Startseite Foren Halle (Saale) Halle prüft Tempo 30 vor weiteren Schulen, Kitas und Heimen

Dieses Thema enthält 166 Antworten und 8 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  10010110 vor 8 Monate, 1 Woche.

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  • #67412 Antwort

    HalleVerkehrt

    Hätte ich auch gedacht, aber http://halle-verkehrt.de/post/freie-kreuzungsbereiche sah jetzt schon vier oder fünf mal in Folge so aus.

    #67413 Antwort

    Grenzer

    Das müsste dann entweder „Ludwig-Viertel“ oder gar schon „Gesundbrunnen-Viertel“ sein.

    Wenn die Torstraße Grenze ist, gehört eine Hälfte zu einem Viertel, die andere Hälfte zum anderen. Die Bewohner der nördlichen Torstraße können jedenfalls einen Anwohnerparkausweis beantragen.

     

    Es ist auch völlig egal, wie das Viertel heißt. Wenn das OAmt in der Nähe ist, und das ist es ab demnächst häufiger, sollte man nicht auf dem Fußweg parken. Ganz einfach.

    #67429 Antwort

    Statistiker

    @Statist nicht immer Lügen:

    Denn sämtliche bis zu diesem Tag geleistete Autofahrerabgaben gingen in den normalen Haushalt ein und haben damit andere Politikfelder finanziert. Pro Jahr nimmt der deutsche Staat von Autofahrern an spezifischen Abgaben rund 53 Milliarden Euro ein, aber nur 19 Milliarden Euro werden für den Erhalt und den Ausbau der Straßen ausgegeben. Knapp zwei Drittel versickern jedes Jahr im allgemeinen Staatshaushalt.

    Der Löwenanteil der 53 Milliarden Euro fließt über die Tankstellen in die Staatskassen. Inklusive Mehrwertsteuer kommen beim Tanken 40,5 Milliarden Euro an Mineralölsteuer zusammen, weitere acht Milliarden Euro werden jährlich bei der Kfz-Steuer fällig. Hinzu kommen 4,5 Milliarden Euro, die im Rahmen der Lkw-Maut erhoben werden.

    #67432 Antwort

    Spiegelsagi

    Hier das Original:

    https://www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/strassenbau.aspx

     

    Den ersten Teil weggelassen, weil sonst jemandem die 2013 aufgefallen wär.

     

    An wen erinnert dieses zusammenhanglose Zitieren, dieses Verschleiern und Vertuschen, diese Manipulation nur? An wen, an wen?

    #67434 Antwort

    Hallenser

    An wen erinnert dieses zusammenhanglose Zitieren, dieses Verschleiern und Vertuschen, diese Manipulation nur? An wen, an wen?

    Mir fällt das dazu ein:

     

     

    😀

    #67459 Antwort

    10010110

    Am besten fand ich diesen neuerlichen Beitrag bei „Sag’s uns einfach“: http://tinyurl.com/y8rz2juv

    Daraus ein Auszug der Lächerlichkeit:

    Die 2fache tägliche Belastung sich durch den Berufsverkehr in der Stadt zu quälen ist jedenfalls nur schwer erträglich. […] Welche Maßnahmen werden denn zur Begrenzung des Stauaufkommens geplant?

    Wie wär’s mal mit weniger Autofahren, du Spezi? Sich über Stau beklagen und nicht merken, dass man selber eine Teilschuld daran trägt – das muss ein Mustangfahrer sein. 😀

    #67461 Antwort

    Q-Boy

    Ich find den auch passend:

     

    Das zeigt sein Alter besser und seine „Größe“ vor allem die geistige ! 🙂

    Der Strahl müsste nur noch grüner sein…

    #67463 Antwort

    10010110

    Ein sehr „gutes“ Beispiel sind die beiden Radiosender in der „Rolltreppe“. Die parken regelmäßig im Park- und Halteverbot, werden aber auch kaum erwischt, weil sie sehen, wenn die Politesse kommt. Dann rennt einer runter und fährt das Fahrzeug schnell weg.

    Diese Fahrzeuge haben leider oftmals eine Ausnahmegenehmigung hinter der Windschutzscheibe (orangene Karte); es kann gut möglich sein, dass die – zumindest vorübergehend und während der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit – im Haltverbot parken dürfen. Das größte Problem ist allerdings der Nachahmereffekt: wenn einer (selbst mit Ausnahmegenehmigung) da steht, dann stellt sich fünf Minuten später irgend ein Kloppi dahinter, weil er denkt, das wäre in Ordnung. Und dann kommt der nächste Kloppi und der nächste, und schon ist alles dicht.

