Startseite Foren Nachrichten Saale-Elster-Kanal: Halle will Vereinbarung mit Leipzig treffen

Dieses Thema enthält 67 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  regionaler Interessent vor 4 Monate.

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  • #85541 Antwort

    Gummihose

    Wie hoch sind denn die Kosten und wie hoch ist der Nutzen und in welchem Verhältnis stehen die?

    #85543 Antwort

    Ulrike

    Oh, das weiß schon jemand? Dann kann die Entscheidung ja schneller f a l l e n  als die Bäume am Gimritzer Damm. 🙂 🙂

    #85546 Antwort

    Christian Feigl

    Liebe Frau W.
    wenn ein soziokulturelles Zentrum geschätzte 150 Mio € – so die geschätzten Kosten für den Kanal – bekommen sollte, wäre ich auch dagegen. Steht allerdings nicht zu befürchten.

     

    Dem Kanalbau kann man durchaus kritisch gegenüber stehen. Gewiss ist es ganz nett,  mit dem Schiff von Leipzig nach Halle zu schippern, doch wie viele Nutzer betrifft das dann pro Jahr? Welcher touristische Mehrwert tut sich denn dadurch für die Region auf (Kosten-Nutzen-Abwägung). Ganz abgesehen von der landschaftlichen  Attraktivität der geplanten Strecke. Nüchtern betrachtet ist es eine relativ öde, belanglose Strecke, zu vergleichen mit dem Streckenabschnitt der Saale zwischen Merseburg  und Planena, nur dass es hier ein Fließgewässer ist. Will sagen: die Kanalstrecke wird nicht das landschaftliche Highlight, was scharenweise Touristen anzieht.

    Und jetzt habe ich noch nicht von den, bei solchen Bauvorhaben immer einhergehenden Eingriffen in die bestehende Natur gesprochen.

    Ist das wirklich angemessen? 150 Mio € für einen minimalen Touristen Effekt.
    Wäre es nicht viel wichtiger die touristische Infrastruktur auf den vorhandenen Wasserwegen in Ordnung zu bringen:
    –  Ich fänd es gut, vernünftige und durchgängige Schleußenzeiten oder ordentliche Slipanlagen an der Saale zwischen Naumburg und Bernburg zu haben.
    – Seit Jahren wird in Halle von einer Errichtung eines Zeltplatzes für Wasserwanderer geredet.
    – Die kulinarische Infrastruktur entlang der Saale ab Naumburg ist äußerst bescheiden.

    Hier mit Konzepten (und Umsetzungen) anzusetzen, wäre mal ein guter Anfang – für deutlich weniger Geld.

    #85550 Antwort

    Wilfried
    Teilnehmer

    Ja, Herr Feigl, dann müssen Sie mal die Gastronomen in Ihrem Klientel überzeugen, dort an der Saale was zu gründen.
    Fakt 2: Sitzen nicht genügend Interessenvertreter vom zeltplatz im Stadtrat? Dann ist es verständlich.
    Fakt 1: Die Grünen sind doch in der Regierung, warum wird da mal nicht in dieser Richtung gehandelt? nein, man kümmert sich um alles viel andere. wahrscheinlicher ist aber, daß sowohl Schleusenzeiten als auch Slipanlagen den meisten Abgeordneten glattweg tangential…

    #85551 Antwort

    Ulrike

    Ist denn nicht überliefert, was man im Jahre 1934 so toll an der Idee fand, dass man fast zehn Jahre lang gebuddelt hat, die letzten 4 davon, obwohl viel „wichtigere“ Ausgaben anstanden, vor allem ostwärts *ähem*. 🙂

     

    Herr Feigel, eine „Schleuße“ sollte nirgends nicht errichtet werden, zu keiner Zeit, jedenfalls nicht in unserem Sprachraum. 🙂

    #85553 Antwort

    HansimGlueck
    Teilnehmer

    Ne, nicht lustig.

    #85554 Antwort

    Bernhard

    Welcher touristische Mehrwert tut sich denn dadurch für die Region auf (Kosten-Nutzen-Abwägung).

    Das ist vielleicht mögliches Ergebnis eben jener interkommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Vorbereitung einer regionalpolitischen Entscheidung, anhand dessen (Achtung!) Stadträte und Kreistage später einmal tatsächlich über den Fertigbau entscheiden können.

