Rot-weiße Luftretter leisten in Sachsen-Anhalt 3.260 Einsätze

21.10.2016, Oppin, DRF Luftrettung, Feierstunde mit Innenminister Holger Stahlknecht, DRF Vorstand und OB Bernd Wiegand, seit 25 Jahren hebt der Hubschrauber täglich ab um Leben zu retten, die Station in Magdeburg feiert gleichzeitig seineen 10. Geburtstag Foto: der Vorstand der DRF, Stationsleiter DRF und Innenminister Holger Stahlknecht vor einer H145 (der brandneue Hubschrauber der DRF) ©Maike Gloeckner, BILD Halle, Charlottenstr. 7, 06108 Halle, Tel: 01782513917, ASV-Autorennr.: 4018853, Deutsche Bank 24, BLZ: 860 700 24, Kto: 517940301 Der Fotograf übernimmt keine Haftung bei eventueller Verletzung von Rechten Dritter, Persönlichkeitsrechte sind zu wahren. Es gelten die Geschäftsbedingungen des Fotografen. Inhaltsverändernde Manipulation des Fotos nur nach ausdrücklicher Genehmigung des Fotografen. Verwendung nur mit Copyrightvermerk. Veröffentlichung Honorarpflichtig!

Die drei in Sachsen-Anhalt stationierten Hubschrauber der DRF Luftrettung waren im vergangenen Jahr oft im Himmel über dem Freistaat zu sehen: Insgesamt 3.260-mal wurden die in Halle und Magdeburg stationierten Maschinen 2016 alarmiert, um Menschen in Not schnelle medizinische Hilfe zu bringen. Sie sind damit unverzichtbar für die Notfallversorgung der Bevölkerung im Land. Die beiden Hubschrauber in Halle kamen davon 1.959 Mal zum Einsatz.

„Wenn ein Mensch nach einem Verkehrsunfall um sein Leben ringt oder ein Kind direkt nach der Geburt in eine Herzklinik gebracht werden muss, zählt jede Minute“, unterstreicht Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung, die wichtige Rolle der Luftrettung. „Vor allem nachts zeigt sich dies besonders deutlich. Denn ‚Christoph Sachsen-Anhalt‘ ist rund um die Uhr einsatzbereit, als einziges Luftrettungsmittel im Land. Er trägt entscheidend dazu bei, eine schnelle medizinische Notfallversorgung der Menschen auch in der Nacht sicherzustellen.“

Zu den häufigsten Alarmierungsgründen gehörten Notfälle aufgrund von Schlagan-fällen und Herzinfarkten. Regelmäßig wurden die rot-weißen Hubschrauber der DRF Luftrettung auch zu Patienten alarmiert, die sich bei Unfällen im Straßenverkehr, bei der Arbeit oder bei Freizeitaktivitäten schwer verletzt hatten. Alle Hubschrauber sind als mobile Intensivstationen ausgestattet und mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt. Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern errei-chen sie in maximal 15 Flugminuten.

In Sachsen-Anhalt wie in ganz Deutschland verändert sich die Kliniklandschaft, Krankenhäuser spezialisieren sich. Dadurch werden die Wege von Notfallpatienten in die für sie optimal geeigneten Krankenhäuser oft länger. Intensivpatienten müssen häufig für spezielle Therapien oder Operationen zwischen Kliniken verlegt werden. Der Transport mit dem Hubschrauber bietet hier einen entscheidenden Zeitvorteil.

Angesichts der anstehenden Ausschreibung der Stationen in Halle und Magdeburg bekräftigt Vorstand Dr. Peter Huber den Wunsch der DRF Luftrettung, die erfolgrei-che Zusammenarbeit fortzuführen: „Wir würden hier sehr gerne auch weiterhin Hand in Hand mit unseren lokalen Partnern arbeiten, um den Menschen in der Region Not-fallversorgung auf höchstem Niveau zu bieten. Wir bringen Know-How aus über 40 Jahre Luftrettung mit und investieren ständig in die Fortbildung unserer Mitarbeiter sowie die Modernisierung der Flotte.“

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