Startseite Foren Halle (Saale) „HaSi bleibt“: Stadtrats-Antrag zum Ankauf der Hafenstraße 7

Dieses Thema enthält 66 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Ulrike vor 9 Monate.

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  • #60521 Antwort

    Diskussionsgärtner

    „…und ohne Profitinteressen kulturelle Angebote bereitstellen…“

    Gute Leute, etwas realistische Selbstreflektion hat doch noch nicht geschadet! Das „Hasi“ hat mit Kultur etwa soviel zu tun wie Horst Seehofer mit Glaubwürdigkeit und seriösem Handeln.

     

    #60522 Antwort

    *Kopschüttel*

    ? Tut mir Leid, ich schreibe nicht immer für die Kommentarspalte von dubisthalle mit 😉

    Na klar können wir über Kultur unterschiedlicher Meinung sein – aber bei der HaSi handelt es sich schlicht um eine Bereicherung der halleschen Kulturlandschaft. Wegen dieses symbolischen Euros wird mit Sicherheit nicht die Oper geschlossen oder sonst einem Projekt die Förderung versagt; es kommt einfach noch was oben drauf. Das kann genutzt werden oder nicht – nur diese Aufregung und diese Wut über die Hasi versteh ich nicht.

    #60523 Antwort

    Kopfschüttel

    Ich bin ganz tiefenentspannt, wo erkennst du „diese Wut“?

    Und wenn du behauptest, daß HaSi schlicht eine Bereicherung der Kulturlandschaft ist, muß ich nicht gleicher Meinung sein.

    Ich befürchte, mit dem Euro ist es nicht getan, schon mal was von Grundsteuern, Wasseranschluß, Stromgebühren gehört?

    Und wenn die jungen Leutchen aufs Dach klettern, und beim Bierchen zischen paar Ziegel lockern, und beim nächsten Regen das Wasser sich seien Weg sucht, bezweifle ich, ob der Euro dann noch ausreicht.

    Wer das Essen bestellt, soll die Rechnung auch bezahlen, alles andere ist Zechprellerei.

    #60524 Antwort

    Karl

    Halle sollte sich unbedingt für den G20 Gipfel anmelden. Die Grundlagen schafft man ja erfolgreich. Nur weil nebenbei auch mal ein Hochbeet angelegt wird, bleiben es Linksextreme. Im Umfeld von Reil 78 und VL gibt es doch schon genug kriminelle Aktivitäten.

    #60525 Antwort

    *Kopschüttel*

    Das mit der Wut bezieht sich nicht ausschließlich auf ihre Kommentare, sondern auch so manch anderen, in dem beispielsweise davon die Rede ist, Wiegand würde „für Parasiten, nicht für Bürger“(Zora) regieren. Ich hoffe in solchen Fällen ehrlich gesagt, dass der Kommentator wütend ist – völlig ernst genommen, wäre das eine faschistoide Aussage.

    Was das Geld betrifft: Ich würde davon ausgehen, dass Strom usw. schon jetzt von der HaSi bezahlt werden. Ebenso lässt sich in einem Nutzungsvertrag vereinbaren, wer Renovierungen bezahlt und das kann dann auch auf die HaSi abgewälzt werden.

     

    #60526 Antwort

    Diskussionsgärtner

    Laut System sind alle Tabletten eingenommen worden, deshalb wie versprochen die Musik:

    #60527 Antwort

    Ghost

    @*Kopschüttel*

    Du hast absolut Recht!!

    Es ist schön wenn Leute soetwas nutzen  und etwas erschaffen!

    Allerdings ist diese Belastung durch die Kontamination nicht schön wenn da Leute sind

     

    Ich versteh die Aufregung auch nicht, als ob Halle jetzt die Hochburg des Linksextremismus wäre.. lächerlich!! Gerade im rechten Sachsen-Anhalt.

    Hier gibts doch die meisten Rechten Gewalttaten  da sollte man doch eher die Einschätzung bewahren bzw Dinge oder Gefahren mal richtig bewerten!

     

    #60528 Antwort

    Fini

    @ *Kopschüttel*

    Eben nicht die HWG hat durch die Nutzung des Gebäudes nach eigenen Aussagen mehrere 1000€ Unkosten pro Jahr. Ich glaube nicht das das Hasi soviel zusammenbekommt jedes Jahr und sie wollen es ja auch gar nicht. Genau das ist ja einer der Gründe warum sich die Leute aufregen. Wenn die HWG an die Stadt verkauft was glauben sie denn wo das Geld dann herkommt. Das Geld wäre besser investiert für Schulen, Kinder (in Armut), Obdachlose oder sinnvolle Flüchtlingsprojekte.

