Startseite Foren Halle (Saale) Abfuhr für Radschnellweg Silberhöhe bis Hauptbahnhof

Dieses Thema enthält 49 Antworten und 10 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Philipp Schramm vor 1 Woche.

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  • #103165 Antwort
    eseppelt
    eseppelt
    Keymaster

    David Tucker vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) ist ein Kämpfer für die Fahrradrechte in Halle. In den Runden Tisch Radverkehr brachte er d
    [Hier den kompletten Nachrichten-Artikel lesen: Abfuhr für Radschnellweg Silberhöhe bis Hauptbahnhof]

    #103201 Antwort
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    Teilnehmer

    Bei einem Radnutzungsanteil von 12% (3-5km), 6%(5-10k) und nur noch 2% über 10km wäre das Geld wohl besser zur Optimierung der Radwege in der Innenstadt aufgehoben. Blöd, dass man Geld nur einmal ausgeben kann.

    #103204 Antwort

    Ronny

    Du wärst doch der erste, der sich über die Anschaffung von Parkmöglichkeiten beschweren würde.

    #103205 Antwort
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    Teilnehmer

    Anschaffung von Parkmöglichkeiten

    Wäre super 🙂

    #103210 Antwort

    10010110

    Eine

    Optimierung der Radwege in der Innenstadt

    geht nur auf Kosten des MIV. Da benötigt man nichtmal viel Geld. Ein paar Verbotsschilder aufstellen, Parkplätze weg und ein bisschen die Straßen ummarkieren, fertig.

    Fänd ich auch gut.

    #103216 Antwort

    Spieglein

    Immer nur auf die Ist-Situation zu schauen und zu behaupten, das lohnt sich nicht, weil kaum einer Rad fährt, ist immer so sinnlos. Man muss sich doch die Frage stellen, warum so wenige fahren.

    Wenn die Infrastruktur nicht da ist, kann sie nicht genutzt werden. Es gibt so viele Beispiele in anderen Städten, die zeigen, dass der Anteil an Fahrradfahrern deutlich ansteigt, wenn schnelle und vor allem sichere Fahrradwege bereitgestellt werden. Gerade mit den E-Bikes können die längeren Distanzen mühelos bewältigt werden, aber diese Entwicklung wird immer gerne übersehen.

    #103222 Antwort

    Spiegelwischer

    Er ist halt vom Dorf und in seiner Denke sogar noch eher ein Höhlenbewohner. 🙂

    #103226 Antwort
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    Teilnehmer

    Ein paar Verbotsschilder aufstellen, Parkplätze weg und ein bisschen die Straßen ummarkieren, fertig.

    Warum überrascht mich die Strategie der Verbote nicht?

    #103234 Antwort

    Benno

    Nur durch Verbote kann man der Dummheit Herr werden. Es ist auch verboten eine Einbahnstraße entgegen der erlaubten Fahrtrichtung zu befahren. Na so ein Mist, was?

     

    #nordkorea

    #stasi

    #repressalien

    #103235 Antwort

    Verbot

    Ist eigentlich der aufrechte Kämpfer gegen Verbote @mirror auch gegen das Verbot, auf der Hochstraße mit dem Fahrrad zu fahren oder zu Fuß zu gehen?

    #103240 Antwort
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    Teilnehmer

    Ist eigentlich der aufrechte Kämpfer gegen Verbote @mirror auch gegen das Verbot, auf der Hochstraße mit dem Fahrrad zu fahren oder zu Fuß zu gehen?

    Sollten Sie auf die Raddemo Bezug nehmen, so finde ich schon, dass man eine Demo nicht nur im Hinblick auf die größte Beeinträchtigung von anderen Bürgen planen muss. Die Message wird auch verstanden, wenn die Demo über den Hansering führt.

    #103246 Antwort
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    Teilnehmer

    Wenn die Infrastruktur nicht da ist, kann sie nicht genutzt werden. Es gibt so viele Beispiele in anderen Städten, die zeigen, dass der Anteil an Fahrradfahrern deutlich ansteigt, wenn schnelle und vor allem sichere Fahrradwege bereitgestellt werden.

