Startseite Foren Halle (Saale) Bundestagswahl: CDU+SPD verlieren deutlich, AfD stärkste Oppositionsfraktion

Dieses Thema enthält 43 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Distanzforschung vor 8 Monate, 2 Wochen.

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  • #57582 Antwort

    AfD-eine gute WAHL

    Wie die Konsensstörung schon richtig gesagt hat, 87% der Deutschen ist das Multikulti (Massenschlägerei, Integrationsverweigerung, Gewalttaten an Frauen, Entwicklung von Scheingesellschaften usw) scheinbar nicht genug und wollen weitermachen wie bisher.

     

    Am besten geben wir den Muselmännern in 4 Jahren auch Wahlrecht und dann können die ihre eigene Partei gründen und die Scharia ausrufen. Was ist nur aus unserem Land geworden…

    #57602 Antwort

    Ronny

    87% der Deutschen ist das Multikulti (Massenschlägerei, Integrationsverweigerung, Gewalttaten an Frauen, Entwicklung von Scheingesellschaften usw) scheinbar nicht genug und wollen weitermachen wie bisher

    Vielleicht ist eher so, das 87% der Deutschen die Lügen der Lügner einfach nicht glauben wollen. Und warum auch, sind sie doch größtenteils selbst für die einfachsten Gemüter leicht zu erkennen.

     

    Bei den 87% ist weiterhin zu beachten, dass zwar immerhin aber eben dann doch nur 76% ihre Stimme abgegeben haben. Den restlichen 24% kann aber unterstellen, dass sie auch so weitermachen wollen, wie bisher, sonst hätten sie ja wenigstens Protest gewählt.

     

    Deine Angstkampagne hat sich also nicht gelohnt, kleiner Mann. Und wenn du jetzt schon aufgibst, weil es dir langsam dämmert, was soll das bitte in 4 oder 5 Jahren werden, wenn du gegen die Scharia kämpfen musst. 😀

     

    Farbspektrum, das ist dein bester seit langem.

    Er war nicht nur laaange auf, er ist auch noch viel zu früh wieder aufgestanden. Und dabei hat er sich als „Linker“ so sehr gewünscht, dass die Nazis an der Regierung beteiligt werden… 🙂

    #57631 Antwort

    Zusammenfasser

    Tut man sich die Talkshows an, könnte man den Eindruck bekommen, die AfD hätte 60 Prozent bekommen. Tatsächlich sind es 13 – das ist ordentlich, keine Frage, besser, als es vor einigen Wochen noch aussah, sogar ein beispielloser Erfolg für eine Partei, die erst vier Jahre alt ist, aber: Wir haben auch beispiellose Zeiten hinter uns, ein in Deutschland beispielloses Staatsversagen und eine beispiellose Unfähigkeit und Böswilligkeit der regierenden Cliquen. Und daran gemessen, sind 13 Prozent für eine bürgerlich-liberalkonservative Partei, die ab und zu Äußerungen von sich gibt, die in diesem kranken Land als „rechtsextrem“ gelten, nicht die Revolution, die wir eigentlich bräuchten. Immerhin ist es eine Basis, um vor allem im Osten auf einem ordentlichen Niveau weiterzumachen.

    Wie sieht es nun für die einzelnen Parteien aus:

    – CDU: gemessen an früheren Maßstäben beschissen, gemessen an der „Leistung“ aber immer noch irrsinnig viel. Hauptsache, „Mutti“ kann (dank der vielen unpolitischen älteren Frauen, die sie gewählt haben) weitermachen, jetzt sogar mit ihren geliebten Grünen, kann das Land und ihre Partei weiter ruinieren und hat für ihr Zerstörungswerk sogar noch eine Bestätigung erhalten. Die CDU hat verloren, Merkel aber persönlich gewonnen; ohne sie läuft weiterhin nichts, wie in der Führerpartei CDU üblich, und wenn nun die leere SPD-Volksparteihülle davonschlurft, nachdem sie als kleinerer Koalitionspartner wie zuvor die FDP ausgesogen wurde, kann sie in ihrem Sessel sitzen bleiben und erwarten, daß jetzt andere den Kammerdiener machen werden.