     

    Warum immer das Pferd von hinten aufzäumen? Jemand, der sich mit historischen Baustoffen beschäftigt, sollte doch wissen ahnen, dass es sich lohnt, hin und wieder genauer hinzusehen. Manchmal gelangt man so zu überraschenden Erkenntnissen bei Dingen, die andere achtlos wegwerfen würden.

    #85568 Antwort

    Andreas

    Hier ist ja was los 🙂

    meiner bescheidenen Meinung nach, ist das mögliche touristische Volumen nicht zu unterschätzen. Denn man verbindet durch den Kanal nicht nur Leipzig und Halle, sondern eben auch Leipzig (wasserseitig) mit der Welt. Ich kann mir durchaus gut vorstellen das es den ein oder anderen Wasserwanderer oder vielleicht sogar Fahrgastschifffahrt in diese Richtung geben kann und wird. Und was die Eingriffe in die Natur angeht ist doch der Drops schon gelutscht. Der Kanal ist doch zumindest im größten Teil bereits erstellt. Von daher bin ich ein Befürworter und noch dazu ein regionaler.

     

    Beste Grüße euch allen

    #85569 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Welcher touristische Mehrwert tut sich denn dadurch für die Region auf (Kosten-Nutzen-Abwägung).

    In Leipzig ist man da offenbar anderer Meinung. Bald wird der Durchstich vom Heine-Kanal zum Saale-Elster-Kanal geschafft sein.  Man muss nur mal sehen, was auf dem Heine-Kanal los ist. Vielleicht liegt es daran, dass in Leipzig die Kräfte stärker sind, die überlegen, was man machen kann und nicht was man verhindern kann.

     

     Und jetzt habe ich noch nicht von den, bei solchen Bauvorhaben immer einhergehenden Eingriffen in die bestehende Natur gesprochen.

    Wie bitte?  Die paar fehlenden  Kilometer von der Schleuse in Wüsteneutzsch bis zur Saale?
    https://goo.gl/maps/JhcyxxuGdNq

    Die kulinarische Infrastruktur entlang der Saale ab Naumburg ist äußerst bescheiden.

    Stimmt nicht.
    „Alter Felsenkeller“ Naumburg
    Bis zum Plattgemacht an der Mündung der Unstrut
    Kaffee Schönburg
    Oeblitzschleuse
    Weißenfels
    Merseburg
    Bootshaus Merseburg
    Schloss Schkopau (Schiffsanleger)
    Je näher man Halle kommt, um so öder wird es.

    #85570 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Ich muss mich korrigieren. Es sind 500 m unvorbereitetes Gelände von Kreypau bis zur Saale wie man auf der Karte sehen kann.

    #85585 Antwort

    mirror
    Teilnehmer

    Mal sehen, wie sich der OB-Kandidat der Linken zu Geldverschwendung mit unwirtschaftlichen Schaufensterprojekten und unverantwortlichem Schuldenmachen positioniert. Es bleibt zu hoffen, dass ihm ein solider Haushalt wichtiger ist als eine Pressemitteilung.

    #85587 Antwort

    Johanna

    Das bisschen Haushalt macht sich von allein.

    #85594 Antwort

    10010110

    Andreas und farbi, lest euch mal bitte das Dokument von Leipziger Bürgern (!) durch, das mirror auf der ersten Seite verlinkt hat. Damit ihr nicht so lange suchen müsst, hier nochmal: http://www.gruene-fraktion-leipzig.de/tl_files/Gruene_Fraktion_Leipzig/dokumente/stellungnahmen/Fertigstellung_des_Saale-Elster-Kanals.pdf

    Da steht genau drin, warum der touristische Effekt überbewertet ist. Am Lindenauer Hafen ist für Fahrgastschiffe und größere Boote Ende Gelände. Nur ist in Lindenau nichts, was Touristen anziehen könnte – die müssten dann, um Leipzig zu besuchen, immernoch mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem mitgebrachten Fahrrad in die Stadt fahren; dann könnten sie auch gleich mit der Bahn anreisen, zumal der Kanal landschaftlich so uninteressant ist, dass eine Fahrt auf selbigem, nur um Leipzig zu besuchen, reine Zeit und Energieverschwendung ist.