    Diese These scheint für Halle nicht zu gelten. Entlang der Magistrale gibt es einen gut ausgebauten Radweg, der so gut wie nicht genutzt wird.

    #103252 Antwort

    10010110

    Sollten Sie auf die Raddemo Bezug nehmen […]

    Nein, ich glaube nicht, dass es um die Demo ging, denn da war es ja erlaubt, auf der Hochstraße zu fahren. Im Alltag ist es aber verboten – na wie finden wir denn das?

    #103257 Antwort
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    Teilnehmer

    Im Alltag ist es aber verboten – na wie finden wir denn das?

    Das Autofahren auf dedizierten Radwegen ist auch verboten. Ist doch alles ok.

    #103269 Antwort

    HansimGlueck
    Teilnehmer

    Die Message wird auch verstanden, wenn die Demo über den Hansering führt.

    Eben nicht.

     

    Entlang der Magistrale gibt es einen gut ausgebauten Radweg, der so gut wie nicht genutzt wird.

    Da fehlt jetzt aber das Foto der einen Minute, wo da mal kein Radfahrer zu sehen ist. Der Radweg schafft vielleicht nicht ganz die gleiche Bedeutung im Radwegenetz, wie die Magistrale im Straßennetz, weil es oft parallele Alternativen gibt und man an den Ampeln als Radfahrer ziemlich schikaniert wird. Dennoch wird die Verbindung in der TOP10 der Radwege der Stadt liegen, allein durch die städtebauliche Dominanz und Ausrichtung der Magistrale für Halle-Neustadt und zur Altstadt.

    #103270 Antwort

    HansimGlueck
    Teilnehmer

    Das Autofahren auf dedizierten Radwegen ist auch verboten. Ist doch alles ok.

    Und das findet sogar im Alltag durchgängig statt. Oho.

    #103275 Antwort

    geraldo
    Teilnehmer

    Ca. 4Mio an Eigen- und Fördermitteln für die unsinnige Verbreiterung der Rosengartenbrücke sind da. Aber wenn’s um eine gute Radverkehrsverbindung geht ist kein Geld da. Und um das Projekt als undurchführbar zu brandmarken rechnet man auch großzügig mit 4m Breite, wohingegen sich Radfahrer andernorts gefälligst auf 1m-Radwegen und an Straßenrändern neben Gleisen herumzudrücken haben und gegen gefährliche Zustände wie in der Bernburger oder der Geiststraße und gegen das Zuparken von Radwegen wie bspw. in der Torstraße praktisch nichts unternommen wird.

    #103279 Antwort
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    Teilnehmer

    Da fehlt jetzt aber das Foto der einen Minute, wo da mal kein Radfahrer zu sehen ist.

    Es gibt kein Foto, wo mal 2 Radfahrer auf den Radwegen entlang der Magistrale hintereinander fahren.

    #103291 Antwort

    afd-wähler-versteher

    Ach Spiegelbild du verstehst es trefflich, deinen Neid auf staufreie Radwege hinter einer erfundenen pauschalen Nicht-/Mindernutzung zur verstecken.

    Danke für deinen wertvollen Beitrag der allgemeinen Erkenntnis.

    #103296 Antwort

    Sazi
    Teilnehmer

    Es gibt kein Foto, wo mal 2 Radfahrer auf den Radwegen entlang der Magistrale hintereinander fahren.

    Vielleicht, weil die Leute lieber Radfahren, anstatt Fotos zu machen? Ich bin schon in Begleitung zur Schwimmhalle in HaNeu dort lang gefahren. Hätteste mal geknippst, hätteste jetzt auch nen Foto …

    Außerdem hat der Radweg gerade durch die abbiegenden Straßen jede Menge Herausforderungen und von einer radfahrerfreundlichen Ampelschaltung sind wir auch sehr weit entfernt. Hauptsache es muß kein Autofahrer mal ne Sekunde auf nen Radfahrer warten.

