Startseite Foren Halle (Saale) Antifa-Demo durch Halle gegen die AfD

Dieses Thema enthält 62 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  PaulPaulsen vor 7 Monate.

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  • #57611 Antwort

    Meckerbock

    so biegt sich  jede radikale Strömung  ihre angestrebte Diktatur zurecht … ns und Sozialismus Diktatur hatten wir  schon alles in Deutschland…

    #57612 Antwort

    Normalbürger

    Und trotzdem hast du sie gewählt…

    #57692 Antwort

    HalleVerkehrt

    @Rudi

    Ich hoffe du bist in der Hauswirtschaft besser.

    Hast du irgendein ein Trauma aus deiner Hauswirtschaftslehre? Haare verbrannt oder so? Oder hat dich mit 16 gestört, dass deine Freunde schon Geld verdient haben und du noch die höhere Realschule besuchen musstest oder was soll das? Ein gebashe von Bildungsgraden oder Berufsrichtungen ist immerhin niveauvoller als Rassentheorien, aber auch nicht sonderlich hilfreich.

    Und hast du irgendwas zum Thema Demokratie, Demonstrationsfreiheit, ungerechtfertigte Diffamierung zu sagen?

    87% der Deutschen sind gegen die AfD. Du kannst dich ja inhaltlich gepflegt und konstruktiv über den Begriff „Zeckenschwarm“ auseinandersetzen, da will ich dich nicht dran hindern.

    Wir können jetzt auch aufzählen, welche Leute die SA gar nicht ermordet hat, sondern nur zu Krüppeln geschlagen oder aus dem Land verjagt oder so. Aber dass eine systematische Verharmlosung und Reinwaschung von militanten Nazis und dem 3. Reich hier immer wieder eingebaut wird, stört dich gar nicht? Dagegen stört dich, wenn 150 Leute einfach mal sagen, dass sie die AfD widerlich finden, und daraus konstruierst du linke Demokratiefeinde.

    #57713 Antwort

    Meckerbock

    @Normalbürger

    nööö hab ich nicht …

    @halleverkehrt

    sie schreiben ja fast immer zutreffendes und auch sachlich untermauert … allerdings kann ich im letzten Absatz davon nix finden … was wollen sie ausdrücken??

     

    #57736 Antwort

    HalleVerkehrt

    sie schreiben ja fast immer zutreffendes und auch sachlich untermauert … allerdings kann ich im letzten Absatz davon nix finden … was wollen sie ausdrücken??

    Die Rechte versucht unter anderem, stückweise das 3. Reich salonfähig zu machen. Hier ein bisschen Stolz auf die Wehrmacht, dort eine Inflation der Gleichsetzung mit der SA, dann ein paar Lager, um die Flüchtlinge aus dem reinen Volk zu separieren, dort ein bisschen Rassentheorie. Ein paar Demonstranten sind plötzlich Linksfaschisten und Randale wird zu Linksterror hochgeputscht.

    Das ist kein Zufall und keine Dummheit, sondern System. „Bei der Antifa und ihren Sympathisanten finden sich zunehmend die gleichen Methoden wie einst bei den Nazis.“

    Die Nazis haben Gegner nicht mit irgendwelchen Argumenten oder Sprüchen traktiert, und die Gegner der Nazis wurden nicht durch das Zeigen von Transparenten und Schildern plötzlich in Massengräber gebeamt.

    Demokratische Grundlagen dieser Republik sollen zerrüttet werden, der klare Bruch mit dem „tausendjährigen“ Reich zermürbt, und am Ende soll „es war alles nicht so schlimm“ bis in die Mitte der Gesellschaft reichen.

    Ich schätze mal, das von seiner „linken“ Frauke Petry befreite stolze Sachsen wird das demnächst vorführen.

    #57741 Antwort
    mirror
    mirror
    Teilnehmer

    Die Rechte versucht unter anderem, stückweise das 3. Reich salonfähig zu machen.