    – SPD: siehe CDU, nur noch beschissener; schmeißt mit 20 Prozent hin und verzieht sich freiwillig in die Opposition. 100-%-Schulz hat es natürlich nicht geschafft, aus völlig unverdienten riesigen medialen Vorschußlorbeeren („Schulz-Effekt“) irgendwas zu machen, hat vielmehr erwartungsgemäß durch völlige Ideenlosigkeit, Langeweile, Auszehrung und mumifiziertes Bürokratentum alles gegen die Wand gefahren und wird wahrscheinlich in absehbarer Zeit von der Antifa-Sympathisantin Schwesig ersetzt, die dann als junge, für SPD-Verhältnisse ansehnliche Frau eine Veränderung und „Modernisierung“ verkörpern soll. In der scheinbaren „Opposition“ wird die SPD nach links rücken, so tun, als würde sie regierungskritisch auftreten, was man Schulz nach der langen Regierungshilfszeit mit „Mutti“ nicht ganz glaubte, sich der Linkspartei mehr oder weniger angleichen und versuchen, der AfD die Rolle als (einziger) relativer Oppositionspartei streitig zu machen. De facto bleibt sie eine outgesourcte Filiale der Regierung auf der Oppositionsbank.

    – FDP: Vorläufig wieder auferstanden – erstens, weil Lindner die Haare schön hat (gute Haarverpflanzung, die Einstanzpunkte sind nicht sichtbar), und zweitens, weil manche Leute sich ein kleines bißchen Merkel-Kritik trauen, aber um Himmels willen deswegen nicht als „Nazis“ gelten wollten. Rutscht nun in die Regierung hinein, weil sie ihre alte Rolle als Mehrheitsbeschafferin spielen muß, ist aber natürlich ein Scheinriese: Einige ihrer Wähler haben sie nicht wieder in den Bundestag geschickt, damit sie nun den Grünen zur Mitregierung verhilft. Das nächste Mal könnten sie ihr Kreuz wieder woanders machen.

    – GRÜNE: Relativ gesehen, vielleicht die eigentlichen Gewinner. Immerhin wurde die Partei der BahnhofsklatscherInnen, Fairen-Kaffee-TrinkerInnen, bessergestellten Ehefrauen vorgerückten Alters, die mit dem dicken SUV des Zahnarzt-Gatten zum Bioladen um die Ecke fahren und 5 Euro im Monat für eine Entwicklungshilfeorganisation spenden, die davon angeblich ein Mädchen in Afrika unterstützt, vor kurzem noch beinahe totgesagt, der Wiedereinzug in den Bundestag schien zeitweise gefährdet, und nun dürfen sie „Mutti“ die Füße lecken. Womöglich haben wir bald einen türkischen Außenminister, der aber aufpassen sollte, daß ihn Erdogan bei seinem Antrittsbesuch in der Türkei nicht als Volksverräter zum Yücel in die Zelle steckt. 😉

    – LINKE: Gemessen am Ziel, drittstärkste Partei zu werden, klare Niederlage; eine Regierungsbeteiligung im Bund in weiter Ferne und im Osten den Status als Regionalpartei an die AfD verloren. Wird womöglich zwischen einer linken Schwesig-SPD und einer AfD als Hauptoppositionspartei weiter erodieren.

    – AfD: der an die Wand gemalte Teufel, Gottseibeiuns, Belzebub marschiert in den Bundestag; gerade noch konnte die Machtergreifung von den „Demokraten“ verhindert werden, und nun müssen „alle Demokraten“ zusammenstehen und „unsere Demokratie“ beschützen“. Wird als eigentlicher Wahlgewinner dargestellt, wurde von 87 Prozent – trotz allem! – aber nicht gewählt. Der Teufel wird eben immer nur an die Wand gemalt. Es ist für sie zu hoffen, daß viele an den Teufelspopanz glauben und bei künftigen Wahlen auf den Zug des scheinbaren Siegers aufspringen. Zwar knapp drittstärkste Kraft, aber immer noch näher an den anderen kleinen Parteien als an der Volksparteimumien-SPD; mußte an diese die Rolle als offizielle Oppositionsführerin abgeben und wird künftig mit erhobenen Geschäftsordnungszeigefingern, Redeverboten, abgestellten Mikrophonen und Gebrüll sich die Ohren zuhaltender Parlamentskollegen tyrannisiert. In der Bundestagskantine wird immer der Nachtisch alle sein, wenn die AfDler kommen, die Toiletten sind in ihren Büros häufiger verstopft, die Putzfrauen haben dann keine Zeit, und der Hausmeister ist nicht da.

