Startseite Foren Halle (Saale) Wolfgang Aldag als neuer Baudezernent? CDU spricht von „Linksblock“

Dieses Thema enthält 91 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  gleicher vor 1 Monat.

Ansicht von 30 Beiträgen - 61 bis 90 (von insgesamt 92)
  • Autor
    Beiträge
  • #91485 Antwort

    Wilfried
    Teilnehmer

    Vielleicht haben sie auch „nur“ hier studiert und sind dann sesshaft geworden. Gibt es übrigens mit Absolventen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen etc auch anderswo. Und die haben im Gegensatz zum Ulli alle einen anerkannten Abschluss, und zwar nicht als Abbrecher der Hauptschule…

    #91491 Antwort

    HalleVerkehrt
    Teilnehmer

    Also das Ossi-Wessi-Gedöns könnte ich ja vielleicht nachvollziehen, wenn die fähigen Ossis auf wichtigen Posten geglänzt hätten und jetzt Schlange stünden. Einiges in der Stadtverwaltung ist noch arg negativ ossig, manchmal wird man deutlich an die Gründe erinnert, warum 1989 so viele Bürger für Veränderung eingetreten sind.

    Herr Tullners Rede von einem „Block“ war vielleicht ein paar Minuten lang witzig, aber man muss den Joke nicht über Monate ausdehnen.

    Die Fraktionsgemeinschaft aus CDU und FDP (viel „Blockiger“ als das lose Zusammenspiel der anderen Parteien) hat jahrelang ihre Extrempositionen sehr deutlich klargemacht, grade was Bauen und Verkehr angeht.

    Wolfgang Heinrich (CDU) hat im Bereich Verkehr seine Spuren hinterlassen, beispielhaft seien planerische Juwelen wie der Franckeplatz genannt (Radverkehr bitte in Luft auflösen). Natürlich blockiert man den Radverkehr, ohne dass der bevorzugte Autoverkehr auch nur im Ansatz dessen Verkehrsleistung zusätzlich übernehmen könnte. Scholtyssek würde vermutlich am liebsten die Ulrichstraße zur Autobahn deklarieren, den Boulevard für Autos freigeben und den Markt als Parkplatz, und damit 80% der noch verbliebenen Kaufkraft aus der Innenstadt alternativlos verjagen. 3,5 Millionen Euro allein für die Verbreiterung der Rosengartenbrücke gehen auf Scholtysseks Konto, also natürlich nicht auf sein finanzielles Konto, zahlen müssen wir (Land + Stadt) den Spaß schon selbst. Und die zwanghafte Vierspurigkeit der Merseburger, die von den erwarteten Verkehrszahlen gar nicht gedeckt ist und im geldgebenden Förderprojekt – naja – durchgewunken wurde.

    Wenn langsam immer mehr Leute begreifen, dass Halle ohne großflächiges Wegsprengen der Altbausubstanz einfach nicht autogerecht umgebaut werden kann, oder wenn sie sogar begreifen, dass kein einziger versuchter Umbau auf eine autogerechte Stadt bisher funktioniert hat, sondern dass jedes Millionenprojekt in Richtung Autoverkehr die Stadt und den Verkehr nur schlechter gemacht hat, dann hat das nichts mit „nur Fahrradlenkerperspektive“ zu tun. Immerhin seit den 60er Jahren und mit riesigen finanziellen Mitteln versucht(e) man den Irrsinn einer autogerechten Stadt weltweit.

    Es ist die ganz einfache Geometrie und es sind die ganz einfachen Zahlen, die den Unsinn offenbaren, wenn man eine Politik vorrangig für das Auto versucht. Der Verkehr in Halle lebt nur deshalb noch, weil so viele Wege nicht mit dem Auto erledigt werden, eine Lösung der Verkehrsprobleme muss einfach schauen, wo die größten ungenutzten Reserven liegen, und ein Verkehrsnetz nicht nur für das Auto bauen, an das nachträglich ein paar Radwege drangequetscht werden.

