Halle stellt einen neuen Flächennutzungsplan auf: Hallenser können mitreden
Die Stadt Halle (Saale) geht neue Wege in der Bürgerbeteiligung: Zum ersten Mal können sich Einwohnerinnen und Einwohner von Halle (Saale) online und interaktiv an der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans (FNP) der Stadt Halle (Saale) beteiligen. Am Mittwoch, 11. Februar, 18 bis 19.30 Uhr, findet der digitale Auftakt statt. Nach der Vorstellung der Ziele und Aufgaben des FNP wird aufzeigt, welche Möglichkeiten der Mitwirkung im bevorstehenden Beteiligungsprozess bestehen. Zudem erläutert die Stadt die Onlinebeteiligung über das neue Beteiligungswerkzeug „HAL-Plan“, den Digitalen Zwilling der Stadt. Dieser entsteht im Rahmen des Förderprojekts Smart City Halle (Saale). Auf dieser Plattform können sich Interessierte vom 11. Februar bis 13. März anhand interaktiver Themenkarten zu einzelnen Flächen des aktuellen FNP-Entwurfs informieren und Hinweise direkt eintragen.
Möglich macht die neuartige digitale und interaktive Bürgerbeteiligung ein sogenanntes Storymodul im „HAL-Plan“, das nun erstmals im realen Einsatz erprobt wird. Es erlaubt, Planungsinhalte anschaulich darzustellen und Hinweise direkt an Karten und Kapiteln zu erfassen. Nutzerinnen und Nutzer werden Schritt für Schritt durch die Inhalte geführt und können ihre Hinweise direkt an den jeweiligen Kapiteln oder auf der Karte hinterlassen. Das neue Beteiligungsformat wird im Rahmen des Förderprojekts Smart City Halle (Saale) als Pilotprojekt erprobt und ist eine Neuheit für die Stadt und das Land Sachsen-Anhalt.
Der Flächennutzungsplan ist das zentrale Instrument der vorbereitenden Bauleitplanung und legt die zukünftige Nutzung der Flächen im Stadtgebiet fest. Durch die frühzeitige digitale Beteiligung sollen Hinweise aus der Öffentlichkeit transparent dokumentiert und in den weiteren Planungsprozess einbezogen werden.
Alle Informationen zur Beteiligung sowie die Zugangsdaten zum digitalen Auftakt finden Interessierte unter www.halle.de/fnp










90% der Leute verstehen den Unterschied zwischen Flächennutzungs- und Bauplanungen nicht, oder es interessiert sie nicht. Und ich wette, selbst von Stadträten kommen wieder falsche oder irreführende Fragen und Anmerkungen, wurm z.B irgendeine 5qm- Wiese nicht extra ausgewiesen ist ….
Diese „angebliche Beteiligung der Öffentlichkeit“ scheint mir wie so oft doch nur für die Verwaltung eine „lästige Pflicht“ zu sein. Denke ich an die Beteiligung zum Bebauungsplan für das Zukunftszentrum, dann seh ich das alles was Bürger letztlich anmerken und anregen „verworfen zurückgewiesen und abgeschmettert“ wird. Der Einfluss von Lobbyisten im Vorfeld scheint mir westlich größer.
Ok.
Was genau hast Du denn angemerkt und angeregt?
Für eine lästige Pflicht betreibt die Verwaltung aber einen ziemlichen Aufwand, oder?
Kannst du vielleicht auch noch mal erklären, welche Lobbyisten beim Flächennutzungsplan im Vorfeld aktiv gewesen sein sollen? Logisch ist hier eigentlich nur, dass Wilhelm und Erna bei der Flächenplanung natürlich ihre individuellen Flächen vergoldet haben wollen.
Wieso ist es erlaubt Kleingartenanlagen platt zu machen?
Recht des Eigentümers.
Nein.
Aber manchmal ist nicht alles eine Kleingartenanlage, was wie eine aussieht. Es kommt schon auf die Rechtsform nach Kleingartengesetz an, nur dann ist die Anlage auch als Kleingartenanlage geschützt.