Startseite Foren Halle (Saale) Wegen Giftstoffen: Heimarbeit beim Finanzamt

Dieses Thema enthält 49 Antworten und 6 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Fred vor 5 Monate, 4 Wochen.

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  • #79932 Antwort

    eseppelt
    Keymaster

    Das erst vor einem Jahr eröffnete Finanzamt in Halle kommt nicht aus der Kritik heraus. Schon vor einem halben Jahr gab es Mitarbeiterbeschwerden und
    [Hier den kompletten Nachrichten-Artikel lesen: Wegen Giftstoffen: Heimarbeit beim Finanzamt]

    #79966 Antwort

    mirror
    Teilnehmer

    Ich nehme mal an, das Finanzministerium wird mit einer käftigen Mietminderung reagieren und alles wird gut.

    #79979 Antwort

    HansimPech

    Der OB ist schuld!

    #79985 Antwort

    HansimGlück

    Lüften hat also doch nicht geholfen.

    https://www.mz-web.de/halle-saale/diensterkrankungsanzeige-dicke-luft-im-neuen-finanzamt–27847056

    Na ob das mit den Mietminderungen mal möglich ist? Bei dem Vermieter könnte ich mir einen guten Pauschalvertrag mit Festpreisen und allerlei Schlupflöchern vorstellen.

    #79994 Antwort

    Ghost

    Dann kommt nur ein Abriss in Frage.

    #79996 Antwort

    Fadamo

    Die gesundheitsbehörde sollte dieses grundstück weiträumig absperren.

    Keiner weiss was der deutsche bauleiter mit seinen ausländischen arbeiter noch so falsch gemacht haben.

    #80011 Antwort

    Ghost

    Fadamo , schiebs nicht auf die Ausländer 😉

    #80012 Antwort

    Fadamo

    Diesmal ist es der deutsche bauleiter.Hat papenburg nicht die gifthütte errichtet ?

    Wenn er es war,dann bitte die schäden vom privatkonto papenburg begleichen.

    #80049 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Linoleum?
    Oh, besonders ökologisch.

    #80052 Antwort

    HansimGlück

    So empfiehlt man sich in Halle sicher erfolgreich für diverse Schulprojekte, die in naher Zukunft anstehen.

    #80055 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Frisch verlegter Linoleumboden entwickelt häufig zumindest vorübergehend einen relativ starken Eigengeruch, der von sensiblen Bewohnern als Geruchsbelästigung empfunden wird. Ursache dieses Geruchs sind meist verkürzte Lagerzeiten, weil der Trocknungsprozess den Herstellern zu langwierig und kostspielig ist. Dabei emittieren aus den Linoleumbelägen geringe Mengen an Aldehyden (Acrolein, Hexanal,…), die einerseits einen sehr intensiven Geruch bilden (typischer Linoleumgeruch) und andererseits ähnlich dem Formaldehyd Schleimhautreizungen und Allergien verursachen können. Auch die eingesetzten Naturharze (Kolophonium) können bei empfindlichen Personen allergische Symptome auslösen.

    http://www.akut.lu/wohngifte/linoleum/

    #80170 Antwort

    giftzwerg

    ….frisch verlegt trifft so nicht mehr ganz zu.
    Immerhin hat dieses Haus inzwischen seine Pforten schon seit über 24 Monaten oder 730 Tagen geöffnet.
    Verfolgt man die Beiträge zum Thema, fällt auf, dass zum einen die Gesundheit der im Haus tätigen Menschen eine ziemlich untergeordnete Rolle spielt.
    Jeder stelle sich nur mal ein neu gebautes Bürogebäude mit 10 Räumen und 20 Mitarbeitern vor und dort gäbe es solche Arbeitsbedingungen (Bild von heute: Finanzministerium gibt zu ….). Ich glaube, der Laden ist schneller von irgendeiner Behörde gesperrt und geräumt als man „Finanzamt“ sagen kann.
    Ein zweiter Punkt sind die ungeplanten Folgekosten eines 30-Millionen-Neubau. Ein Beitrag vor geraumer Zeit handelte von „schlechter Luft… und dass alle mal schön lüften sollen“. Wenn nun die Fenster ständig offen sind – im Winter… und garantiert aber alle ihre Heizungen aufdrehen um im Büro nicht zu erfrieren, würde mich mal die Entwicklung der Heizkosten interessieren. Besonders unter dem Aspekt der Neubaukosten in Bezug auf Niedrigenergiehaus-Standard.
    Seltsam ist nur – keiner kümmert sich um den Verursacher (Bauunternehmen Papenburg). Da kann es doch keine Rolle spielen, ob das Finanzamt den Schaden hat – als Mieter, Mietkäufer, Leasingnehmer, Eigentümer (oder wie das entstandene Finanzkonstrukt aus Gründen leerer Kassen auch heißt). Letzten Endes bezahlen wir als Bürger den Schaden.
    Wenn ich mir ein neues Haus baue und eine mangelhafte Leistung erhalte, die zusätzlich noch meine Gesundheit beeinträchtigt, bringe ich zuerst meine Familie in Sicherheit und kümmere mich dann sofort um Schadenersatz. Ein solches Vorgehen ist hier aber bei keinem der Verantwortlichen zu erkennen.