    Von Herrn Aldag ist mir keine öffentliche Aussage bekannt, wo er seine Prioritäten setzt, und wie er die Autofluten in den Griff bekommen will und die Kräfteverhältnisse im Stadtrat ausbalancieren. Auch die SPD, deren Unterstützung ja notwendig ist, ist mir bisher nicht in Richtung moderner Verkehr aufgefallen. Mit Vorschusslorbeeren wäre ich also sehr zurückhaltend.

    Letztlich war vermutlich auch Herr Stäglin nicht so unfähig, wie das Steintor und andere Großbauten nun realisiert wurden. Ein vernünftiger Häuptling richtet allein auch nicht so viel aus, wenn sein Stamm in eine andere Richtung will.

    Aber es bleibt interessant.

    #91494 Antwort

    Mimimi

    Eine Bundesstraße wird 4 Spurig ausgebaut. Was für ein Skandal. Hartz IV und BAFÖG Empfänger auf zwei Rädern tragen doch eh nichts produktives bei. Neustadt und Silberhöhe haben doch genug Radwege.

    #91499 Antwort

    HalleVerkehrt
    Teilnehmer

    Eine Bundesstraße wird 4 Spurig ausgebaut. Was für ein Skandal.

    Ein Stadtbahnförderprogramm schenkt uns dreistellige Millionen zur Sanierung unserer Verkehrswege, und wir bauen mehr Autospuren davon, als nach prognostiziertem Autoverkehr dort sinnvoll sind. Vom Geld der Straßenbahnförderung.

    Hartz IV und BAFÖG Empfänger auf zwei …

    Gähn. Echt, immer noch die Leier? Das Paulusviertel und Kröllwitz scheinen ja nur aus Hartz IV Empfängern zu bestehen, wenn man deine seltsame Verwechslung von sinnvollem Verkehrsmittel und Hartz IV ansetzt.

    Klar, selig sind, die da geistig arm sind, und man soll auf Dummheit nicht herabsehen. Aber wenn du deine Dummheit immer wieder offen vor dir herträgst und auch noch stolz darauf bist, und wenn Unwissen so einfach zu beheben wäre, dann legst du es einfach drauf an. Bitte informier dich einfach mal über die Gründe, ein bestimmtes Verkehrsmittel zu wählen und lass dein bescheuertes Kastendenken.

    #91507 Antwort

    Mimimi

    Ein Stadtbahnförderprogramm schenkt uns dreistellige Millionen zur Sanierung unserer Verkehrswege, und wir bauen mehr Autospuren davon, als nach prognostiziertem Autoverkehr dort sinnvoll sind. Vom Geld der Straßenbahnförderung.

    Jeder der die Merseburger im Berufsverkehr nutzt, weiß das Sie Müll reden. Nur Radfahrer sieht man dort selten.

     

    Gähn. Echt, immer noch die Leier? Das Paulusviertel und Kröllwitz scheinen ja nur aus Hartz IV Empfängern zu bestehen, wenn man deine seltsame Verwechslung von sinnvollem Verkehrsmittel und Hartz IV ansetzt.

    Dafür gibt es die paar BAFÖG Empfänger. Die Parkplatzsituation zeigt, dass die Leuchttürme dieser Viertel einen vernünftigen Job und damit ein Auto haben.

     

    Klar, selig sind, die da geistig arm sind, und man soll auf Dummheit nicht herabsehen. Aber wenn du deine Dummheit immer wieder offen vor dir herträgst und auch noch stolz darauf bist, und wenn Unwissen so einfach zu beheben wäre, dann legst du es einfach drauf an. Bitte informier dich einfach mal über die Gründe, ein bestimmtes Verkehrsmittel zu wählen und lass dein bescheuertes Kastendenken.

