Planfeststellungsbeschluss für Gimritzer Damm steht bevor

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37 Antworten

  1. stekahal sagt:

    Irgendwann sollte malschluß sein mit der Klagewut. Es wird niemand gezwungen sich im Hochwassergebiet anzusiedeln oder dort zu wohnen. Wie hoch das Wasser noch kommen kann mit oder ohne Deich, ist ia ja an der Neumühle deutlich zu sehen. Und die Anwohner der Talstraße können auch nicht gegen den Deich klagen, müssen das Wasser hinehmen.

    • Achso sagt:

      Ob Sophienhafen, MMZ oder das Wohngebiet am Gimritzer Damm: ich frage mich echt, warum die Stadtplaner so hartnäckig ignorieren, dass Flussauen Überschwemmungsgebiete sind, und nicht mal langfristig die Weichen neu stellen.

  2. Gar nicht so Gut G. sagt:

    Wunderschön wie einige sehr Wohlhabende, welche bewusst ins Flutgebiet gezogen sind, weiterhin Zehntausenden Bürgern den elementarsten Schutz verweigern wollen. Bei dem schlechten Karma wird der Notdeich hoffentlich halten und sehr hoch sein.

  3. Thomas Hahmann sagt:

    Man muss es sich vor Augen halten: sechs Jahre sind seit dem Hochwasser 2013 vergangen und die Stadt hat immer noch keinen adäquaten Hochwasserschutz!

    • Seb Gorka sagt:

      Den hatte sie vorher auch nicht, wie man beim Hochwasser 2013 gesehen hat. Die Stadt gibt es trotzdem noch, wie auch schon ein paar Jahrhunderte zuvor.

      • farbspektrum sagt:

        Richtig, das wurde schon 2004 festgestellt.
        „Aufgrund des schon 2004 dargestellten Gefahrenpotentials veranlasste der Landesbetrieb
        für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) nach dem Hochwasser
        2011 Untersuchungen zur Funktions- und Standsicherheit und aufgrund der festgestellten
        Defizite nachfolgend Variantenbetrachtungen zur Ertüchtigung der Hochwasserschutzanla-
        ge. “ (LHW)

        • Seb Gorka sagt:

          Die ersten Hochwasserschutzmaßnahmen stammen aus den 1890er Jahren. In den 1920er Jahren wurde im Auftrag des damaligen OB weiter aufgeschüttet – ohne Genehmigung durch die zuständige Wasserbehörde…

          • farbspektrum sagt:

            Darum geht es aber nicht, es geht darum, seit wann der Deich als marode eingestuft wurde.

          • Seb Gorka sagt:

            Das war in 1980er Jahren, etwas über 20 Jahre, nachdem die Leitungen für das Gut Gimritz und die Eissporthalle gelegt wurden. Man könnte meinen, derartige Erdarbeiten und das Wachstum der Bäume hätte damit zu tun…

            Ein adäquater Hochwasserschutz für ein Hochwasser wie das von 2013 fehlt jedenfalls nicht erst seit 2011 oder 2004.

          • farbspektrum sagt:

            „Das war in 1980er Jahren“
            Sicherlich kannst du dafür keine Quelle nennen.

          • Seb Gorka sagt:

            Sicherlich kannst du nicht das Gegenteil beweisen oder auch nur Indizien dafür vorbringen. Da kommt es wohl darauf an, wer von uns bisher öfter richtig lag…

          • farbspektrum sagt:

            “ Da kommt es wohl darauf an, wer von uns bisher öfter richtig lag…“
            Eben, du hast bloß keine Erinnerungsvermögen.
            Wenn man deine bloßen Behauptungen hinterfragt, kommt immer nichts.

          • Seb Gorka sagt:

            Glaub es oder nicht, aber ich habe diese Verhältnis ganz gut im Blick.

  4. Sachverstand sagt:

    „Sofern es keine Klagen gibt… .“ Da sage noch Einer die mit dem Klimawandel einhergehende Trockenheit, hätte nicht auch ihr Gutes. In die Deichplanung und -Ausführung sollte im Vorfeld unbedingt das Studium „Die Biomechanik von Bäumen mit Deichen“ (C. Mattheck, K.Bethge) einfließen. Da haben die Ha-Neu’er in 2013 richtig fett Glück gehabt, dass es zu keinem Versagen der auf Deichen nichts zu suchenden Bäume gekommen ist.

  5. Brigitte sagt:

    Unfaßbar wie leichtfertig die Stadt mit dem Hochwasserschutz am Gimritzer Damm umgeht.Erst werden Straßen, Pumpen,Straßenbahnschienen erneuert,bevor mal ein ordentlicher Damm entsteht.Sicher ist das Andere auch wichtig.Immer wieder wird durch irgend welche Anwohner dazwischen gefunkt,die meht zu sagen haben Also ich glaube nicht,daß jemals ein neuer Damm entsteht,das hätte schon längst geschehen müssen.

