Hauptsache Halle begrüßt Baupläne im Böllberger Weg – und kritisiert Petition und kleinkarierte Debatten als “desaströses Zeichen” für Investoren

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44 Antworten

  1. Oberlehrer sagt:

    Die OB-Ja-Sager-„Fraktion mal wieder…

    • hallenser sagt:

      Der ganze text klingt doch als ob Herr Andreas Wels nur Vorliest, was sein Oberbürgermeister diktiert hat. Bin gespannt, was da noch rauskommt warum das Sportparadies wirklich pleite gegangen ist.

      • Malte sagt:

        Ganz einfach nachzulesen: Weil der Investor keinen weiteren Bankkredit für das aufgeblasene Projekt bekommen hat… und die Stadt da nicht einspringen konnte/wollte.

  2. Franz2 sagt:

    In einer sachlichen Auseinandersetzung muss man sich mit beiden Seiten auseinandersetzen. Eine Bürgerinitiative hat nicht automatisch recht und auch nicht automatisch die Deutungshoheit, nur weil es eine Initiative von normalen Durchschnittsbürgern ist.

    • xxx sagt:

      Wurde sich denn mit den halleschen Bürgern an einen Tisch gesetzt und die Baupläne diskutiert? Soviel zum Thema „sich mit beiden Seiten auseinandersetzen“. Den Bürgern bleibt meist nur Schadensbegrenzung per Bürgerinitiative.

      • Malte sagt:

        Wozu? Beim Austrocknen des Sumpfes fragst du die Frösche? Hä?
        Und wieviele volljährige Wählbürger Halles sind da mit einzubeziehen, um Baupläne zu diskutieren?

    • Horch und Guck sagt:

      @Franz

      Im Umkehrschluss ist Hauptsache Halle also eine Initiative von Oberbürgern?

  3. Leser sagt:

    Eine Petition ist eine demokratisches legales Mittel. Da kann sich die Fraktion Hauptsache Halle drehen und wenden wie sie will.
    „Wer nicht will, dass Investoren in Jena, Leipzig oder Magdeburg tätig werden und Halle somit abgehängt wird, muss mit der Verwaltung an einem Strang ziehen, ….“ Nein, man muss nicht mit der Verwaltung und des Stadtrates an einem Strang ziehen. Da können wir gleich den Stadtrat abschaffen.
    Was tut eigentlich die Fraktion Hauptsache Halle dafür, dass die verschleuderten Fördermittel für das Sportparadies wieder in den halleschen Haushalt fließen? Als abzusehen war, dass das Sporparadies eine Investruine wird, wurden immer noch Fördermittel ausgeschüttet. Hier bedarf es Aufklärung und Aufarbeitung in Form eines Untersuchungsausschuss.

  4. JEB sagt:

    Komisches Demokratieverständnis, a la Wiegand. Natürlich haben die Bürger ein Recht Bauvorhaben kritisch zu begleiten und Einwände geltend zu machen. Erst recht Anwohner. Letztendlich wird und muss es in einem vernünftigen Kompromiss enden. Und wenn Herr Wels auf Jena zeigt, dann nur mal die Anmerkung: der jetzt letztendlich gefundenen Lösung für das zentrale Herzstück dort, den Eichplatz, ging ein fast 20jähriges (teilweise sehr hartes) Ringen voraus. Hoffe für die Saaleuferbebauung, dass es wesentlich schneller geht. Über das Hochhaus und den Riegel zum Böllberger Weg muss man aber sprechen.

  5. Wiegands Wackeldackel-Fraktion schlägt wieder zu sagt:

    Das ist ja mal ein schönes Beispiel für Lobbyismus. Seltener ist allerdings, dass er so offen von Politikern, jedenfalls halten sie sich dafür, betrieben wird.
    Die Aussagen von Wels, dem ewigen Dampfplauderer, zeugen von Arroganz und Abgehobenheit. Wie billig ist es, dass er ein Multimillionen-Projekt durchpeitschen will und dafür ein paar Billigwohnungen im dritten Hinterhof links und ein paar Bäume als Hauptargumente benutzt.
    Man fragt sich wirklich, ob diese Fraktion tatsächlich für die Bürger oder doch eher für Investoren arbeitet. In Köln spricht man ja von Klüngel. Hier hat Halle nun ein prächtiges Beispiel dafür.