    Wennn Sie sich mal etwas in der Welt umschauen würden, könnten Sie vielleicht erkennen, dass fast alle Bürger mehr Stolz auf ihre Nation empfinden als die Deutschen. Nationalstolz und Patriotismus sind nicht Faschismus.

    #57751 Antwort

    Konsensstoerung

    Es ist in einem freien Land eine Selbstverständlichkeit, dass man friedlich für und gegen alles mögliche demonstrieren kann.

    Wer es mag und braucht, kann auch gegen die Ergebnisse leidlich demokratischer Wahlen demonstrieren.

    Was mich an diesen Antifa-Fa´s so ankotzt ist aber, dass sie sich anmaßen zu definieren, wer ein Nazi ist und dass sie außerdem permanent Gewalt gegen Andersdenkende propagieren, legitimieren und oft genug auch ausüben.

    Der Spruch mit den „Namen und Adressen“ ist sowas von typisch. Pure SA-Attitüde, die Schädel selbst voll mit faschistoidem Denken – und sich dabei moralisch auch noch als Herrenmenschen fühlen und von Staat und Medien gepampert werden. Ihr seid echt die Besten…

    #57765 Antwort

    Gordon

    @Klaus Meier: Sie fordern im gleichen Text „Toleranz für Andersdenkende“ und gleichzeitig wollen Sie mich wegen meiner Meinung vor Gericht stellen? Welch grandiose Fehlleistung ihrerseits!
    Ich bleibe dabei: Menschenfeinde und RassistInnen werde ich weder akzeptieren noch sind sie, wie von Ihnen vorgeschlagen, ein Partner für Kompromisse.

    Da dies ja Menschen und erklärte Feinde von dir sind bist du ja ein Menschenfeind. Einem Akademiker sollte dieser Widerspruch auffallen. Hau wenigstens ein aber hinterher. Ich empfehle dir „ich bin ja kein Faschist aber…“.

    #57786 Antwort

    Meckerbock

    @halleverkehrt

    also ich empfinde das nicht so .. jedenfalls nicht so zugespitzt wie sie es hier schildern… natürlich sind linke demonstaten keine linksfaschisten und ob irgendwas noch Randale ist ..darüber lässt  sich  trefflich  streiten. aber hier ein System zum erreichen eines 4, reiches zu sehen ist in meinen augen zu weit herbeigeredet .. ich  denke das will niemand.

    @mirror hat da was schönes als antwort  geschrieben,  schauen sie doch mal  nach den USA oder nicht ganz soweit  nach  Frankreich .. das ist Nationalstolz …. und da redet  keiner von Faschisten oder  so ..

    das ist doch genau das was die leute hier so nervt … hier will niemand mehr für  die 12 dunklen jahre der deutschen geschichte büßen oder  sich  permanent vor der welt  klein machen .. aber die linken haben sich das abschaffen von Deutschland ja zum Hobby gemacht  … ich erinnere mich nur an den blöden stura Wettbewerb zur fussball wm oder em … oder so ..   oder so Sprüche wie scheiss Deutschland .. oder Deutschland abschaffen  usw usw

    so sehe ich das jedenfalls … aber vielleicht  bin ich  ja auch verblendet

    oder vielleicht  gibt’s ja noch  andere  die das ähnlich sehen

    #57788 Antwort

    Ronny

    vielleicht gibt’s ja noch andere die das ähnlich sehen

    Ganz bestimmt sogar. Aber deine Meinung muss ja nicht zwangsläufig die Meinung aller anderen sein oder werden. Ganz unabhängig von richtig oder falsch. Es ist durchaus möglich, dass es mehrere Ansichten gleichberechtigt nebeneinander gibt. Das nennt man Vielfalt und davor haben immer nur die Angst, die nicht so recht von ihrer eigenen Meinung überzeugt sind. 😉

    #57789 Antwort

    Meckerbock

    können persönliche Meinungen „richtig“ oder „falsch“ sein ?

    Meinungen sind doch  immer  so ein Mischmasch aus  Informationen, Erfahrungen, Erleben usw …

    naja eben MEINUNGEN

    #57791 Antwort

    HalleVerkehrt

    Nationalstolz und Patriotismus sind nicht Faschismus.

