Sachsen-Anhalts Kinder gehen zu selten zum Zahnarzt, 8 Prozent haben „Kreidezähne“

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  1. Nur mal so... sagt:

    Ein Problem ist auch die mangelnde Aufklärung von werdenden Eltern, insbesondere der Schwangeren,welche eigentlich im 4. und 8. Monat zur Prophylaxe gehen sollten. Schon während der Behandlung der schwangeren Mutter können Ernährungs- und Pflegehinweise gegeben werden. Insbesondere betont werden sollte,dass das Kind ab dem 1. Zahn mit in die Praxis gebracht werden kann und zu diesem Termin einfach nur geschaut wird,damit das Kind sich schon frühzeitig daran gewöhnen kann.

  2. 10010110 sagt:

    Allein im Jahr 2018 waren laut dem Zahnreport acht Prozent der Kinder in Sachsen-Anhalt zwischen sechs und zwölf Jahren von MIH betroffen – das ist der zweithöchste Wert im Bundesvergleich nach Brandenburg […]

    Mich würde mal interessieren, ob es das früher schon gab oder erst ein neueres Phänomen ist. Anscheinend wurde ja bisher noch nicht sehr viel darüber berichtet. Aber auch wenn die Erkrankung noch weitgehend unerforscht ist, müssen doch früher auch schon Ärzte auf Mineralisationsstörungen aufmerksam geworden sein?

    • Stadtmensch sagt:

      Der Begriff ist seit 2001 gebräuchlich, das stomatologische Phänomen ist seit mindestens 50 Jahren, das Erscheinungsbild seit ungefähr 100.000 Jahren bekannt.

      Als Kinderlose bist du nicht betroffen. Bei deiner Erfolgsquote in der Reproduktionsanbahnung solltest du mit dem Thema auch nie in Berührung kommen. 🤣

      • 10010110 sagt:

        Wenn es schon so lange bekannt ist, warum wird es dann hier als etwas besonderes erwähnt? Das müsste dann ja das gleiche Gewicht in der Aufklärungsarbeit wie Karies o. ä. haben.?

        • Stadtmensch sagt:

          Wo wird es als etwas Besonderes erwähnt? Warum sollte es nicht als etwas Besonderes erwähnt werden? Ist etwas Besonderes nicht mehr besonders, wenn es schon lange bekannt ist?

          Haifisch (ca. ein paar Millionen Jahre bekannt) in der Saale (ein paar 100tausend Jahre haifrei am fließen) gesichtet -> besonders
          Karies (vermtl. erstmals vor 5000 Jahren beschrieben) bei Kindern in ähnlich hoher Zalh wie bisher -> nicht so besonders

          Anderes Beispiel?

          Masern – vor 1000 Jahren erstmals beschrieben, vor 40 Jahren nahezu ausgerottet, seit 20 Jahren wieder erhebliche Fallzahlen -> sehr besonders, besonders aufgrund der dafür kausalen besonders gefährlichen Idiotie von besonderen, selbsternannten Impfgegnern.

          Deine Anforderungen an Berichterstattung sind Mumpitz. Die kannst du haben, du kannst das Gelesene (und selten auch Verstandene) einordnen, wie du lustig bist. Aber warum jemand über etwas mit welchem Gewicht berichtet, bleibt Sache dieses Jemands.

  3. JM sagt:

    Ich kenn auch Eltern, die ihren Kindern nachts eine Flasche (Bananen-)saft ins Bett legen. Dabei hat Halle so nette Kinderzahnärztinnen. Aber Hauptsache die Kinder tragen Markenklamotten.

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