So will Halle (Saale) den Haushalts ins Lot bringen: Kita-Gebühren steigen ab August; weniger Geld für die HAVAG; HWG und GWG soll mehr an die Stadt zahlen, Steigerung bei Gewerbe-, Grund- und Hundesteuer; weniger Mitarbeiter
Die Stadt Halle (Saale) steht vor einer finanzpolitischen Zerreißprobe. Nachdem das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt den Haushalt 2026 wegen der dramatischen Verschlechterung der Finanzlage mit einem Defizit von 150 Millionen Euro massiv unter Druck gesetzt hat, liegt nun ein verschärftes Haushaltskonsolidierungskonzept vor. Das Ziel ist klar formuliert: Um eine drohende Beanstandung durch die Kommunalaufsicht zu verhindern und die Handlungsfähigkeit der Stadt zu retten, muss das bisherige Sparkonzept um einen zweistelligen Millionenbetrag ausgeweitet werden.
Bereits seit 2022 besteht für die Stadt eine Verpflichtung zur Konsolidierung, doch die bisherigen Bemühungen werden im aktuellen Bericht als gescheitert eingestuft. Die Gründe für die finanzielle Schieflage sind vielfältig: Zum einen entwickelten sich die Gewerbesteuererträge weit hinter den Erwartungen des Stadtrates. Zum anderen belasten der statistische Rückgang der Einwohnerzahlen durch den Zensus 2022 und die damit verbundenen Mindererträge aus dem Finanzausgleichsgesetz die Kasse ab 2025 erheblich. Gleichzeitig explodieren die Aufwendungen in den Bereichen Personal, Soziales und Bildung kontinuierlich. Besonders kritisch merkt die Verwaltung an, dass das ursprüngliche Konsolidierungsziel von 11,5 Millionen Euro pro Jahr in keinem Zeitraum vollständig erwirtschaftet werden konnte.
Massive Belastungen für Bürger und Unternehmen
Um die Einnahmeseite zu stärken, plant die Stadtverwaltung drastische Anpassungen bei den Hebesätzen und Gebühren. Die wohl spürbarste Maßnahme für die Wirtschaft ist die geplante Erhöhung der Gewerbesteuer, die bereits im laufenden Jahre zusätzliche 4,8 Millionen Euro einbringen soll und bis zum Jahr 2030 auf ein Plus von über 5,3 Millionen Euro jährlich anwachsen wird. Auch Immobilienbesitzer und Mieter werden über die Grundsteuer B zur Kasse gebeten, von der sich die Stadt im Jahr 2026 Mehrerträge von knapp 2 Millionen Euro verspricht.
Darüber hinaus greift das Konzept tief in den Alltag der Hallenser ein. Die Hundesteuer sowie die Zweitwohnungs- und Vergnügungssteuersatzungen werden nach oben angepasst. Im Bereich der Kinderbetreuung wird der bereits beschlossene Stufenplan zur Erhöhung der Kostenbeiträge konsequent fortgeführt. Für das Kitajahr 2026/2027 ist zudem zum 1. August dieses Jahres eine erneute Anpassung der Satzung vorgesehen, die ab 2027 eine jährliche Entlastung von 2 Millionen Euro generieren soll. Auch für kulturelle und sportliche Angebote steigen die Hürden: Die Nutzungsentgelte für die Konzerthalle Ulrichskirche und das Planetarium werden angehoben, während für kommunale Sportstätten erstmals eine Beteiligung an den Betriebskosten eingeführt wird.
Der interne Sparkurs: Verwaltung und Stadtkonzern im Fokus
Nicht nur die Bürger, auch die Stadtverwaltung selbst muss den Gürtel enger schnallen. Ein zentraler Baustein ist die Anpassung des Stellenbedarfs, die durch eine kritische Überprüfung des Personals in den kommenden zwei Jahren Optimierungspotenziale heben soll. Allein hier wird für 2026 eine Ersparnis von über 2,6 Millionen Euro kalkuliert. Auch bei den Sachausgaben wird gespart: Die IT-Endgeräte sollen länger genutzt, Abonnements für Fachliteratur gekündigt und die Druckauflage des Amtsblattes reduziert werden.