    Sehen Sie, ein Auto kostet Geld, dies muss man sich finanzieren können. Studien zeigen doch wo Intelligenz und damit ein gewisser Wohlstand zu finden ist. Es mag ein paar ideologische Ausnahmen geben aber die sind für das Gesamtbild uninteressant.

    #91544 Antwort
    mirror
    mirror
    Teilnehmer

    Klar, selig sind, die da geistig arm sind, und man soll auf Dummheit nicht herabsehen. Aber wenn du deine Dummheit immer wieder offen vor dir herträgst und auch noch stolz darauf bist,…

    Ist das das angestrebte Niveau der Intelligenz in der Diskussion?

    #91547 Antwort

    Trollzähler

    Der selige mirror. 😀

    #91627 Antwort

    Quote

     

    Ach ja so wegen der Fachlichkeit. 5 Jahre habe ich an der Hochschule Anhalt die Fächer Grundlagen der Bautechnik, Bauabwicklungslehre, Vertragswesen etc. gelehrt, bin zudem Sachverständiger im Bauwesen, Spezialgebiet Schäden an Freianlagen. Ich habe etliche städtebaulichen Wettbewerbe gewonnen, und war Preisrichter bei zahlreichen Architketurwettbewerben. 2010 wurde ich mit dem Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet, 2014 mit dem Deutschen Städtebaupreis, zudem wurde das Projekt Skatepark Neustadt als Ort im Land der Ideen ausgezeichnet.

    Gärtner, sie sind und bleiben ein Gärtner. Sie können auch gerne als diplomierter Gärtner die Blumen im Stadthaus pflegen aber für einen Baudezernent braucht es keine ideologisch verblendeten Gärtner.

    Ach ja und wegen einhalten der Privatsphäre. Da steht, dass ich mit einem Mann zusammenlebe.

    Ach so, Ihre Qualifikation ist die Quote, für die Bundesregierung hätte das vermutlich sogar gereicht.

     

    #91644 Antwort

    HalleVerkehrt
    Teilnehmer

    > Klar, selig sind, die da geistig arm sind, und man soll auf Dummheit nicht herabsehen. Aber wenn du deine Dummheit immer wieder offen vor dir herträgst und auch noch stolz darauf bist,…

    Ist das das angestrebte Niveau der Intelligenz in der Diskussion?

    Nee, eigentlich nicht, aber wer gegen jegliche Fakten immer wieder runterleiert, dass Radfahrer arm und arbeitsscheu sind, und jeder Leistungsträger seine Zeit in irgendwelchen Autos absitzt, nervt einfach mit diesem offensichtlichem Blödsinn.

    Je nach Verwendungszweck ein passendes Verkehrsmittel zu nutzen ist doch kein Zeichen von Faulheit oder Armut. Ein demagogisches Festhalten am immer gleichen Verkehrsmittel ist dumm.

    #91655 Antwort

    HalleVerkehrt
    Teilnehmer

    Sehen Sie, ein Auto kostet Geld, dies muss man sich finanzieren können.

    Die paar Kröten für ein gebrauchtes Auto hat fast jeder. Was soll das denn für ein Argument sein? 70% der Berliner haben kein eigenes Auto, klar, das sind alles arme Schlucker, und nur die 30% Autobesitzer taugen was.

    Wo leben Sie denn?!? Was sollen diese Argumente aus ihrer frei erfundenen Scheinwelt?

    Studien zeigen doch wo Intelligenz und damit ein gewisser Wohlstand zu finden ist.

    Wer klug ist, ist also reich, und wer arm ist, muss dumm sein? Wow. Sie müssen ziemlich arm sein, so toll wie Sie argumentieren.

    Es mag ein paar ideologische Ausnahmen geben aber die sind für das Gesamtbild uninteressant.

    In verdichteten Wohnformen kannst du dann fast nur „ideologische Ausnahmen“ ansiedeln. Vor so ein Haus mit 8 Wohnparteien passen 3-4 Autos, du brauchst aber 12-16 Autos, damit die Familien grob automobil sind.