    Es geht ja nicht um Nationalstolz und Patriotismus, das Thema ist seit 2006 durch, Deutschlandfahnen hängen immer und überall rum. Die Rechte propagiert Stolz auf die „Errungenschaften“ und „Leistungen“ der Wehrmacht in zwei Weltkriegen, eine Überlegenheit von Rassen und Weltverschwörungstheorien. Bisher liegt der Schwerpunkt auf Angst und Wut, aber das Verschieben der Roten Linie wird voraussichtlich kräftig bearbeitet werden.

    Wir werden sehen, was sie im Bundestag so anstellen.

    #57792 Antwort

    Ronny

    können persönliche Meinungen „richtig“ oder „falsch“ sein ?

    Natürlich und sogar ohne Gänsefüßchen. Du bist beispielsweise der Meinung, dass „niemand mehr für die 12 dunklen jahre der deutschen geschichte büßen oder sich permanent vor der welt klein machen“ will. Das ist objektiv falsch, weil es Leute gibt, die genau das wollen und tun und dennoch steht es dir zu, diese objektiv falsche Meinung zu haben.

     

    Du bist der Meinung, „die Linken“ hätten sich das Abschaffen Deutschlands zum Hobby gemacht. Auch das ist objektiv falsch. Das mag dein Eindruck sein, das mag dir jemand so vorgesagt haben, nachweisbar ist es aber nicht. Auch nicht in Ansätzen.

     

    Du bist der Meinung der „Stura-Wettbewerb“, an den du dich nicht so richtig erinnern kannst, ist blöd. Eine solche Wertung ist eine klassische Meinung, die sich der Einordnung in die Kategorien richtig und falsch entzieht, nicht jedoch der genaueren Betrachtung und der eventuellen Wertungs- und Meinungsänderung. 😉

     

    Natürlich nur wenn man sich jeweils an deinen genauen Wortlaut hält. Aber nur der ist hier im Angebot. 🙂

     

    Nochmal: Es gibt Meinungen auf dieser Welt, die mit deiner nicht übereinstimmen. Wenn du von „denen“ verlangst, deine Meinung zu akzeptieren (bzw. die Tatsache, dass du eine andere Meinung hast), musst du das zwangsläufig auch „denen“ zugestehen. Das klingt banal und offensichtlich, ist aber gar nicht so einfach, wenn man das mal ganz bewusst angeht.

    #57793 Antwort

    HalleVerkehrt

    hier will niemand mehr für die 12 dunklen jahre der deutschen geschichte büßen oder sich permanent vor der welt klein machen

    Wir machen uns nirgends klein vor der Welt. Wirtschaftlich und politisch dominieren wir Europa, sind als kleines Land wirtschaftlich zwischen absoluten Riesen platziert und lassen uns von der ganzen Welt bedienen, das Geld in den Rachen werfen und beliefern. Ein abgekapseltes Deutschland wäre wirklich ein „Armes Deutschland“, und direkter Kolonialismus funktioniert so nicht mehr. Ich hab noch nie verstanden, warum uns die Rechte wieder in Kohlrüben, Braunkohle und eingekochte Äpfel treiben will, ich finde Apfelsinen, Erdöl und Kupfer durchaus angenehm.

    #57799 Antwort
    farbspektrum
    farbspektrum
    Teilnehmer

    ich finde Apfelsinen, Erdöl und Kupfer durchaus angenehm

    Du weißt schon, wie das Geld entstanden ist? Es war schwierig Waren und Leistungen immer nur direkt gegenseitig auszutauschen. Der Versuch, Muscheln zu nehmen und diese als Äquivalent für Waren und Dienstleistung zu benutzen, war zwar schon ein Fortschritt, aber auch nicht das Gelbe vom Ei. Erst als man das Geld erfunden hatte, funktionierte das.

