Sechs Jahre nach Hanau – Gedenken und Widerstand in Halle
Am kommenden Donnerstag jährt sich der rassistische Anschlag von Hanau zum sechsten Mal. Das Solidaritätsnetzwerk Halle ruft deshalb zu einer Demonstration um 18 Uhr am Leipziger Turm auf. Ziel ist es, der Opfer zu gedenken, die Hintergründe der Tat kritisch zu beleuchten und ein klares Zeichen gegen Rassismus und rechte Gewalt zu setzen.
Der Anschlag von Anschlag von Hanau
Am 19. Februar 2020 erschoss der polizeibekannte Rechtsextremist neun Menschen aus rassistischen Motiven an mehreren Tatorten in Hanau. Die Tat richtete sich gezielt gegen Menschen mit Migrationsgeschichte. Anschließend tötete er seine Mutter und sich selbst.
Am 10. Januar 2026 verstarb zudem Ibrahim Akkuş an den Spätfolgen der Tat. Er war in der Nacht des Anschlags sechsmal angeschossen worden. Damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer weiter – sechs Jahre nach der Tat.
Die Namen der Ermordeten bleiben Mahnung und Auftrag zugleich: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun und Fatih Saraçoğlu. „Say their names“ ist längst zu einem internationalen Ruf gegen das Vergessen geworden.
Kritik an Behörden und Sicherheitsstrukturen
Das Solidaritätsnetzwerk verweist in seinem Aufruf auf zahlreiche Versäumnisse der Behörden. Der Täter hatte seine rassistischen und verschwörungsideologischen Fantasien bereits vor der Tat offen im Internet verbreitet. Dennoch seien keine wirksamen Maßnahmen ergriffen worden.
Auch in der Tatnacht selbst kam es zu schwerwiegenden Fehlern: Der Polizeinotruf in Hanau war zeitweise nicht erreichbar. Später wurden weitere strukturelle Mängel bekannt. Besonders brisant: Das Frankfurter Spezialeinsatzkommando (SEK), das in der Tatnacht im Einsatz war, wurde 2021 aufgelöst, nachdem zahlreiche Beamte wegen rechtsextremer Chatgruppen und Netzwerke enttarnt worden waren. 13 von ihnen waren am 19. Februar 2020 in Hanau im Einsatz.
Vor diesem Hintergrund stellen die Organisator:innen der Demonstration eine grundsätzliche Frage: Wer schützt Betroffene rechter Gewalt, wenn staatliche Strukturen selbst von rechten Ideologien durchzogen sind?
„Wir müssen uns selbst organisieren“
Die Antwort des Solidaritätsnetzwerks ist eindeutig: Selbstorganisation, Solidarität und konsequenter Widerstand gegen rechte Strukturen. Gefordert wird „keine Toleranz gegenüber rechter Gewalt, Propaganda und Nazi-Strukturen in unseren Vierteln“. Rassistische und faschistische Gewalt müsse bekämpft werden, bevor sie entsteht.
Die Demonstration am Donnerstag um 18 Uhr am Leipziger Turm in Halle soll Raum für Gedenken, Austausch und politischen Protest bieten. Erwartet werden Redebeiträge aus migrantischen Communities sowie solidarischen Initiativen.











Mal ernsthaft gefragt. Warum muss jeder den anderen auf dem Sack gehen und das unter dem Deckmantel der Rassismus – Keule? Ja, das war schlimm. Und ja, es sollte nicht vergessen werden. Wo sind denn aber die wöchentlichen Mahnwachen für all die anderen Opfer von Gewalt? Dadurch schürt ihr doch nur diese Teilung der Gesellschaft. Entweder für alle oder eben nicht. Opfer sind es alle, egal welcher Herkunft. Ihr propagiert doch alle Menschen sind gleich. Die Opfer aber nicht? Schenkt euch eure Hetze.
Ja, am besten geht das alles, indem man sich zu Schwafeltreffen verabredet und hohle Parolen immer wiederholt. 🤦♀️
@Nulli
So ein Mist Junge!
Dafür werden also meine Steuern verbrannt. Danke für nichts.
