SKV – das Aus? Stadtrat lehnt Insolvenzplan ab

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15 Antworten

  1. KK sagt:

    Diese Botschaft aus dem Stadthaus kann ein gesunder Menschenverstand nicht nachvollziehen, mit dem Hintergrund das jeder Euro in die Immobilien floss, die nicht dem Skv gehören sondern der Stadt. Was wäre der andere weg gewesen ? 60 Kinder und ein Klo ? Die Stadt hat die Pflicht einem Kita Betreiber gut funktionierende Häuser zur Verfügung zu stellen und der freie Träger betreibt dann diese Häuser. Wenn man von der Gesamtsumme ausgeht geteilt durch die Jahre und wieder geteilt durch die Anzahl der Häuser kommt man auf eine Summe von max. 14.000 Euro pro Kita / Hort . Da ist nichts wenn man sich den Zustand der Einrichtungen ansieht. Das ist Geld für unsere Kinder gewesen. alternativ hätte man die Häuser schließen müssen kindeswohlgefährdung! Kaputte Heizung etc.
    Ich finde diesen Prozess pervers, weil keine Veruntreuung statt fand sondern mit bestem Gewissen Entscheidungen getroffen wurden , die im übrigen auf einer Empfehlung des Stadtrates in der Vergangenheit als richtig befunden worden.
    Schade das unserer Stadt Sachverstand und Objektivität fehlen und Macht , Seilschaften und Geld das Geschehen bestimmen.

    • Rudi sagt:

      Klingt alles nach Katastrophe, was du schreibst? Wird denn auch nur einzige Einrichtung nach der Übernahme geschlossen? Warum war der SKV nicht in der Lage, Kredit aufzunehmen? Gab es weitere Forderungen als die der Stadt? Immerhin sind die potentiellen Käufer auch dazu in der Lage, einen Kredit aufzunehmen…

  2. Gordon sagt:

    Also halten wir fest, ziemlich jeder lehnt die Insolvenz ab, aber Schuld sind die anderen.

  3. Hubert S sagt:

    So deutlich war die Mehrheit im Stadtrat nun auch nicht 😉

  4. Fadamo sagt:

    Wie kann man solch eine wichtige Debatte nichtöffentlich abhalten,obwohl die Öffentlichkeit ein Anrecht an der Teilnahme hätte ?
    Hier muss man wieder annehmen,dass in der Debatte gemauschelt wurde.
    Nennt man das transparente Politik ?

  5. wolfgang sagt:

    Der Herr OB hat doch in der öffentlichen Sitzung schon die Linie zur nicht öffentlichen vorgegeben. Hat zwar nicht allen gefallen, dass macht den Mann aber nicht nass.

  6. Mi Ke sagt:

    1,25 Millionen…..lächerlich…..aber 70 Millionen für das Finanzamt ausgeben….was gibt es an Taschengeld von der Volkssoli für den OB und für manche aus dem Stadtrat?????

  7. wolfgang sagt:

    Ich frage: Woher hat ein durch die Stadt bezuschusster Verein 1,7 Millonen Euro?

  8. Baumann sagt:

    Es ist einfach nur lächerlich. Halle mag keine Kinder. Das wird hiermit wieder deutlich. Ich betreibe eine Kindertagespflege und kann nur den Kopf schütteln. Sachsen-Anhalt in Deutschland Schlusslicht. Halle im Keller! Wir brauchen einen neuen Stadtrat der für die Interessen der Bürger und hauptsächlich der Kinder arbeitet. Sonst verblödet Halle und wird nie ein ‚Kultur’erbe. Allein das neue und völlig sinnlose Finanzamt reißt das nicht raus. Wer bekam mehr Geld? Der OB oder der Papenburg? Damit hätte man den SKV sicher retten können…
    Liebe Grüße von Baumann und Clausen

  9. wolfgang sagt:

    Schöner Einwurf von Baumann.

  10. Marion Reuschler sagt:

    Wenn man alles so hört, bekommt man echt schlechte Laune. Wie kann es sein, dass unter zwei Menschen, die Launen auf den Rücken der Armen Kinder ausgetragen wird…. alles dreht sich nur um Geld, echt schlimm

  11. lederjacke sagt:

    @Rudi, die Einrichtungen bleiben selbstverständlich bestehen. Beim Personal ist die Lage nicht so eindeutig. Jedenfalls haben recht viele Mitarbeiter*innen klar gezeigt, bei welchem Träger sie bleiben wollen. Ein Trägerwechsel beinhaltet also zumindestens das Risiko, dass die Leute wechseln. Wie mensch hört, hat der Eigenbetrieb großen Bedarf an Leuten.
    Und Kredite müssen irgendwann zurück gezahlt werden. Wie sollen beim Betreiben einer Kita Gewinne entstehen? Am Ende doch wohl nur, wenn die Stadt, die Eltern oder das Land dafür die Zeche zahlen!

  12. Hansimglück sagt:

    Schließen wird wohl keine Kita müssen.
    Denn eigentlich kann man mit ihnen gut Geld verdienen, wenn man sie in intakten Gebäuden betreibt. Die Plätze sind begehrt, das Personal schlecht bezahlt.

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