“ und damit verbunden wohl eine Ausnahmegenehmigung hatte?

     

    An alle anderem die jetzt wegen der Baustelle maulen. Es ist doch nur eine Übergangszeit, ihr dürft euch freuen, wenn der Courie-Platz fertig ist und ihr schöne neue Radwege habt.

    #90641 Antwort

    HansimGlück

    Sie fuhr ein Auto mit auswärtigem Kennzeichen, welches keinerlei der üblichen Kennzeichnungen hatte und sah beim Fahren etwas überfordert aus, dass die Umstehenden schnell Abstand nahmen.

    #90674 Antwort

    HansPeter

    @HansimGlück

    Scheinbar sind die Beschränkungen für Autofahrer innerhalb des Ringes aufgehoben. Täglich fahren dort „normale“ PKW, auch außerhalb der erlaubten Anlieferzeiten. Selbst den oberen und unteren Boulevard darf man mittlerweile offensichtlich mit Autos befahren. Und da auch das Ordnungsamt in der Großen Ulrichstr. bereits mehrfach entgegen der Fahrtrichtung per Auto gesichtet wurde, scheint auch dies aufgehoben zu sein.

    Aber zum Glück halten sich ja alle Autofahrer immer an die Verkehrsregeln.

    HansPeter

    #90685 Antwort

    Philipp Schramm
    Teilnehmer

    @HansPeter

     

    Du weißt anscheinend nicht was ein „Anlieger“ ist. Anlieger sind Menschen, die ein Anliegen haben, da reicht es theoretisch schon aus, das in einer Straße ein Bekannter von mir wohnt, den ich besuchen möchte. Schon bin ich „Anlieger“ bin berechtigt, dort lang zu fahren.

     

    Man darf also „Anlieger“ nicht mit „Anwohner“ verwechseln. Laut Stadtverwaltung dürfen Straßen im Regelfall NICHT nur für „Anwohner“ freigegeben werden. Des wegen wird auf „Anlieger“ ausgewissen, was aber meiner Meinung komplett sinnlos ist, weil trotzdem fast jeder dort lang fahren darf.

    #90687 Antwort

    Sazi
    Teilnehmer

    Vielleicht mal auf die Idee gekommen, das es ein Lieferfahrzeug war „Eilige Arzneimittel“ und damit verbunden wohl eine Ausnahmegenehmigung hatte?

    Vielleicht mal daran gedacht, daß es zur Hirsch-Apotheke auch andere Zufahrtsmöglichkeiten gibt? Und? Jetzt kommt der Hammer! Arzneimittel sind durchaus häufig in einer Packungsgröße, die bequem fußläufig zu transportieren ist! Also Auto parken und zu Fuß über den Markt wäre sicherlich eine Option gewesen. Ja, ich weiß durchaus, daß es in seltenen Fällen auch größere und schwerere Transporte bei Apotheken gibt.

    #90694 Antwort

    Philipp Schramm
    Teilnehmer

    @sazi

     

    Warum steht da wohl „Eilige Arzneimittel“ dran? Bestimmt nicht, damit der Lieferdienst 500m zu Fuß läuft. Des weiteren haben fast alle dieser „Schnelllieferdienste“ Ausnahmebedingungen. Abgesehen davon, haben die Expressdienste bestimmt nicht nur dieses eine Medikament für diese eine Apotheke an Bord.

     

    Aber einen solchen Autohasser wie dich interessiert es ja nicht.

    #90711 Antwort

    Hfoertel

    Ich möchte , wie ein Forumsteilnehmer schon erwähnt hat, aber was  leider etwas untergegangen ist, darauf hinweisen, dass selbstverständlich sehr viele Fahrradfahrer auch ein Auto besitzen und natürlich auch KFZ Steuern bezahlen. Die ganzen Rechnungen die hier aufgemacht wurden sind damit nicht nutzbar , weil diesen Fakt ignorierend! Ich persönlich fahre an der besprochenen Baustelle einfach im Autoverkehr mit dem Fahrrad mit und erfreue mich an den erbosten Gesichtern der gerade von mir überholten Autofahrer!

    #90722 Antwort

    Sazi
    Teilnehmer

    Warum steht da wohl „Eilige Arzneimittel“ dran? Bestimmt nicht, damit der Lieferdienst 500m zu Fuß läuft. Des weiteren haben fast alle dieser „Schnelllieferdienste“ Ausnahmebedingungen. Abgesehen davon, haben die Expressdienste bestimmt nicht nur dieses eine Medikament für diese eine Apotheke an Bord.

    Du willst mir also sagen, daß du mit dem Auto auf dem Markt schneller als Schrittgeschwindigkeit fahren würdest? Ernsthaft? Ich behaupte sogar mal, daß du dort zu Fuß schneller unterwegs sein kannst als mit dem Auto. Natürlich nur, wenn man sich als Autofahrer nicht als gottgegebener Herrscher über das niedrige Fußvolk ansieht.

    Auch Ausnahmegenehmigungen dürfen nicht dazu führen, daß ohne Sinn und Verstand gearbeitet wird. Die Hirsch-Apotheke ist über den Waisenhausring wesentlich besser und gefährungsärmer zu erreichen als direkt quer über den Markt.

    Davon mal ganz abesehenen ist das mit eilige Arzneimittel reine Spekulation deinerseits ist. Die Fakten lassen darauf keinen Rückschluss zu.

    #90724 Antwort

    HansPeter

    @Philipp Schramm

    Schade wenn die Leute schreiben ohne vorher zu lesen.
    „Anlieferzeiten“ sind Zeiten in denen Lieferanten Waren anliefern, das hat weder mit Anliegern noch einem Anliegen zu tun. Diese Zeiten sind sowohl zeitlich beschränkt, als auch auf eine ganz bestimmte Gruppe, nämlich die Lieferanten.

    Und woher Du Dein Wissen beziehst, wer hier „Autohasser“ ist und wer nicht, entzieht sich mir auch.

    Wahrscheinlich reicht es dazu schon aus, nicht jeden Meter mit dem Auto zu fahren.

    Also weiterhin viel Spaß in Deinem begrenzten Horizont. Ich hoffe man sieht sich nicht auf der Straße, egal ob ich zu Fuß, mit dem Rad oder dem Auto unterwegs bin.

    HansPeter

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Antwort auf: Ab 19.3.: neue Verkehrsführung am Joliot-Curie-Platz
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