Proteste gegen Wasserentnahme am Hufeisensee

13 Antworten

  1. Seb Gorka sagt:

    Ob Herr Feigl (Grüne) jetzt glaubt, dieser Bericht sei nur wegen seiner Ermahnung erstattet worden?

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      Sebastian, der 20 Liter Kanister des Herrn Feigl war offensichtlich schwer und das muss nicht nur symbolisch sondern vor allen Dingen medienwirksam honoriert werden!

  2. Remus Lupin sagt:

    Hier heißt es: „Gegner der Wasserentnahme erklären, dadurch sinke der Wasserspiegel des Sees immer weiter.“ Die Fachbereichsleiterin des Umweltamtes der Stadt hingegen sagt (lt. Berichterstattung in der MZ): „Die Pegelstände seien über viele Jahre stabil geblieben und würden in fast täglichen Abständen gemessen“. Wem dürfen wir nun glauben? Den die Pegel messenden Fachleuten vom Amt oder dem Bauchgefühl der zirka 70 Fach-Experten, die von Bundes-, Landtagsabgeordneten und Stadträten bei der Erzeugung der täglichen Mindestmenge an no-future-Alarm unterstützt wurden?

    • micha06de sagt:

      Glaube einfach den Leuten, die sich damit beruflich (bis 2017) beschäftigt haben. Der Pegel ist stärker gesunken als angegeben, warum es nicht noch mehr ist, habe hier schon mal geschrieben. Es geht zu Lasten des Grundwassers, was an anderer Stelle fehlt.

    • Seb Gorka sagt:

      Glauben dürft ihr alles. Natürlich auch (nur) das, was ihr glauben wollt, weil es so gut in’s Narrativ passt. Fakten sind da eh nur im Weg…

    • farbspektrum sagt:

      “ Es geht zu Lasten des Grundwassers, was an anderer Stelle fehlt.“
      Wo?

      • micha06de sagt:

        Zitat aus dem anderen Forum:
        „Herr Weise ist Anwohner der Alten Schmiede. Er beklagte, dass bei ihm das Grundwasser um 70 cm gesunken sei.

        Herr Klose konnte dies bestätigen, und warnte die Stadt, das Thema Grundwasser auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir haben seit zwei Jahren keine grundwasserwirksamen Niederschläge mehr gehabt“, will sagen: die Niederschläge der letzten trockenen Jahre haben das Grundwasser gar nicht erreicht.“

      • g sagt:

        bitte nicht micha06de in frage stellen … er war schließlich experte… (bis 2017)

      • Erinnerung sagt:

        Posthornteich z.B.

  3. mirror sagt:

    Der Wald im Harz stirbt und die Hallenser entnehmen dennoch jedes Jahr 44 Millionen Kubikmeter Wasser diesem wichtigen Öko-System für ihre täglichen Fußwaschungen. Dietmar Bartsch würde diese Menge wahrscheinlich als obszön bezeichnen.

    • micha06de sagt:

      Was für ein Unsinn! Ohne Talsperren wäre noch weniger Wasser im Harz. Es würde nämlich gleich nach Niederschlägen/Tauwetter über Bode, Selke und andere Gewässer seinen Weg in Richtung Flachland und die großen Flüsse suchen, u.U. unter Verursachung von Hochwasser.

      • mirror sagt:

        Jetzt bin ich aber enttäuscht. Als ausgewiesener Fachmann müssten Sie das wissen. Ohne Eingriff des Menschen würde mehr Wasser in Hochmooren und Feuchtgebieten am Rand der Gebirge gespeichert werden. Die Bedeutung solcher Ökosysteme sollte Ihnen bewusst sein, wenn Sie sich nur ein wenig mit Klimaschutz beschäftigt haben.

        Ich rate zu mehr Gelassenheit. Die Welt wird nicht brennen, wenn Wasser aus dem Harz entnommen oder Grundwasser in Neustadt abgepumpt wird. Es wird auch keine neue Wüste im Osten der Stadt entstehen, wenn die Golfer ein paar Liter Wasser aus dem Hufi abpumpen.

    • Alt-Hallenser sagt:

      Was hat das hier mit dem Hufeisensee zu tun.
      Zitat: ,,die Hallenser entnehmen dennoch jedes Jahr 44 Millionen Kubikmeter Wasser diesem wichtigen Öko-System für ihre täglichen Fußwaschungen“ und das seit knapp 60 Jahre( https://de.wikipedia.org/wiki/Rappbode-Talsperre ). Wenn man das so wäre, dann wäre ja jetzt der Harz auf seinem gesamten Gebiet ja BAUMLOS.
      Wenn man sein Halle an der Saale liebt, dann sollte man auch gewisse Opfer bringen, um eine gute Wirtschaftskraft ähnlich wie zum Beispiel Karlsruhe zu haben.

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