Tödlicher Unfall am Steintor: ADFC hat bereits vor 4 Jahren bei der Stadt gewarnt – hätten rote Spuren den Unfall verhindert?

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43 Antworten

  1. Avatar Hans G. sagt:

    Radweg wieder entfernen und an der Seite führen und per Ampel bei den Fußgängern über die Straße führen.

    Die alte Verkehrsführung war eben besser und sicherer.

    • Avatar Radfuchs sagt:

      Nein. Die Rechtsabbiegespur ist überflüssig und gefährlich und sollte zurückgebaut werden. Wer von der Berliner Straße zum Wasserturm will kann eher abbiegen. Und den Verkehr aus dem Viertel dort kann man über die Krausenstraße in Richtung Steintor führen.
      Das spitzwinklige Abbiegen ist immer wieder Ursache schwerer Unfälle. Am Riebeckplatz hat man aus ähnlichen Gründen (hier waren aber Kraftfahrzeuge betroffen, keine Radfahrer) auch den Rechtsabbieger zurückgebaut.

      • Avatar Autofahrer sagt:

        Und was ist wenn jemand aus der Berliner Str. nach Merseburg möchte. Der fährt also durch die Krausenstr. und biegt dann der Aral nach rechts in die Volkmannstrasse ab. Die Anwohner werden sich bedanken. Es ist jetzt schon für alle eine Zumutung diese Strecke als Abkürzung vom Steintor in die Berliner Straße zu nehmen.
        Mit dem Radweg rechts gehe ich mit.

        • Avatar Radfuchs sagt:

          Wer von der Berliner nach Merseburg möchte kann über die Freiimfelder Straße fahren. Und wer aus dem Viertel in Richtung Riebeckplatz will kann auch von der Krausenstraße aus auf die Volkmannstraße auffahren. Man könnte auf der zweispurigen Straße dafür auch eine Einfädellösung markieren wie andernorts (zB Paracelsusstraße).

          Dazu ist ein gesellschaftlicher Wille erforderlich, dass die sogenannte Flüssigkeit des Verkehrs keinen Vorrang mehr vor der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer haben darf.

          Die Stadt plant auch weitere Kreuzungen mit diesen sogenannten Angstweichen. Spitzwinkliges Abbiegen und Spurwechsel sind mit hoher Geschwindigkeit möglich, das macht die Sache für Radfahrer so gefährlich.

      • Avatar T. sagt:

        ein echter fuchs .. der so einen unsinn vorschlägt ..
        nehmt die radwege komplett weg .. damit die Radler IM Sichtfeld der Autofahrer sind .

      • Avatar Hans G. sagt:

        Und wer von dort in die andere Richtung will? Dort abbiegen lassen ist absolut sinnvoll, von daher muss ggf. eine Lösung für Radfahrer gefunden werden. An der Ampel müssten sie eh halten, ja ich weiß, macht da kaum einer Radler.

        • eseppelt eseppelt sagt:

          „Und wer von dort in die andere Richtung will?“

          Der fährt an der Berliner Brücke geradeaus über die Freiimfelder Straße

    • Avatar Luna23 sagt:

      100% Zustimmung
      Radweg entfernen und rechts an der Fahrbahn vorbei führen

      • Avatar Sveni sagt:

        Hab mal mit der Kartenapp jetzt geschaut. Sieht schon sehr nach nicht zu Ende gedachtes Design aus.
        Man hätte den Radweg ganz rechts führen können. Nachteil sind dann eben mehr Ampeln für den Linksabbiegenden Radfahrer. Dafür sicherer.
        Solche Radwege mitten auf der Straße sind doch fast so, als wenn ich einen Fußweg mitten auf der Straße mache.

  2. Avatar Fahradfahren Halle sagt:

    Die ganze Wegeführung für Fahrradfahrer am neugestalteten Steintor und in der Großen Steinstraße hat viele Gefährdungen gebracht. Da waren Planer am Wirken, die selbst keine Sicht auf das Fahrradfahren haben. Ich meide den Platz nach Möglichkeit. Leider kann man ihn nicht völlig umgehen. Aber leider interessiert das die Stadt ja kaum.