    #103323 Antwort
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    Teilnehmer

    Außerdem hat der Radweg gerade durch die abbiegenden Straßen jede Menge Herausforderungen und von einer radfahrerfreundlichen Ampelschaltung sind wir auch sehr weit entfernt. Hauptsache es muß kein Autofahrer mal ne Sekunde auf nen Radfahrer warten.

    Die Ampelschaltung ist auch für Autofahrer eine Katastrophe. Natürlich furchtbar, mal an der ein oder anderen Ampel zu warten. Nur Geduld, es gibt bald die Lufttaxis.

    Fakt ist, obwohl es eine gute Infrastruktur für Radler in Neustadt gibt, wird diese nicht angenommen. Jetzt kann man natürlich noch mehr Infrastruktur bauen, in der Hoffnung eines Paradigmenwechsels bei den Bürgern zu erzwingen. Immer schön die PowerPoint von Kopenhagen lesen, Radautobahnen bauen und es wird schon etwas werden.

    Man könnte sich auch Gedanken machen, warum die Situation so ist. Vielleicht sind die Wege zur Arbeit von Neustadt länger als 3 km und die Bürger richten sich einfach nicht an die von @halleverkehrt erfundene Schwelle zum Radverkehr bei 10 km. Man könnte auch auf die irre Idee kommen, Ansiedlungen nicht nur im Osten der Stadt, sondern auch in Neustadt zu tätigen, damit die Wege zur Arbeit kürzer werden. Es soll ja eine Scheibe zum Rathaus werden und es wird besser.

    Vielleicht ist die StraBa so ein gutes Verkehrsmittel, das das Rad überflüssig macht. Wäre doch gut, wird durch ein mehr an Erneuerbaren die Ökobilanz der StraBa jedes Jahr immer besser und somit ist vielleicht gar kein Handlungsbedarf.

    Abschließend: Erst nachdenken und dann Radwege bauen.

    #103324 Antwort

    10010110

    Ca. 4Mio an Eigen- und Fördermitteln für die unsinnige Verbreiterung der Rosengartenbrücke sind da. Aber wenn’s um eine gute Radverkehrsverbindung geht ist kein Geld da. Und um das Projekt als undurchführbar zu brandmarken rechnet man auch großzügig mit 4m Breite, wohingegen sich Radfahrer andernorts gefälligst auf 1m-Radwegen und an Straßenrändern neben Gleisen herumzudrücken haben und gegen gefährliche Zustände wie in der Bernburger oder der Geiststraße und gegen das Zuparken von Radwegen wie bspw. in der Torstraße praktisch nichts unternommen wird.

    Autoverkehr bringt unter anderem Volkswirtschaftlich etwas. Radverkehr bringt nichts und ist wie manch Genosse auf zwei Rädern völlig unnötig. Der ADFC Halle kann doch sammeln, die paar Radfahrer können doch jeden Monat 10€ vom Hartz IV sammeln und sich da in ferne Zukunft selbst eine Brücke bauen.

    #103325 Antwort
    Alt-Hallenser
    Alt-Hallenser
    Teilnehmer

    10010110 :

    Autoverkehr bringt unter anderem Volkswirtschaftlich etwas. Radverkehr bringt nichts und ist wie manch Genosse auf zwei Rädern völlig unnötig. Der ADFC Halle kann doch sammeln, die paar Radfahrer können doch jeden Monat 10€ vom Hartz IV sammeln und sich da in ferne Zukunft selbst eine Brücke bauen.

    Das kann ich voll unterstreichen. Hier sollte die Stadt das Vorhandene mit den Geld instand setzen und so für einen guten Radverkehr sorgen. Auch wenn das vorhandene Netz noch wenige benutzen. Dieses Konzept ist genauso wenig nutze, wie ein Wasserkanal zwischen Halle und Leipzig.

    #103331 Antwort

    HansimGlück

    Eure Sicht ist sonderbar. Rein volkswirtschaftlich gesehen, ist Mobilität mit einem Fahrrad gegenüber einem Auto natürlich rein von den Investitionskosten weit günstiger, was viel mehr Kapital für anderes übrig lässt.

