So will Halle das RAW-Gelände aufwerten

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22 Antworten

  1. 10010110​ sagt:

    Für Oberbürgermeister Bernd Wiegand ist das seit 1996 brachliegende RAW-Gelände ein „Filetstück“.

    Und das muss natürlich gleich möglichst wenigstbietend, am besten am Stadtrat vorbei, verscherbelt werden, Hauptsache, in den Geschichtsbüchern steht später mal „er hat was gemacht“.

    • Seb Gorka sagt:

      Klar. Wer etwas „aufwerten“ will, möchte damit einen geringerten Wert erreichen. Das weiß doch jeder! Und Brachflächen schaffen es nur in die Geschichtsbücher, wenn man sie (lang genug) brach liegen lässt. Ob da 23 Jahre schon reichen?

      Aber wie löst du in deiner Theorie das Problem, dass Wiegand Grundstücke verkauft – ob nun „am Stadtrat vorbei“ oder nach monatelanger „Beratung“ -, die weder der Stadt noch ihm persönlich gehören?

      „Ein Teil des Geländes gehört der Deutschen Bahn, ein weiterer Teil dem Bundeseisenbahnvermögen (BEV) und auch eine Erbengemeinschaft ist im Besitz von Teilen des Geländes. „

  2. farbspektrum sagt:

    In Halle gibt es Filetstücke? Ich dachte, da muss man eher jemanden betteln, etwas zu bauen oder einen Laden zu mieten.

  3. Ästhet sagt:

    „Rebenstorf schwebt hier eine Mischung aus moderner Glas-, Stahl- und Sichtbetonarchitektur…“

    Huch wie originell, diese Ideen. Vor allem „Sichtbeton“ ist sowas von ästhetisch wertvoll und einmalig, man möge sich verneigen vor soviel kreativem Kühndenken.

    Halle hat was besseres verdient als die immer gleich öden Betonburgen.

  4. geraldo sagt:

    Gabs da nicht schon mal nen Tunnel?

    • JEB sagt:

      Ja. Einen Fußgängertunnel. Etwa auf Höhe DELL / Kurve.

      • HansimGlueck sagt:

        Den Ausgang auf der RAW-Seite kann man noch erkennen. Der Tunnel ist aber zugeschüttet.
        Das Gleis durch den Tunnel in die andere Richtung gibt es noch. 😉

        Wie die Straßenbahn dort landen soll, wenn der Bahnübergang zu selten offen und die neue Anbindung von Süden von der B6 kommen soll, erschließt sich aber nicht so recht.
        Klingt ein bisschen so, dass die wilden Träume vom Riebeckplatz und der Huttenstraße jetzt grob auf Papier skizziert sind, dass neuer Größenwahn geträumt werden muss.

  5. JEB sagt:

    Prinzipiell ja zur Neugestaltung des alten RAW. Aber: ein weiteres Tagungszentrum ???

    • Seb Gorka sagt:

      Welche Tagungszentren gibt es denn schon?

      • HansimGlueck sagt:

        Das „eine“ wandert durch die Stadt. Genau wie das Sozialrathaus. Wenn man es nicht erwartet, taucht eins von beiden irgendwo als „neue Idee“ wieder auf.

      • Zukunft der Demokratie sagt:

        Die Händel und die Messehallen zum Beispiel ?
        https://www.focus.de/regional/sachsen-anhalt/halle-saale-standorte-auf-einem-blick-stadt-will-virtuelles-tagungs-und-kongresszentrum-schaffen_id_10679641.html

        Deine Frage ist allerdings wirklich berechtigt, vielleicht findest du sie bei Google unter ,,Tagungszentrum“ dann eher, wenn sich die Händelhalle auch offiziell so nennen darf!
        https://dubisthalle.de/auch-cdu-will-haendelhalle-in-kongresszentrum-umbenennen

        • Seb Gorka sagt:

          Olaf, über den Unterschied zwischen „ist“ bzw. „gibt“ („Wo gibt es“) und „soll“ und „will“ bist du selbst gestolpert. Trotzdem schön, dass du nochmals aufgeschrieben hast, was es nicht da ist. Vielleicht hilft es ja, wenn es nicht nur von mir kommt.

          Nun vielleicht noch klären, ob es tatsächlich schon ein Tagungszentrum gibt, das als solches nicht nur beworben (werden soll), sondern auch tatsächlich genutzt wird. Die Händelhalle steht schon eine Weile. Offenbar klappt es da nicht so richtig. Ja, das kann man ändern. Ursprüngliche Frage war aber: „ein weiteres Tagungszentrum ???“ – das impliziert, es gäbe bereits eins, das als solches auch genutzt wird. Das „wandernde“ vom eingeschnappten Hansokrat wird es nicht sein, denn das ist auch nur ein ideelles, kein materiell existierendes.

