Sozialverband VdK fordert Kindergrundsicherung für soziale Gerechtigkeit

Zum Internationalen Tag der sozialen Gerechtigkeit am heutigen 20. Februar hat VdK-Präsidentin Verena Bentele die zügige Einführung der Kindergrundsicherung angemahnt:

„In Deutschland wird soziale Benachteiligung oft in die Wiege gelegt. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung hat vor kurzem erneut aufgezeigt: Jedes fünfte Kind in Deutschland ist armutsgefährdet. Das dürfen wir nicht länger hinnehmen. Jedes Kind hat das Recht darauf, gut, sicher und gesund aufzuwachsen. Der VdK setzt sich besonders für diejenigen ein, die von Armut bedroht oder betroffen sind und die im öffentlichen Diskurs häufig vergessen werden. Von Armut betroffene Familien können sich meist nur sehr schwer oder gar nicht aus ihrer prekären Situation befreien.

Was wir daher dringend brauchen, ist ein Neustart im Kampf gegen Kinderarmut. Dazu fordert der VdK die Bündelung der wichtigsten familienpolitischen Leistungen zu einer einzigen Leistung: der Kindergrundsicherung. Die Leistungen der Kindergrundsicherung müssen ohne komplizierte Anträge und unbürokratisch in Anspruch genommen werden können. Dies könnte man durch eine automatisierte Auszahlung an die Familien erreichen. Kinder und Jugendliche brauchen unsere volle Solidarität und Unterstützung, damit soziale Gerechtigkeit Wirklichkeit wird.“

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30 Antworten

  1. Der wahre Exilhallenser sagt:

    Dem kann ich nur zustimmen 👍, denn wenn in einem reichen Land wie Deutschland Kinder ein Armutsrisiko sind, läuft einiges schief 👎

  2. Alt-Dölauer sagt:

    Für die Kinder wären aber elternunabhängige Maßnahmen wichtig. Sonsten bumsen sich die Asis und Sozialsystemeinwanderer weiter fröhlich zu mehr Sozialleistungen. Das ist ja jetzt teilweise schon so. Den Kindern ist dann nicht geholfen. Weltfremd.

  3. wird sicher nix sagt:

    Wie wichtig diesem Staat Kinder und Jugendliche sind, lässt sich am heruntergewirtschafteten Bildungssystem ablesen.

  4. Emmi sagt:

    Dann sollte aber besser ein ordentliches Frühstück und Mittagessen kostenfrei sein, sonst wird es von manchen Eltern Zweckentfremdet

  5. Dicker Emil sagt:

    Die Eltern sollen klechen und nicht die Hand aufhalten! Nur Sachleistungen!

  6. Ik62 sagt:

    Wenn ein Staat Kindergeld zahlt und gleichzeitig das mit Hartz IV verrechnet braucht man sich nicht über Kinderarmut wundern.
    In diesem Staat läuft vieles schief.

    • @Jammerlappen sagt:

      Du hast nicht ein einziges Kind zu versorgen.

    • "Verrechnung" sagt:

      Eben, die reinste Verarschungskiste.

    • .... sagt:

      So ist es! Jegliches „Einkommen“ des Kindes wird verrechnet, auch Unterhalt. Steigen KG und UVZ, wie im Januar, wird das bei Hartz IV oder wie es jetzt heißt: Bürgergeld – sofort abgezogen. Ein Bürgergeldempfänger hat somit nie die Möglichkeit, mal 2 Euro mehr zu haben, die bleiben immer auf dem gleichen Niveau. Die Preise steigen aber in allen Bereichen weiter an.

      • jep sagt:

        „Ein Bürgergeldempfänger hat somit nie die Möglichkeit, mal 2 Euro mehr zu haben, die bleiben immer auf dem gleichen Niveau. Die Preise steigen aber in allen Bereichen weiter an.“

        So ist es und ob die Kinder der ärmsten Schichten dadurch noch ärmer werden, interessiert diesen Staat einen Dreck.

      • bin gespannt sagt:

        @….

        Also sollten Kinder zur finanziellen Bereicherung der Eltern dienen?

        Schlimm genug das jeder Assi Kinder bekommen darf!

    • Schiefer Staat sagt:

      Im Rahmen von Hartz IV bzw. Bürgergeld gibt es ja bereits für jedes Kind zusätzlich Geld. Bei Lohnarbeit ist das normalerweise nicht so.

  7. PaulusHallenser sagt:

    Ich habe selbst Kinder, bin jedoch trotzdem gegen die Einführung einer „Kindergrundsicherung“. Warum? Die gibt es bereits und nennt sich Hartz IV. Wer mehr will, zum Beispiel als Kind, sollte seine Eltern animieren, sich einen bezahlten Job zu suchen.

    Sollte die „Kindergrundsicherung“ kommen, so schlage ich vor, sie gleich in Naturalien auszuzahlen, das heißt, also eine Direktlieferung von Kippen und Bier monatlich direkt nach Hause und alle 6 Monate für die Eltern ein neues Smartphone.

    • Andi M sagt:

      Dein Vorschlag wird entsprechend deiner Kompetenz behandelt. 😉

    • PaulusHallenser schwurbelt mal wieder... sagt:

      Musst du eigentlich jedesmal, wenn sich eine Gelegenheit bietet, deinen asozialen Schwachsinn zum Besten geben?

    • grüner sagt:

      „sollte seine Eltern animieren, sich einen bezahlten Job zu suchen.“

      hahahahha Weltfremd isser garnicht“

      Kind: Papa heute gehste mal nicht saufen, heute suchst du dir Arbeit.
      Vater: Ok Kind, du hast mich überzeugt.

      So in etwa Paulusschwurbler?

  8. Nur Mal so sagt:

    Von dem Geld haben viele Kinder leider nichts, kostenlose Schulspeisung und Bekleidungsgutscheine finde ich in Ordnung. Wer seinen Kindern mehr bieten möchte sollte es dann doch mal mit Arbeit probieren.