Du zahlst so viele Steuern, dass davon ganze Heerscharen linker Proteste bezahlt werden können? Mehrwert-, Tabak- und Alkoholsteuern reichen da nicht. Bitterer ist ja doch wohl, dass nicht nur die AfD-Mandatsträger sondern auch ihre Verwandten Steuern verbraten. Heul also nicht so rum.
Wenn dieses Netzwerk auch für die Anschlagstoten von Magdeburg, Berlin, Aschaffenburg oder Mannheim Solidaritätskundgebungen abhalten würde, nehme ich ihnen ihre Ehrlichkeit ab, aber da sie es nur einseitig auf rechtsextreme Anschläge anwenden, sind sie nichts anderes als Linksextreme.
Der Anschlag von Magdeburg wurde von einem rechtsextremen Afd-Fan begangen.
Der Amokfahrer von Mannheim war wegen Volksverhetzung vorbestraft.
Wenn du diese also verurteilst, bist Du nach Deiner eigenen, äh, „Logik“ ein Linksextremer.
Nennt Ihr auch die Namen der Opfer von Magdeburg? Ach, die kennt ihr nicht? Findet ihr das nicht irgendwie…….komisch?
Du kennst die auch nicht ohne zu googeln.
Was ist mit den Opfern von München 1972?
KZ Sachsenhausen?
Teutoburger Wald?
Nur betretenes Schweigen bei dir…
Musst du wirklich jede Nachricht für deine miese Propaganda nutzen? Jährt sich der Anschlag von Magdeburg in den nächsten Tagen? Jährt sich der Mord an Kevin und Jana in den nächsten Tagen? Findest du das nicht auch…. irgendwie komisch?
Man nennt das HEUCHELEI. Es sind zwischenzeitlich so viele Menschen gewaltvoll gestorben. Wo sind die Aufsteller für diese Leute? Ihr seht den Wald vor lauter Bäume nicht oder wollt es nicht. Scheiß egal ob die Welt voll Elend ist, hauptsache der Kampf gegen rechts geht weiter, damit ihr euch nicht mit großen, geistig anstrengenden Themen auseinander setzen müsst. Lächerlich!
Heuchelei nicht, es ist Agitation. Zumal die kriminalistische Einordnung von Hanau, insbesondere zum Profil des Täters, zunächst eine ganz andere war, bis dann von entsprechenden Stellen sorgfältig interveniert wurde. Bei quasi jeder migrantischen Untat wird ja so schrecklich gern die kranke Psyche des Täters in den Vordergrund gestellt, hier komischerweise nicht, hier ist es – da verbietet sich natürlich jede Diskussion – einfach nur rechte Gewalt, obwohl es genug Erkenntnisse für eine viel differenziertere Einordnung gab. Besonders beim Töten der eigenen Mutter hat der Typ ja sicher all seinen Rassismus ausgelebt… 😉 Über die äußerst interessanten Narrativ-Verschiebungen im Laufe des Verfahrens kann man sich gern online belesen.
wo kann ich das nachlesen? Apollo-News? Nius? Wie lange hat es bei den NSU-Morden gedauert, bis man da sorgfältig recherchierte? Wie viel Schaden hat der Staat bis dahin kaputt gemacht? Tobias R. war Nazi durch und durch. Jetzt alles mit einer psychischen Erkrankung zu erklären, ist sehr naiv. Auch Frau Göbbels hat ihren Rassismus nicht ausgelebt, als sie ihre Kinder tötete. Jedoch ihren Wahn. Und du wirst doch nicht etwa behaupten, dass sie kein Nazi war.
Du glaubst, beim NSU hat man sorgfältig recherchiert? Hahahahahaha! Der VS lacht mit.
Zum Anfang hat man die Täter nur im Umfeld der Opfer gesucht. Nennt sich Vorurteil, kennst du doch, oder? Es hat Jahre gedauert, bis man darauf kam, dass es deutsche Täter mit brauner Gesinnung gewesen sein könnten.
Und was ist mit Linker Gewalt?
Ja was ist mit der? Plumper Versuch, einen rechten Amoklauf zu relativieren.
Guten Morgen,
1. Magdeburger Attentat, Aschaffenburg usw. waren nichr am 19.Februar, zu diesen Attentaten finden genauso Gedenkveranstaltungen statt.
