Klimaschützer weisen beim Laternenfest auf brennenden Regenwald hin

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78 Antworten

  1. Eckhard Polzin sagt:

    Was hat das mit dem Laternenfest zu tun? Liebe Klima-Chaoten, macht euch nach Brasilien und lasst uns hier wenigstens mal etwas feiern. Viel Spaß und Freude haben wir auch hier nicht mehr.

    • Die Antwort liegt auf der Hand. Oder eher zwischen den Brötchenhälften.

      Wir haben unter 10 Minuten von zwei Tagen gestört, definitiv weniger als 2% der gesamten Zeit.

    • bblub sagt:

      Eine Runde Mitleid…
      Brasilien rodet den Regenwald natürlich ganz isoliert für sich und unabhängig von Weltwirtschaft und politischen Interessen (Ironie off). Wieso sollte also Protest nicht auch hier legitim sein? Und Aufmerksamkeit für das Thema hier schließt Aufmerksamkeit dort nicht aus.
      Viele Grüße

    • Imp sagt:

      Die Klima-Chaoten sind doch schon in Brasilien und zerstören den Regenwald.

      • bblub sagt:

        Interessant…Sie stellen hier also die von Bolsonaro selber als Vermutung geäußerte Unterstellung als Fakt dar. Wie nennt man sowas nochmal?

        „Es kann sein, ohne dass ich das irgendwie bestätigen kann, dass das kriminelle Aktionen dieser Aktivisten sind, um gegen mich und Brasiliens Regierung Stimmung zu machen“

    • Gedanken sagt:

      Weil unsere lieben Klimahysteriker nach Aufmerksamkeit streben. Ob nun Kreta oder unser Radmännchen, welches sich jetzt bei der mindestens 3. Bewegung nur um seiner selbst willen profiliert.

      • Frank sagt:

        Danke Radmännchen und allen von XR fürs Wachrütteln. Rüttelt weiter, auch wenn die, die gern weiterschlafen wollen schimpfen und beleidigen – ist für sie jetzt noch einfacher als aufzustehen. Irgendwann werden sie es bereuen, leider sehen sie den Zusammenhang dann nicht zu ihrem nicht-Handeln, wenn 300 Millionen Afrikaner nach Europa strömen weil ihr Land unbewohnbar ist wegen Hitze. Oder wenn wir wegen Dürren in Deutschland flüchten und uns niemand aufnehmen will – weil 150 Millionen Mitteleuropäer auch kein anderer aufnemen kann.
        Dann darf sich von mir aus gern jeder Rechte über die vielen Ausländer beschweren, wenn er jetzt dafür sorgt, dass die Lebensbedingungen auf der Welt bleiben – überall.

    • Neubert sagt:

      Na vielleicht das gedankenlose massenhafte Fleischessen auf solchen Festen. Einen direkteren Zusammenhang zwischen mal eben feiern und das Klima ernstgemeint retten gibt es kaum. Bitte jetzt handeln und nicht einfach feiern wie gewohnt. Einfach Fleisch weglassen und umweltfreundlich anreisen, dann steht dem Feiern nichts im Weg.

      • Omnivore sagt:

        Wozu Fleischfrei? Wenn alle Klimahysteriker sich und ihre Brut streng Vegan ernähren löst es das Problem auch. Nur lasst normale Menschen mit euren Dummheiten in Ruhe.

    • H. Heine sagt:

      Alles wieder nur Rebellion, Revolte, Kampfparolen. Zu mehr reicht es nicht und das wisst ihr selber, redet euch aber ein, dass ihr die Weltverbesserer seit.

      Der Klimaschutz ist ein Logische Schlussfolgerung für die Zivilisation. Das hat mit Greta, Friday for Future, den Grünen und euch überhaupt nichts zu tun.

      Seit Jahren wird die Industrie umgebaut, ob in der Verpackungsindustrie, Logistik und Transport, Energiegewinnung bis aktuell zur Automobilindustrie und der Wechsel auf Batteriespeicher. Das alles hat NICHTS mit euch zutun und das wurmt euch so dermaßen …

      Euch geht es weder um Klimaschutz, Kriegsverbrechen und Menschenrechte. Dies ist nur der Deckmantel zu eurer geträumten Anarchie. Ihr werdet von niederen Trieben und Instinkten geleitet und wollt Anderen die Zukunft versperren.