Der „Konzern Stadt“ wird ebenfalls in die Pflicht genommen. Die Ausgleichszahlungen an die Stadtwerke Halle GmbH werden jährlich um 1,5 Millionen Euro gekürzt,das betrifft die Betriebskostenzuschüsse für die Hallesche Verkehrs AG (HAVAG), hier dürfte es also in den kommenden Jahren zu einer weiteren Angebotsreduzierung kommen. Von den städtischen Wohnungsunternehmen HWG und GWG eine deutlich höhere Gewinnausschüttung gefordert, die von 2 Millionen Euro im Jahr 2026 schrittweise auf 7 Millionen Euro im Jahr 2030 steigen soll, was sich letztendlich in den Mietpreisen widerspiegeln wird. Sogar das traditionelle Laternenfest bleibt nicht verschont, wenn auch vergleichsweise gering: Eine konzeptionelle Neuausrichtung soll die Kosten für die Stadt künftig um 22.500 Euro pro Jahr senken.
Um den Prozess professionell zu steuern, wurde bereits im September 2025 eine Stabsstelle für Haushaltskonsolidierung beim Oberbürgermeister eingerichtet. Jede neue Beschlussvorlage muss sich seither einer strengen Prüfung unterziehen, um weitere finanzielle Risiken zu minimieren. Die Stadt hofft, durch dieses massive Maßnahmenpaket, das bis zum Jahr 2030 einen jährlichen Konsolidierungsbeitrag von fast 28 Millionen Euro vorsieht, die Zustimmung der Kommunalaufsicht zu erhalten und langfristig zu einem ausgeglichenen Haushalt zurückzukehren.
| Maßnahme | Bereich | Finanzieller Effekt (Gesamt bis 2030) |
| Ertragssteigerung durch Anpassung Hebesatz für Gewerbesteuer | Steuern | 25.437,8 T€ |
| Erhöhung der Gewinnausschüttung der Wohnungswirtschaft | Beteiligungen | 21.000,0 T€ |
| Anpassung des Stellenbedarfs in der Verwaltung | Personal | 13.635,6 T€ |
| Ertragssteigerung durch Anpassung Hebesatz für Grundsteuer B | Steuern | 10.113,6 T€ |
| Reduktion Aufwand Hilfen zur Erziehung (Kinderpflegekonzept) | Soziales | 10.000,0 T€ |
| Anpassung der Kitakostenbeitragssatzung (ab Kitajahr 2026/27) | Soziales | 8.000,0 T€ |
| Reduzierung der Ausgleichszahlungen an die Stadtwerke Halle (HAVAG) | Beteiligungen | 7.500,0 T€ |
| Zusätzliche Aufwandsreduktion im Bereich Kita (Steigerung Gebühren) | Soziales | 7.500,0 T€ |
| Einsparungen durch Minderaufwendungen (allgemein) | Verwaltung | 2.000,0 T€ |
| Mehrerträge aus der Überwachung des fließenden Verkehrs (Blitzer, Knöllchen) | Ordnung | 2.000,0 T€ |
| Ertragssteigerung durch Anpassung der Vergnügungssteuersatzung | Steuern | 1.908,5 T€ |
| Neue Satzung für das Haus der Wohnhilfe | Soziales | 1.000,0 T€ |
| Reduktion Auszahlung Unterhaltsvorschuss (abzüglich Landesanteil) | Soziales | 900,0 T€ |
| Ertragssteigerung durch Anpassung der Hundesteuersatzung | Steuern | 835,0 T€ |
| Ertragssteigerung durch Anpassung der Zweitwohnungssteuer | Steuern | 775,0 T€ |
| Verlängerung der Nutzungsdauer von IT-Endgeräten | IT / Verwaltung | 750,0 T€ |
| Erhöhung des Refinanzierungsgrades der Personalkosten (DLZ 802) | Personal | 700,0 T€ |