2. es sind normele Bürger die an dem Gedenken teilnehmen und diese bezahlen in der Regel ihre Fahrkarte selbst.
3. diese Kommentare hier sind auch nur Geschwafel, könnte man eigentlich auch für sich behalten.
4. immer mit der extremismuskeule winken ist genauso langweilig
5. schon mal geguckt wieviel Steuern in Mgdb verbrannt werden, obwohl es nur 1 Täter war und doch eigentlich alle klar ist?
Wann wurden da die Namen der Opfer genannt? Hat Steinmeier sie etwa zusammen mit Hasi gesungen?
Warum nennst DU sie nicht? Der Täter von Magdeburg war Deiner Ideologie nahe. Und hat das jetzt im Prozess auch noch betont.
Wo sind eigentlich die Mahnwachen, für die anderen Opfer der Gewalt?Zum einen wird linker Extremismus in seiner Existenz, zumindestens in seiner Gefährlichkeit, geleugnet. Rechte Extremisten wollen mit falschen Mitteln das Schlechte, linke Extremisten wollen mit falschen Mitteln das Gute. Diese Deutung hat sich in der gesellschaftlichen Breite weitgehend durchgesetzt und wird derzeit in Bezug zur Antifa fröhlich angewand.Zum anderen wird die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus bewusst in einen ,,Kampf gegen Rechts“umgedeutet.Wer glaubt, es sei bloß sprachliche Faulheit am Werk, ist naiv. Vielen die hier aktiv sind, geht es tatsächlich darum, alles zu bekämpfen, was ihnen nicht links, nicht progressiv genug, erscheint.
Du machst keine Mahnwache.
Weil dir die Opfer extrem sch…egal sind.
Du machst auch keine Mahnwache, weil man dich nicht rauslässt. So musste eben weiter den Dauertroll machen.
Du hältst doch seit Jahren Wache.
Feiner Text aus der KI. Sonst schreibst du doch immer wie ein strammer Doitscher: kurz, knapp, möglichst viele Fehler. Es wird überhaupt keine Gewalt geleugnet. Die rechte ist aber eben zähl- und messbar schlimmer. Ein Kampf gegen rechts ist einfach erforderlich, so wie er auch gegen Antisemitismus erforderlich ist oder gegen die RAF war. Bedenke, dass wir im Herbst Landtagswahlen haben und ca. 40% ihre Stimme einer Partei geben wollen, die absolut nichts für das Land oder Volk übrig hat. Außer Steuergelder für Vati und co.
Um auf deine erste Frage zu antworten: die finden regelmäßig statt.
„Sonst schreibst du doch immer wie ein strammer Doitscher: kurz, knapp, möglichst viele Fehler.“
Aber die „Anführungszeichen unten“ (oder was er dafür hält), macht Rebellilein immernoch selbst falsch. 😉
da muss wohl eine unbedeutende Truppe wieder auf sich aufmerksam machen .. ach ja es gilt ja Fördermittel zu generieren ..
Rechte sind auch oft krank geschrieben (Stammtisch Abend ist hart)oder stehen dumm herum wenn sie mal da sind.
Ich weiß nicht wer alles sich damals das Manifest dieses Massenmörders angeschaut hat. Der Mann war eindeutig schwer krank und gehörte eigentlich in die Geschlossene. (In Austria gibt es einen sehr deutlichen Namen dafür: Anstalt für geistig abnorme Straftäter)
Was ich mich nun Frage, wieso tut man so als ob der Typ nicht krank war? In diesen Anstalten gibt es noch ganz Fälle und niemand kommt auf die Idee gegen Pädophilie, Kanibalismus oder was auch immer zu demonstrieren.
Was genau ist jetzt dein Problem?
Wenn bestimmte Menschen mit Messern andere abstechen sind sie meist in einer “ psychischen Ausnahmesituation“. Sind es deutsche Täter sind sie immer voll psychisch verhandelbar und kommen statt in die Klapse in den Knast.
Wo hast du den Unsinn nur immer her?
Der Täter von Hanau war übrigens kein polizeibekannter Rechtsextremist. Das ist einfach gelogen im Text.
Alles ist bei dir linkslastig was nicht deiner Meinung ist.
Von daher gute Besserung