Hendrik Lange zu HFC-Vorgängen: perfide wie durchschaubar

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23 Antworten

  1. Insider sagt:

    Wie billig ist das denn. Ein Linken-Politiker spielt (wie überraschend) die West-Ost-Karte. Und geht mit keinem Wort auf die Opfer von Schädlich ein. Die Diskussion ausgelöst haben doch Recherchen des MDR, der ganz neue Sachverhalte zur IM-Tätigkeit von Schädlich letzte Woche erst zu Tage gebracht hat.

  2. Stasi raus sagt:

    Natürlich verteidigt Herr Lange Stasispitzel. Das sagt alles über diesen Kandidaten und seine Wertevorstellungen. Aber was erwartet man von einem Kandidaten der bei der Ex-SED ist.

    • HansimGlueck sagt:

      Wo genau steht das?

      • Lesen sagt:

        Hast du den Text gelesen? So lang sind die Zitate von Lange nicht.

        „Ihn jetzt aufgrund eines beinahe doppelt so lang bekannten Fehlverhaltens aus dem Amt zu drängen, ist nicht nachvollziehbar.“

        6 Jahre übereifrig ausspionieren als Fehlverhalten abzutun ist schon sehr speziell. Seine Genossen mit Stasivergangenheit haben wohl zu sehr abgefärbt.

  3. mirror sagt:

    Ist nichts neues, dass der OB seinen Wahlkampf über den Konzern Stadt finanziert. Im städtischen Haushalt ist nichts mehr zu holen, den hat er in den letzten Jahren ruiniert.

  4. Eibacke sagt:

    @Insider: Anscheinend den Beitrag beim MDR nicht gesehen oder vorher schon ahnungslos gewesen. Da war nix Neues in der Story. Alles schon vor Jahren bekannt gewesen. Aber erstmal die Backen aufblasen.

    • Eierkuchen sagt:

      Schade, Sie haben den Bericht offensichtlich nicht gesehen. Auch wenn seine widerwärtigen Tätigkeiten schon ein paar Jahre her sind, ändert es nichts daran.

  5. g sagt:

    oh wahlkampfmodus … mit ost / west Konflikt..

    wie kreativ

  6. Sachlich sagt:

    Oh je, wie wäre es denn, sich einmal an einer sachlichen Bewertung der vorgebrachten Argumente zu versuchen? Als Schädlich mit seiner Mannschaft den Aufstieg in die dritte Liga schaffte, wurde ihm dankbar auf die Schulter geklopft (von Landes- und Kommunalpolitikern). Sich seiner jetzt und auf diese Art zu entledigen, ist einfach heuchlerisch. Darum ging es in dem Kommentar von Lange.

  7. MdL Watcher sagt:

    Wieso fühlt sich Lange berufen, als Quedlinburger den Hallensern was zu erklären? Hat er nicht erst kürzlich verlauten lassen, dass die Herkunft gar keine so große Rolle spielt? Und was hat er in den letzten 10 Jahren für den Sport in Halle getan, wenn schon nicht selbst aktiv ausgeübt?

    Heuchelmann, ick hör dir rülpsen. Prost!

  8. Wilfried sagt:

    Vor allem, weil das ISW vom Dr. guter Auftragnehmer der Landesverwaltung ist. Die hat das offenbar bisher nich gejuckt, wie so auch in einigen anderen Fällen…
    Aber jetzt… Vielleicht fällts dem OB bei der Wahl auf die Füße, daß er ihn rausgeekelt hat. Es wäre zu wünschen…

  9. Eibacke sagt:

    @MdL Watcher: Wo geht es bei der Thematik bitte um Sport? Hier geht es auch nicht um die IM Tätigkeiten von Herrn Schädlich. Das Ganze ist rein politisch motiviert.

    • Vorwärts immer sagt:

      Du hast Recht, die Bespitzelung war politisch Motiviert. Zum aussortieren vom Stasispitzeln braucht es keine politischen Motivation. Es sollte ein Grundbedürfnis eines jeden Bürgers sein,

    • MdL Watcher sagt:

      Der Hfc ist ein Sportverein. Herr Lange tut empört, weil Herr Wiegand (als OB, ehemaliger Sportdezernent der Stadt Halle, aktiver Sportler) es „wagt“, etwas zu der städtischen Förderung eines Sportvereins mit überregionaler Bedeutung und den neuen Erkenntnissen zur Spitzeltätigkeit des Vereinspräsidenten zu sagen. Es geht neben der Politik also sehr wohl auch um Sport und Schädlichs umfangreiche Zusammenarbeit mit dem MfS. Und hinsichtlich Sport und Sportförderung (aktiv und politisch) sieht es bei Lange im Vergleich eher mager aus.

  10. Eibacke sagt:

    @MdL Watcher: Der Unterschied zwischen Sponsoring und Fördermittel ist schon klar?

    • MdL Watcher sagt:

      Beides ist (finanzielle) Unterstützung. Sind Mittel der öffentlichen Hand im Spiel (Sponsoring durch die Stadtwerke GmbH, Sportförderung durch Landes oder Bundesmittel), ist es nicht fernliegend, gewisse Mindeststandards durchzusetzen. So geschehen. Man muss nicht Präsident sein, um sich zu engagieren. Das ehrenamtliche Engagement hat Schädlich ja in seiner Stellungnahme als „Wiedergutmachung“ für seine Spitzeltätigkeit vorgebracht. Es sei denn, ihm geht es nicht um Sport und Sportförderung, sondern nur um Ruhm und Ansehen…

      Die Historie eines Hendrik Lange ist zu diesem Thema recht dünn. Trotz dritter Legislaturperiode Landtag, trotz 14 Jahre Stadtrat.

  11. teu sagt:

    Es glaubt doch wohl niemand hier, dass es bei Profi-Sport um Sport geht.

  12. Stasi watcher sagt:

    Naja, dass Herr Lange als SED Stadtrat die Entfernung eines Stasi-Spitzels von den öffentlichen Futtertrögen beklagt, liegt in der Natur der Sache.
    Und ist eigentlich pervers. Nix gelernt der Mann.

  13. Alexia sagt:

    Unser OB als Wessi sollte christlich erzogen wurden sein.
    Ja ok, ich habe ihn gewählt, weil ich das ganze Partei Geklüngel ned mag.

    ABER…
    Auch meine Familie wurde von der Stasi auspioniert und ich durfte kein Abi machen.
    Doch obwohl ich weder getauft noch konformiert bin, kann ich vergeben.
    Ich war am Sterbebett der betreffenden Person und habe ihm verziehen, obwohl er in Familie eingeheiratet hat.

    Herr Lange hat in gewisser Weise Recht, wem nützt, oder schadet diese Kampagne?

    Schaden, dem HFC Chemie Halle, schaden tut es der Stadt Halle.

    Doch nützen tut es nur unserem OB, weil er so mit den Stimmen und Protest der Wähler rechnet.
    Es sind ja bald wieder Wahlen.

    Daher mein Weihnachtswunsch…

    POLITIK HAT IM SPORT NIX ZU SUCHEN!!!

    • Peter sagt:

      Entschuldigung, einzig Herr Schädlich hat dem HFC geschadet. Warum wird hier ein Täter zum Opfer gemacht?

    • g sagt:

      echt ergreifend … ich musste mir erst mal die tränen trocknen.
      das ist eben das elend mit einer sog. friedlichen Revolution … und Unvollständigkeit der Revolution belastet die Gesellschaft noch über Jahrzehnte.
      und das verhindert einen neuen Konsens, und daher einen Neubau der Gesellschaft.

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