    Das Problem der Durchfahrer der Großen Ulrichstraße kann bestimmt auch mal auf „Sag’s uns einfach“ angesprochen werden.

    Wurde es schon – mehrfach:

    #67464 Antwort

    Philipp Schramm
    Teilnehmer

    http://halle-verkehrt.de/post/freie-kreuzungsbereiche

     

    Leider bringen diese „Malereien“ nicht viel, sehe es tagtäglich in der Innenstadt, das diese „Sperrflächen“ ständig missachtet werden.

    Helfen würden wohl möglich nur fest installierte Hindernisse, wie z.B. diese „Schutzbögen“, die auch die Baumscheiben schützen sollen. Dann wären die Kreuzungsbereiche frei, denn ich glaube nicht, das sich jemand freiwillig sein Fahrzeug beschädigen will und wenn es doch passiert, kann man anhand der Lackanhaftungen ein Fahrzeug zweifelsohne als „Täter“ indentifizieren.

    #67465 Antwort

    Philipp Schramm
    Teilnehmer

    Diese Fahrzeuge haben leider oftmals eine Ausnahmegenehmigung hinter der Windschutzscheibe (orangene Karte); es kann gut möglich sein, dass die – zumindest vorübergehend und während der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit – im Haltverbot parken dürfen.

     

    Diese Tricksereien sind hinreichend bekannt. Einfach „Presse – Schild“ oder „Arzt im Einsatz – Schild“ hinter die Windschutzscheibe klemmen und abwarten. Auch ein „Kurzparker – Schild“ haben manche dahinter, wenn sie bei einem Kurierdienst angestellt sind.

     

    Sehr beliebt sind auch Schilder a la „Baustellen – Fahrzeug“ oder „eilige Arzneimittel“. Alles schon gesehen und die Karren standen stundenlang an ein und der gleichen Stelle.

    #67467 Antwort

    HansimGlück

    Mich wundert, dass nicht mittlerweile jeder so eine orangene Karte hat. Die Anforderungen scheinen nicht so hoch zu sein.

    #67469 Antwort

    Verwalter
    #67472 Antwort

    HansimGlück

    Das ist dann aber auch schon alles. Frisösen und Anwälte haben eigentlich keine Notwendigkeit für irgendeine Befreiung von Parkverboten.

    #67473 Antwort

    Verwalter

    Stichwort: eigentlich

     

    Aber es hat auch nicht jeder eine solche Genehmigung, nicht mal ein nennenswerter Teil der Verkehrsteilnehmer. Die Anforderungen sind anscheinend doch höher, vor allem hinsichtlich der Begründung. So ist das mit der gefühlten Wirklichkeit.

    #67474 Antwort

    HalleVerkehrt

    Leider bringen diese „Malereien“ nicht viel, sehe es tagtäglich in der Innenstadt, das diese „Sperrflächen“ ständig missachtet werden.

    Im Paulusviertel ist es ein radikal neuer Ansatz. An dieser Stelle würde ich auch sofort die Leitstelle O-Amt anrufen (0345-2211345) anrufen wegen Verkehrsgefährdung.

    Wenn die Stellen in der Innenstadt eine Verkehrsgefährdung darstellen (ich weiß nicht genau welche), müsste man mal prüfen, ob ein Knöllchen oder Abschleppen forciert werden kann. Eine ordentlich gemalte Sperrfläche sollte ein deutliches und überzeugendes Argument für die Leitstelle sein. Die Leitstelle ist sehr kooperativ, und wenn man die nur anruft, kann man auch weiter.

    #67475 Antwort

    Statistiker

    Stimmt hat sich ja hart gewandelt:

    https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Umwelt/UmweltoekonomischeGesamtrechnungen/Umweltschutzmassnahmen/Aktuell.html

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/7118/umfrage/investitionen-des-bundes-in-den-strassenverkehr/

    Naja vor 70 Jahren wäre eure Zeit gewesen. Da kam man mit Manipulation und Propaganda noch zu etwas. Auch unliebsame Meinungen musste man weder widerlegen noch tolerieren.