    Also, was willst du für Apfelsinen, Erdöl und Kupfer eintauschen? Manche Kleingeister vergessen, was Halle groß gemacht hat. das waren Salz, Zuckerrüben, Braunkohle und Maschinenbau. Halle ist erst wieder in der Bedeutungslosigkeit versunken, als es das alles nicht mehr gab. Nicht zu vergessen Halle war ein Eisenbahndrehkreuz. Das hat zu einer enormen Entwicklung von Halle geführt. Es waren nicht die Pferdewagen und Radfahrer.

     

     

    #57805 Antwort

    Meckerbock

    @halleverkehrt

    ich  weiß ja nicht ?? „und lassen uns von der ganzen Welt bedienen, das Geld in den Rachen werfen und beliefern“

    Wie kommen Sie zu dieser Haltung??  wir  sind in der eu der größte nettozahler  .. ohne Deutschland wäre nicht  eine Straße auf dem Balkan asphaltiert … sehr schön zu sehen wenn man mal auf  Istrien ist.

    Ohne dieses Geld wäre Griechenland schon längst pleite .. aber nein dafür  muss man sich  dann auch  noch beschimpfen lassen, dazu kommen noch  um Jahrzehnte verspätete reperationsforderungen der Griechen.

    alle wollen nur  profitieren … die blöden Deutschen haben ja was gut zu machen..

    da ist unverständlich weshalb  wir uns das antun …  wenn wir  solche riesen sind wie sie sagen kann man auch mal bestimmen wo es langgeht …

    @Ronny

    auch „objektiv falsche Meinungen „sind Meinungen

    ich persönlich  halte mich noch nicht  für so verkalkt das ich  nicht auch  andere Meinungen zulasse und mich  auch ggf . anschließen könnte.

    #57808 Antwort

    HalleVerkehrt

    Also, was willst du für Apfelsinen, Erdöl und Kupfer eintauschen?

    Ein abgekapseltes Deutschland hat es verdammt schwer, da etwas zu finden.

    Aktuell kaufen wir extrem billig Rohstoffe oder billige Vorprodukte (also letztlich billige Arbeit), stecken unsere qualifizierte Arbeit (Wissenschaftler, Ingenieure, Designer, Programmierer, Maschinenbauer) rein und verkaufen teure Maschinen und Autos (und leider auch Waffen) an den Rest der Welt. Vom Überschuss kriegen wir dann Apfelsinen, Wein und Erdöl, Kaffe und Kakao und können immer noch einen dicken Brocken behalten (der fließt aktuell in die „Oberen Zehntausend“).

    Von unseren eigenen Rohstoffen und unserer eigenen Landwirtschaft könnten wir niemals einen annähernd so hohen Lebensstandard halten. Man kann sicher mehr als die DDR rausholen, weil da durch falsche Entscheidungsstrukturen viel verschwendet wurde, aber so viel besser wirds nicht. Was es an Bodenschätzen gab, ist großteils schon rausgeholt.

    Aus diesem „Exportweltmeister“ kann man nun ableiten, dass wir irgendwas richtig machen, oder dass Merkel unser Land in Schutt und Asche ruiniert hat. Dass da draußen mal eine große Wirtschaftskrise war, hat man hier drinnen kaum mitbekommen. Halb Europa hatte (und hat vielleicht noch) gigantische Arbeitslosigkeit, besonders hoch die Jugendarbeitslosigkeit. Unser „zerstörtes“ Land hat geringe Arbeitslosigkeit plus relative soziale Sicherheit.

    Außerdem haben wir uns über anderthalb Jahrzehnte von der Flüchtlingsproblematik abgeschottet. Das letzte, was wir vor 2015 aufgenommen hatten, war der Bosnienkrieg (damals gar nicht so wenig Moslems übrigens). Danach haben wir immer „Drittland!“ gerufen und Italien, Griechenland, Spanien und Frankreich mit dem Problem allein gelassen.