      Ihr seid nicht die Zukunft, die einen Schritt vorwärtsmacht, ihr macht Rückschritte und Verbote auf alle Errungenschaften der Menschheit. Ihr habt an der Forschung, Entwicklung, Herstellung, und Finanzierung der heutigen klimaneutralen Produkte, keinen einzigen Anteil. Weder habt ihr das Geld solche Produkte zu kaufen und die Weiterentwicklung damit zu unterstützen, noch das Wissen für die Forschung und Entwicklung.

      Da wo ihr euch in Halle niederlasst, so sieht auch das Umfeld nach wenigen Wochen aus.
      Ihr seid menschlich eine Enttäuschung.

      • Seit 1992, als erstmals international öffentlich klargestellt wurde, dass wir aus CO2 rausmüssen, ist der von dir angesprochene Wandel so unglaublich erfolgreich. Es wurde nach 1992 so viel CO2 aus der Verbrennung fossiler Energieträger ausgestoßen wie in den 150 Jahren davor. Die hälfte allen menschgemachten CO2 ist also emittiert worden, nachdem offiziell und öffentlich weltweit klar war, dass wir die Emissionen stoppen müssen.

        Wie die paar Kleinigkeiten, die du nennst, mit einem Restbudget von 7 Gigatonnen (heute wohl eher 6) für Deutschland auf Nettonull kommen sollen, musst du mal vorrechnen. Es geht um mindestens 10% Reduktion pro Jahr, Halbierung bis 2025. Nur mit einer weitgehenden Zahlenallergie kann man glauben, dass die von dir genannten Maßnahmen auch nur Ansatzweise in die Richtung gehen.

        • Viele_Hallenser_fahren_verkehrt sagt:

          Du tuts weder etwas für den Klimaschutz noch bis Du an der Entwicklung und Finanzierung von erneuerbaren Energien beteiligt.

          Das einzige was Du machst ist Strom VERBRAUCHEN und anderen Zeitverschwendung beim Klimawandel vorzuwerfen.

  2. Heinz sagt:

    Super Aktion. Wir brauchen definitiv mehr davon. Hoffentlich zeigen sie auch Wirkung

  3. Bär sagt:

    Es ist erschreckend wie angesichts der Klimakrise und der weltweiten Brände alle so tun als wäre nix. Leben wir in einer Matrix? Ist das Verdrängung, Unwissenheit, Unverständnis… mir fehlen oft die Worte.
    So eine Aktion auf einem Volksfest ist genau richtig. Die Matrix muss gestört werden, damit die Menschen erwachen und etwas getan wird. Wir haben nicht mehr viel Zeit.

  4. Magi sagt:

    Tolle Aktion, es ist echt wichtig, dass jeder Bescheid weiß!

  5. Karsten sagt:

    Klasse Aktion. Und absolut wichtig damit bald jeder versteht dass es bereits 5 nach 12 ist.

    • Josephine Amey sagt:

      Wow! Großartig. Davon muss noch mehr passieren.
      Was für eine gute Gelegenheit um die Menschen aufmerksam zu machen.

      • Darwin sagt:

        Vielleicht mal die eigene Blase verlassen. Jeder der irgendwelche Nachrichten konsumiert weiß davon. Immer diese merkwürdige Wahrnehmung solcher „Aktivisten“. Leute wie du glauben vermutlich auch, dass Likes auf Facebook Krebs heilen.

        • Wenn ich da raus schaue, sehe ich noch eine ganz große Menge an Menschen, die so tun, als gäbe es gar kein Problem. Ich sehe Politiker, die sich Woche für Woche massiv einsetzen für immer weitere Abhängigkeit von Fossilverbrennung, mehr Artensterben, Amazonasabholzung. Schon mal in letzter Zeit gesehen, was Klöckner so macht? Oder Altmaier? Oder Merkel, jetzt grade? Die setzt dich massiv für das Freihandelsabkommen mit Mercosur ein.