    Genauso sieht es mit dem Fahren aus. Du kriegst in eine Stadt wie Halle nicht mit Autos mobil, es muss viele Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV-Nutzer geben. Oder du baust Städte mit riesigen Ausmaßen für die paar Einwohner.

    Kennst du irgendwelche Radfahrer? Oder überhaupt Hallenser? Oder steckst du so fest in deiner eigenen Ideologie, in Vororten, in Kleinstädten? Ich kenne ne Menge Radfahrer in Halle, und davon sind viele wohlsituierte Lehrer und Angestellte.

    Ob man ein Auto braucht, richtet sich einfach nach den Anforderungen. Die Dänen und Holländer sind doch nicht arm, sondern einfach vernünftiger. Nur der verbiesterte ideologische Autowahn führt zu den aktuellen Problemen.

    Nach wie vor konnte mir niemand eine erfolgreiche autogerechte Großstadt nennen, so oft ich nachgefragt habe. Autoverkehr funktioniert in dichten Wohnstrukturen nur, so lange es in der Minderheit ist.

    #91673 Antwort

    HalleVerkehrt
    Teilnehmer

    Übrigens ist es interessant, wie weit man es als armer dummer Radfahrer so bringt.

    Nobelpreis Groningen

    Falls es bei euch hyperintelligenten superreichen Autofahrern noch für englisch reicht, und nicht nur noch reines Latein und Navajo beherrscht wird.

    #91680 Antwort

    Mimimi

    Die paar Kröten für ein gebrauchtes Auto hat fast jeder. Was soll das denn für ein Argument sein? 70% der Berliner haben kein eigenes Auto, klar, das sind alles arme Schlucker, und nur die 30% Autobesitzer taugen was.

    Ihre Ghettosprache spricht für sich. Selbst ein günstiges Auto kostet mindestens im vierstelligen Bereich pro Jahr. Ein Rad, falls es überhaupt gekauft ist, kostet einen Bruchteil davon. Gerade Berlin ist doch ein Paradebeispiel von Misswirtschaft. Sie können auch einfach schreiben, ja Meister Sie haben Recht.

     

    Wer klug ist, ist also reich, und wer arm ist, muss dumm sein? Wow. Sie müssen ziemlich arm sein, so toll wie Sie argumentieren.

     

    In der Regel, natürlich gibt es Ausnahmen. Aber mir ist klar das Statistiken und Logik generell nichts für die meisten Radfahrer ist.

     

    Genauso sieht es mit dem Fahren aus. Du kriegst in eine Stadt wie Halle nicht mit Autos mobil, es muss viele Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV-Nutzer geben. Oder du baust Städte mit riesigen Ausmaßen für die paar Einwohner.

    Kennst du irgendwelche Radfahrer? Oder überhaupt Hallenser? Oder steckst du so fest in deiner eigenen Ideologie, in Vororten, in Kleinstädten? Ich kenne ne Menge Radfahrer in Halle, und davon sind viele wohlsituierte Lehrer und Angestellte.

    In Neustadt und Halle gab es doch entsprechende Konzepte. Ordentliche Hauptverkehrsachsen KFZ und Fußgänger vernünftig getrennt. Wohlsituierte Lehrer? Ach stimmt Sie sind ja Radfahrer, da ist wohl alles über Hartz IV wohlsituiert.

     

    Nach wie vor konnte mir niemand eine erfolgreiche autogerechte Großstadt nennen, so oft ich nachgefragt habe. Autoverkehr funktioniert in dichten Wohnstrukturen nur, so lange es in der Minderheit ist.

     

    Halle hat etwa 3 Einwohner pro KFZ, München hat nur 2 Einwohner pro KFZ. Wollen Sie erklären München ist erfolgreicher als Halle? Mit einem grünen Baudezernent werden wir noch weiter abgehängt.