          Vielleicht warten wir einfach, was Fragezeichen-JEB sich dabei gedacht hat und deuten weniger (das soll unangenehm sein). Der wird ja nicht nur so vor sich hinkommentieren, sondern seine Behauptungen auf Fakten stellen. Ist ja schließlich kein Troll.

          • Zukunft der Demokratie sagt:

            Sebastian, ,,Ursprüngliche Frage war aber: „ein weiteres Tagungszentrum ???“ – das impliziert, es gäbe bereits eins, das als solches auch genutzt wird.“

            Genau die wollte ich dir auch mit den genannten zwei Hallen beantworten,
            wenn du dir etwas Mühe gibst und das traue ich dir durchaus zu, findest du sogar die entsprechenden Informationen unter Tagungen und Kongressen!
            Auch wenn im November ausschließlich von der IHK genutzt,finden dort Tagungen statt!
            https://www.haendel-halle.de/index.php?SID=6

            Auch in der Messehalle,
            https://www.halle-messe.de/veranstaltungen/tagungen-kongresse-parteitage/

            Hier könntest du vielleicht als Zeugen sogar deinen Urologen befragen, insofern du schon einen besuchst und er am Kongress teilgenommen hat?

            Auch im Steintor-Varite‘ sollen Tagungen und sogar Kongresse möglich sein, da kannst du aber direkt mit Rudenz sprechen, der kann dich sich besser beraten!
            https://www.halle-tourismus.de/tagungen/veranstaltungsstaetten/detail/eintrag/steintor-variete-halle/

            Nun heißen die genannten Orte nicht explizit ,,Tagung und Kongresszentrum“, das es Hallen mit mehreren Funktionsmöglichkeiten sind und doch finden dort bereits implizit Tagungen und sogar Kongresse statt.

          • Seb Gorka sagt:

            Olaf, IHK-Prüfungen (übrigens auch im März und April die „ausschließliche“ Nutzung; Oktober, Dezember, Januar und Februar gar nichts) sind nun wirklich schwer als Tagung qualifizieren und vor allem zu quantifizieren. Wenn du dir die Teilnehmerzahlen ansiehst, kannst du vielleicht auch ahnen, dass es dafür der Händel-Halle gar nicht bedarf.

            Die Messe ist in der Tat schon mehrmals Austragungsort von Parteitagen gewesen. Aber „Zentrum“ ist bei Tagungszentrum eben auch ein wichtiger Bestandteil. Damit ist nicht nur die (städtegeografische) Lage gemeint. Frag mal einen Messehallenbesucher oder meinen Urologen, wie toll einfach und bequem es ist, nach und vor allem aus Bruckdorf-Randlage wieder wegzukommen. So eine Tagung endet ja nicht immer zwölf Uhr mittags. Ja, da ist eine S-Bahn-Haltestelle, aber ich kann dir gleich drei immer noch sehr aufgeregte Zeitzeugen zeigen, die die mehrminütigen Einschränkungen des S-Bahn-Verkehrs in der letzten Nacht noch nicht wirklich verarbeitet haben.

            Das Steintor-Vaterje ist natürlich eine innenstadtnahe und zumindest am Haupteingang sogar fahrzeugfreie (mit Ausnahmen, s. Liste) Veranstaltungsstätte, die sich rein strukturell auch für größere Veranstaltungen eignet. Kannst du dir einen Grund vorstellen, warum Rudenz einfach nichts auf die Beine bekommt? Am Wollen wird es wohl nicht scheitern?

            Die Übersicht hält übrigens noch das Kino in Neustadt parat. Hast du das übersehen oder war das selbst dir zu weit hergeholt?

  6. mirror sagt:

    Die reiche Stadt Halle investiert in einen EXPO-Real-Messeauftritt, damit die Bahn besser ihre Grundstücke verkaufen kann. So eine Strategie verstehen nur Verwaltungsfachleute.

    • Seb Gorka sagt:

      Die bisherige Nutzung des Geländes in den etwas über zwei Jahrzehnten mag deiner Vorstellungskraft entsprechen, ist aber schon aus städtebaulicher Sicht eher suboptimal. Vielleicht muss man aber auch in der Stadt wohnen, um das nachvollziehen zu können.

    • HansimGlueck sagt:

      Nein, nur Macher und ehrenamtliche Wirtschaftsbeauftragte.

  7. farbspektrum sagt:

    Mein Wunsch wäre ein von Foster entworfenes Kongresszentrum am Riebeckplatz. Aber das bleibt für die bettelarame Stadt nur ein Traum.
    Manchmal hat sie ja Träume:
    Traum:
    https://dubisthalle.de/wp-content/uploads/2018/05/planetarium1.jpg
    Und Wirklichkeit:
    https://dubisthalle.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC_2289-520×245.jpg

    Vom neuen Observatorium ist nur ein 3500€-Teleskop übrig geblieben.

    • mirror sagt:

      Der Traum könnte schnell Wirklichkeit werden. Einfach einen Bürgerentscheid mit garantierter Rendite für den Investor und schon gehen die Flächen weg wie geschnitten Brot.

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