          Ja, jeder weiß, dass da „irgendwas mit Klima“ ist. Aber die wenigsten wissen mehr als dieses Schlagwort. Wenn ich „95% weniger Emissionen bis 2050“ auch nur lese, weiß ich, dass dort keiner irgendwas vom Klimaproblem verstanden hat. Wir müssen ab spätestens 2030 massiv negative Emissionen haben, also CO2 langfristig binden.

          In NRW wurde in letzter Zeit das 1500m Abstandsgesetz erlassen, der Solardeckel wird mit Macht zugehalten, neue Autobahnen werden gebaut, Schienen vernachlässigt.

  6. Winkeladvokatin sagt:

    Ein Aufstand, teils auch Volksaufstand, Rebellion oder (veraltet) Insurrektion genannt, ist im engeren Sinne ein offener, gewaltsamer Widerstand mehrerer Personen gegen eine Staatsgewalt. Dies bedeutet fallweise eine bewaffnete Widerstandsaktion gegen eine bestehende Regierung; Vorform eines Aufstandes sind oft Straßenschlachten in Regierungs- und Bevölkerungszentren. Aufständische nennt man auch Rebellen, besonders von Seiten der mit ihnen sympathisierenden Partei, etwa im Ausland.

    Starke Worte der Klima-Chaoten. So wird nichts erreicht, außer ein totaler Überwachungsstaat.

    • bblub sagt:

      Unterstellen kann man viel wenn der Tag lang ist.

    • bblub sagt:

      Und: Wenn Sie hier schon aus Wikipedia zitieren, ergänze ich gerne mal die darauf folgenden zwei Sätze:

      „Der Begriff wird heute in der politischen Debatte häufig im übertragenen Sinne für gerade nicht gewaltsame Vorgänge gebraucht. Er bezeichnet dann eine zeitlich begrenzte, von einer höheren Zahl von Stimmen oder Teilnehmern verfolgte Kritik oder politische Bewegung gegen eine vorher etablierte Sicht.“

      Haben Sie es nicht mehr geschafft, diese zwei Sätze zu kopieren oder passte es ihnen einfach nicht in ihre Message? Ich hoffe Sie arbeiten nicht im Journalismus oder in der Wissenschaft.

    • Ina sagt:

      Bitte setz dich mal mit den 3 Forderungen von Extinction Rebellion auseinander (extinctionrebellion.de). Das Ziel ist die Einberufung einer Bürgerversammlung, damit wirklich möglichst viele Stimmen gehört werden und wir gemeinsam Lösungen aus der Klimakrise finden, die für alle zu verkraften sind. Ich glaube an Lösungen jenseits eines Überwachungsstaates.

      Rebellion ist ein starkes Wort, ja. Aber angesichts der knappen Zeit und sich überschlagenden Ereignisse auch von politischer Seite müssen wir jetzt auch laut sein. Uns rennt die Zeit davon.

      • farbspektrum sagt:

        „auch von politischer Seite müssen wir jetzt auch laut sein“
        Ich befürchte nur, dass dein Stimmchen nicht überall in der Welt zu hören sein wird. Besonders der GröFaZ in Washington wird dich übertönen. Und selbst wenn du alle Besucher des Laternenfestes überzeugst, ist das nur ein Furz in der Weltgeschichte, um mal einen ehemaligen Wirtschaftsminister von SA zu überzeugen.

        • bblub sagt:

          Hat auch niemand behauptet, dass es „überall in der Welt zu hören sein wird“ und darüber hinaus ist es kein Argument, es stattdessen ganz zu lassen. Und, dass wir hier kommentieren, zeigt doch schon, dass es Aufmerksamkeit geschaffen hat und sich Menschen mit dem Thema auseinandersetzen. Was daraus wird, wer weiß das schon.

        • Vater sagt:

          Was wäre denn deiner Meinung nach jetzt zu tun? Nichts?

  7. Dr. Leo sagt:

    Ich habe im Amazonasregenwald (Region Sucumbios) die Rodungen für unsere Industriegüter und unseren täglichen Kaffee, für unser billiges Palmöl selbst mit ansehen müssen, habe bei Indigenos im Cuyabeno Reservat gelebt und gearbeitet.
    Daher danke ich den Aktivisten für das Wachrütteln. Wir alle können etwas tun, damit der Regenwald am Amazonas in seiner ökologisch wichtigen Funktion erhalten bleibt. Es gibt auch keine Region im Amazonas, die nicht von Menschen bewohnt ist. Indigenos, die traditionell vom Wald und mit dem Wald leben. Durch Brandrodung wird Ihnen Ihr Land genommen, gegen jedes Völketrecht. Jeden Tag frisst sich die Zivilisation großflächig in den Wald. Wer das nicht vor Ort gesehen hat, kann hier keine Stimmung gegen Umweltaktivisten machen.
    Die Aktion gestern war gut und wichtig. Vielen Dank.