    #60548 Antwort

    Meckerbock

    was für ein fatales Signal… über den verlauf kann man wirklich nur  den Kopf schütteln … wer hier im Forum, nochmal von einem braunem oder rechten halle faselt hat wirklich eine Wahrnehmungsstörung..

     

    #60556 Antwort

    Robert

    Für mich als HWG-Mieter: Der Unterschied, ob die Stadt Halle oder die HWG für die Kosten (z.B. Entsorgung) zahlt, ist doch, ob damit (indirekt) nur HWG-Mieter oder alle Hallenser dafür aufkommen.

    Es spricht doch nichts gegen kulturelles Engagement. Aber warum setzten sich die drei Parteien nicht an einen Tisch und suchen einen Ausweichstandort, der sofort nutzbar wäre und man im Vorfeld alles klären kann.

    Niemand würde mehr von einer (anfänglichen) Besetzung sprechen, man könnte ein passendes Umfeld finden, man könnte Gespräche mit Anwohnern im Vorfeld führen und man könnte vielleicht auch Kurse, Bildung und Unterhaltung in Stadtteilen anbieten, die  mehr davon profitieren als die umliegenden Eigenheimbesitzer.

    Ich verstehe die Fixierung von allen Seiten (nur) auf die Hafenstraße nicht…

    #60557 Antwort

    10010110

    Ich würde das leicht anders formulieren und sagen: „Was ungenutzt ist, wird genutzt und belebt“.

    Darf ich mit dem Argument auch ein am Bahnhof rumstehendes Fahrrad, das mir gefällt, mitnehmen? „Es wurde ja gerade nicht genutzt; ich gebe dem Fahrrad nur den Sinn seiner Existenz wieder. Ach, ähm – kann ich noch ein bisschen Geld für die Reparaturen haben?“

    #60558 Antwort

    Liese

    Wenn das Fahhrad dort seit 10 Jahren ungenutzt steht und du in, an, auf dem Fahrrad wohnen möchtest, warum denn nicht? Hätten alle was davon.

    #60566 Antwort

    woke

    Die Hasis passen einfach nicht zu den „feinen“ Leuten in der Hafenstraße.

    #60567 Antwort

    Desinfektor

    Allerdings ist diese Belastung durch die Kontamination nicht schön wenn da Leute sind

    Die Zecken sind sowieso alle verstrahlt, da spielt das auch keine Rolle mehr. 😀

    #60568 Antwort

    Zora

    Wieso wohnen in der Hafenstrasse „feine Leute“ ? Das ist ein Irrglaube. Die Straße war nie fein und die Mieten vernünftig. Das Wohnen dort war bisher bodenständig und durchaus soziokulturell. Zumindest gut nachbarschaftlich und das Klima hat gestimmt.

    #60569 Antwort

    Tango

    Aber jetzt, wo sich 88 „Anwohner“ gezwungen sahen, anonym zu bleiben, hat sich der Bodenstand und das Klima gewandelt. Danke, Merkel!

    #60582 Antwort

    mirror
    Teilnehmer

    Ich finde den Ankauf gut. Damit wird nicht mehr hinter verschlossenen Türen im Aufsichtsrat sondern in den kommunalen Gremien diskutiert, ob die Stadt die linke Szene mit Steuergeldern fördern will. Der Bürger hat dann die Möglichkeit, die Fraktionen und OB-Kandidaten bei der nächsten Wahl nicht zu wählen, die nicht seinen Vorstellungen im Umgang mit Steuergeldern gerecht wird.

    #60591 Antwort

    Demokrat

    Der Bürger hat dann die Möglichkeit, die Fraktionen und OB-Kandidaten bei der nächsten Wahl nicht zu wählen, die nicht seinen Vorstellungen im Umgang mit Steuergeldern gerecht wird.

    Die Möglichkeit, jemanden zu wählen oder nicht zu wählen, hatte und hat „der Bürger“ schon geraume Zeit. Das hat mit einem Ankauf nichts zu tun. Persönliche Vorstellungen „des Bürgers“ im Umgang mit Steuergeldern gehen jedoch selten mit den Erfordernissen der Realität konform. Zum Glück wissen das die meisten.