    Ihre Hoffnungen liegen im Osten, dort kann sie in absehbarer Zeit sogar stärkste Partei werden, im Westen sind größere Erfolge schon aus demographischen Gründen schwierig und nur denkbar, wenn sie integrierte Ausländer weiterhin mit ins Boot holt. Ihr größtes Problem ist – noch vor der Stigmatisierung durch die Blockparteien, die immer weniger verfängt, da sie immer banalere Dinge zum Anlaß nimmt – die eigene Zerrissenheit. Im schlimmsten Fall zerfällt sie in verschiedene Lager und löst sich auf, im günstigsten Fall kann sie vom eventuellen frühen Zerbrechen einer inhomogenen, konfusen „Jamaika“-Koalition profitieren.

    Hoffentlich bleiben die 13 Prozent nicht nur ein leises Murren, während alles weitergeht wie bisher …

    #57635 Antwort

    Philipp Schramm
    Teilnehmer

    … schmeißt mit 20 Prozent hin und verzieht sich freiwillig in die Opposition.

    Das finde ich sogar mehr als clever von der SPD und hat sogar einen ganz entscheidenden Vorteil und das wird auch der Hauptgrund sein, warum die SPD in die Opposition geht. Die AfD soll sowenig wie möglich zu melden haben im Bundestag. Dadurch, das die SPD in die Opposition geht, stellt sie den Oppositionsführer und nicht die AfD. Und das ist auch gut so. liebe Genossinen und Genossen.

    #57651 Antwort

    PaulPaulsen

    Offentsichtlich gibt es für einige Menschen in diesem Land nur ein Thema, Flüchtlinge. Hatten wir volle Rentenkassen ohne Flüchtlinge? Hatte Deutschland ein einfaches und faires Steuersystem ohne Flüchtlinge? Konnten alle Menschen in diesem Land von ihrer Arbeit gut leben? Man könnte diese Liste unendlich fortsetzen.

    Die AFD kann keine Alternative sein, denn schaut man sich genau ihr Programm an werden die meisten AFD Wähler noch mehr verlieren als jetzt. Deshalb darf man froh sein das sie nicht Regierungsfähig ist.

    #57660 Antwort

    AfD-eine gute WAHL

    So ein dumme gesülze vom paulchen.

    Geht die ganze Politik nur um flüchtlinge? versuch mal deine augen zu öffnen und dir mehr information zu holen als vom ard, zdf, mz und bild. dann siehst du auch mal alles von einer anderen seite und irgendwo in der mitte findest du dann die wahrheit.

     

    ist es rechts wenn man kriminelle ausländer (neudeutsch: flüchtlinge) abschiebt?

    aber ich sehe schon, ihr gutmenschen sperrt sie, wenn überhaupt, hier ein und füttert sie noch durch! haben ja genug geld!!! kein geld für polizei, schulen, lehrer, kitas, sozialprojekte, aber für sowas.

     

    wäre es nicht sinnvoller den leuten bei der problembekämpfung zu helfen anstatt die probleme zu uns zu holen?

     

    ist es nicht so, das wir schon vor dem der flut an flüchtlingen nicht genug probleme im land hatten? wieso wird deren priorität hinten angestellt? haben genug sozialschwache familien (die ursache erstmal dahin gestellt), wo die kinder unterstützung brauchen weil sonst nie was aus denen wird und wir noch mehr pflegefälle entwickeln. denkt an eure bürger, den geht es wesentlich schlechter, als irgendwelchen familien, die tausende von euros für schlepperbanden haben.

     

    es muss ein umdenken stattfinden, dass gutmenschen getue bringt uns als land nicht voran!!!

     

     

    #57664 Antwort

    PaulPaulsen

    Ich kenne das Wahlprogramm der AFD sehr gut und ich weiß wie unsozial es ist. Kein Mindestlohn mehr, eine private Arbeitslosenversicherung, die Rentenversicherung soll weiter privatisiert werden, weniger Unternehmenssteuer, keine Reichensteuer, keine Vermögenssteuer. Wer zahlt es denn am Ende? Genau die Bürger und anstatt an die riesigen Unternehmen mit riesigen gewinnen zu gehen zerreißt sich die Mittel -und Unterschicht gegenseitig. Gut wenn man dabei einen Feind hat, schwarz weiß lässt sich eben besser unterscheiden.

    Aber die angesprochene Themen sind auch nicht sehr attraktiv deshalb poldert man nur auf einem Thema rum.