  8. Steffen sagt:

    Klasse Aktion.Feste ohne Fleisch, klimafreundliche Anreise und Stromversorgung mit alternativen Quellen anstatt dieselbetriebene Stromerzeuger alle 50 Meter und schon könnte das Fest zukunftsfähig werden.

  9. Maria sagt:

    Tolle Aktion, Respekt,wäre gern dabei gewesen,war aber in Dresden zur Demo gegen Rechts.
    Wie mich diese ewig gestrigen Meinungen nerven,vor dreißig Jahren haben brave Bürger uns Andersdenkende der Stasi gemeldet und haben dennoch über die Verhältnisse sich aufgeregt, jetzt wird weiter verunglimpft und sich über andere aufgeregt,ohne den eigenen Anteil zu sehen,der zu diesem Zustand der Welt geführt hat.
    Soll er froh sein,dass er noch feiern kann,soll er froh sein,dass er in einem übersättigten Teil dieser Welt lebt,ich bitte nur darum,andere Menschen nicht zu verunglimpfen,denen es nicht egal ist,was an Katastrophen weltweit geschieht.

    • MM223 sagt:

      @Maria – andere Menschen nicht verunglimpfen – und selbst andere Meinungen als ewig gestrige zu bezeichnen und dann noch der Stasi Vergleich, alles klar

    • Joseph sagt:

      Ewig gestrig? Irgendwelche Wirrköpfe mit Opfern einer, übrigens linken, Diktatur zu vergleichen zeigt, wie dumm unsere Gesellschaft geworden ist.

  10. Eva sagt:

    Interessant, wie schnell sich Menschen durch eine solche gewaltfreie Aktion angegriffen fühlen in ihrer Blase des Ignorierens, Weitermachen-wie-bisher und Ich-kann-ja-eh-nichts-ändern.
    Danke, dass es XR gibt – Menschen, die sich nicht in gelernter Hilflosigkeit einrichten und zurücklehnen!

    • farbspektrum sagt:

      Ich habe Jahrzehnte Ideologen erlebt, die auch genau zu wissen vorgaben, was richtig ist , aber Grundlegendes falsch gemacht haben. Deshalb stehe ich dem Einprügeln von Meinungen skeptisch gegenüber.

      • bblub sagt:

        Eine grundlegende Skepsis finde ich auch erst mal nicht verkehrt.
        Aber was verstehen Sie jetzt unter „Einprügeln von Meinungen“? Für mich ist es allein ein Versuch, auf das Thema aufmerksam zu machen. Wie ich dazu stehe und ob ich meine Meinung danach ändere, steht mir doch frei und ist von vielen anderen Faktoren abhängig. Außerdem, wenn uns durch die Aktion eine Meinung eingeprügelt worden wäre, dann würden wir hier ja wohl nicht über das Thema diskutieren.

      • MaxD sagt:

        Keiner prügelt diese Meinung ein. Man macht drauf aufmerksam und nennt Gründe, warum das ein vetdammt wichtiges Thema ist. Hört doch auf, diese Notwendigkeit der Sache um jeden Preis zu untergraben. Was soll man denn tun? Den Kopf in den Sand stecken? Jetzt noch 20 Jahre egoistisch auf den Kosten anderer leben, bis die Bombe einschlägt oder versucht man jetzt schon das schlimmste abzuwenden? Ich entscheide mich für zweiteres. Was jeder andere wählt soll er mit seinem Gewissen ausmachen.

