Heidebad verbannt Einwegprodukte

22 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Super Initiative. 🙂
    Ich war letzten Sommer schon überrascht, dass ich Rabatt auf den Eintritt bekam, weil ich mit dem Fahrrad angereist bin.

    Es braucht mehr solcher Unternehmer.

  2. g sagt:

    dann bringen die leute eben ihr zeug selber mit … am besten taschenkontrollen und Erhöhung des Eintrittes wenn etwas mitgebracht wird was dem Betreiber unliebsam ist …

  3. Daniel M. sagt:

    Sehr gute Aktion.
    Da wird der Betreiber seiner Verantwortung absolut gerecht.

  4. mirror sagt:

    „Mehrwegsysteme nehmen weniger Rohstoff in Anspruch, weil eine Flasche während ihres Lebens bis zu 50 mal befüllt wird, im Gegensatz zu einer Einwegflasche.“

    Durch thermisches Recycling wird mit Einwegflaschen Energie gewonnen, bei der Reinigung von Mehrweg Energie verbraucht.

    • Seb Gorka sagt:

      Und die Herstellung der nächsten Einwegflasche benötigt Energie und Rohstoffe. Nun die Summen bilden und vergleichen.

      • mirror sagt:

        „Für die Produktion von 1 kg Glas ist deutlich weniger Energie erforderlich als für die Herstellung von 1 kg Kunststoff. Aus 1 kg Glas lassen sich aber max. drei 1L Getränkeflaschen, aus 1 Kg Kunststoff dagegen 20 Flaschen mit dem gleichen Füllvolumen herstellen. Der Vergleich von Getränkeflaschen fällt eindeutig zu Gunsten des Kunststoffes aus!“

        „Durch den unmittelbaren Einsatz im Zementklinkerbrennprozess liegen die Nettowirkungsgrade bei über 70 %, genauso hoch wie beim Einsatz substituierter Primärbrennstoffe wie Braun- oder Steinkohle. „

        • 10010110 sagt:

          Es gibt übrigens auch Kunststoff-Mehrwegbehälter.

        • Seb Gorka sagt:

          Ohne einen Preis dazu zu nennen, vergleicht es sich aber schlecht. Wird aber wohl nicht ohne Grund weggelassen.

          Das Zitat stammt aus einer Fachbereichsarbeit eines österreichischen Schülers aus dem Jahr 2001 und wird auf der Internetseite eines Kunststoffproduzenten präsentiert. Wenn das mal nichts handfestes ist.

          • mirror sagt:

            Ja denne mal aktiv werden. Nicht nur philosophieren, Zahlen nennen ist angesagt.

            Ohne Preise zu nenen führt unser Phliosph lieber den Kampf gegen Strohhalme und benutzt brav die Einwegplastikhandschuhe in der Brötchenauslage. Ein richtiger Held!

          • Seb Gorka sagt:

            Du hast offenbar übersehen hast, dass nach dem thermischen recyclen der Einwegflasche diese Flasche im Warenkreislauf fehlt. Wenn deren siebenfache Entsorgung und (erneute) Herstellung weniger kostet, als die Herstellung einer Glasflasche, dann und nur dann ist dieses Verfahren wirtschaftlich günstiger. Ohne diese Kosten zu nennen bzw. zu kennen, ist der Vergleich ohne Wert und die im Übrigen unbelegte Aussage aus deinem Schulaufsatz hinfällig.

            Du musst Nobels Vorhaben nicht gutheißen. Aber falsche Tatsachenbehauptungen aufstellen musst du deswegen auch nicht.

          • mirror sagt:

            Immer noch blabla. Die Lifecyclekosten kann er nicht nennen, reduziert er diese auf die Herstellungs- und Entsorgungskosten. Wenn die grünen Helden nicht in den Propagandaschriften noch nachlegen, kommt da auch nichts fachlich fundiertes.

          • Seb Gorka sagt:

            Nun auch noch Lifecyclekosten. Die kannst du sicher auch nicht mal grob schätzen und dementsprechend auch nicht miteinander vergleichen. Aber vielleicht lässt sich jemand mit solchen Schlagworten beeindrucken und von der eigentlichen Substanz- und Hilflosigkeit ablenken.

            Du wolltest die Aussage widerlegen, dass Mehrwegsysteme (das sind nicht nur Glasflaschen) weniger Ressourcen verbrauchen als Einwegsysteme und behauptest sogar noch, sie würden Energie „produzieren“. Dabei stützt du dich einzig und allein auf einen schlecht gemachten Schulaufsatz und eine wohl von dir auch noch missverstandene Rede eines Recycling-Lobbyisten. Fachlich fundiert ist das nicht, Blabla trifft es da schon besser. Du bist jedenfalls gewaltig daneben getappt.

