Tornau bekommt einen Spielplatz: Stadt wartet auf Genehmigung vom Land für ein Förderprogramm

Der hallesche Stadtteil Tornau bekommt einen Spielplatz. Man habe das Projekt erfolgreich im Förderprogramm LEADER/CLLD – ELER platzieren können, so die Stadtverwaltung. Nach der erfolgreichen Bewilligung des Projektes durch die Lokale Aktionsgruppe erfolge nun im nächsten Schritt die Beantragung beim zuständigen Landesamt.

Sollte auch von dort die positive Bewilligung kommen, könne anschließend mit der Beauftragung eines Planungsbüros begonnen werden, so die Stadt auf SPD-Stadtratsanfrage. 

Vorgesehen sei, die Entwurfsplanung bis Ende 2026 mit der Einholung eines Baubeschlusses im Stadtrat abzuschließen. Voraussichtlicher Baubeginn ist nach jetzigem Stand das III. Quartal 2027, hänge aber von entsprechenden Haushaltsfreigaben ab.

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12 Antworten

  1. Hans-Karl sagt:

    Da ist also eine Stadt mit 220.000 Einwohnern (?) im besten Deutschland aller Zeiten nicht in der Lage, mal eben so spontan einen neuen Spielplatz zu bauen. Muß man erst bei mehreren Instanzen um Fördergeld betteln. Ich verstehe das nicht. Aber Halle bekommt ja auch nichtmal genug Geld, um mal einen defekten Defi ersetzen zu können. Muß man auch erst einen neuen Haushalt verabschieden. Krieg gegen Russland scheint wohl wichtiger zu sein.

    • wird nix mehr sagt:

      Fördermittel IMMER noch nicht verstanden…

    • wow sagt:

      Was laberst du denn wieder für Schwachsinn?

    • Umgeschaut sagt:

      Förderalsimus hierzulande immer noch nicht verstanden? Geh nochmal zum Sozialkundekurs, vielleicht bestehst du ihn diesmal…

    • Aufmerksamer Beobachter sagt:

      Es ist nur eine Instanz. Sieht man vom Stadtrats-Baubeschluss ab.
      Man kann natürlich das Gesamtsystem hinterfragen, in denen eine weitere Partei den Geldfluss für Projekte, die meist zu Pflichtaufgaben der Gemeinden gehören, prüft. Andererseits würden einige Gemeinden oder verrückte Bürgermeister auch Geld für irgendwelchen Unsinn ausgeben, wenn sie mehr hätten. Kann man so oder so sehen, hat alles Vor- und Nachteile.
      Eine Schande ist, dass das Land zur Prüfung von Fördermittelanträgen, über die ja meist vorher schon gesprochen wurde, ein ganzes Jahr braucht, um damit indirekt durch die späte Ausgabe seinen eigenen Haushalt zu entlasten.

    • joki sagt:

      So labern AfDler. Von nichts Ahnung, nur einen großen Mund und nichts dahinter.

  2. MS sagt:

    Fördermittel, Planungsbüro, Ausschreibungen, Baubeginn! im Herbst 2027 …bauen wir da nen Spielplatz oder ne Raketenstartrampe? Wir haben mittlerweile in der Verwaltung nicht mal genug Bauingenieure, um nen einfachen Spielplatz hinzubekommen?

  3. Zappelphilipp sagt:

    In Zeiten wo Spielplätze gerne mal 600000 und mehr kosten ist es ja kein Wunder das dafür Fördermittel ran müssen..
    Früher haben die Kollegen vom MLK einige Rohre zusammengeschweißt.. am WE einbetoniert und gestrichen…. Fertig war das neue Klettergerüst….heute müssen „Erlebniswelten“ konzipiert werden ,..

    • Autsch sagt:

      „Einige Rohre zusammgeschweißt … einbetoniert.“
      Wer sagt es ihm?

    • rincewind sagt:

      Nein, heute muss man bei jedem Unfall auf einem Spielplatz mit einem Aufschrei und klagewütigen Prozesshanseln rechnen. Deswegen gibt es hunderte von Vorschriften, die alle eingehalten werden wollen.
      Und das kostet – Zeit und Geld.
      Gefällt Dir nicht? Bedank Dich bei dem Teil der Gesellschaft, für den Eigenverantwortung ein Fremdwort ist.

  4. frag ja nur sagt:

    „Förderprogramm LEADER/CLLD – ELER“ – was für eine fürchterliche Bezeichnung!!! versteht die jemand und kann mal aufklären?

  5. Hyundai Ironic sagt:

    Schon klar, im Endeffekt wird der Spielplatz dann doch in Weißenfels gebaut!

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