    #57724 Antwort

    Fadamo

    Paul Pausen,du redest ja als wenn die AfD die neue Regierung schon wär.Die AfD wird erstmal gar nichts machen.

    #57760 Antwort

    RadioCorax

    Heute im Diesel-Auto unterwegs, MDR-Aktuell eingestellt. Die möchten gerne wissen warum man AFD gewählt hat:

    Weil die AfD beabsichtigt, im Bundestag einen Untersuchungsausschuss gegen Merkel zu beantragen.

    Weil die AfD keine Privatisierung der Autobahnen will.

    Weil die AfD gegen TTIP ist.

    Weil die AfD die Bürger durch direkte Demokratie wieder stärker an der Politik beteiligen will.

    Weil mir bewusst ist, das die AfD zwar nicht (mit)regieren wird auf absehbare Zeit, aber sie wird die regierenden Parteien dazu zwingen sich mit ihren (erfolgreichen) Themen auseinanderzusetzen/sie übernehmen zu müssen.

    Weil sie den Druck auf die etablierten Parteien erhöht, sich wieder mehr um den Bürger und weniger um sich selbst zu bemühen und so neuen, unverbrauchten Politikern in diesen Parteien den Weg zu einer Kariere öffnet.

    Weil sie gegen die Russlandsanktionen ist.

    Weil ich diese Kombination an Positionen bei keiner anderen Partei gefunden habe.

    Weil sie die Zuwanderung reduzieren will und nur jenen Zutritt erlauben will, von denen unser Land profitiert.

    Weil die AfD gegen ein Dieselfahrverbot ist.

    Weil die AfD Asylzentren in Afrika will und das jeder der über das Mittelmeer einreist, für sein Asylverfahren in ein Asylzentrum nach Nordafrika verbracht wird und nur so das Sterben im Mittelmeer beendet werden kann.

    #57763 Antwort

    PaulPaulsen

    Die Linke hat als einzige Opposition Partei die Privatisierung der Autobahn scharf kritisiert

    Die Linke ist gegen TTIP

    die Linke und die FDP ist auch gegen Russlandsanktionen

    Die meisten deutsche wollen mit Wahlen nicht belästigt werden. Volksentscheide machen wenig Sinn, mann muss sich ja dann mit jedem Thema auseinandersetzen. Die meisten wussten nicht mal um was es bei der Scheibe in Neustadt geht. Die Wahlbeteiligung bei der Scheibe war gering und das obwohl sie gleichzeitig mit der Bundestagswahl war.

    Für Asylzentren in Afrika müssen auch die Staaten dort mitmachen, da haben wir das erste Problem. Konsequenten abschieben für Menschen ohne Asylrecht ist ja ok ABER erst muss man wissen welche Herkunft die Menschen haben und dann müssen die Länder auch die Menschen zurück nehmen. Dafür muss man mit den Ländern im Gespräch bleiben genau das tut die jetzige Regierung. Wie will die AFD diese Probleme lösen wenn man sich abschotten möchte?

    Grenzen schützen ist richtig, kostet aber viel Geld. Sowohl personell als auch materiell. Wie das die AFD finanzieren möchte und den Unternehmen auch noch Steuererleichterungen verspricht ist mir schleierhaft.

    Offen bleiben die sozialen Themen, Rente, Mindestlohn, Gesundheitssystem usw.

    Es gibt also Parteien mit antworten auf die Fragen der Bürger in einem breiten Themenspektrum, die AFD beantwortet diese Fragen meist nicht.

     

    #57766 Antwort

    RadioCorax
    #57767 Antwort

    PaulPaulsen

    Ohh ich dachte ich bekomme Antworten. Aber wie so oft Fehlanzeige. Gesehen habe ich einen Herr Gauland der wie fast immer jedes Zitat von sich selbst erklären musste weil es die anderen falsch verstanden haben. Gesehen habe ich auch einen Herr Meuthen der die anderen Politiker zu einer vernünftigen Wortwahl der AFD gegenüber aufgerufen hat. Die Partei die selbst sagt, Mann müsste provozieren und auch mal in der Wortwahl entgleisen. Aber die Opferrolle scheint zu gefallen

    #57768 Antwort

    RadioCorax

    Heute gibt es für dich Musik.

    #60013 Antwort

    Distanzforschung

    Was alle wussten, spricht ein Hallenser aus:

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