Sachsen-Anhalts Energieminister wirbt bei Unternehmen für Investitionen in Energieeffizienz

Die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen hängt in Zeiten anhaltend hoher Energiepreise verstärkt davon ab, wie energieeffizient ihre Produktion aufgestellt ist. Mit dem Programm „Sachsen-Anhalt ENERGIE“ unterstützt das Energieministerium Unternehmen bei Investitionen in energieeffiziente Produktionsanlagen und weitere Effizienzmaßnahmen. Auch wenn das neu aufgelegte Programm erfolgreich angelaufen ist, wirbt Sachsen-Anhalts Energieminister Prof. Dr. Armin Willingmann weiter bei Unternehmen für entsprechende Investitionen.

„Wer seine Produktionsanlagen erneuert und in energetische Sanierung investiert, stärkt seine Wettbewerbsfähigkeit und sichert zugleich Arbeitsplätze“, erklärte Willingmann am heutigen Freitag. „Ich freue mich, dass unser Programm ‚Sachsen-Anhalt ENERGIE‘ in konjunkturell schwierigen Zeiten gut angelaufen ist. Ich glaube aber auch, dass es hier bei vielen Unternehmen noch Luft nach oben gibt. Vor dem Hintergrund möchte ich dazu ermutigen, in Energieeffizienz zu investieren. Entsprechende Vorhaben werden wir auch über unser Landesprogramm weiterhin unterstützen.“

Seit Neuauflage des Programms „Sachsen-Anhalt ENERGIE“ im April 2024 wurden 40 Vorhaben von Unternehmen mit insgesamt 4,9 Millionen Euro durch das Land unterstützt. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei 13,6 Millionen Euro. Die Antragsstellung bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt ist weiterhin möglich. Für das Programm stellt das Energieministerium insgesamt 33 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereit.

Zu den förderfähigen Maßnahmen gehören der Austausch ineffizienter technischer Anlagen und Aggregate, die Installation von Anlagen zur Wärmerückgewinnung und Abwärmenutzung sowie Maßnahmen zur energetischen Prozessoptimierung. Unterstützt werden zudem gebäudebezogene Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz, etwa an Fassade, Dach, Fenstern, Türen und Toren. Auch Investitionen in die Heiz- und Kühltechnik sind förderfähig. Die Förderung kann dabei bis zu 50 Prozent der Investitionsausgaben umfassen.

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7 Antworten

  1. Bürger sagt:

    Die Regierung sprengt moderne Kraftwerke aus ideologischen Gründen in die Luft und private, im Wettbewerb stehende Unternehmen sollen jetzt in eine effiziente Energieversorgung investieren. Genau mein Humor.

    • anderer Bürger sagt:

      Bürger schreibt Unwahrheiten ins Internet, trägt zur Verbreitung von Falschnachrichten bei, alles aus ideologischen Gründen.
      Genau mein Humor.

  2. ! sagt:

    „Wer seine Produktionsanlagen erneuert und in energetische Sanierung investiert, stärkt seine Wettbewerbsfähigkeit und sichert zugleich Arbeitsplätze“

    Ein schöner Treppenwitz vom Herrn Minister. Nicht einmal mehr Intel glaubte daran, obwohl dem Unternehmen Milliarden hintergeworfen werden sollten. Hier wird gerade intensiv nachgedacht, ob man auch nur einen Arbeitsplatz schafft:

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/arbeitsmarkt-jung-top-ausgebildet-und-nicht-mehr-begehrt-a-f5d2837a-f6a3-4009-9ba4-fc45ae3ba412

  3. Klara sagt:

    Sehr gut. Willingmann hat es verstanden.

  4. Henk sagt:

    Macht die CDU im Bund mit der SPD so weiter, ist die Deindustrialisierung bald komplett. Da hilft auch kein lokales Programm zum Fenstertausch.

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