     

    Übrigens ist es interessant, wie weit man es als armer dummer Radfahrer so bringt.

    Nobelpreis Groningen

    Falls es bei euch hyperintelligenten superreichen Autofahrern noch für englisch reicht, und nicht nur noch reines Latein und Navajo beherrscht wird.

     

    Es ist ja auch erwähnenswert wenn ein Radfahrer mal einen dreistelligen IQ hat. Wie gesagt, Ausnahmen gibt es immer.

    #91688 Antwort

    HalleVerkehrt
    Teilnehmer

    @mimimi

    Eben noch waren „die Radfahrer“ nur arme Studenten und Hartz IVler, die eh keine Steuern zahlen.

    Jetzt sind radfahrende Angestellte und Lehrer auch plötzlich arm. Andererseits deutest du an, dass die Anschaffungskosten eines Autos nur den Reichen und Klugen ermöglichen, Auto zu fahren, oder eher umgekehrt, dass die Klugen reich sind und deshalb Auto fahren müssen? Also sind radfahrende Angestellte oder Lehrer nun arm oder reich (= Geld für ein Auto locker übrig)? Ich verstehe ja, dass dein Handbuch für Lobbyarbeit aktuell etwas unübersichtlich ist, aber du musst schon irgend eine Linie draus machen, sonst bleibst du immer auf dem Einstiegslevel. Ich lasse so lange NOx, Feinstaub und CO2 raus, versprochen. Du hast Potential, glaub an dich! Oder so ähnlich.

    Wenn Lehrer arm für dich sind: Steckt vielleicht ein kleiner Herr Spahn hinter dir? Auch die Berliner definierst du weit überwiegend als arm, oder irgendwie zählen die nicht mit? Amsterdam, Groningen und Kopenhagen vielleicht auch gleich mit. Wien verarmt übrigens in deiner Argumentation massiv, dort sind in den letzten Jahren die Verkäufe des Jahrestickets massiv gestiegen, seit es nur 365 Euro kostet, jede Menge Leute nutzen den ÖPNV. Tokio lasse ich außen vor, sonst wird dein Agit-Prop-Chef noch sauer.

    Singapur strotzt nur so vor armen Menschen in deiner Armutsdefinition (= kein Auto). Die City of London wird demnächst Suppenküchen einrichten müssen, dort hat das Fahrrad massive Anteile übernommen.

    Wenn du ein bisschen Ahnung von Statistik hättest, würdest du ja vielleicht mal mit irgend einer rausrücken, die belegt, dass Leute mit einem hohen Einkommen weniger in der Lage sind, das jeweils passende Verkehrsmittel zu nutzen, als Leute mit geringerem Einkommen.

    Wahlweise natürlich auch auf Intelligenz bezogen.

    Aber da von dir bisher nur miese persönliche Diffamierung kommt, hast du wohl selbst Probleme mit Statistik.

    Weder die These arm = dumm noch die These klug = reich wirst du irgendwie belegen können. Gerade die Schichten, die am meisten verdienen, brauchen außer Intelligenz noch jede Menge anderer Fähigkeiten. Gerade viele intelligente Menschen haben so gar keine Lust auf den ganzen Affenzirkus und Stress in der „höheren“ Ökonomie, und machen einfach auf ökonomisch gut gesicherter Basis ihr eigenes Ding.

    Auch die These Fahrrad = arm wirst du irgendwie belegen müssen.

    München hat jede Menge Probleme mit seinen Autos, Parkplatznot, Luftstandards, viele Staus. Stuttgart ebenso. Und das, obwohl in München und Stuttgart viele Menschen Alternativen zum Auto nutzen. Ist also kein Vorbild für eine Stadt, in der bis auf Studenten und Hartz IVler alle ihr Auto fahren.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat von  HalleVerkehrt. Grund: Typo
    #91692 Antwort

    HalleVerkehrt
    Teilnehmer

    @mimimi: Falls du nichts zu reich und klug oder zu reich und Autozwang findest, nehme ich auch was statistisches zu Auto und Kaufkraft.