    #103337 Antwort
    farbspektrum
    farbspektrum
    Teilnehmer

    Auch wenn das vorhandene Netz noch wenige benutzen.

    Vor allem bei schlechtem Wetter. Fahren sie da mit dem Auto? Stehen da zusätzliche Wagen im Depot und gibt es Straßenbahnfahrer in Bereitschaft? Bei den Massen an Radfahrern (wie die Ideologen immer behaupten) muss sich dass doch auswirken. Vielleicht sind es auch gar nicht so viele Berufstätige die da Radeln ?

    #103338 Antwort

    Cam-Girl

    Webcam-Bild!

    #103375 Antwort

    HalleVerkehrt
    Teilnehmer

    an die von @halleverkehrt erfundene Schwelle zum Radverkehr bei 10 km.

    Danke für die Blumen, aber weder erfinde ich solche Schwellen, noch gelten die 10km für die Deutschen. Holland und Kopenhagen steigern diese Schwelle von 10 auf 12-14km, ich verweise regelmäßig auf die 5km, weil die Hälfte aller Autofahrten in Halle bis 5km lang ist.

    Von wo nach wo du die Radfahrer auf der Magistrale schicken willst, ist mir ein Rätsel, aber du kennst offenbar nur zwei Straßen in Halle (Magistrale und Merseburger), auf denen du dann halt argumentieren musst. Die Mansfelder Straße inklusive Saalebrücke ist ziemlich gut befahren, und in Neustadt verteilt es sich dann eben. Auf der Magistrale ist aus den genannten Gründen das Fahren nicht so attraktiv (viele Autos, lange Ampelphasen, sehr schlechte Querbarkeit).

    Die Hafenbahntrasse wird ziemlich gut genutzt, obwohl sie gar kein eigentlicher Radweg ist (Schienen, Fußgänger, schmale Asphaltstreifen, spielende Kinder). Südlich der Hafenbahntrasse fehlt so was, aber die Wege sind da. Die Anbindung zwischen Bahnhof und überregionalem Weg (Saaleradwanderweg, Merseburg, Saaleaue) ist aktuell auch sehr schlecht.

    #103379 Antwort
    farbspektrum
    farbspektrum
    Teilnehmer

    Wer übernimmt denn die Kosten für Reinigung und Instandhaltung des Radschnellweges Silberhöhe-Hbf?
    Neue Autofahrersteuer an halleschen Zapfsäulen?

    #103384 Antwort
    mirror
    mirror
    Teilnehmer

    ich verweise regelmäßig auf die 5km, weil die Hälfte aller Autofahrten in Halle bis 5km lang ist.

    Nur halbiert sich der Anteil Rad bei Entfernung von 3-5km im Vergleich zu 1-3km. Neben MIV steigt auch der ÖPNV auf das 3fache vom Rad und hät stabil den Anteil auch bei größeren Entfernungen. Die Hallenser wechseln ab 3km eher auf ÖPNV und nicht auf Rad. Ist doch gut. Warum soll man daran etwas ändern? Ich würde den ÖPNV in diesem Entfernungsbereich durch besseres Bus-Netz eher stärken. Da ist das Geld besser aufgehoben, als für die paar wackeren Streiter, die auch bei schlechtem Wetter noch mehr als 5km mit dem Rad fahren.

    #103386 Antwort

    ichbins

    Die Instandhaltung des hier diskutierten möglichen Radweges wird auf Grund von ausschließlich Rad fahrender Nutzung dort wohl geringer sein als die (eigentlich notwendige) Beseitigung von Standschäden, die in der Innenstadt durch regelmäßig auf Fuß- und Radweg parkenden Auto- oder LKW-Verkehr entstehen.

    Aber jetzt bitte nicht so genau darüber nachdenken und weiterhin den motorisierten Individualverkehr als einzige Alternative der Fortbewegung hoch halten.

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