| Reduktion Aufwand für Sprachmittlung | Soziales | 675,0 T€ |
| Brandschutzsanierung Kita Hasenberg (Einsparung Mittel) | Bau / Soziales | 628,0 T€ |
| Mehrerträge aus dem Einwegkunststofffondsgesetz | Umwelt | 500,0 T€ |
| Poollösung für Schulbegleitung (Eingliederungshilfe) | Soziales | 300,0 T€ |
| Einsparungen bei Veranstaltungen, Werbung und Projekten | Wirtschaft | 250,0 T€ |
| Anpassung Hebesatz für Grundsteuer A | Steuern | 252,0 T€ |
| Erhöhung der Benutzungsgebühren für das Planetarium | Kultur | 243,0 T€ |
| Betriebskostenbeteiligung für kommunale Sporteinrichtungen | Sport | 239,5 T€ |











Nur gut, dass es seit 2024 zum ersten Mal seit der Wende im Stadtrat von Halle aus AfD, CDU, FDP und Hauptsache Halle eine rechte Mehrheit gibt, die diese Erhöhungsorgie nicht mitgehen wird. Was ist mit einer Zuschussreduzierung an die TOOH?
Off + Off: Vergiss es. Die werden.
Die Einsparungen bei der Straßenbahn kommen ab 16.03.2026. Die halten nicht mehr an jeder Haltestelle.
Das ist länger geplant und hat nichts mit dem wirren Geschreibsel von Off+Off zu tun.
Die Herrschaften werden aber nicht drum herum kommen dieser Erhöhungsorgie zuzustimmen. Ansonsten kommt Halle unter die Zwangsverwaltung vom Landesverwaltungsamt und dann könnten die Erhöhungen noch höher ausfallen bis hin zum Verkauf von HWG, GWG und den Stadtwerken.
Eine Zwangsverwaltung wäre das Beste für Halle, denn diese würde strukturell aufräumen und Seilschaften beenden. Halle könnte wirtschaftlich und finanziell gesunden, und wirkliche Schwerpunkte setzen (TGZ, Weinberg Campus, Gewerbegebiete).
Der „Nachbau West“ war für Halle halt der falsche Weg in den 1990er Jahren, Einführung westdeutscher Sozial- und Kulturstandards bei gleichzeitig völlig zusammengebrochener Industrie- und Wirtschaftskraft nach der Wende konnte halt viele Jahre durch ein Landes-FAG halbwegs nivelliert werden, aber wo große wertschöpfende Unternehmen fehlen und auch keine Eingemeindung vorgenommen wurde, war klar, dass Ausgaben und Einnahmen wie in Halle (mit einer TOOH und Freien Träger) absolut nicht zusammenpassen – auf Dauer. Dieser Sollbruch den wir jetzt erleben, was absehbar nicht erst 2026 sondern bereits 2016 oder 2006.
Es gab viele junge kluge und in die Zukunft blickende Stadträte in Halle in den Jahren 2005-2015, die haben exakt vor genau dieser Entwicklung gewarnt, die jetzt eingetreten ist, deren Reformforderungen damals aber in den Wind geschlagen worden sind, weil ältere oder/und linke Kommunalpolitiker nicht mitziehen wollten.
Der Olaf Schöder , ehem FDP , wird die AFD schon mit dem Nasenring durch die Manege führen .
Die Jacke ( Oper ) ist ihm näher als die Hose (AFD).
Typisches AFD-Gesülze. Ran an die Kultur. Wie widerlich ist das denn. Geht vielleicht zu Verdi und sagt denen, daß die alljährlichen Tarifforderungen der Preistreiber sind. Aber das kann der blaue Schwachsinn nicht.