    Oder ich geb dir was? Radfahrer kaufen pro Einkauf weniger ein, gehen aber häufiger einkaufen und kommen pro Woche auf eine höhere Kaufkraft als Autofahrer. Wundert ja auch niemanden, irgendwo müssen die mit den überflüssigen 300 Euro im Monat ja hin, außerdem ist man als Radfahrer innerhalb von Sekunden irgendwo abgestiegen und reingeschnippt.

    https://ecf.com/groups/eu-cycling-economy

    #91709 Antwort
    mirror
    mirror
    Teilnehmer

    Nach wie vor konnte mir niemand eine erfolgreiche autogerechte Großstadt nennen, so oft ich nachgefragt habe. Autoverkehr funktioniert in dichten Wohnstrukturen nur, so lange es in der Minderheit ist.

    Es geht doch nicht um autogerecht oder nicht. Die Verkehrsinfastruktur für die Verkehrsträger muss ausbalanciert sein. Halle ist jetzt zwar nicht sonderlich erfolgreich, aber der Nutzungsgrad der Verkehrsinfrastruktur ist ausgeglichen und bei Neubauten oder Modernisierungen werden alle Verkehrsträger berücksichtigt.

    Der Autoverkehr in der Minderheit? Das ist eine ganz neue Nachricht. Ausschlagebend für die Auslastung sind Personenkilometer, Da ist Radverkehr immer noch eine marginale Größe, wenn die Radler auch mit unorganisiertem Einkaufsverhalten den Modal Split etwas in die Höhe treiben.

     

    Ich dachte, wir diskutieren über die Anforderungen an Mobilitätskonzepte des zukünftigen Baudezernenten. Vorsichtig formuliert, die Reduktion des Themas auf Rad ist nicht überbordend intelligent.

     

    #91711 Antwort

    HalleVerkehrt
    Teilnehmer

    @mirror

    Es geht doch nicht um autogerecht oder nicht. Die Verkehrsinfastruktur für die Verkehrsträger muss ausbalanciert sein. Halle ist jetzt zwar nicht sonderlich erfolgreich, aber der Nutzungsgrad der Verkehrsinfrastruktur ist ausgeglichen und bei Neubauten oder Modernisierungen werden alle Verkehrsträger berücksichtigt.

    Es geht darum, mit den verfügbaren Ressourcen (Platz, Geld, Fähigkeiten) den Mobilitätsbedarf der Beteiligten zu decken und gleichzeitig eine lebenswerte Stadt zu erhalten, 230000 Leute leben hier immerhin. Und dazu braucht es natürlich auch ein verbundenes Radwegenetz und nicht nur ein paar rote Streifen auf Fußwegen.

    Die Personenkilometer innerhalb der geografisch kleinen Stadt können nicht um Größenordnungen vom modal split entfernt sein, die Autofahrer fahren ja keine archimedischen Spiralen (und im Bundesschnitt sind 40% aller Autofahrten unter 5km).

    Selbstverständlich muss man prüfen, bei welchen Verkehrsmitteln man mit wenig Ressourcenaufwand (Platz, Geld) die reale Kapazität am leichtesten erhöhen kann. Einfache Flaschenhalsanalyse, falls das besser in deine gewohnten Denkschemata passt.

    Und ausbalanciert ist es eben nicht, so lange Knotenpunkte und Hauptrouten wegen ein paar Parkplätzen verstopft und gefährdet werden und stark frequentierte Kreuzungen sehr schlecht passierbar sind.

    Ich red ja nicht von einem Generalumbau von Halle, es geht einfach mal drum, ein verbundenes Verkehrsnetz zusammenzusetzen.