     

    #67478 Antwort

    10010110

    Eine ordentlich gemalte Sperrfläche sollte ein deutliches und überzeugendes Argument für die Leitstelle sein.

    Das Argument der Verwaltung gegen Sperrflächen in Kreuzungsbereichen ist regelmäßig, dass Verkehrszeichen nicht einfach geltendes Recht wiederholen dürfen. Aber den psychologischen Effekt bedenken die nicht. Das Problem ist ja gerade, dass es schon so selbstverständlich geworden ist, Kreuzungsbereiche zuzuparken, dass viele Autofahrer die 5-Meter-Regel vermutlich überhaupt nicht mehr kennen.

    Leider sehe ich im Paulusviertel aber auch schwarz, was die dauerhafte Wirksamkeit von Sperrflächen angeht, vor allem nachts, wo ja jeder weiß, dass da eh niemand kontrolliert.

    Danke, Bernd!

    #67481 Antwort

    HalleVerkehrt

    @Statistiker:

    Du willst ernsthaft die Steuer auf mein Erdgas und Nachbars Heizöl für deine Autobahnen einbberechnen? Und du rechnest immer noch nur die reinen Straßenbaukosten. Die KFZ-Steuer aller Hallenser reicht nicht mal für die geschenkten oder fast geschenkten Stellplätze. Muss ich erst erklären, was ein Stellplatz ist, oder warum will das keiner verstehen?

    Der städtische Platz gehört eigentlich der Allgemeinheit, der Gemeinschaft, und hat einen Wert. Wenn ich mir in der Stadt 3000 m^2 nehmen will, um ein paar Blumen zu züchten und zu verkaufen, oder 6m^2, um Würstchen zu verkaufen, dann muss ich dafür Geld bezahlen. Je nach Standort ist die Fläche so eines öffentlichen Parkplatzes 30-100 Euro im Monat wert, in großen deutschen Städten auch 300 oder 600 Euro. Diesen Raum kriegen Autofahrer einfach geschenkt oder fast geschenkt (Anwohnerparken), und das sind in Halle zehntausende Plätze, je mindestens 12,5 m^2

    Von den Frankfurter Porschesteuern und den Stuttgarter Benzsteuern kriegt Halle auch nicht so viel.

    Und von der Mineralölsteuer sieht Halle auch nur ein paar Krumen über die Förderprogramme.

    Für Halle sind mehr Autofahrten also ein Minus, und deutlich mehr Autofahrten eine finanzielle Katastrophe. Schaut mal nach, was ein paar wenige Kilometer Stadtautobahn in Berlin grade kosten. Was wollen wir denn wegsprengen, um den notwendigen Platz zu schaffen? Das Landgericht, die Hauptpost? Was hätten Sie denn gern? Das 188 war ja knapp davor, aber da ging es um die Straßenbahn. Jede Radfahrt, Bahnfahrt und jeder Fußweg spart der Stadt Geld. Und jedes nicht gekaufte Privatauto erst recht.

    #67482 Antwort

    HalleVerkehrt

    Das Argument der Verwaltung gegen Sperrflächen in Kreuzungsbereichen ist regelmäßig, dass Verkehrszeichen nicht einfach geltendes Recht wiederholen dürfen.

    Ja, das ist auch sinnvoll, man muss dann aber das geltende Recht auch durchsetzen. Hier ist offenbar mehr als die 5m vom Scheitel sinnvoll gewesen (kann auch für die Autos sein, die sich sonst total verknoten) und das ist gut so.

    Jetzt noch die 5m- Regelung konsequent durchsetzen und die Stadt wird wieder ein Stück besser!

    #67501 Antwort

    Statistiker

    HalleVerkehrt, hat es zu mehr auf der Friseurschule nicht gereicht? Der ADAC hatte es oben mal nur für KFZ ausgerechnet. Wenn Sie Erdgas an der Tankstelle holen, Glückwunsch. Da 2013 ja zu alt war gab es Nachschlag. Das oben waren nur Steuern auf Sprit und KFZ Steuer. Weiterer exklusive KFZ Einnahmen nicht mal mitgerechnet, z.B. Gewerbesteuern. Wie viele Infrastrukturprojekte liefen in Halle denn ohne Förderung? Für die Selbstbeteiligung reichen die Einnahmen durch KFZ offensichtlich locker. Davon finanzieren wir dann sämtliche Radwege mit.

