Musik in der Parklücke zum „Parking Day“

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35 Antworten

  1. Gordon sagt:

    Bitte das Ordnungsamt hin schicken. Gibt dann gesammelt genug Geld. Dürfte übrigens in Deutschland schnell unter Nötigung fallen.

    • 10010110 sagt:

      Dann kann es neben einer Ordnungswidrigkeitenanzeige für das Blockieren eines Parkplatzes ja gleich noch zehn andere wegen widerrechtlichen Fuß- oder Radwegparkens anfertigen, wenn sie schonmal da sind. Gute Idee, Gordon.

    • 10010110 sagt:

      Ich bin vorhin zufällig in der Bernburger Straße vorbeigekommen und habe die „Aktion“ gesehen – da gab’s keine Ordnungswidrigkeit seitens der Parkplatzbesetzer, denn nach der Beschilderung zu urteilen, war da ganz korrekt eine Sondergenehmigung beantragt. Also, mal schön wieder abregen.

  2. Bollwerk sagt:

    Sperrmüll beiseite räumen, parken, fertig.

    Nicht die Autos sind schuld, sondern die Menschen, die es bewegen.

  3. Meckerbock sagt:

    muss wirklich jeder scheiss aus den USA hier nachgemacht werden? dieses ständige im verkehrsraum gegeneinander agieren ist doch Mist.
    das bring nur den puls hoch.

    • 10010110 sagt:

      Das Problem beginnt aber schon mit der Gesetzgebung selbst, die den Verkehrsraum strikt nach Verkehrsarten trennt und deren Verkehrsmittel ungleich viel Raum einnehmen. Diese Aktion soll einfach die Aufmerksamkeit auf diesen von vielen Menschen als unbefriedigend wahrgenommenen Zustand lenken.

      • mirror sagt:

        Es gibt wahrscheinlich auch viele Menschen, die die Aufteilung des Raumes als sinnvoll ansehen. Leitet man die Anteile aus dem Modal-Split ab, dürfte es wohl die Mehrheit sein.

        • 10010110 sagt:

          Ich habe nur Daten aus dem Jahr 2008 zum Modal Split in Halle gefunden (http://www.halle.de/VeroeffentlichungenBinaries/668/900/akvep-abschlussbericht.pdf), die besagen, dass der Anteil des motorisierten Individualverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen ca. 38% beträgt. Ich nehme mal an, dass sich dieser Anteil in den letzten acht Jahren nicht nennenswert erhöht hat. Wo du darin eine Mehrheit erkennen willst, erschließt sich mir nicht. Die andere Problematik ist aber nicht nur der Anteil der Verkehrsarten, sondern wieviel Raum sie pro Kopf einnehmen. Jeder Mensch benötigt für sich allein mehr oder weniger den gleichen Raum zur Fortbewegung. Wenn ein Mensch aber ein Auto nutzt, beansprucht er allein so viel Raum wie ca. sechs Menschen ohne Auto.

          Jetzt kommt aber das eigentliche Problem: Das Auto wird nicht nur zur Fortbewegung genutzt, sondern steht die meiste Zeit des Tages nur sinnlos im öffentlichen Raum rum und verbraucht sinnlos Platz, der von Menschen sinnvoll und auf vielfältige Weise genutzt werden könnte – und sei es nur, um an genau dieser Stelle über die Straße zu gehen, wo momentan das Auto nutzlos rumsteht. Es heißt ja auch „Parking Day“, nicht „Driving Day“. Zwischen parkenden Autos spielen üblicherweise auch keine Kinder, da sitzen üblicherweise keine Leute und genießen den Tag – parkende Autos sind toter Raum in dem sich niemand gerne und freiwillig aufhält.

          Das zu thematisieren, darum geht es.

          • Meckerbock sagt:

            irgendwie wird immer davon ausgegangen das alle die ein Auto besitzen dies nur zum eigenen Spaß haben.. und natürlich auch nur umherfahren um andere zu ärgern, krankzumachen und zu verletzen… und natürlich sind das alles grundsätzlich Umweltsünder.

          • mirror sagt:

            MIV war schon die größte Gruppe?

            Mit den ganzen Radwegen, die nur von 15% genutzt werden, könnte man so schön Urban-Gardening machen.

          • Ron sagt:

            Nach dieser Rechnung hat Bönsich im ersten Wahlgang die OB-Wahl gewonnen. Hat er aber nicht, wie du dich (schmerzhaft?) erinnerst. Die Nicht-Bönisch-Wähler waren damals in der Mehrzahl, genau, wie die Nicht-Autofahrer im Modal-Split.

          • HAVAG sagt:

            Man könnte auch den Anteil im Verkehrsraum an den Modal Split koppeln. Das heißt, dass dann 38% der Straßenfläche für den MIV zur Verfügung steht. Der Rest sind Fußwege, Radwege und abgetrennte Straßenbahntrassen.