    #60626 Antwort

    Kaua

    „Zudem ist das Areal mit Schadstoffen belastet, für die dann die Stadt Halle die Verantwortung übernehmen würde.“

    Also werden die „Künstler“ von der Stadt geduscht und neu eingekleidet?

    Wenn eine Mauer um den Komplex gezogen wird, bin ich einverstanden. Dann bleibt uns „Kunst“ wie die Schmiereien auf der Karl Meseberg Brücke erspart.

     

    #60630 Antwort

    Mina

    Tango, das hast Du nie und nimmer geschrieben, da jubelt dir jemand etwas unter.

    Übrigens werden sich die Hafenstraßenbewohner auch von einem OB nicht vorschreiben lassen, wer hier Nachbar wird und wer nicht. Die Polizei nervt es ja jetzt schon… aber vielleicht plant der OB so eine Art „betreutes Wohnen“ in der Hasi? Und wers übertreibt mit Sternikonsum, Rumtata oder Anarchie, muss auf die „stille Treppe“. Die müsste die HWG natürlich vorab noch auf eigene Kosten renovieren, versteht sich.

    #60631 Antwort

    Peanuts

    Bei aller Liebe, aber dieses ständige „Argument“, die HaSi würde den gebeutelten HWG-Mieter oder nun den gebeutelten Steuerzahler ganz dolle viel Geld kosten ist absurd.

    Wo hat die HWG denn gesagt, dass sie „mehrere 1000€“ für die HaSi ausgegeben hätte und für was überhaupt? Und selbst wenn: Was wäre das denn gegen die 20 Mio. für die Neubauplatte am Riebeckplatz? Oder die 20 Mio. für das Luxuscarree im Paulusviertel?
    Habt ihr, liebe HWG-Mieter, da mitentschieden, ob eure Miete für sowas investiert werden soll? Nö. Interessiert euch das? Nö. Dabei können solche Bauprojekte tatsächlich dafür sorgen, dass eure Miete „aus ökonomischen Gründen“ angehoben wird oder eine notwendige Renovierung in eurem Haus immer weiter aufgeschoben. Es ist mir ein Rätsel, warum euch das nicht ankotzt.

    Was euch dagegen an der HaSi stört, ist so offensichtlich wie platt: Es sind nicht die herbeifantasierten Kosten, sondern die schlichte Vermutung, da könnten sich Linke aufhalten. Und in eurer Welt darf es nichts links der AfD geben.

     

    #60634 Antwort

    Meckerbock

    also mir  würde schon nichts links der SPD reichen … wobei deren Rand schon schön ausfranst…

    #60663 Antwort

    Ghost

    Peanuts hat Recht!

    Aber angeblich gibt es ja in Halle so wenig rechtsgerichtete Leute bis hin zu rechtsextremen. Die echte Gefahr in Halle geht ja von Links aus.. lol

    #60665 Antwort

    Karl

    Peanuts, zu den Besetzern gehörten lustige Leute von no tears for krauts usw. Dort tümmelt sich auch jetzt der linksextreme Rand der Gesellschaft. Das Tagsüber auch mal Kaffee gereicht oder ein Beet bestellt wird, macht es nicht viel besser. Im Haus der Kontrakultur gibt man sich ja auch sozial, deswegen ist das auch kein normales Haus.

    #60666 Antwort

    ora

    Auf die Frage, was es die HWG kostet, bemühe ich die Aussage von Dr. Wahlen (HWG) aus Februar 2016: Instandsetzungen, Reparaturen, Anschlusskosten, etc… Plus ein jährlicher Betriebskostenzuschuss in Höhe von 3000 Euro. (Das ist bestimmt noch nicht das Ende der Fahnenstange.) Aber er wollte damals lieber nicht räumen lassen, „aus Angst, es würden die Chaoten aus Leipzig kommen“.

    @Peanuts Und Kosten sind eben Kosten, ob mit Anarchie oder ohne. Halle leistet sich Luxus-Anarchisten.

    #60667 Antwort

    Ghost

    „Luxus-Anarchie“ sollte zu der neuen, vorherrschenden Gesellschaftsordnung werden :))

    #60669 Antwort

    Tango

    Mina ich wusste nicht das ich mit dir erst abstimmen muss, was ich schreibe.

    #60675 Antwort

    Mina

    wissen ist nicht abstimmen

    #60676 Antwort

    Mina

    @Ghost  Die DDR war also nur die Probe fürs gewünschte Modell?  Erlebt?

    #60677 Antwort

    Blumentopf

    reden ist schweigen und Silber ist Gold

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