Ich habe bisher noch nicht die Blauen gewählt, aber bin momentan nicht sicher, was ich zur Landtagswahl wählen sollen… so jedenfalls kann es nicht mehr weitergehen wie bisher. Eine Stadt wie Halle kann sich eine TOOH wie gegenwärtig nicht leisten. Punkt. Punkt. Punkt. Sondern auch hier braucht es Ausgabenreduzierungen. Die Freie Szene darf überhaupt keine Förderung mehr erhalte – es doch schizophren das selbst Freie Künstler vom Staat bezahlt werden, kränker geht es nicht mehr…
Dein Einwand gegen verdi ist berechtigt, aber kommt alles ein bissel spät. Du hättest doch mal eine Demo gegen verdi und ihren abstrusen Forderungen organisieren können, ich hätte mich dem angeschlossen und wahrscheinlich viele andere tausend Hallenser ebenso. Gerade Halle leidet massiv unter dem Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst (VKA); Halle sollte konsequenterweise aus diesem austreten und mit verdi einen Haustarifvertrag aushandeln, der Halles wirtschaftlichen und finanziellen Bedingungen Rechnung trägt.
„Du hättest doch mal eine Demo gegen verdi und ihren abstrusen Forderungen organisieren können, ich hätte mich dem angeschlossen“
Merkste selber?
„und wahrscheinlich viele andere tausend Hallenser ebenso.“
Türlich, türlich. Und die f.d.p bleibt im Landtag….
Na endlich etwas positives von der Stadt für die Einwohner…mehr Steuern und Abgaben.
Nicht vergessen: Als zusätzliche Leckerli gibt es noch höhere Mieten und einen miesen Nahverkehr.
Wo bleibt die Kürzung der Zuschüsse an die TOOH und die NGOs? Allein damit könnte der Haushalt vollständig saniert werden. Stattdessen wird der Steuerzahler auf eine nie für möglich gehaltene Art und Weise ausgeplündert! Man kann die Verantwortlichen nur warnen, irgendwann wird aus Wut Hass und dann wird es ungemütlich…
Ich hab eine wunderbare Nachricht für Dich: Es gibt dieses Jahr keine „Zuschüsse zu den NGOs“, zumindest nicht in der Stadt Halle.
Die NGO „R21“, die Koalitionen mit den Afdern fordert, wird allerdings leider von der Bundesregierung mit 1 Mio. € gefördert. Aber das ist ja nicht der städtische Haushalt.
Die Afd sitzt doch im Stadtrat. Die wird das doch regeln… Oder?
Den Hass hast Du doch längst. Du bist allein nur zu feige, aus der Deckung zu kommen. Zumindest lese ich das zwischen Deinen Zeilen.
Bei der TOOH kann man derzeit nicht kürzen, weil das laufende Verträge sind. Eine Kürzung ist dort frühestens 2028 möglich, dann laufen die Verträge aus.
Wieviel kann man denn durch Kürzungen bei „NGOs“ einsparen? und was machen die aktuell mit dem Geld?
Was für NGOs denn, seid ihr Montagsheinis denn jetzt völlig verblödet?
Non Goverment Organisation…. Nichtregierungsorganisationen.
Und nun nenne mit Name und Adresse eine, wirklich nur eine NGO, welche durch Ausgaben der Stadt Halle unterstützt werden?
Weshalb kann denn hier jeder seinen Müll abladen? Seid ihr so dumm oder ist es nur verblödete Propaganda?
Die Stadtverwaltung ist wie die Regierung, haufenweise Geld verschleudern und dann müssen es die dummen arbeitenden Bürger es wieder ausbaden und werden geschröpft.
Jetzt kommen die Kosten, die man nicht benennen darf, langsam bei jedem einzelnen Bürger an. Und dabei wird es nicht bleiben, das aktuelle Weltgeschehen und die politische CO2-Besteuerung wird vor allem die Energie weiter verteuern. Zum Glück hat die Ukraine unsere Pipeline gesprengt und wir selbst haben die Atom- und Kohlekraftwerke in die Luft gejagt. Brauchen wir ja nicht mehr.