    • Avatar Joerg sagt:

      Das ist das Problem, Verkehrsplaner die nicht selbst fahren. Sieht optisch toll aus aber nicht sicher. Habe das Gefühl, Design ist wichtiger wie Sicherheit.

  3. Avatar Radfahrer sagt:

    War doch zu erwarten. Statt ordentliche radwege anzulegen nur noch Fahrradspuren mit Farbe aufgepinselt. Halles radwegeplaner sind eben Autofahrer.

  4. Avatar Philipp Schramm sagt:

    Ich finde es immer gefährlich, wenn ein Radfahrstreifen zwischen 2 Fahrbahnen durch geführt wird.

    Ich würde von daher immer dafür plädieren, das Radfahrer möglichst rechts von den Fahrspuren der Autos gestaltet werden und es sollten mehr Radwege an Kreuzungen so verschwenkt werden, das die Radfahrer die Fußgängerampeln benutzen können.

    In diesem Falle wäre es dann sowohl für Radfahrer, als auch für LKW-Fahrer sicherer, da sich der Radfahrer nicht mehr im totem Winkel des LKW’s aufhalten würde.

    Und auch, wenn jetzt wieder Kommentare kommen werden, das man nur die Spiegel „richtig einstellen“ müsse, schaut Euch Videos bei Youtube an, da kann man sehen, das man eben NICHT alles sieht, auch wenn die Spiegel perfekt eingestellt sind.

    • Avatar Joerg sagt:

      Herr Schramm kann Ihnen nur zustimmen. Wir hatten damals als Elternrat in der Schule meiner Kinder mit dem ADAC einen 40 Tonner auf den Schulhof gestellt. Mit Hütchen wurde das Sichtfeld markiert. Das war für die Kids sehr interessant und lehrreich. Leider wurde dies aus kostengruenden nicht wiederholt. Ein Toter ist wahrscheinlich billiger

      • Avatar T. sagt:

        hallo … mal mit reimertshofer sprechen die nutzen solche vorführungen auch in der ausbildung der lkw fahrer … vielleicht lässt sich da was machen … und kosten dürfte das eigentlich nix …

      • Avatar rupert sagt:

        So Verkehrserziehung, aber nur mit Hütchen!
        Damit die Kleinen LKW-Experten gleich wissen, wo Ihr Platz ist.

        https://www.bremenize.com/wp-content/uploads/2019/01/Kinder-demonstrieren-gegen-Radstreifen-kleiner.jpg

        • Avatar Radfuchs sagt:

          Die Szene ist fürs Foto gestellt, aber sie zeigt das Problem: Ja, es kann passieren, dass man so zwischen zwei Lkws Gerät. Und das auch „unverschuldet“, wenn die beide mit höherem Tempo von hinten kommen und am Radfahrer vorbeifahren. Da hilft dann keine Belehrung wegen sog. toter Winkel.

      • Mit allen Spiegeln, die seit vielen Jahren vorgeschrieben sind, gibt es bei korrekter Einstellung nur noch den Toten Winkel in der Fahrerkabine.

        • Avatar Philipp Schramm sagt:

          @HalleVerkehrt

          Hast du jemals mal in einem LKW gesessen? Bestimmt nicht, sonst würdest du nicht solch einen Blödsinn erzählen.

          Es gibt zahlreiche Videos, auch von LKW-Fahrer/-innen, die seit Jahren „auf dem Bock“ sitzen und dir genau sagen können, was man „von dort oben“ sehen kann und was nicht.
          Selbst vom ADAC gibt es Vorführvideos, die beweisen, das man im LKW einen ziemlich großen toten Winkel hat, trotz vieler Aussenspiegel.
          Und komm mir nicht mit „die sind nicht richtig eingestellt“.