          • mirror sagt:

            Lieber Binärcode, das Beispiel mit dem Raumbedarf wird zwar überall mit anschaulichen Bildern gepostet, ist aber nur bedingt richtig. Bei diesen Betrachtungen wird die Dimension Geschwindigkeit vernachlässigt, die wesentlich zur Kapazität einer Verkehrsinfrastruktur beiträgt. 6 Radfahrer benötigen den Platz eines Autos, aber mit der für den Durchsatz optimalen Geschwindigkeit für Auto von 60km/h hat die Strasse fast den gleichen Raumbedarf pro Pkm als der Radweg.

            Wir arbeiten in Projekten auch an der Transformation zu einer nachhaltigen Mobilität, allerdings ohne diese Dogmatik. Es gibt auch alternative Lösungsansätze die zu weniger CO2 führen. Beispiel: Prägend für den Verkehr sind die Pendler. Erhöht man die durchschnittliche Zahl der Insassen in einem PKW (150g/Pkm) von 1 auf 3 ist man mit weitaus weniger Investitionen beim CO2-Ausstoß in der Größenordnung der Strassenbahn. Viele Wege führen nach Rom.

            Dem kleinen Ron muss wieder geholfen werden, Zahlen zu verstehen. Der Modal-Split ist ein Maß für die in einer Stadt zurückgelegten Wege mit einem Verkehrsträger. Es heißt nicht, dass im Anteil ÖPNV und Rad nicht auch Autofahrer sind.

          • Ron sagt:

            Schade, dass du immer nur schlau tust! Damit beeindruckst du sicher den einen oder anderen Simpel. Falls du damit kompensieren kannst, was auch immer dir im Leben fehlt, Glückwunsch!

    • Ron sagt:

      Und das als Radfahrer. Hört hört!

  4. Halles Katze sagt:

    Mein Wagen steht tagsüber in einer Privatfirma und nachts zu hause auf dem Privatgrundstück …

  5. Fisch sagt:

    Prima, dass die Grünen auch unübersehbar ihr Banner da aufgestellt haben.
    Da können die verärgerten Anwohner sicj gleich mal Gedanken machen, wen sie nicht wählen wollen.

    • HalleVerkehrt sagt:

      Wieso? Nach dem Abbau haben endlich mal die einen Parkplatz vor der Tür bekommen, die sonst ewig suchen müssten, weil sonst ab um vier alles schon voll ist.

  6. HansimGlueck sagt:

    Tolle Diskussion wieder.
    Ist nun die Welt untergegangen oder nicht?

  7. HalleVerkehrt sagt:

    Lieber Mr. Mirror, es hat ja niemand was gegen Straßen mit Tempo 60, auch wenn die aktuellen Vorschläge für Landstraßen eher bei Tempo 90 und für Autobahnen bei Tempo 130 liegen.

    Sie müssen aber den Unterschied zwischen Stadt und Land verstehen lernen. Das Auto hat zweifellos seine Stärken, es ist das ideale Verkehrsmittel bei kleiner Bevölkerungsdichte und weit verstreuten Wohnorten.

    Großes Potential für Fahrgemeinschaften ist schon ein deutlicher Hinweis, dass es eine recht hohe Dichte gleicher Fahrtstrecken geben muss – schließlich funktioniert eine Fahrgemeinschaft nur, wenn Quelle und Ziel räumlich und zeitlich nah beieinanderliegen und das zuverlässig für Hin- und Rückfahrt, und wenn ein ausreichendes Vertrauensverhältnis zwischen den Mitfahrern besteht.

    In der Stadt macht Tempo 60 nur auf absoluten Ausnahmestrecken Sinn (längere kreuzungsfreie komplett separierte Schnellstraßen), aber nicht im normalen Stadtgebiet mit Fußgängern, Radfahrern, Kreuzungen und Einfahrten.

    Um die Pendler in der Stadt zu verteilen braucht man ordentliches Park&Ride oder Park&Bike. Ich wurde explizit schon gefragt, warum Halle keine ordentlichen Umsteigeparkplätze am Stadtrand anbietet, wo man draußen das Auto und drinnen das Rad benutzen kann (im einfachsten Fall diese Blechboxen für 8 Fahrräder, elektronisch verschlossen). Genau wie die Pendler mit der Bahn ordentliche Möglichkeiten brauchen, vom Bahnhof wegzukommen.

    Und die Kapazitäten einer gegebenen Strecke für verschiedene Fahrzeuge kann man auch wirklich ganz praktisch messen und beobachten, wie gesagt sind Fahrräder als wichtiges Verkehrsmittel ausreichend lange und gut erprobt (ca. Anfang der 90er). Die Cycleslangen in Kopenhagen würde deutlich weniger Personen befördern, wenn sie dicht mit Autos befahren wäre. Oder unsere Peißnitzbrücke, wenn dort nur Fahrräder fahren, hat die eine hohe Kapazität für ihre schmalen Ausmaße.