  11. Veit Zessin sagt:

    Die wahre Ursache für die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes ist das expansive Bevölkerungswachstum in Brasilien. Von 1960 bis heute hat sich die Einwohnerzahl von 79 auf 210 Mio verdreifacht. Mehr Lebens- und Wirtschaftsraum geht zwangsläufig auf Kosten der Natur, ebenso wie in Afrika und Asien. Von den Mainstreammedien wird diese Tatsache verschwiegen. Lieber kämpft man gegen das Teufelsgas Kohlendioxid.
    Die selbsternannten deutschen „Klimaschützer“ könnten ja mal in Brasilien demonstrieren, dafür fehlt ihnen aber der Mumm. Hierzulande dagegen wissen sie bei ihren infantilen Aktionen die Mainstreammedien auf ihrer Seite und können sich als Helden fühlen, die nicht nicht nur die Welt retten, sondern auch Vorkämpfer für neue Verbote und Steuern sind.

    • bblub sagt:

      Mehr Menschen = mehr Bedarf nach Nahrung ist eine ziemlich banale Erkenntnis und ich glaube darauf können sich alle einigen. Das Bevölkerungswachstum von Brasilien aber als „die wahre Ursache für die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes“ darzustellen halte ich jedoch für sehr verkürzt. Ein kurzer Blick auf die Exporte von Brasilien sollte da Abhilfe schaffen: z.B. haben Sojabohnen den größten Anteil (12 %) im Wert von knapp 26 Mrd. USD (2017).

    • HansimGlueck sagt:

      Was für ein Schwachsinn.
      Brasilien hat eine Bevölkerungsdichte von gut einem Drittel von Mecklenburg-Vorpommern.
      Eine Expansion von Bevölkerung in die Regenwälder Amazoniens zu artikulieren, entbehrt nebenbei nicht eines gewissen Zynismus.

    • HansimGlueck sagt:

      So ein dummer Schwachsinn. Die Bevölkerungsdichte von Brasilien liegt bei ungefähr einem Drittel der von Mecklenburg-Vorpommern.
      Eine Expansion der Bevölkerung nach Amazonien zu propagieren, ist nebenbei total daneben.

  12. Remus Lupin sagt:

    Liebe Graswurzelbewegte, ihr werdet bewegt. Von oben. Astroturfing nennt man das. Fragt euch doch mal, aus welchen Ställen eure Ikonen so gekrochen kamen.
    Inzwischen stehen die Massenmedien tw. hinter euch. Bevor das passiert, muß etwas geschehen sein. Ein kräftiger Tritt in den Arsch hat sie auf Kurs gebracht. Das gilt auch für die Politiker, die euch hofieren. Normalerweise interessieren die sich nicht für Nebensachen, Einzelfälle, Kuriositäten … es sei die Quote winkt.

    • bblub sagt:

      Schön, dass Sie Ihre Meinung und Unterstellungen hier kundtun. Von wem werden Sie denn bewegt? Verschwörungstheorien oder sind sie etwa ein von anderen Meinungen ganz isoliertes Wesen?

      • Remus Lupin sagt:

        Wie wenig Spontanität im Kunstrasen von FFF & Co ist zeigt sich beim Studium der theoretischen Texte – zum Beispiel jenem: Margaret Klein Salamon beschreibt in ihrem Text »Leading the Public into Emergency Mode. A New Strategy for the Climate Movement« (zu deutsch »Das Führen der Öffentlichkeit in den Notfallmodus«) was zu tun ist, um die Menschen reif für die vollständige Mobilisierung zu machen.

        https://blog.usejournal.com/leading-the-public-into-emergency-mode-b96740475b8f

        »Wir können nicht damit rechnen, dass Menschen reflexartig in den Notfallmodus eintreten. Vielmehr müssen wir dies durch Bildung, Organisation und Vorbildfunktion erreichen. Deshalb argumentiere ich, dass die Rolle der Klimabewegung darin bestehen sollte, selbst in den Notfallmodus zu wechseln und die Öffentlichkeit dorthin zu führen.«
        Oder:
        »Unter den richtigen Bedingungen konnten sie in eine Denkweise von ›einer für alle, alle für einen‹ eintreten, in der sie wirklich zum Wohle der Gruppe arbeiteten, und nicht nur für ihren eigenen Fortschritt innerhalb der Gruppe.
        Der mit Abstand stärkste Auslöser für den ›Bienenstockschalter‹ ist ein katastrophales Ereignis, das den Eintritt eines Notfalls, insbesondere eines externen Angriffs, deutlich signalisiert.«

    • Aus welchem Stall kam denn Svante Arrhenius? Oder Fourier? Oder Katharina Hayhoe? Oder Ronald Reagan?
      Das muss ein seeeehr großer und langjähriger Stall sein. Illuminaten? Reptiloiden?