    Ein Schelm, der böses dabei denkt.

    #80171 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Hätte man wie vor 20 Jahren gebaut, wäre das nicht passiert.

    Früher mussten ja Gebäude wegen Asbest abgerissen werden. Andere durften stehen bleiben.
    https://www.focus.de/politik/ausland/europa-asbest-angst-im-eu-parlament_aid_228015.html

     

    #80172 Antwort

    Fred
    Teilnehmer

    Seltsam ist nur – keiner kümmert sich um den Verursacher (Bauunternehmen Papenburg).

    Nicht seltsam und nicht richtig.

     

    Unterdessen hat das Bauunternehmen Papenburg, das das Finanzamt errichtete, die Linoleum-Böden, von denen die Dämpfe ausgehen könnten, versiegelt. „Es gibt vorsorglich eine Baumängelanzeige“, sagte [Wolfgang Borchert, Sprecher des Finanzministeriums].

    https://www.mz-web.de/halle-saale/fussboeden-im-verdacht-macht-arbeit-in-halles-neuem-finanzamt-krank–29539328

     

     

    #80182 Antwort

    rosi

    Das ganze hat doch der Spezi von Papenburgs mit Namen Bullerjahn eingefädelt, werden da auch Mängelanzeigen eingereicht?

    #80184 Antwort

    Fred
    Teilnehmer

    Wenn die „Einfädelung“ an Mängeln leidet, dann ja.

    #80244 Antwort

    Leinhold Rose

    Seltsam ist nur – keiner kümmert sich um den Verursacher (Bauunternehmen Papenburg).
    Nicht seltsam und nicht richtig.

    Unterdessen hat das Bauunternehmen Papenburg, das das Finanzamt errichtete, die Linoleum-Böden, von denen die Dämpfe ausgehen könnten, versiegelt. „Es gibt vorsorglich eine Baumängelanzeige“, sagte [Wolfgang Borchert, Sprecher des Finanzministeriums].
    https://www.mz-web.de/halle-saale

    Ob seltsam oder nicht. Ich finde es großartig, dass die sich jetzt nach 2 Jahren so richtig ins Zeug legen.

    Auch die vorsorgliche Baumängelanzeige von Borchert strotzt nur so von Tatendrang. Ich denke, daß jetzt alle sehr beruhigt sind.

    Alle sollten davon ausgehen, daß diese krebserregenden Aldehyde unter der Versiegelung (hört sich nach einem Anstrich an – ist vielleicht sogar eine Patentanmeldung wert 😉 und kann der Heilsbringer werden für Probleme mit gleichartigen Böden in anderen Gebäuden) eingesperrt bleiben und nie wieder ans Tageslicht kommen. Ist bestimmt ein Anstrich für die Ewigkeit.

    Wer hat eigentlich die PVC Beläge in dem neuen Haus nebenan verlegt?

    #80245 Antwort

    Fred
    Teilnehmer

    Linoleum, PVC, Aldehyde, krebserregend – da ist soviel unverstanden und durcheinander, am Besten nochmal ganz in Ruhe und Schritt für Schritt. Sonst ist es natürlich kein Wunder, dass die große weite Welt dermaßen Furcht einflößt.

    #80248 Antwort

    Wilfried
    Teilnehmer

    Wäre mal textile Bodenbeläge verlegt worden. Aber es sollte ja alles so pflegeleicht sein, damit das Dienstpersonal schön hopphopp 20m² in 10 Minuten wischen kann. Saugen braucht eben länger…

    #80257 Antwort

    abcde

    Hallo zusammen,

    hatte bzw dieser Bauunternehmer Papenburg eigentlich mehrere Objekte in Halle (Saale)? Wenn ja welche?