Aber natürlich brauchen wir noch mehr Vielfalt und an den Mitteln für die Omas gegen Rechts und Konsorten wird laut Liste ja nicht gespart.
„Jetzt kommen die Kosten, die man nicht benennen darf“
Die wären?
„an den Mitteln für die Omas gegen Rechts und Konsorten wird laut Liste ja nicht gespart.“
Ja. Weil es bisher keine gab und das wohl auch so bleiben wird, aufgrund der Haushaltslage.
Jetzt mal ehrlich, das macht Dir doch Spaß, Dich jedesmal zum Klops zu machen, oder?
Ach Martin, Du gescheiterter Provinzclown. Ich verstehe ja Dein Pfeiffen im Walde, der Verlust der Deutungshoheit muss sich bitter anfühlen.
Dann benenne doch mal, warum ausgerechnet die Sozialausgaben so in die Höhe schießen. Wer bekommt denn dieses Geld? Warum gibt es immer mehr Anspruchsberechtigte? Wo kommen die plötzlich her? Welche Parteien tragen dafür die Verantwortung?
Und benenne doch mal die Zahlungen an die Stasi-Omas und hunderte weitere NGOs. Haben sich nicht genau solche Konsorten gerade auf dem Marktplatz versammelt, weil die Kommune die Zahlungen gestoppt hat? Natürlich kommen die (meistens) nicht direkt von der Kommune, aber was Bund/Land vorher dahin verschieben, fehlt dann eben für die Unterstützung der Kommunen, die vom Bund verursachte Sozialausgaben als Pflichtaufgabe stemmen müssen. Ist eigentlich nicht so schwer. Außer für Dich offenbar.
Du bist echt zu blöde zum Lesen…
„Und benenne doch mal die Zahlungen an die Stasi-Omas und hunderte weitere NGOs.“
Habe ich doch: Null.
Das sollte doch sogar für eine schwarze, Quatsch, braune Null wie Dich verständlich sein.
@ Bürger, keine Ahnung wo Du lebst, aber in die „Luft gejagt“ hat hier keiner was, was redest Du denn da?
Bist du wütend, kleiner Ulbricht?
Und nicht zu vergessen: Die €DU/C$U – mit freundlicher Unterstützung auch der SPD – hat über Jahre die Abhängigkeit Ds von importierten Energieträgern zementiert. So schlagen heute jede Krise und jedes weltpolitische Ereignis direkt auf die Energiepreise durch. Aber die Freiheit im Keller sollte doch dem einfältigen deutschen Bürger Wert sein. Endlich ist man befreit vom Habecken Gesetz und man setzt mehr auf Gas, natürlich aus dem Ausland. Sehr clever. Wenn die BILD und deutsche Bürger jubeln, dann muss es ja richtig sein.
Begreift doch endlich mal, was Gebühren sind – im Gegensatz zu Steuern, Abgaben, Beiträgen, Entgelten. Der Begriff Gebühren hat in diesem Text nicht zu suchen.
Dann erklären Sie uns doch bitte mal den Unterschied und warum der Begriff „Gebühren“ hier nichts zu suchen hat. Meines Wissens nach gehören diese zu den „öffentlichen Abgaben“ und gehören hier sehr wohl hinein.
Wo sind die Einsparungen bei der sogenannten „freien Kultur“ oder bei den vielen anderen Firlefanzdingen, die sich im Laufe der Jahre in Halle immer mehr aufgebläht haben und die von einigen Stadträten so hoch gelobt werden? Die „freien Künstler“ sollen sich selber finanzieren, überall werden „Fachleute“ gesucht, auch Penny sucht Personal zum Regale einräumen… Jeder muss ein Hobby selber finanzieren, deshalb: Keinen Cent mehr in irgendwelche Fördergeldtröge an denen sich diese „Kunstschaffenden“ laben!