      Andererseits kann man sehr leicht nachschauen, wer seit 40 Jahren alle Aktionen für den Fossilausstieg torpediert. Von den Koch Brüdern schmort der eine ja jetzt hoffentlich im Fegefeuer, aber die waren nur die Spitze des Eisbergs. 200 Mio $ Marketing- und Kampagnenbudget pro Jahr bringt die Ölindustrie in Stellung.

      Klar, bei 200 Mrd. Reingewinn (nur die größten 5 Firmen) wäre ich auch interessiert daran, das Geschäft „noch ein bisschen“ länger laufen zu lassen. Allerdings wäre ich nicht soo bescheuert, dafür meine Zukunft und die meiner Kinder zu zerstören. Wissentlich (Exxon und Shell sind mindestens seit Mitte der 1980er auf dem korrekten Stand der Wissenschaft).

      • Remus Lupin sagt:

        Und ich habe auch eine URL, mit dessen Hilfe sich (möglicherweise) der Not-Ausschalter hinsichtlich des im Drehbuch zum Klimakult erwähnten Notfallmodus betätigen läßt. Die Rede ist vom Dürresommer 1540.

        https://www.sonntagsblatt.de/artikel/kultur/klimakatastrophe-1540-hitze-und-hexen

        Knappes Trinkwasser, verdorrte Erde, Krankheiten und Feuer. »Und ihre Bewohner suchten Sündenböcke. Als ›Mord-Brenner‹ gelyncht wurden Menschen aus der Unterschicht, die man unter der Folter zu Geständnissen gezwungen hatte.« Über die Rolle von Martin Luther und seinen Hexenwahn können Sie in dem Text vom Sonntagsblatt dann auch einiges lesen…

        Näheres finden Sie dazu auch unter einer Webseite namens: klimaarchiv.info/1540-die-jahrtausendduerre.html

        • Seb Gorka sagt:

          Das gesamte 16. Jahrhundert hatte nur diese eine Dürre im Jahr 1540. Gewagte These: Es war ein Ausnahme.

          Der Artikel im Sonntagsblatt erschien anlässlich des „Ausnahmejahrs“ 2014. Nun rate mal (besser: sieh mal nach), wie die Jahre 2015-2018 im Vergleich zu diesem Ausnahmejahr waren und ob sich 2014 als „Ausnahme“ halten lässt und wie sich das 16. Jahrhundert vom 20. Jahrhundert (in Gänze) unterscheidet bzw. wie viele „Ausnahmen“ es in den letzten 50 und vor allem in den letzten 20 Jahren schon gab.

        • Es fehlt immer noch die Erklärung, aus welchem Stall die Wissenschaftler der letzten 200 Jahre kamen, und aus welchem Stall diejenigen kommen, die uns die offenslichtliche alte Lüge vom harmlosen CO2 immer wieder neu unterjubeln.

  13. HansimGlueck sagt:

    Warum wusste ich nur, als ich das gestern hier gelesen habe, wie die Hallenser das auf ihrem Laternenfest finden würden.

  14. mirror sagt:

    Die Hallenser wollen dem Rest der Welt sagen, was zu tun ist. Entgegen dem weltweiten Trend, versiegeln sie feißig weiter die Flächen im Stadtgebiet. Erst mal vor der eigenen Tür kehren.

    „Die Erde ist in den letzten Jahrzehnten deutlich grüner geworden. Zwischen 1982 und 2009 habe die Blattfläche auf 25 bis 50 Prozent der bewachsenen Gebiete weltweit zugenommen, berichten Wissenschafter der Boston University. „

    • bblub sagt:

      Und haben Sie auch Daten zu dem letzten Jahrzehnt? Oder hat sich seit 2009 nichts verändert?
      Nebenbei: Blattfläche ist nicht gleich Blattfläche (Regenwald vs. Monokultur z.B. für Palmöl).