    2015 gab es nur die Alternativen, in die Massen zu schießen (oder sie im Meer ersaufen zu lassen) oder auch mal jemanden reinzulassen. Nebenbei gab es einen ziemlichen Mangel an billigen Arbeitskräften, von der Alterspyramide gar nicht zu sprechen. Wir hätten uns vor der ganzen Welt zum absoluten Arschloch machen können oder das Nützliche mit dem heroischen Eindruck verbinden. Natürlich war und ist es eine Herausforderung, und es sind wirklich genug Typen dabei, die ich eigentlich nicht in meiner Nähe haben will. Und wir müssen bei manchen davon jetzt den ganzen Sermon wieder durchgehen, die Aufklärung und Religionsfreiheit, „Nein heißt Nein“, man schlägt (oder sticht) nicht gleich zu, das Gewaltmonopol liegt beim Staat. Das nervt, strengt an, ist Scheiße. Aber das muss man (bis auf die Religion) bei einem Teil der deutschen Jugendlichen aus sozial schwachen Verhältnissen auch machen. Der weitaus größte Teil wird aber einen deutlichen Nettogewinn bringen.

    Ich habe an Merkel und der CDU auch genug auszusetzen. Sie hat nach der ersten Wahl den Vorschlaghamnmer genommen und einen sehr mühsamen breit akzeptierten Atomkompromiss sinnlos zerschlagen (was auch die EVH viele Stromkunden gekostet hat). Sie ist eine Autokanzlerin, die kriminelle Betrüger auch noch hofiert, sie fördert die exisiterende Umverteilung von unten nach oben und haut nicht dazwischen, wenn unsere Stromleitungen wegen ein paar ästhetisch empfindlichen Bayern 10x so teuer werden.

    Ja, die Bildungspolitik ist ein Trauerspiel, die Verkehrspolitik einseitig. Kritik gibt es genug.

    Aber man kann ihr als allerletztes vorwerfen, unser Land ruiniert zu haben.

    #57816 Antwort

    HalleVerkehrt

    wir sind in der eu der größte nettozahler

    Aber die Bürger der EU kauft auch die meisten unserer Produkte teuer ein. Griechenland ist auch so ein Beispiel: hätten wir das nicht gerettet, wären uns ein paar Banken um die Ohren geflogen, die dort jahrelang ordentlich abkassiert hatten.

    Ohne Euro wäre bei den Handelsbilanzen einfach unsere Währung aufgewertet worden, unsere Exporte teurer geworden und das hätte sich reguliert. Die paar Peanuts an die EU haben sich da schon längst mehr als gelohnt.

    wenn wir solche riesen sind wie sie sagen kann man auch mal bestimmen wo es langgeht …

    Wir bestimmen doch längst, wo es langgeht. Große wichtige Teile des Euroraumes waren ganz massiv für eine Abwertungspolitik, lockerere Verschuldungsregeln, gemeinsame Euro-Bonds und so weiter. Deutschland und ein paar kleine andere haben aber fast komplett ihre „Ideologie“ durchgesetzt, die Währung teuer und stabil zu halten und die Verschuldung gering und haben die anderen Länder damit zu Sparkursen gezwungen.

    Wenn wir jetzt mit dem Brexit etwas Glück haben, können Frankfurt und Paris auch noch kräftige Stücke von Londons Finanzgeschäft abhaben.

    Wenn du die deutschen Ausgaben für die armen Griechen und Europa schlecht findest, müsstest du eigentlich auch ablehnen, dass die Bayern und Baden-Württemberger ihr ganzes Geld an den armen Osten abgeben müssen, der davon dann auch noch Kindergartenvollversorgung und solche Schrullen bezahlt. Und ablehnen, dass die Reichen höhere Steuersätze zahlen, damit irgendwer Kindergeld bekommt.

    #57823 Antwort
    farbspektrum
    farbspektrum
    Teilnehmer

    Wir bestimmen doch längst, wo es langgeht.

    In Richtung Zerfall der EU?