„Ein zentraler Baustein ist die Anpassung des Stellenbedarfs, die durch eine kritische Überprüfung des Personals in den kommenden zwei Jahren Optimierungspotenziale heben soll.“
Seriöse Schätzungen gehen davon aus, dass man bei der Stadtverwaltung die Zahl der Beschäftigten um 25% verringern könnte, ohne dass dieses negative Auswirkungen auf die Stadt und die Bürger hätte. Um das umzusetzen, fehlt es leider an mutigen Personen.
Du bist nicht seriös.
„Seriöse Schätzungen“ , ich lache mich schlapp !
Hauptsache die Mitbürger werden, wie immer, zur Kasse gebeten. Das sind immer sehr einfallsreiche Idee. Ich frage mich wen sie zur Kasse beten wenn keiner mehr bezahlen kann und die Unternehmen abgewandert sind.
Mieter, Unternehmen, Familien mit Kita Plätzen und und und … traurig traurig …
Na, da wird das Leben in Halle ja schön teuer, wie alles andere… so ein schönes Halle^^…
Als Mieter der HWG wird man dann doppelt zur Kasse gebeten. Mit Mieterhöhungen wegen der Grundsteuererhöhung und nochmals wegen der Erhöhung der Abgaben an die Stadtkasse.
Super Herr Geier, das haben wir ihrer Finanzpolitik zu verdanken und zusätzlich als amtierender OB damals.
… der Mann wäre beinahe OB geworden! Und dann ….!
Ach Emmi, das haben wir nicht Herr Geier zu verdanken, sondern den Stadträten die schon seit Jahren die finanzielle Situation der Stadt nicht (absichtlich) sehen wollten. Wenn es um die Konsolidierung des Haushaltes ging wurde sich doch mit Händen und Fußen dagegen gewehrt aber gleichzeitig irgendwelche Ding beschlossen, die Halle nicht nützen aber dafür unnötiges Geld gekostet haben.
Häts dieses Theater nicht gegeben , weil der was von Finanzen versteht aber nicht seinen Namen tanzen kann.
Zweitwohnungs- und Vergnügungssteuersatzungen sind nicht „Eingriff in Alltag der Hallenser „, dieser Stil hier auf dem Blog der ständig dramatisiert, ist nicht so journalistisch. Halle liegt hier hinter den meisten deutschen Städten, mal so zur Relation.
Mit dieser Überschrift ist das Jahr 2026 „gut“ zusammengefasst!
Ertragssteigerung durch Anpassung Hebesatz für Grundsteuer B Steuern 10.113,6 T€ …
Träumt mal weiter, ihr „Spezialisten“!
Das sind eben einfache Menschen.
Ich hoffe, dass Ende 26 der ganze Mist aufhört.
Na denkst du die Schulden verschwinden dann einfach so von alleine? Was glaubst du denn, was mit einer AfD-Regierung passiert? Dass alles wieder wie 1997 wird?
Dann gibts ein be-rausch-endes Wirtschaftswunder mit tausenden neuen Jobs für Friends and Family .
Welche große Partei hat unfähigere Leute als die AFD ?
Ich hab da eher schlechte Nachrichten für Dich…
Was ist da? Falls Du es immer noch nicht begreifst, in Halle ist die nächste Wahl erst in Jahren… Aber da Du ja Hoffnung in die AfD setzt, sage ich Dir eine ganz große Enttäuschung voraus!
Dann ist endlich Weltuntergang?
Da wird sich zum Ende 2026 nichts Ändern, weil die finanzielle Situation der Städte und Gemeinden bis dahin unverändert Beschissen sein wird.