    #67505 Antwort

    Steuerzahler

    Weiterer exklusive KFZ Einnahmen nicht mal mitgerechnet, z.B. Gewerbesteuern.

    Aha. Gewerbesteuern sind exklusive „KFZ Einnahmen“. Das wird ja immer doller. Und wie werden sicher auch zweckentfremdet, obwohl sie nicht zweckgebunden sind. Sehr schön.

    #67507 Antwort

    Gewerbe

    Tankstellen, KFZ Versicherer und KFZ Werkstätten zahlen Gewerbesteuern. Alles KFZ Exklusiv. Ausnahme HalleVerkehrt, die kauft ihr Erdgas vermutlich in der Werkstatt.

    #67508 Antwort

    Steuerzahler

    Ach Spiegelei. Du hattest früher wenigstens den Anflug von Kompetenz. Heute bist mit Namensfindung ausgelastet.

    #67512 Antwort

    Milchmädchen

    Und wie werden sicher auch zweckentfremdet, obwohl sie nicht zweckgebunden sind.

     

    Steuern werden zweckentfremdet weil (bzw. dadurch, dass) sie nicht zweckgebunden sind. Damit bist du geistig offensichtlich überfordert.

    #67513 Antwort

    Steuerzahler

    Sie haben keinen Zweck, hatten nie einen, sollen keinen haben. Aber dieser (nicht vorhandene) Zweck wird entfremdet. Aha.

     

    Ja, von uns beiden bin ich es, der mit dieser geistigen Meisterleistung überfordert ist. 😉

    #67514 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Der städtische Platz gehört eigentlich der Allgemeinheit,

    Richtig und nicht irgendwelchen Fahrradständern.

    #67515 Antwort

    Replikator

    #67520 Antwort

    HalleVerkehrt

    Der ADAC hatte es oben mal nur für KFZ ausgerechnet. Wenn Sie Erdgas an der Tankstelle holen, Glückwunsch.

    Irgendwo fehlt da was. Erst bringst du die gesamte Energiesteuer von 40 Milliarden ins Spiel, dann redest du von Tankstellen. Auch dein ADAC-Link enthält nichts zur Frage, wie viel der gesamten Energiesteuer in irgendwelche Tanks geflossen ist.

    Außerdem vergisst du den Hintergrund der „Ökosteuer“ oder verstehst ihn nicht. OK, gleich noch ein kleiner Exkurs dorthin.

    Es gab ein grundsätzliches Problem und eine politische Grundsatzentscheidung: wenn die Finanzierung unseres Renten- und Sozialsystems allein auf Lohn/Gehalt basiert, werden ganz wesentliche Teile der Wertschöpfung nicht einbezogen, außerdem verteuert es Arbeit und fördert damit eine unerwünschte Optimierung auf weniger Arbeitskräfteeinsatz und mehr Ressourceneinsatz (Energie, Maschinen etc). Volkswirtschaftlich versucht man aber eher eine Optimierung auf wenig Rohstoffe/Ressourcen und viel Arbeitskräfte, gegen die Arbeitslosigkeit (die damals ein großes Problem war) und gegen zu viel vermeidbare Importe und Abhängigkeit von komischen Staaten und so.

    Dagegen kann man jetzt eine Million ganz komplizierte Maßnahmen versuchen oder man sucht einfach, ob es eine zentrale Ressource gibt, deren Einsatz die Volkswirtschaft viel Geld kostet, deren Nutzung Nachteile bringt, deren Einsatz man tendenziell verringern will und die halbwegs universell bei vielen großen Wertschöpfungen eine Rolle spielt.

    Und siehe da, man fand: Energie! Also baute man ein Paket, mit dem Arbeit günstiger und Energie teurer wurde. Irgendwer kam auf die dumme oder kluge Idee, das Paket „Ökosteuer“ zu nennen, dabei hätte es doch kurz und knapp Lohnnebenkostensenkungsenergieverbrauchverteuerungssteuer heißen müssen.

    Und nein, dieses Paket war nicht dazu gedacht, massenweisen Transport sinnlos billig zu machen oder ganze Städte mit großen schweren Autos zuzupflastern, das hast du falsch verstanden.

    Und wenn deine Mehrwertsteuer und Gewerbesteuer für den Straßenbau ist, dann ist auch die Mehrwertsteuer beim Schokoladenkauf für die Fahrradwege, die vom Bierkauf für die Straßenreinigung und die vom Computerkauf für den Netzausbau. Und die beim Blumenzwiebelkauf muss dann in die Förderung der Regenwürmer gesteckt werden.