    • eseppelt sagt:

      Die Stadt darf bekanntermaßen den Damm nicht bauen, das land ist zuständig.

    • Volksrepublik der Egoisten sagt:

      Die Stadt war bemüht. Land und ein paar Egoisten haben den Bau verhindert und Zehntausende der Gefahr ausgesetzt.

      • Seb Gorka sagt:

        Hunderttausende, wenn nicht Millionen!

        Welcher Gefahr eigentlich? Die der Überschwemmungen, wie es sie in Kröllwitz, der Klaustorvorstadt, Saline, Peißnitz gegeben hat? Der jetzige Deich ist exakt der gleiche, wie 2013.

        • Geschichtslehrer sagt:

          Schade wenn unser Forentroll immer so wenig mitbekommt. 2013 sollten 30.000 Neustädter evakuiert werden. Je nach Schätzung wären noch ein paar mehr betroffen und ja, der Deich ist mehr oder minder der Gleiche und dieser wurde unterspült und laut Gutachten wird er kein zweites Hochwasser wie 2013 aushalten.

  6. Wilfried sagt:

    Den möglichen Einwänden hätte man direkt mit einem Projekt „Hochwasserschutzmauer“ vom Ratswerder bis Würfelwiese aktiv entgegentreten können. Andere Städte haben uns das schon wirksam vorgemacht.

  7. B.Sch. sagt:

    Abartig mit dem Gimritzer Damm,6Jahre ist es her u.es wird immer noch gezweifelt ob ein neuer Damm gebaut werden muß?
    Wenn sie noch 5Jahre warten rutscht er automatisch zusammen,dann müssen sie den Damn erneuern!!!

  8. Herr Wiegand hatte alles schon in die Wege geleitet u.die Firma Papenburg hatte schon begonnen. Wir freuten uns,aber leider gibt es beim Land nur Egoisten welche garnicht wissen in welche Gefahr sie die Halle-Neustädter bringen.Na sie selbst wohnen ja auch nicht hier ,da interessiert es ja auch keinen.Sehr traurig!Der Damm wäre schon lange fertig ,wenn er nicht gestoppt worden wär?

    • Biber sagt:

      Die Schuldigen wohnen in Halle, ziemlich genau östlich vom Damm. Ohne entsprechende Klagen, hätten wir den Damm schon.

    • Seb Gorka sagt:

      Welcher Gefahr eigentlich? Die der Überschwemmungen, wie es sie in Kröllwitz, der Klaustorvorstadt, Saline, Peißnitz gegeben hat? Der jetzige Deich ist exakt der gleiche, wie 2013.

      • farbspektrum sagt:

        Du hast wieder mal keine Ahnung.
        „Nach dem Rückgang des Hochwas-
        sers wurden weitere Schäden, die durch die Durchströmung des Deiches und durch Sicker-
        wasseraustritte verursacht wurden, offensichtlich. “ (LHW)

        • Seb Gorka sagt:

          Sie wurden offensichtlich. Entstanden sind sie schon vorher. Das Hochwasser 2013 war nicht das erste, auch wenn es vielleicht das einzige ist, was du bei Google findest.

          • farbspektrum sagt:

            Du hast wie immer keine Ahnung. Wann gab es denn vorher so einen Hochwasserstand, dass das Wasser durch den Deich sickerte?

          • Seb Gorka sagt:

            Gar nicht. Die Schäden am Deich, die ihn „marode“ haben werden lassen, sind nicht erst 2013 entstanden. Wäre der Deich intakt, gäbe es weder Durchströmungen noch Sickerwasseraustritte. Ein undichter Deich verfehlt seinen Zweck. Deshalb ist ein Neubau (nach heutigen Bauvorschriften) notwendig.

            Denk doch bitte wenigstens ein bisschen mit. Es steht alles da. Inzwischen oft schon mehrfach. Du musst es nur sehen und lesen (wollen).

  9. Zukunft der Demokratie sagt:

    Das Problem wurde nicht erst seit 2013 diskutiert,
    https://www.spd-lsa.de/tl_files/Datei-Struktur/04_drucksachen/kleine-anfragen/d0278sak.pdf

    offensichtlich wich 2011 das verantwortliche Umweltministerium ( bewusst) den Fragen des Abgeordneten aus ?, denn Bäume gehörten auch nach der damaligen DIN Vorschrift nicht auf Deichanlagen und war auch dem zuständigen LHW in Absprache mit der Stadt nachweislich bekannt!

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