          Ich bin selbst eine Zeit lang Transporter (da ist das ganze noch krasser, weil man wesentlich weniger Spiegel z. V. hat) und ich bin 7,5-Tonner gefahren.

          Von daher weiss ich auch, wovon ich „rede“.

    • Avatar Radfuchs sagt:

      Es ist sicherlich richtig, Radfahrer schon von Kindesbeinen an für mögliche Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren.
      Gleichwohl ist es ein dauerhaft nicht zu tolerierender Zustand, dass Lkw-Fahrer nicht dort hinsehen können wo sie hinfahren. Kalkulierte Kollateralschäden des Straßenverkehrs, inakzeptabel.
      Selbst der ADAC wertet seit vielen Jahren in seinen Tests Pkws ab, die starke Sichtfeldbehinderungen haben.

    • Avatar Radfuchs sagt:

      Und konkret nachgefragt: Ihr kritisiert hier regelmäßig Radfahrer, die ohne Licht fahren. Aber verteidigt Lkw-Fahrer, die (partiell) ohne Sicht fahren? Das muss euch doch auch auffallen.

      • Avatar Philipp Schramm sagt:

        Als Radfahrer kann man aber auch mal etwas Umsicht zeigen. Man muss man sich nicht umbedingt direkt neben die Beifahrertür eines LKW stellen, insbesondre dann nicht, wenn dieser abbiegen möchte.
        Aber soweit kann der „gewöhnliche“ Radfahrer nicht denken.

  5. Avatar Hans Altmann sagt:

    Jeder Tote ist traurig und unnütz… Es fährt doch Niemand, einen Anderen mit Absicht tot…
    Kopfhörer oder Autoradio laut…. Traurig, dass man sich hier fetzen muss…. Lieber einmal mehr gebremst… Ich habe selbst schon Radlern Verkehrserziehung angedroht…. Weil ich sie einfach nicht sehen konnte…. Oder anders… Quer über den Riebeckplatz radeln, hupste… werden se nullkommanichts aggressiv…. Radwege, Ampeln? Stvo?
    Ich kann dich manchmal nich sehen..Licht an, plus „Katzenaugen“…

  6. Avatar robert sagt:

    Wo ist das problem? Ist es so teuer die radwege rot einzufärben? Denn der effekt ist deutlich zu spüren, als autofahrer. Egal ob in dänemark, holland oder schweden merkt man den stellenwert des rads deutlich.

  7. Avatar Station 6 sagt:

    Wenn ein Fahrradfahrer kommend Ludwig-Wucher-Straße in die Gudrun-Goeseke-Straße und dann Richtung Berliner Straße fährt, dann kann er theoretisch an der Kreuzung Steintor links in Richtung Wasserturm oder gerade aus in die Berliner Straße linke Seite einfach weiterfahren ohne auf den Verkehr achten zu müssen und ohne Ampel. Die Markierung und die Straßenführung für Radfahrer auf der Straße sagt es so!!! Kein Quatsch kann sich jedermann* anschauen..

  8. Avatar Ehme sagt:

    Hätte hätte, vielleicht hätte ja die rote Markierung den Unfall verhindert auf alle Fälle werde heute weg sichtbarer und auffällige gewesen, das sollte man schnellstens noch tun

  9. Avatar Radfuchs sagt:

    Man kann aktuell jedem Radfahrer, der dort geradeaus in die Goesekestraße fahren möchte, nur zur Nutzung der Autospur raten. Das Elend wird nämlich hinter der Kreuzung nicht besser, man landet auf einem Fußweg und kommt kaum um einen mitten darauf stehenden Mast herum.

  10. Avatar Radler sagt:

    wer das geplant hat, fährt nicht Fahrrad

  11. Avatar Bob Ross sagt:

    Vielleicht gibt es in Deutschland wieder einmal eine Regel oder Paragraphen der den Einsatz roter Farbe im Straßenraum untersagt bzw. streng regelt. Wie gesagt wir sind hier in Deutschland und mich irgendwo.

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