    Auf der Ausgabenseite dagegen wirst du auf einmal ganz ganz schmalbrüstig und setzt die Scheuklappen auf. Da betrachtest du einzig und allein den Straßenbau? Ehrlich? Vielleicht ist es dir noch nicht aufgefallen, aber der Autoverkehr hat vielfältige direkte und indirekte Auswirkungen. Um mal sehr wenige von tausend zu nennen: Flächenversiegelung => Reaktion bei Starkregen. Hauspreise in der Nähe. Landwirtschaft neben Autobahnen. Luftverschmutzung in Städten, Tote und Verletzte im Autoverkehr (ein einziger Invalide schlägt da mit sehr sehr vielen Autosteuern zu Buche).

    Solche Gesamtrechnungen sind immer schwierig, aber selbst wenn du sehr konservativ nur die offensichtlichsten einberechnest, dann erkennst du volkswirtschaftlich einen ziemlich hohen Preis pro Tonnenkilometer oder pro Personenkilometer.

    Man kann als Volkswirtschaft so was mal fördern, wenn es entscheidende volkswirtschaftliche Vorteile bringt. Mobilität und Produktivität und so. Aber beim aktuellen Stand bekommst du als Staat, Bundesland oder Stadt für jeden Euro Investition mindestens das zehnfache (eher hundertfache) an Leistung in allen diesen Kriterien bei sinnvollen Verkehrsmitteln.

    Bei der Förderung des Fahrrades hast du gleich noch einen positiven Einfluss auf mehrere gesundheitliche große Volksprobleme, zusätzlich erzeugt eine gute Fahrradinfrastruktur sehr große Unabhängigkeit des Einzelnen und der Volkswirtschaft.

    Also: ein Land, in dem viel Fahrradverkehr stattfindet, hat geringere Infrastrukturausgaben, gesündere Bevölkerung, mehr Platz, bessere Umwelt, ist unabhängiger von arabischen Scheichs und deren Preispolitik und die Leute haben mehr Geld.

    Ein Land, in dem viel Autoverkehr und LKW- Transport stattfindet, hat dagegen jede Menge Nachteile.

    Deshalb bauen viele Städte sich um in Richtung Fußverkehr, Fahrrad, ÖPNV und Carsharing.

    #67521 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Es fehlt nur noch das Politbüro, welches  die entsprechenden Gesetze anordnet. Solange gilt noch die Demokratie und nicht was Ideologen sich wünschen. So etwas hatten wir schon mal und war kein Erfolgsmodell.

     

    #67526 Antwort

    mirror
    Teilnehmer

    Und siehe da, man fand: Energie! Also baute man ein Paket, mit dem Arbeit günstiger und Energie teurer wurde.

    Der Staat hat Geld gebraucht und konnte nicht erneut bei den Rauchern und Sekttrinkern zulangen.

    Tote und Verletzte im Autoverkehr (ein einziger Invalide schlägt da mit sehr sehr vielen Autosteuern zu Buche).

    Skifahren und Fußball muss endlich mit einer signifikanten Steuer belastet werden. Sind doch die Kosten für die Allgemeinheit durch Verletzungen und Gesundheitsschäden im Alter exorbitant.

    Also: ein Land, in dem viel Fahrradverkehr stattfindet, hat geringere Infrastrukturausgaben, gesündere Bevölkerung, mehr Platz, bessere Umwelt, ist unabhängiger von arabischen Scheichs und deren Preispolitik und die Leute haben mehr Geld.

    Jetzt wird es albern. Fakt ist, dass nur vereinzelt Bürger das Verkehrsmittel Rad wählen, wenn die Entfernung zum Arbeitsplatz über 5 km beträgt. Für einen Umstieg der Pendler auf das Rad müsste die Industrie an den Wohnort heranrücken. Genau das wollen die Hallenser eben nicht (siehe Pyrolyse-Anlage). Genauso wenig wie der Staat erzwingen sollte, dass ein Arbeitnehmer bei einem Jobwchsel immer auch sofort in die direkte Nähe seines Arbeitsplatzes zieht.

    Bei 7% für Grüne in Halle ist diese Öko-Dikatur Gott sei es gedankt nicht wahrscheinlich.

     

     

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