    #80342 Antwort

    rosi

    Es geht nicht darum, ob ein Bauunternehmer Bauobjekte realisiert, sondern darum wie ein Bauunternehmer zu öffentlichen Aufträgen kommt und wie es sich mit Preis und Qualität verhält.

    #80344 Antwort

    Fred
    Teilnehmer

    wie ein Bauunternehmer zu öffentlichen Aufträgen kommt

    In diesem Fall: per (europaweiter) Ausschreibung.

    #80350 Antwort

    HansimGlück
    #80352 Antwort

    mirror
    Teilnehmer

    Im Hinblick auf die komplette Ausschaltung des Wettbewerbs bei Scheibe A: Aus Erfahrung nichts gelernt.

    #80359 Antwort

    Fred
    Teilnehmer

    … die so verlief:

    Gab oder gibt es (ernsthafte und fundierte) Bedenken gegen das Verfahren? Wenn ja, von wem und was wurde und/oder wird unternommen?

    #80370 Antwort

    mirror
    Teilnehmer

    Die Bedenken wurden in diesem und weiteren Artikeln formuliert. Die Meinung zur Qualität des Verfahrens wurde frei geäußert. Warum soll da irgendjemand etwas unternehmen?

    Lästig, diese Gesprächsführung über rethorische Fragen. Bekommt man schon in der ersten Gruppensitzung bei den Drückern der DVAG beigebracht.

    #80374 Antwort

    Fred
    Teilnehmer

    Warum soll da irgendjemand etwas unternehmen?

    Weil irgendjemand mit der Vergabe und dem Vergabeverfahren (im juristischen Sinne) nicht einverstanden ist. Ob dem so ist, versuche ich ja herauszufinden. Wenn dem nicht so ist, gibt es keinen Grund, das Vergabeverfahren und dessen rechtmäßigen Ablauf anzuzweifeln.

    #80385 Antwort

    mirror
    Teilnehmer

    Wenn dem nicht so ist, gibt es keinen Grund, das Vergabeverfahren und dessen rechtmäßigen Ablauf anzuzweifeln.

    Selbstverständlich gibt es viele zweifelhafte Vergabeverfahren, die nicht angegangen werden. Wenn das Verfahren daneben noch wirtschaftlich und technisch mangelhaft ist, sollte man die Meinung kommunizieren. Das steht einem selbstbewussten Bürger zu.

    #80388 Antwort

    Fred
    Teilnehmer

    Selbstverständlich gibt es viele zweifelhafte Vergabeverfahren, die nicht angegangen werden.

    Selbstverständlich. Ist die Vergabe des Finanzamtsneubaus ein solches „zweifelhaftes“ Verfahren (gewesen)? Wenn ja, woran machen Sie das fest?

     

    Dass nicht dagegen vorgegangen wurde oder wird, ist eher ein Zeichen, dass es keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Vergabe gibt. Sämtliche Beteiligte haben mehr als ausreichend politische  Gegner bzw. marktwirtschaftliche Mitbewerber, die ihre Zweifel, sofern sie denn tatsächlich exister(t)en, mit Sicherheit geäußert hätten.

     

    Ihr Recht auf freie Meiungsäußerung in allen Ehren. Auf die Qualität Ihrer Meinung und den (sehr oft fehlenden) Themenbezug hat die reine Möglichkeit der Äußerung jedenfalls keinen Einfluss, wie man sieht.

    #80391 Antwort

    HansimGlück

    Dass nicht dagegen vorgegangen wurde oder wird, ist eher ein Zeichen, dass es keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Vergabe gibt.

    Nichts ist eher immer ein Zeichen für gar nix, oder? Es ist eher ein Zeichen, dass es bei einem so großen Projekt überhaupt nur zwei Bieter gab. Im Papenburg-Hochbau-Reich sind es immer sehr wenige Mitbieter, da sich die großen deutschlandweiten Baukonzerne das mittlerweile auch sparen. Einfach mal drauf achten, denn anscheinend interessieren Sie sich ja dafür.

     

    Projekte landen nicht zufällig im Schwarzbuch vom Bund der Steuerzahler.

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