    • 10010110​ sagt:

      Nein, nicht dem Rest der Welt, sondern erstmal beim direkten Umfeld anfangen. Und „die Hallenser“ versiegeln keine Flächen, sondern die wenigen Entscheidungsträger in der Lokalpolitik setzen die Rahmenbedingungen – eine „Elite“, wenn man so will. Das einfache Volk folgt nur, ohne groß nachzudenken, den Vorgaben dieser „Elite“. Dorthin muss die Kritik gerichtet werden, nicht an die, die auf diese Missstände aufmerksam machen.

    • Das zeigt, dass natürliche Prozesse innerhalb von ein paar hunderttausend Jahren die menschlichen Emissionen wieder so weit aufnehmen können, dass wir in stabile Bereiche zurückkommen (wo Dominoeffekte nicht zu einer höheren Erwärmung führen).

      Wenn man ein bisschen mit Zahlen umgehen könnte, hätte man eine Vorstellung. Ein Hektar Wald produziert ca. ganz grob 10 m^3 Holz pro Jahr. Nimmt also ca 10 t CO2 dauerhaft auf pro Jahr. 900 Millionen Tonnen emittiert Deutschland.

      Aber wer mit Zahlen umgehen könnte, der käme nicht auf die bescheuerte Idee, die Regenwaldabholzung mit ein paar geöffneten Flächen in Halle zu bekämpfen.

      Und wer in Zusammenhängen denken würde, der würde auch verstehen, warum wir das Mercosur-Abkommen (was die Regenwaldabholzung weiter verstärken wird) jetzt nicht mit aller Macht vorantreiben dürfen.

      Die Brände in Brasilien gehen Europa und insbesondere Deutschland viel an. Und ja, das betrifft auch die Verringerung des Fleischkonsums. Schon eine Halbierung wäre sehr wirksam.

    • Lokale Aktivitäten gab es auch, z.B. zur Wasserentnahme am Hufeisensee. Aber wie ich Sie kenne, ist dort die Rettung der Menschheit aus Ihrer Sicht davon abhängig, den noch 2m weiter abzusenken. Weil es das Weltklima rettet, wenn dort weniger Fische leben und rundrum die Pflanzenwelt vertrocknet.

      • mirror sagt:

        Ein paar Liter aus dem Hufi werden zur Klimakatastrophe hochstilisiert und gleichzeitig werden seit Jahrzehnten Millionen cbm Regenwasser durch Versiegelung der Stadt dem regionalen Wassermanagement entzogen. Die wichtigen Zusammenhänge werden Sie nie verstehen.

  15. Alex sagt:

    Es ist wichtig auf allen Ebenen der Gesellschaft aktiv zu werden! Je mehr auf „Volksfesten“ auf die Klimaverbrechen unserer Zeit aufmerksam gemacht wird, um so schneller muss die Politik reagieren.

    • mirror sagt:

      Dann werden Sie endlich mal aktiv. Tun Sie sich zusammen und kaufen ein paar hundert Hektar Ackerfläche und gestalten diese zu Wald um? Demonstrieren Sie endlich mal gegen die Flächenversiegelung in der Stadt? Beginnen Sie endlich mal, das Regenwasser auf versiegelten Flächen dem regionalen Wasserhaushalt zuzuführen. Legen Sie großflächige Feuchtbiotope in der Stadt an.
      Ich vergaß, keine Zeit. Mit schönen Plaketen und Namen tanzen kann man alternativ und sehr unterhaltsam Klimarettung in Teilzeit machen.

    • Gretchen sagt:

      Man kann Spinner auch einfach ignorieren, egal ob Flacherdler, Impfgegner, Reichsbürger oder Klimahysteriker.

  16. Hallenser sagt:

    Vielen Dank für die Berichterstattung, und auch Dank an diejenigen, die sich in ihrer Freizeit mehr Gedanken machen als so mancher Kommentar-Troll! Ernst meinen kann solche Aussagen wohl niemand mit Verstand, deswegen nehmt bitte die Scheinargumente der selbsternannten „normalen“ (ein sehr dehnbares Wort) Kommentierenden nicht so ernst und lasst ihnen den Spaß. Naturschutz geht uns alle was an, weltweit gedacht oder auch nur regional ist das doch gut: Wer möchte schon auf die Grünflächen in Halle verzichten? Wer möchte mal in der Saale baden ohne dass Plastikmüll und Abflüsse vorbeitreiben? Auch der Regenwald ist schützenswert, wer schon nicht an die wissenschaftlichen Grundlagen denkt (Woraus besteht Luft? Was atmen wir ein und was atmen wir aus?), könnte vielleicht auch nur mal überlegen, dass es doch schön wäre, wenn auch in einem anderen Land die Pflanzen, Tiere und Menschen nicht verbrennen.

