Gedenken am 8. Mai auf dem Südfriedhof in Halle zum Tag der Befreiung

Aus Anlass des 79. Jahrestages der Befreiung vom deutschen Faschismus laden der Landesverband der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten und der Stadtvorstand der Partei Die Linke zu einer Gedenkveranstaltung am Mittwoch, den 8. Mai 2024, 17 Uhr auf den Südfriedhof, Treff: Haupteingang, ein.

Am Gräberfeld der Soldat*innen der Roten Armee wolle man die Alliierten in ihrer Gesamtheit, insbesondere die Kämpfer*innen aus den ehemaligen Sowjetrepubliken, die die Hauptlast bei der Vernichtung des deutschen Faschismus trugen. Gedacht wird auch der Soldat*innen der 104. Infanteriedivision der US-Army, die dem Naziterror in Halle (Saale) ein Ende bereiteten. Am Ehrenhain für die deutschen Widerstandskämpfer*innen, wird an die Frauen und Männer erinnert, die ihr Leben einsetzten, um alles zu tun, den faschistischen Terror von innen heraus zu besiegen.

In diesem Kontext rufen VVN-BdA und Linke dazu auf, zusammenzustehen gegen Rassismus, Antisemitismus, Antiromaismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit: Für eine Welt des Friedens und der Freiheit. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Es besteht die Möglichkeit, Blumen und Kränze niederzulegen.

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6 Antworten

  1. Joachim Euther sagt:

    Die VVN-BdA ist eine linksextreme Organisation, die von mehreren Landesverfassungsschutzämter beobachtet wird. Das sie dabei den korrekten Begriff – NATIONALSOZIALISMUS – nicht verwendet, sondern stattdessen den mittlerweile völlig inflationiär verwendeten Begriff „Faschismus“ zeigt die wahren undemokratischen und antifreiheitlichen Motive dieser verfassungsfeindlichen Organisation. Es sollte gesetzlich geregelt werden, dass nur noch vom „Nationalsozialusmus“ gesprochen, berichtet, geschrieben und gesendet werden darf im Zusammenhang mit der Zeit von 1933-45, dem sogenannten Dritten Reich. Der VVN-BdA aber auch andere wollen mit der Unterdrückung des Begriffs Nationalsozialismus die verbrecherische Schuld auch des Sozialismus‘ verschleiern – so wie das in der DDR und der UdSSR üblich war.

  2. Der wahre Exilhallenser sagt:

    8.5.1945 von der braunen in die rote Diktatur…

  3. Robert sagt:

    Gibt es Kaffee und Kuchen ? Dann komme ich.
    Gedenken an alle Toten des II. WK werde ich allein abhalten.

  4. Besserwisser sagt:

    es war nicht 103. Es waren die Timberwolves!

  5. Emmi sagt:

    „Gedacht wird auch der Soldat*innen der 104. Infanteriedivision der US-Army, die dem Naziterror in Halle (Saale) ein Ende bereiteten. “
    Warum gibt es auf dem Gertraudenfriedhof nicht einmal eine Tafel zur Erinnerung an die Befreiung durch die Infanteriedivision, zum Beispiel neben dem Mahnmal für die Rote Armee.

  6. Einwohner sagt:

    Nimmt die Stefanie Mackies (Die Linke) auch Teil, zusammen mit ein paar Kumpels von der Pro-Palästina-Truppe? Das ganze Theater der Linken ist an Scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten!

    • t-haas sagt:

      Macht sich immer gut, wenn man ganze Parteien und Stadtratsfraktionen für Fehlbildungen der Mitgliedschaft in Verhaft bringen kann, gell?

  7. t-haas sagt:

    Übrigens gab es bei der 104. US-ID keine „Soldat:Innen“, es war ein reiner Kampfverband mit ausschließlich männlichen Mitgliedern.