    #85609 Antwort

    Sazi
    Teilnehmer

    @regionaler Interessent Es sind deutlich mehr Leute gegen diese Steuerverschwendung als dafür. Das ergibt sich aus vielen Veröffentlichungen zu diesem Thema. Das gebetsmühlenartige Behaupten des Gegenteils macht die Sache auch nicht wahrer.

    #85634 Antwort

    regionaler Interessent

    Es sind deutlich mehr Leute gegen diese Steuerverschwendung als dafür. Das ergibt sich aus vielen Veröffentlichungen zu diesem Thema.

    Ich kenne nicht viele, bin aber bereit, mir alle deine Beispiele ganz unvoreingenommen anzusehen. Wenn du also die Güte besitzt, mir entsprechend Mitteilung zu machen. Bei der Gelegenheit kannst du gleich die Zahlen, die du auch von mir gefordert hast, selbst bringen. Da reicht mir eine Schätzung der Größenordnung. Nur damit wir einschätzen können, wie das Verhältnis aussieht. 😉

     

    Das gebetsmühlenartige Behaupten des Gegenteils macht die Sache auch nicht wahrer.

    Wenn ich immer wieder gefragt werde, antworte ich. Das ist ein Gebot der Höflichkeit. Solange ich zu keiner anderen Überzeugung gelange, fällt die Antwort dann natürlich immer gleich aus. Gebetsmühlenartig ist aber schon arg übertrieben bei dreimal. Oder war das etwa ein Anflug von Selbstreflexion? 🙂

     

    Deine Begründung, warum du dagegen bist bzw. warum du das für Steuerverschwendung hältst, ist jedenfalls nirgends zu finden. Vielleicht schließt du dich ja einer anderen Gegenmeinung an, erwähnt hast du selbiges aber auch noch nicht.

     

    Ich bin nach wie vor bereit, mir die Argumente der Kanalgegner anzuhören, sie müssten nur irgendwie geäußert werden. Selbst Steuerverschwendung lasse ich gelten. Allerdings nur in Verbindung mit einer Begründung, warum das denn Verschwendung sein soll. Ein nicht bekannter „Nutzen“, der mangels eingehender Untersuchung auch noch gar nicht bekannt sein kann mit vermeintlich bereits bekannten Kosten – die auch noch nicht bekannt sein können – in ein Verhältnis setzen zu wollen, darauf kam nicht mal der B.U.N.D. in seiner Stellungnahme. Aber der ist ja wiederum auch nicht prinzipiell gegen das Projekt.

    #85638 Antwort

    HansimGlück

    Ach so. Ein späterer Nutzen ist also, da man den nie benennen kann, völlig unwichtig. Dann volle Kraft voran. Man sollte am besten gleich zwei Kanäle bauen. Gibt es ja auch keine Argumente dagegen, nach deiner Logik.

    #85639 Antwort

    mirror
    Teilnehmer

     Ein nicht bekannter „Nutzen“, der mangels eingehender Untersuchung auch noch gar nicht bekannt sein…

    Das ist das grundlegende Problem dieser Steuerverschwender. Eine Wirtschaftlichkeitsrechnung scheuen sie wie der Teufel das Weihwasser. Bevor man ein Projekt aufsetzt, sollte erst mal eine Nutzwertanalyse stehen. Das hat das Rechnungsprüfungsamt übrigens auch im Rahmen der Sporthalle Kastanienallee dem OB ins Stammbuch geschrieben. Hat er wohl bis heute nicht verstanden.

    #85643 Antwort

    regionaler Interessent

    Ach so. Ein späterer Nutzen ist also, da man den nie benennen kann, völlig unwichtig. Dann volle Kraft voran. Man sollte am besten gleich zwei Kanäle bauen. Gibt es ja auch keine Argumente dagegen, nach deiner Logik.

    Wenn dir partout keine eigenen Sachargumente einfallen wollen, dann bring doch wenigstens die der anderen, angeblich zahlreichen Gegner. Kindische Polemik bringt die Diskussion nicht weiter und unterstreicht vielmehr noch den Mangel an Argumenten.