    #91712 Antwort
    farbspektrum
    farbspektrum
    Teilnehmer

    den Mobilitätsbedarf der Beteiligten zu decken

    Und nicht nur der Radfahrer.

     eine lebenswerte Stadt zu erhalten

    Dank komfortabler, individueller, schneller Mobilität.

    230000 Leute leben hier immerhin.

    Das sind zu einem geringen Teil Radfahrer.

    Selbstverständlich muss man prüfen, bei welchen Verkehrsmitteln man mit wenig Ressourcenaufwand (Platz, Geld) die reale Kapazität am leichtesten erhöhen kann.

    Im Moment fordern nur ein paar Radfahrer einer höheren Ressourcenaufwand. Und das nur fürs Sommerhalbjahr.

     

     

    #91713 Antwort

    gleicher

    na  Halle mit Amsterdam , Tokyo und London zu vergleichen ist schon recht wagemutig.

    hier fahren ja nicht mal die Straßenbahnen wenn etwas Schnee liegt.

     

    p.s. heute am Reileck grad mal 4 Radler gesehen…

     

     

     

     

     

     

     

     

    #91714 Antwort

    HalleVerkehrt
    Teilnehmer

    @gleicher

    p.s. heute am Reileck grad mal 4 Radler gesehen…

    Wenn du mal beobachtest, wie die Autofahrer mit den wenigen Radfahrern umgehen, ist auch klar, warum das so ist. Die werden verdammt oft bedrängt und geschnippelt. Vorhin am Hansering: noch 20m vor der Fußgängerinsel am Landgericht versucht so ein SK-xxx, völlig sinnlos ein Fahrrad zu überholen.

    @farbi:

    Wenn du einen starken Sehfehler hast, kann ich dir nicht helfen. Den ganzen Winter bis zur aktuellen Schneelage war die Stadt gut mit Radfahrern gefüllt. Wenn du irgendwoher die Einschätzung hast, dass es in Halle wenig Radfahrer gibt, dann zumindest nicht aus der Wirklichkeit im Bereich Reileck, Rannischer Platz, Bahnhof, Peißnitz.

    #91715 Antwort
    mirror
    mirror
    Teilnehmer

    …aus der Wirklichkeit im Bereich Reileck, Rannischer Platz, Bahnhof, Peißnitz.

    Aber aus der Wirklichkeit entlang der Merseburger Strasse, Magistrale… überall außerhalb der genannten Kernzone.

    #91716 Antwort
    farbspektrum
    farbspektrum
    Teilnehmer

    Den ganzen Winter bis zur aktuellen Schneelage war die Stadt gut mit Radfahrern gefüllt.

    „Gut gefüllt“ ist lustig. Du hast wohl meine Bilder von der Kröllwitzer Brücke nicht gesehen?

     

    #91723 Antwort

    HalleVerkehrt
    Teilnehmer

    na Halle mit Amsterdam , Tokyo und London zu vergleichen ist schon recht wagemutig.

    Zur Erinnerung, @mimimis These war: wer nicht Auto fährt ist irrelevant. Entweder armer, „keine“ Steuern zahlender Student / HartzIV- Empfänger, außerdem dumm, oder er ist einer von ganz wenigen ideologischen Spinnern.

    Die Leute in der City of London sind also entweder ganz arm oder ideologische Spinner. Oder werden im Weltbild von mimimi einfach ausgeblendet.

    #91726 Antwort

    gleicher

    gerade London ist  ein schönes Beispiel wie eine Innenstadt veröden kann … da gibt’s viertel  da wohnt niemand … bzw nur sehr reiche im Penthaus.

    und im Vorfeld der Zufahrtsbeschränkungen gab es erbitterte Diskussionen dort.

    ob wir das in halle so hinbekommen sei mal ins reich der Märchen verwiesen.