    • mirror sagt:

      Ich nehme mal an, dass Sie Ihr Obst und Gemüse lokal im Kleingarten anpflanzen und im Nebeneffekt CO2 im Boden speichern. Oder sind Sie auch einer der Theoretiker, die Klimaschutz nur stundenweise mit Pappschildern betreiben?

      • bblub sagt:

        Wieso versuchen Sie hier die ganze Zeit verzweifelt Forderungen an die Politik damit zu delegitimieren, dass diese Forderungen oder der Versuch zur Schaffung von Aufmerksamkeit für ein Thema erst gerechtfertigt sei, wenn vorher individuell (nach Ihren Kriterien) etwas getan wurde? Damit konstruieren Sie eine Ausschließlichkeit, die so nicht existiert. Individuelles Handeln und kollektive Forderungen schließen sich doch nicht aus und manche Dinge lassen sich eben nicht lösen, wenn jede Person ihr eigenes Süppchen kocht. Oder wieso meinen Sie gibt es sowas wie Staaten oder Gemeinden?
        Extremer Individualismus ist meiner Meinung nach Teil des Problems und nicht die Lösung.

      • Seb Gorka sagt:

        Da hat wohl eure Projektgruppe richtig was vor im neuen Schuljahr, wenn du hier so große Töne spuckst? Lass doch mal hören!

    • Paula liebt es bunt. sagt:

      Richtig, man sollte sich verdammt noch mal schuldig fühlen beim Ausatmen. So weit sind wir nun schon gekommen.

      • Frank sagt:

        Braucht man nicht. Wenn man regional erzeugte Lebensmittel zu sich nimmt ist alles CO2 der Atemluft aus regenerativen Energiequellen. Daher ist Radeln auch besser als Autofahren. Nicht nur wegen der besseren CO2-Bilanz, sondern auch für Ihre Fitness 🙂

        • Frank sagt:

          PS.
          Bio-Lebensmittel natürlich.

          und ein Preisvergleich zwischen Biofleisch und Bio-Obst und Gemüse zeigt, dass die Entscheidung oft schon das Portemonnaie trift ob man sich mehr als 1x pro Woche Fleisch leisten möchte.

          (Das Biofleisch ist aber auch echt viel leckerer!)

      • Frank sagt:

        Wenn man regional erzeugte Bio-Lebensmittel ist, dann atmet man CO2 aus regenerativen Energiequellen aus 🙂
        Daher ist Radeln auch besser als Auto fahren – kein verbrennen von fossilen Brennstoffen und es macht Sie auch noch fitter und attraktiver.

        Und zu Bio-Lebensmitteln: ein Preisvergleich zwischen Biofleisch und Bio-Obst und Gemüse zeigt, dass die Entscheidung oft schon das Portemonnaie trift ob man sich mehr als 1x pro Woche Fleisch leisten möchte.

        (Das Biofleisch ist aber auch echt viel leckerer! – dafür halt auch seltener.)

  17. Maik sagt:

    Danke für die gute Aktion.

  18. Maria sagt:

    Lieber Joseph, liebe/r MM 223,bitte erstmal den Text richtig lesen und dann kommentieren.
    Das Mittel der Denunziation und das Erzeugen von Feindbildern wird in allen Gesellschaften genutzt,erschreckend für mich ist aber,wie es manche Menschen in solchen Foren anwenden.
    Die Stasi hat solche menschlichen Schwächen auch perfide ausgenutzt,wenn ihr beide Euch damals abgeduckt oder die Gnade der späten Geburt habt,ist es halt so.Aber bitte redet nicht so,als hättet ihr Ahnung davon,was vor über dreißig Jahren Andersdenkenden angetan wurde.

  19. farbspektrum sagt:

    Ich kannte einen, der sparte in Deutschland mit Wasser, weil es in Afrika fehlte.

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