     

    Du tust so, als ob schon mit den Arbeiten angefangen werden soll. Es geht im Artikel um eine Absichtserklärung und eine Arbeitsgemeinschaft der beteiligten Kommunen, die genaue Untersuchungen (auch zum zu erwartenden Nutzen!) anstellen soll. Wenn davon gesprochen wird, dass sich zukünftig einmal im Quartal getroffen wird, ist das doch ein Hinweis auf ein eher langfristig angelegtes Vorhaben.

     

    #85646 Antwort

    regionaler Interessent

    Das ist das grundlegende Problem dieser Steuerverschwender.

    Es gibt keine Wirtschaftlichkeitsanalyse, aber du redest von Verschwendung. Worauf basiert denn diese „Analyse“? Das Projekt ist keines, dass der hallesche OB allein vorantreibt. Ich bezweifle auch, dass er in rigendeiner Weise Einfluss auf die Entscheidungen der anderen Bürgermeister hat, zuletzt auf den in Leipzig.

     

    Auch dein Kommentar ist Ausdruck einer klar oppositionellen Einstellung gegenüber dem Kanal, die stand meinerseits nie in Zweifel, aber auch du glänzt mit Abwesenheit von inhaltlich ver- und bewertbaren Fakten. Rechnungsprüfungsamt und Kastanienallee sind hier nicht wirklich gefragt. Aber das musste raus, das wolltest du erwähnen, auch wenn es nicht zum Thema gehört, das kann man erahnen. 🙂

    #85649 Antwort

    mirror
    Teilnehmer

    Nochmal, bevor ich meine Zeit in Arbeitskreisen verschwende und Pressemitteilungen raus haue, sehe ich mir Kosten-Nutzen an, zumindest aus Sicht der Stadt. Abschätzungen sind in dem von mir verlinkten Dokument zu finden. Vielleicht sollten Sie hin und wieder mal das ein oder andere Dokument lesen.

    Rechnungsprüfungsamt und Kastanienallee sind hier nicht wirklich gefragt.

    Es ist ein Hinweis, dass das Thema Wirtschaftlichkeitsanalyse nicht Neues in der Stadt ist. Der OB hört einfach nicht auf seine Fachleute. Er möchte gerne Konzernlenker spielen, beherrscht leider nicht die grundlegenden Werkzeuge.

    #85654 Antwort

    HansimGlück

    Ich bezweifle auch, dass er in rigendeiner Weise Einfluss auf die Entscheidungen der anderen Bürgermeister hat, zuletzt auf den in Leipzig.

    Das sieht er glaube anders. Aber egal. Lustig, dass gerade du bisher so tust, als sei alles ohne Probleme und morgen könnte der Bagger kommen und jetzt zurück ruderst, es sei ja noch nix entschieden.

    #85657 Antwort

    regionaler Interessent

    Die „Abschätzungen“ entstanden im Rahmen einer Stadtratsdebatte in Leipzig aus dem Jahr 2013, teilweise basierend auf Daten aus den Jahren 2001-2008. Die „Einschätzung“ ist eine höchstpersönliche, nämlich die von Roland Quester. Naja.

     

    Es ist eine Stellungnahme eines(!) Kommunalpolitikers. Nicht mehr nicht weniger. Es sind interessante Ansätze dabei, der Stadtrat in Leipzig kam aber trotz dieses Beitrags zu einem anderen Ergebnis, wie schon kurz zuvor beim Karl-Heine-Kanal.

     

    Zeit in Arbeitskreisen zu verbringen, um sicherzugehen, dass das Kosten und Nutzen in einem vertretbaren Verhältnis stehen, halte ich nicht für Verschwendung.

     

    Eine Wirtschaftlichkeitsanalyse zu kritisieren, die noch gar nicht erstellt wurde, DAS halte ich hingegen für unnütz.

    #85658 Antwort

    regionaler Interessent

    Lustig, dass gerade du bisher so tust, als sei alles ohne Probleme und morgen könnte der Bagger kommen und jetzt zurück ruderst, es sei ja noch nix entschieden.

    Ich tue nicht so und ich rudere nicht. Deine stänkernde und unkonstruktive Art missfällt mir allerdings. Sei also bitte nicht gekränkt, wenn ich nicht auf deine unsachlichen Provokationen eingehe. Wenn du dich irgendwann mal sachlich und zum Thema äußern möchtest, ich würde es befürworten und bin mir sicher, daran gibt es auch in der „Region“ Interesse. 🙂

    #85660 Antwort

    Sazi
    Teilnehmer

    @regionaler Interessent Wieso muß ich Zahlen liefern, du darfst aber unbewiesen deine Behauptungen weiter verbreiten? Mach du deine Hausaufgaben, dann mach ich meine!