    • 10010110 sagt:

      Und beim „thermischen Recycling“ (was für ein geiler Euphemismus für „verbrennen“) entstehen wohl keinerlei umweltgefährdende Giftstoffe?

      • mirror sagt:

        Bei der Verbrennung werden die Stoffe bis zur Nachweisgrenze rausgefiltert, was man vom Stoffeintrag durch Medikamente, die unsere Rentner so täglich einpfeifen, nicht behaupten kann.
        Ich habe nichts gegen Mehrweg. Bei uns steht auf dem Mittagstisch Porzellan. Es stört nur, dass unsere Ökos jedes Jahr eine neue Sau durchs Dorf treiben und damit die Mehrdimensionalität des Themas negieren.

        • mirror sagt:

          Gerade einen Beitrag auf LinkedIn gefunden, der mein Empfinden sehr gut zum Ausdruck bringt:
          „I have to admit to a hypersensitive intolerance to over-simplifying complex processes and offering acronyms, like the referenced social behavioral model SCARF, as panacea for addressing organizational complexity. „

        • HansimGlueck sagt:

          Und weil dir das zu doof ist, soll niemand anders nach seinem Belieben verfahren?

  5. HansimGlueck sagt:

    Lieber Mirror, vielleicht geht es ja nicht nur ums wirtschaftliche sondern um einem Einstellung, die einem auch ein höherer Preis wert ist.

    • Wilfried sagt:

      Ja, aber nur dem, der das auch bezahlen kann… und es soll sogar, in diesem, unserem Lande, Mitmenschen geben, die das nicht können, und für die solche ein Bad absoluter Luxus ist…

      • HansimGlueck sagt:

        Die Eintrittspreise der halleschen Bäder sind im Deutschlandvergleich ausgesprochen günstig. In der Saline und im Nordbad kann der Halle-Pass-Inhaber für 2€ den ganzen Tag baden. Das ist kein „absoluter Luxus“ sondern eine Drittelzigarettenschachtel. Niemand wird vom Baden sozial ausgeschlossen.
        Mann muss dort nichts zum essen und trinken kaufen. Wo ist sie hin, die gute alte Brotbüchsenzeit.

    • mirror sagt:

      Es geht nicht um Wirtschaftlichkeit, sondern um Klimaschutz. Bringen die Besucher Ihre Mehrwegbecher mit und reinigen sie diese zusammen mit dem restlichen Geschirr zu Hause in der Spülmaschine ist das ganz nett. Der Hinweis sei allerdings gestattet, dass das ganze Gewese um Strohhalm und Einweggeschirr keinen meßbaren Beitrag zum Klmaschutz leistet. Es ist gut für das Gefühl.

      Gerade die Kommunalpolitik könnte fernab von diesen Nebenkriegsschauplätzen wirksame Maßnahmen ergreifen:
      – Es kann nicht sein, dass die Kosten für ÖPNV in den letzten Jahren um 70%, die Kosten für Auto nur um 30% gestiegen sind. Akuter Handlungsbedarf!
      – Ein Leitbild Riebeckplatz, das nur eine möglichst umfassende Versiegelung mit Beton zum Ziel hat, liefert nicht den erforderlichen Beitrag der Stadtplanung zum Klimaschutz.
      – Die Versiegelung von Kleingärten mit neu induziertem CO2 aus Heizung und Verkehr.
      – die Versiegelung von potentiellen Retentionsflächen am Holzplatz
      – …
      Das sind die Themen mit Potential für CO2-Einsparung, nicht der Pappbecher oder Strohhalm.

      • Torquemada sagt:

        CO2? Was soll das sein? Die Lehre der vier Grundelemente (Erde-Luft-Wasser-Feuer) kennt solch Hokuspokus nicht! Das ist Teufelszeug. Haltet Euch an die reine Lehre! Dann gibt es keine Probleme. Höret auf mit solch diabolischen Verschwörungstheorien. Die sind nur Ausfluss aus des Teufels List, die Christenheit zu spalten.

      • 10010110 sagt:

        Das Gewese um Strohhalm und Einweggeschirr hat auch nicht nur was mit Klimaschutz zu tun, sondern mit Umweltschutz allgemein – Stichwort Mikroplastik. Es wird viel zu viel Einweg-Plastemüll irgendwo verklappt, anstatt ihn fachgerecht „thermisch zu recyclen“.

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