    • Zuviel der Ehre ... sagt:

      …. muß ja nun auch nicht sein. Zuschlagen, das können diese Hilfskomiker doch nicht. Sich die Taschen füllen, rumquackern, und mit Pressemitteilungen Pissmarken setzen. Ja, das schaffen die! Fürs Zuschlagen brauchts Mumm, bei denen sind nur Wackelpudding ind gestiger Weichkäse am Start!

  6. Gift für die Stadt. sagt:

    Diese Fraktion ist das eigentliche Gift für die Stadt. Kleinkariert bis dümmliches Geschnatter am laufenden Band. Wer hat die nur gewählt?

  7. Randbewohner sagt:

    Ich wäre ja für ein richtiges hohes Gebäude, 20 oder 30 Geschosse. Damit der Saalekreis sieht, was wir können. 🙂

  8. Nein-zu-Amateurpolitikern sagt:

    Demokratieverständnis a la Wels. Hoffentlich wird dieser Politamateur, der mir nicht zum ersten Mal negativ auffällt, nicht wieder gewählt.

  9. Kurt Hefe sagt:

    Der Andy läuft sich anscheinend für größere Aufgaben warm.

  10. tom sagt:

    …nach dem sinnfreien Statement von Frau Gellert, über die nach Ihrer Meinung „dummen Kinder“ der Brennpunktschulen im halleschen Süden vom 21.01.2021 ( war da nicht neulich was mit Herrn Tullner ?) nun der nächste fauxpa ! Wen will man denn mit solchen Artikeln als Wähler gewinnen. Langsam sollte man sich von stimmungsmachenden Vereinigungen distanzieren! Wählbar ist so etwas nicht mehr

  11. hallu sagt:

    Mein Gott, ich hätte nicht geglaubt,dass Wasserspringen solche Schäden hinterlassen kann.

  12. Alois Maier sagt:

    Was soll dieser hässliche Klotz dort . Als ehemaliger Sportler hätte ich von Herrn Wels und Hauptsache Halle mehr Einsatz für den Weiterbau der Sporthalle erwartet . Vielleicht hätte Papenburg einspringen können , das wäre allen Einwohnern zu Gute gekommen . Das dümmliche Gequatsche von Investoren verschrecken kann man nicht mehr hören . Bezahlbare Wohnungen für den kleinen Geldbeutel entstehen dort garantiert nicht .

    • Frau sagt:

      Na doch, ein paar wenige werden es schon sein… Aber nur, um die Gemüter zu beruhigen.

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      Hier sollte nicht nur Herr Welz als gewählter Kommunalpolitiker wesentlich klüger agieren. Beispiele anderer Städte belegen sehr traurig, wozu ausschließlich neo-liberale Stadtpolitik führt.
      https://baukultur.nrw/artikel/neoliberale-stadtpolitik-wem-gehoert-die-stadt/

      In dem Artikel ist ein weiterer sehr interessanter Artikel verlinkt, sehr passend zu dem hier diskutierten Bau – Projekt !

      „Man stellt Häuser in mathematischen Verhältniszahlen von Gebäude- zu Grundstücksgröße zusammen, ohne Straßen und Plätze mit räumlich erlebbaren Proportionen als öffentliche Stadträume zu entwerfen.“

      Herr Welz muss lernen, wie in diesem Fall nicht nur die Interessen der Investoren in Vordergrund zustellen, sondern städtebauliche und räumliche Interessen der gesamten Bürger dieser Stadt zu berücksichtigen und das möglichst, unabhängig vom jeweiligen Geldbeutel !
      Sein kommunalpolitisches Mandat sollte darin bestehen, diese Notwendigkeit dem Investor als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu vermitteln. Gesellschaftliche soziale Verantwortung darf nicht von der Höhe der zu erwartenden Rendite abhängen , unsere Stadt ist keine Schlossallee!