    Wer alles auf eine Karte, also ein Fahrzeug setzt, hat entweder Glück bzw. gut geplant (kurze Arbeitswege unter 10km) oder er hat verloren. Das Zauberwort heißt Intermodalität, für jeden Zweck das passende Verkehrsmittel und diese werden dann abschnittsweise kombiniert. Vom „Schlafdorf“ (wer es denn mag) mit dem Rad zum nächsten Bahnhof, dann in die Stadt und dort weiter, wie es einem passt (Bahn, Bus, Fahrrad, zu Fuß).

    Die ganzen anderen BuzzWords aus Ihrem Katalog hat man neulich mal in einer ARD-Sendung untersucht und sie waren (wen wunderts, wenn man die Autokonzerne als Quelle kennt) extrem stadtschädigend. Uber (und Moia) verlagern Verkehr vom ÖPNV weg zum Auto, Car2Go ebenfalls, das einzige Vielversprechende sind MAAS (Trafic, ReKoMo, …) in Kombination mit ordentlichen Anbietern.

    • mirror sagt:

      Endlich sind die wichtigen Themen nach Monaten der Diskussion auch bei der Radlerlobby angekommen: Pendlerverkehr und Kopplungspunkte. Gratulation!

      In einem Punkt muss ich Sie leider enttäuschen: So lange 80% der Radler bei schlechtem Wetter auf ÖPNV/MIV umsteigen, wird das Rad nicht der wichtigste Verkehrsträger werden. Es bleibt eine umweltschonende Ergänzung.

  8. farbspektrum sagt:

    Da kann man vor Wut rot anlaufen und mit den Füßen trampeln, Ideologie und Realität:
    „Um rund 1,1 Millionen Fahrzeuge erhöhte sich der Bestand im Vergleich zum Vorjahresstichtag und wies am 1. Januar 2018 63,7 Millionen in Deutschland zugelassene Fahrzeuge auf (+1,7 %).“ (KBA)

    • 10010110 sagt:

      Heul’ doch!

    • werweißdasschon sagt:

      Die Anzahl der Fahrräder liegt bei über 80 Millionen. Und man kann mit dem Fahrrad auch gut trampeln und anschließend rot anlaufen. Soll gesund sein.
      Zudem farbspektrum, seit wann schließen Sie sich der Mehrheit an und zitieren staatliche Quellen, die Sie doch so gerne als falsch darstellen. Vielleicht gibt es gar nicht 63,7 Millionen PKW, sondern nur 6,37 Millionen. Vielleicht wurden die Migranten, die Sie ja gerne verteufeln, als PKW gezählt, die am 01.01 alle Geburtstag haben.
      Überlegen Sie mal. Dahinter steckt eine storchige Verschwörung.

      • farbspektrum sagt:

        Wie viele von den 80 Millionen Fahrrädern werden nicht nur gelegentlich oder gar nicht benutzt?
        Ich verteufle auch keine Migranten. Ich verteufle die Lügner, die die Probleme nicht beheben, sondern leugnen.

        • Mahner sagt:

          „Migranten verteufeln“ ist leider immer das letzte „Argument“ derer die in der Diskussion keine Argumente haben.
          Wenn nichts mehr geht, wird der Andere als „rechts“ oder gleich als „Nazi“ betitelt.
          Leider sehr verbreitet unter den Anhängern des linksgrünen Zeitgeistes, die unkritisch nachplappern was man ihnen vorsetzt und sich im Vollbesitz der wahren Meinung wähnen.

  9. HansimGlueck sagt:

    Wieviele der PKW werden nur gelegentlich oder gar nicht genutzt?
    Wieviele Bussitzplätze bleiben täglich frei?
    Warum ist die Welt dann doch nicht so verrückt wie in Farbspektrums Kopf?

  10. Leo sagt:

    „Halle hat auch am weltweiten „Parking Day“ beteiligt. Unter anderem Greenpeace und Bündnis 90 /Die Grünen haben zur Teilnahme unter dem Motto “Wir holen uns unsere Stadt zurück!” aufgerufen.“
    .
    Was für ein sinnloser Bullshit.

  11. farbspektrum sagt:

    „“Wir holen uns unsere Stadt zurück!”
    Ach, die gehört ein paar Hanseln?

  12. farbspektrum sagt:

    „Wieviele der PKW werden nur gelegentlich oder gar nicht genutzt?“
    Mach doch einfach mal eine Statistik anstatt Bubbles auszustoßen.

  13. HansimGlueck sagt:

    Der Schaumschläger. 😁

  14. farbspektrum sagt:

    Warum setzen sie sich auf die Straße? Warum schaffen sie sich keinen Schrebergarten an? Zu faul, um dorthin zu radeln?

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