Klasse, der Wahnsinn geht weiter. Keine Gelder mehr für HAVAG-bedeutet im Umkehrschluss, die streiken weiter und Fahrpreise steigen. Erhöhung Grund und Gewerbesteuer? Klar, welches Unternehmen will sich hier noch niederlassen und Grundsteuern sind dieses Jahr doch schon gestiegen, durch die Grundsteuerreform. Wo will man denn noch an der arbeitenden Bevölkerung ansetzen und sie ausbluten lassen? Anpassung des Stellenbedarfs in der Verwaltung? Okay, wenn man, wie überall junge Leute einstellt, die alles besser können und wissen, die das Fahrrad neu erfinden, dann brauchen wir die dringend und alle unnötigen oberen Ebenen können damit gestrichen werden. Man schafft noch mehr Wohnraum, obwohl genug da ist und sich kaum noch einer eine eigene Immobilie leisten kann. Von den Mieten mal ganz abgesehen. Wozu braucht die Stadt überhaupt, so viele Stadtratsleute, die eh nur ihren eigenen Mist machen. Lebensmittel werden teurer, Spritpreise……. Ich gehe nur noch arbeiten, um den ganzen Mist mit zu finanzieren
Vermutlich gehst du nicht arbeiten, sinst würdest du nicht so einen Müll schreiben.
Und die Stadt wundert sich warum die nachwuchs-rate singt?! Wenn das durchgeht werden noch viel mehr Leute wieder gehen denn es kann sich dann keiner mehr leisten Hauptsache die ganzen Politik macht sich die Taschen voll….. Kriminalität wird dann auch deutlich zunehmen… Herzlich willkommen es ist nur noch zum kotzen!!!!
Und wieder steigen die Kita Gebühren! Für was ? Ständig sollen wir unsere Kinder Zuhause lassen auf Grund von Personal Mangel usw. Trotzdem muss man Den vollen Beitrag zahlen und verdienst Ausfall hat man auch !
Ich denke, man sollte die Finger von der grundsteuer lassen. Die Eigentümer wurden schon beim Kauf ihrer Immobilie mehrfach mit steuern überzogen. Ich frage mich sowieso, warum man Steuern auf etwas zahlen muss, was einem selbst schon gehört.
Dieses ewige rumdocktern an Symptomen ist kläglich und nicht zielführend.
Macht Sachsen-Anhalt, den Bremsklotz für Halle dicht.
Halle muß nach Sachsen. Dort kann es wachsen und gedeien.
Dann stimmts auch mit den Einnahmen der Stadt und der Haushalt ist konsolidiert.
Du wohnst gar nicht in Halle, oder?
Länger als der Sagi auf jeden Fall.
Das glaube ich prompt.
Wie sieht die Haushaltslage in Chemnitz aus?
Das würde in Sachsen auch nicht anders aussehen. Da müsste Halle auch sein Haushalt Konsolidieren.
Wie wäre es mal mit sparen? Flaniermeile in einem Hochwasserbecken? Kaskadenspringbrunnen am Jolie-Curie-Platz? Das sind Ausgaben die es nicht gebraucht hätte.
…weil die Stadtratsfraktionen das so wollen! Das sind grünrot-linksdrehende Leuchttürme für Halle, das muss Du verstehen!
Verstehe ich das richtig: Einige der hier Kommentierenden fordern wortreich einfach, dass der Haushalt auf Kosten anderer saniert werde, ohne dass sie selbst einen Beitrag zu leisten bereit sind? Weil sie sich selbst im Unterschied zu allen für (a) „Leistungsträger“, (b) „wirklich arbeitende Menschen“, (c) „zu Unrecht Geschröpfte“, (e) sonstiges (Zutreffendes bitte ankreuzen) halten? Der Rest sind „Subventionsprofiteure“, „Aliementierte“, „Künstler“, „links-grün Verstrahlte“, „Faulenzer im öffentlichen Dienst“ … (Mehrfachnennung möglich)? Das ist so billig und langweilig. Und überzeugt so gar nicht. Genau der Egoismus, den diese Kommentierenden dann regelmäßig anderen unterstellen.