     

     

    #57833 Antwort

    Meckerbock

    Bayern  und baden würtenb. sind ja immerhin Deutschland … und das innerhalb eines landes eine gewisse Solidarität herrschen sollte  finde ich  schon ok .. das mit  der ungeliebten eu zu vergleichen ist  unfair.

    das Europa so nicht  funktioniert liegt ja nun klar auf der Hand … die briten sind die ersten die das kapiert haben … andere folgen .. Europa war von Anfang an nur für die Wirtschaft attraktiv   es mussten dann nur  noch Argumente für den Normalbürger gefunden werden .. freie reise und so .. und die gemeinsame währung ist da noch der krönende Abschluss … wozu braucht  Otto Normalverbraucher den euro  … und jetzt  bitte nicht  mit  Weltpolitik und grosskonzernen argumentieren … ich  meine die Vorteile für  den Mann auf  der Straße

    #57838 Antwort

    Rudi

    Knapp daneben , Studium nun Arbeit und immer mimimi von merkwürdigen Gestalten.

    Übrigens auch hier wieder ein hauch Paradoxon:

    Hier ein bisschen Stolz auf die Wehrmacht, dort eine Inflation der Gleichsetzung mit der SA

    Aber 13% Wähler (vermutlich intellektuell auf deinem Niveau) als Nazis bezeichnen. Da hättest du mal in Geschichte besser aufpassen sollen.

     

     

     

    #57840 Antwort
    farbspektrum
    farbspektrum
    Teilnehmer

    Ich habe den Eindruck, dass es linke Kräfte gibt, die den Stalinismus wieder einführen wollen. Es fängt damit an, gegen demokratische Wahlen zu protestieren.

     

     

    #57841 Antwort

    HalleVerkehrt

    Bayern und baden würtenb. sind ja immerhin Deutschland … und das innerhalb eines landes eine gewisse Solidarität herrschen sollte finde ich schon ok

    Deutschland ist auch erst seit ca 1870 eine „Nation“, auch als Bund verschiedener Königreiche und Fürstentümer entstanden. „Eine gewisse Solidarität“ ist das eine, aber wir nehmen Bayern und BaWü sehr viel von dem weg, was sie mehr erwirtschaften. Wir als Sachsen-Anhalter sind halt lieber stolz, Toitsche zu sein, als den Tatsachen einer wirtschafts- und strukturschwachen Region ins Auge zu sehen.

    Was der „Mann auf der Straße“ von Europa hat? Was hat er denn von Sachsen-Anhalt oder Deutschland?

    Ein alleinstehendes Deutschland ohne Europa kann zwischen Großmächten wie Russland, China und Amerika nicht mithalten. Ein alleinstehendes Halle sähe auch ziemlich blöd aus, und den Resteteller Sachsen-Anhalt will ich mir überhaupt gar nicht einzeln vorstellen.

    #57845 Antwort

    Meckerbock

    Deutschland ohne Europa …. ne so war das nicht gemeint  .. ich meine DAS Europa wie es jetzt  ist… natürlich  sollte Europa mit  einer  stimme sprechen eine Haltung zu den Problemen der welt haben .. aber dazu muss es doch nicht  alle Staaten zwangsheiraten… sowas lässt  sich auch  auf  hoher politischer ebene regeln .. ohne das alle ihr Geld aufgeben und in EINEM Europa aufgehen müssen

    #57939 Antwort

    Rolle

    „2015 gab es nur die Alternativen, in die Massen zu schießen (oder sie im Meer ersaufen zu lassen) oder auch mal jemanden reinzulassen.”

     

    Das ist dummes Merkelgequatsche!

     

    Die Alternative war, sich an europäisches Recht zu halten, also Dublin- und Schengenabkommen durchzusetzen.

     

    Orban in Ungarn hat das getan und ist dafür von den links-grün versifften Gutmenschen beschimpft worden.

    Orban hat die EU um Hilfe gebeten und ist von der EU im Stich gelassen worden, weil er nicht immer nach ihrer Pfeife tanzt.

     

     

    #57959 Antwort

    10010110

    Ein alleinstehendes Deutschland ohne Europa kann zwischen Großmächten wie Russland, China und Amerika nicht mithalten.