      • xxx sagt:

        „Herr Welz muss lernen, wie in diesem Fall nicht nur die Interessen der Investoren in Vordergrund zustellen, sondern städtebauliche und räumliche Interessen der gesamten Bürger dieser Stadt zu berücksichtigen und das möglichst, unabhängig vom jeweiligen Geldbeutel !“

        Dazu braucht man aber Intelligenz, Weitblick, Verantwortungsbewusstsein… das ist wohl beim Wassersport verloren gegangen 😛

  13. HP-Leser sagt:

    Also ich finde jetzt nichts Schlimmes an dem Artikel und auch das Projekt ist doch gut für Halle.
    Interessant wäre, wenn es endlich mal Petitionen mit Pro/Contra-Stimmen geben würde. Da wüsste man wie die Bevölkerung wirklich denkt. Meist regen sich immer nur welche auf und die Mehrheit ist sogar dafür. Außerdem scheinen auch einige mehr zu wissen und von Grund auf schon zu meckern und nicht neutral gegenüber der Meinung anderer zu sein.
    Man stelle sich vor, man kauft ein Grundstück und fragt erst mal die Nachbarn, wie mein Haus aussehen darf, was ich darauf baue. Das macht doch keiner und man hält sich an die Vorgaben.

  14. HILDE sagt:

    Ich finde es gut das da was neues gebaut wird, egal wie hoch. Alles ist besser als diese Bauruine. Es wird viel zuviel zerredet und zwar von allen Seiten.

  15. Olli P. sagt:

    Die Stadt hat eine hervorragende Lösung für diese Bauruine gefunden und der Investor hat für dieses Vorhaben extra eine GmbH gegründet.

  16. Sparta sagt:

    Aha, der Wunsch nach offener Diskussion und bürgerschaftlicher Mitbestimmung ist also verantwortlich für die vermeintliche Abwanderung von Investoren. Stattdessen soll alles Wertvolle der Stadt Investoren & Lobbyisten unhinterfragt in den After geschoben werden, nicht wahr. Was für ein pervertiertes Demokratieverständnis, leider ein nur allzu exemplarisches.

  17. Demokrat sagt:

    Ich bin auch dafür, dass jedes Bauvorhaben( ob städtisch oder privat) von der Bürgerschaft abgesegnet werden muss. Das nenne ich Demokratie. Als erstes Projekt schlage ich den Umbau des Knoten46 vor. Wir können ja hier gleich mit der Abstimmung anfangen.

  18. Fritz sagt:

    Ha ha ha…weitere Angebote für die Öffentlichkeit – wie etwa Spielplätze. Spielplätze!!! Da wird garantiert, wenn überhaupt nur einer hingebaut. Und das wird dann ein Sandkasten mit Rutsche… fertig…Den Investor interessiert doch nicht ein Kind sondern dass die Bude voll mit zahlungskräftigen Mietern wird.

  19. Andre sagt:

    Das man diese Investruine so nicht stehen lassen kann, das sollte jedem doch klar sein. Aber wenn ich dann das Argument lese – Wohlmöglichkeiten für das anspruchsvollere, höhere Segment – stellt sich.für mich ein ganz anderes Problem dar. Neben an ist ein beliebter Kindergarten bzw. ein kleiner Biergarten mit Spielplatz. Verträgt sich anspruchsvolles, höheres Segment mit Kinderlaerm?

    • Achso sagt:

      Na klar! Genauso wie das Wohnen direkt an einer Durchgangsstraße in einem „Stadtbaustein“ (O-Ton Architekten) zusammen mit 200 Mietparteien. Anspruchsvolles, höheres Segment!

      Davon abgesehen ist das für mich kein besonderes Aufregerthema. Mir gefällt der Klotz auch überhaupt nicht, und aller Erfahrung nach sehen die Gebäude hinterher noch einmal deutlich hässlicher aus als auf den Modellzeichnungen. Aber der Bau soll nicht in der Altstadt errichtet werden, sondern am Rand der südlichen Innenstadt. Da kann man schon verschiedener Meinung sein, ob man dem Investor so strenge Vorschriften machen muss.

      Wirklich ärgerlich wäre nur, wenn der Investor das Projekt am Ende nicht durchzieht und statt der flachen Bauruine am Ende eine hohe, massive Bauruine stehenbleibt.

      • xxx sagt:

        „Mir gefällt der Klotz auch überhaupt nicht, und aller Erfahrung nach sehen die Gebäude hinterher noch einmal deutlich hässlicher aus als auf den Modellzeichnungen. Aber der Bau soll nicht in der Altstadt errichtet werden, sondern am Rand der südlichen Innenstadt.“

        Warum gerade dort? Weil du da selber nicht wohnst?
        Im Zentrum würde so ein Beton-Monsterbau wohl noch eher hinpassen als ans Saaleufer. Fragwürdig bleibt aber, warum du überhaupt „dafür“ bist, wenn dir der Klotz „überhaupt nicht gefällt“, ein wenig schizo, oder?

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