    #85664 Antwort

    regionaler Interessent

    Du hattest mir die gleiche Frage gestellt und ich hatte sie beantwortet. Müssen musst du gar nichts. Wenn du hier nicht mitmachen willst, ist deine Rolle allerdings unklar. Nur zum stänkern und pöbeln sind hier schon genug.

    #85674 Antwort

    oekonom

    Der Rhein-Main Donau Kanal hat schon der Prädikat „Dümmstes Bauwerk seit dem Turmbau zu Babel“. 1981 wurde er vom damaligen Bundesverkehrsminister Volker Hauff so bezeichnet. Jetzt will man in diesen Wettbewerb eintreten. Über 150 Mio. Euro für eine Freizeitwasserbindung, das trägt schon eine gewissen Wahnsinn in sich. Umso teurer, umso nutzloser, umso größer der Enthusiasmus. Es liegen ja noch Hunderte Mio. Euro EU-Mittel bereit – was liegt näher als einen Kanal zu bauen.

    Mögen auch zahlreiche Schulgebäude und Dutzende von Straßen in Halle im ruinösem Zustand sein – alles nur Kleinkram. Think Big!

    #85680 Antwort

    Sazi
    Teilnehmer

    @regionaler Interessent Meine Rolle? Ich würde mir gern anhand von Fakten eine Meinung bilden. Leider hast du aber nur Meinungen und Gefühl zu bieten, aber keine Fakten. Deswegen frage ich nach. Und nein, du hattest keine Antwort auf meine Frage.

    #85684 Antwort

    mirror
    Teilnehmer

    Eine Wirtschaftlichkeitsanalyse zu kritisieren, die noch gar nicht erstellt wurde, DAS halte ich hingegen für unnütz.

    Es wird kritisiert, dass mal wieder keine Wirtschaftlichkeitsanalyse gemacht wurde. Das ist und bleibt dilettantisch. Die Zahlen für eine erste Abschätzung kann man schnell ableiten (die meisten können das).

    #85694 Antwort

    regionaler Interessent

    Und nein, du hattest keine Antwort auf meine Frage.

    Direkt unter dem Kommentar mit deiner Frage.

     

    Ich würde mir gern anhand von Fakten eine Meinung bilden.

    Du hast ja offenbar bereits eine Meinung. Wenn du die nicht anhand von Fakten gebildet hast, auf welcher Grundlage denn dann? Falls du wirklich noch keine Meinung haben solltest, verstehe ich dein Vorgehen im Rahmen dieser Diskussion nicht. Ergebnisoffen ist deine Herangehensweise jedenfalls nicht.

     

    Du behauptest, es gibt zahlreiche Veröffentlichungen und/oder Verlautbarungen, die sich gegen die Fertigstellung des Kanals richten bzw. eine Steuerverschwendung erkennen wollen. Meiner Bitte, mich auf diese Veröffentlichungen hinzuweisen, bist du bisher nicht nachgekommen. Ich bin an Gegenargumenten interessiert und kenne mit Sicherheit nicht alle Stellungnahmen. Aber nur zu sagen, es gäbe welche und dass es viel mehr seien, als die der 5 Kommunen, 2 Landkreise und zahlreicher Privatleute die dafür sind, ohne wenigstens eine weitere Quelle zu nennen – wenig überzeugend.

     

    Aber ich vermute – wahrscheinlich zurecht und es bestätigt sich immer mehr -, dass dir an einer sachlichen Diskussion überhaupt nicht gelegen ist. Ein leider weit verbreitetes Phänomen im Internet.

    #85697 Antwort

    regionaler Interessent

    Es wird kritisiert, dass mal wieder keine Wirtschaftlichkeitsanalyse gemacht wurde.

    Wann sollte die denn erstellt worden sein? Schon vor der Absichtserklärung, überhaupt solche Untersuchungen anzustellen und einem entsprechenden Stadtratsbeschluss im (kommenden!) März, dessen Ergebnis noch gar nicht feststeht? Das wäre eine seltsame Vorgehensweise und vielleicht wirklich Steuerverschwendung.

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