    Wieso wird denn hier immer diese Schwarz-Weiß-Argumentation geführt? Nicht Mitglied der EU zu sein, bedeutet doch nicht gleich völlige Abschottung bzw. Autarkie. Nicht Mitglied der EU zu sein, bedeutet doch nicht, dass man allein ist. Und diese Angstmacherei von „globalen Feinden“, gegen die man „stark“ sein muss, ist doch wohl wirklich unterste Schublade und keinen Deut besser als der Nationalismus, den eben jene Argumentatoren kritisieren. Heute lautet der Feind nicht mehr Frankreich oder Großbritannien, gegen die sich Deutschland wehren muss, heute sind es Asien oder Nordamerika, gegen die ein ebenbürtiges „Europa“ gefordert wird. Das erinnert mich stark an „1984“, wo es auch nur noch drei globale Großmächte gab, die jeweils entweder im Krieg oder vermeintlichen Frieden miteinander waren – und die Leute haben der Propaganda willenlos geglaubt.

    Wie macht es denn die Schweiz so „ganz allein“, sich gegen die „Großmächte“ Russland, China und „Amerika“ zu behaupten? Und geht’s den Schweizern irgendwie schlecht, so ohne Euro und EU?

    Ich finde dieses unreflektierte pro-(bzw. Anti-Anti-)EU-Gelaber ziemlich hohl. Es gibt eben nicht nur „EU = gut“ und „keine EU = schlecht“, da ist noch ziemlich viel in der Mitte.

    #57961 Antwort

    10010110

    Im Übrigen finde ich das ganze „ein Europa gegen den Rest der Welt“ -Gelaber auch ziemlich kurzsichtig gedacht. Wieso soll man denn bei Europa Schluss machen? Warum nicht gleich noch mehr Länder außerhalb Europas vereinigen, wenn man so sehr auf „Einigkeit und Recht und Gleichmacherei“ aus ist? Wieso nicht gleich die ganze Welt vereinen? Wo ist die Grenze, und warum?

    #57962 Antwort

    Rütli

    Die Schweiz ist Mitglied im Europarat, hat schon vor langer Zeit Freihandelsabkommen, gegen die TTIP und CETA harmlos sind, und hat einen riesigen Sack voll weiterer bilateraler Verträge, einschließlich Schengen und Dublin, abgeschlossen. Bis auf Währung (zur Zeit so gar nicht „giggerig“) und NATO-Mitgliedschaft sind sie vollwertige Europäer.

    Sie ziehen ihre militärische (und nur die!) Neutralität eben schon 200 Jahre konsequent durch.

     

    Was ist denn deiner Meinung nach in der Mitte außer „EU“ und „keine EU“?

    #57967 Antwort

    10010110

    Die Schweiz ist Mitglied im Europarat, hat schon vor langer Zeit Freihandelsabkommen, gegen die TTIP und CETA harmlos sind, und hat einen riesigen Sack voll weiterer bilateraler Verträge, einschließlich Schengen und Dublin, abgeschlossen. Bis auf Währung (zur Zeit so gar nicht „giggerig“) und NATO-Mitgliedschaft sind sie vollwertige Europäer.

    Sie ziehen ihre militärische (und nur die!) Neutralität eben schon 200 Jahre konsequent durch.

    „Vollwertige Europäer“ sind wir alle, denn wir leben alle auf dem europäischen Kontinent. Die EU ist nicht gleich „Europa“, auch wenn das einige – teils aus politischen Motiven, teils aus bloßer Faulheit – gern vermischen. Nein, die Schweiz ist eben kein Mitglied der Europäischen Union. Und wie man sieht, kann man auch so, als kleines Land, mittels bilateraler Verträge in der „bösen globalen Welt“ ganz angenehm (über)leben.

    Was ist denn deiner Meinung nach in der Mitte außer „EU“ und „keine EU“?

    Ich meine nicht den „Aggregatszustand“, sondern die Bewertung dieses Zustands. Mit EU ist nicht alles gut, ohne EU ist auch nicht alles schlecht.

    #57968 Antwort

    Schweizer Käse

    Den Schweizern geht es doch nur gut, weil sie Heidi und den Alm-Öhi haben!!!

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Antwort auf: Antifa-Demo durch Halle gegen die AfD
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