Startseite Foren Halle (Saale) SPD Parteitag beschließt Ablehnung der Bewerbung als Kulturhauptstadt

Dieses Thema enthält 44 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Neustädter vor 10 Monate.

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  • #37561 Antwort

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    Schnell entschieden ist nicht gut gemacht.

    #37562 Antwort

    Neustädter

    Nichts wurde schnell entschieden. Es wurde überhaupt noch nichts entschieden. Sie scheinen den Unterschied zwischen Engagement für eine Sache und die (erzwungene) Durchsetzung der Sache nicht zu erkennen, Ihren bisherigen Ausführungen folgend, nicht erkennen zu wollen.

     

    Natürlich kommt es nicht zu „Schnellschüssen“, wenn man erst jahrelang über die Angelegenheit berät und sie zerredet, bis sich das Ganze z.B. durch Fristablauf erledigt hat. Genau das sollte aber hinsichtlich der Bewerbung gerade nicht passieren. Das wurde von mehreren Stadträten betont, wie Sie als aufmerksamer (?) Zuschauer sicher wissen.

    #37570 Antwort

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    Der OB kam mit der Idee unabgestimmt um die Ecke geschossen, die Zeit für Konzeption wurde für leeres Gerede zur vernetzten Stadt verplembert, und jetzt stellt die Dezernentin fest: “ „Es ist wichtig, nicht lange zu warten“, sagte Kulturdezernentin Judith Marquardt. Man habe eine sportliche Zeitschiene.“

    Und jährlich grüßt das Mumeltier: Deichbau, Eissport, Scheibe und nun Kulturhauptstadt. Für fundierte Analysen ist nie Zeit.

    #37595 Antwort

    Neustädter

    Das mag Ihre Wahrnehmung sein, den Tatsachen entspricht diese Beschreibung jedoch nicht.

    #37606 Antwort

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    Sie sollten mal die Unterlagen zu Stadtratssitzungen auf Sessionet lesen und die Stadtratssitzungen zumindest auf TV-Halle verfolgen, dann könnten Sie die Belege selber sammeln. In den täglichen (Wahlkampf-) Pressemitteilungen des OB findet man natrürlich nichts.

    #37609 Antwort

    Neustädter

    In den Unterlagen findet sich nichts zu „um die Ecke geschossen“. Falls Sie sie tatsächlich einmal lesen werden, können Sie ja mal – spaßeshalber – den Zeitpunkt bestimmen, zu dem von Bewerbung zur Kulturhauptstadt erstmalig die Rede war. Sie werden erkennen, dass „um die Ecke schießen“, Zeit „verplembern“ und „schnell entschieden“ schon logisch, aber auch im Angesicht der Fakten nicht zusammen passt. Aber vielleicht auch nicht, schließlich ist der OB involviert, da steht Ihrerseits der „Schuldige“ ja von Anfang an fest.

    #37626 Antwort

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    Der wackere Kämpfer der Deichgrafensekte schaftt es wieder nicht Fakten anzuführen. Schade, die Änderung des Benutzernamens hat nichts bewirkt.

    #37630 Antwort

    Neustädter

    Ich habe die Unterlagen nochmals konsultiert und konnte keine der von Ihnen erwähnten Belege finden, lasse mich aber gern eines besseren belehren. Nur sollten Sie, sofern Sie überhaupt noch Wert darauf legen, ernst genommen zu werden, darauf verzichten, mit persönlichen Angriffen und Unterstellungen Ihre dünne Faktenlage stützen zu wollen.

    #37635 Antwort

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    Im vergangenen August hatte Oberbürgermeister Bernd Wiegand über die Medien erklärt, dass sich Halle um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2025“ bewerben möchte. Selbst die Stadträte, die letztendlich ihre Zustimmung erteilen müssen, erfuhren davon aus der Zeitung. Es folgte Kritik an dieser Vorgehensweise. Doch zu einem Umdenken hat dies bei Wiegand nicht geführt.

    Am Montagvormittag stellte Wiegand der Presse die Beschlussvorlage sowie die Empfehlungen des Beirats vor. 1,3 Millionen Euro sollen locker gemacht werden. Doch wieder hat er die Stadträte verärgert, die erneut über die Presse informiert worden sind. Ihnen lag die Vorlage, über die sie beraten und entscheiden müssen, noch gar nicht vor.“

     

    #37637 Antwort

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    Lieber Neustädter, das Konzept für die Kulturhauptstadt müssen Sie jetzt selbst lesen. Es macht keinen Sinn, diese unverbindlichen Ausführungen über Vernetzung (kann man jeden Tag von der Web-Seite einer Megacity kopieren) hier nochmal zu wiederholen, um die fehlende Konkretheit zu belegen. Wahrscheinlich sind Sie mit dieser Qualität einer Koneption zufrieden.

    #37639 Antwort

    Neustädter

    Ein Vorgang, der immerhin 10 Monate dauerte, als „um die Ecke schießen“ zu bezeichnen, erfordert schon ein gewissea Maß Phantasie. Die Stadträte, die ihre Zustimmung erteilen müssen, haben ihre Zustimmung nicht erteilt. Ich verstehe nicht, warum Sie ein Problem mit diesem urdemokratischen Prozess haben.

     

    Eine Meldung von dubisthalle.de zu zitieren (ohne Quellenangabe dazu), wo Sie doch recht laut auf  Unterlagen „auf sessionet“ verwiesen haben, bleibt dabei mal außer Acht.

    #37640 Antwort

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    Erst wurde um die Ecke geschossen und dann Zeit verplempert. Sie sollten meine Beiträge schon richtig lesen.

    #37646 Antwort

    Neustädter

    Der Vorschlag des OB war also zu „plötzlich“ und hätte sanft eingebracht werden müssen. Mit mehreren Jahren Vorlauf womöglich ?? Und eine Beratung in den zuständigen Gremien, die die zuständigen Gremien selbst forderten und auch selbst durchführten, ist „verplemperte Zeit“. Ihre Argumentation wird leider nicht schlüssiger.

     

    Sollte ich – und ich erwarte eigentlich nichts anderes – mal wieder alles „falsch verstanden“ haben, bitte ich Sie nun endlich mal um klare Aussagen. Keine unkommentierten Zitate ohne Zusammenhang, kein Verweis auf Dokumente, die Sie vielleicht tatsächlich selbst gelesen haben, aber seltsamerweise nicht wiedergeben können, keine widersprüchlichen Ausführungen. Ich bin mir sicher, dass Ihnen das möglich ist. Falls nicht, haben Sie auch den letzten Rest Glaubwürdigkeit verloren.

    #37656 Antwort

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    Zusammenfassung: Schnell entschieden und schlecht gemacht.

    Glaubwürdig waren Sie noch nie.

    #37657 Antwort

    Neustädter

    Schade, dass Sie meine Vermutung bestätigen. Trotzdem danke für die Eindeutigkeit und den Abschluss !!

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