     

    wie schon ananderer stelle einmal angemerkt fahre ich auch  immer mit dem rad in die Innenstadt ins Büro … allerdings bin ich  nicht  lebensmüde und nehme bei solchen Straßenverhältnissen die bahn, das Auto … oder laufe .

    #91727 Antwort

    HalleVerkehrt
    Teilnehmer

    wie schon ananderer stelle einmal angemerkt fahre ich auch immer mit dem rad in die Innenstadt ins Büro

    Das war der Punkt, auf den es mir ankommt: jede Menge Leute fahren Fahrrad, obwohl sie keine armen Studenten oder Hartzies sind.

    #91733 Antwort

    gleicher

    es ist  wie immer der mix auf  den es ankommt  …

    morgen MUSS ich mit dem Auto fahren … weil abends noch Termin.

    aber vielleicht bin ich  ja Student 😉

    #91737 Antwort
    mirror
    mirror
    Teilnehmer

    Ein zukünftiger Baudezernent sollte sich rund um die Stadtentwicklung in viele Themen prägend einbringen und zukunftsweisende Vorlagen für den Stadtrat erarbeiten. Beispiel aus Kaiserslautern:

    Die Zukunft findet ausgerechnet in einer Industriebrache statt. 150 Jahre lang wurden im Kaiserslauterner Pfaff-Quartier  Nähmaschinen hergestellt. Jetzt wird dort ein „Reallabor“ für Wohnen und Arbeiten eingerichtet – mit allem, was in puncto Energieversorgung neu, effizient  und umwelt- und klimafreundlich ist. Mit Fassaden, die schick aussehen, aber vor allem Solarstrom  erzeugen sollen, mit Batterien, die Energie speichern und Smart Grids, die sie intelligent verteilen. – Quelle: https://www.mz-web.de/29887200 ©2018

    Über solche Themen hätte man vielleicht auch in Halle nachdenken können, bevor man die Rendite für die Scheibe A per Bürgerentscheid an einen Investor weiterreicht.

    #91738 Antwort

    gleicher

    Halle eben … einfach mal die geballte Kompetenz im Stadtrat anschauen …

    alles klar

    #91948 Antwort

    Doof wie Brett
    #91971 Antwort

    HalleVerkehrt
    Teilnehmer

    @Doof wie Brett:

    Danke für den Link, aber kannst du bitte die (vermutlich ungewollte) Beleidigung der Autisten noch abändern? Begründung ist hier.

    Der zweite Absatz mit den Linksabbiegern ist in Halle am Uniring immer schön zu sehen.

    Radfahrer aus der Großen Ulrichstraße Richtung Norden habe eine gut versteckte Radfahrerampel oben hängen, die auch deshalb besonders gut getarnt ist, weil sie nur Rot und Aus kennt. Autofahrer aus der Geiststraße sehen die rote Fußgängerampel und gehen selbstverständlich davon aus, dass von vorn der Radfahrer auch rot hat. Der hat aber „schwarz“, darf also fahren, wenn der Uniring selbst frei ist, und hat Vorfahrt vor den Linksabbiegern.

    Man könnte vermutlich jeden Tag dort 10 Autofahrer einsammeln, die mal eine Schulung brauchen. Vor allem eine Schulung, dass sie keine Verkehrspolizisten sind. Und dann mischen sich öfter mal „kompetente“ Fußgänger ein, die auf ihr eigenes Rot verweisen. Immer wieder köstlich!

    #91981 Antwort

    10010110

    Danke für den Link, aber kannst du bitte die (vermutlich ungewollte) Beleidigung der Autisten noch abändern?

    Es ging bei der Wortwahl aber um eine ironische Bezeichnung für Autofahrer (Autisten), nicht darum, Menschen mit Autismus als schlecht darzustellen.

Ansicht von 30 Beiträgen - 61 bis 90 (von insgesamt 92)
Antwort auf: Wolfgang Aldag als neuer Baudezernent? CDU spricht von „Linksblock“
Deine Information: