Umweltschützer kämpfen gegen Evangelische Grundschule in Heide-Süd

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48 Antworten

  1. stekahal sagt:

    warum immer neues grünland verschwenden ? Daneben befindet sich doch der riesige Staskomplex, der vor sich hingammelt, nur geld kostet und einmal im Jaht für ein paar Gedennkminuten noch herhalten muß. das alles abreißen und neu bebauen, wäre doch ein guter Standort.

    • Wilfried sagt:

      Ja, dann finde jemanden, der es altlastenfrei baufertig beräumt.
      Im übrigen war ja das Protonentherapiezentrum dort schon genehmigt; damals ging das alles ohne weitere Zwischenrufe. Und weiter: es handelt sich hier um Flächen mitten in einer Stadt, in der sich die Russen mit ihren Kfz-Niederlagen einen Teufel um Saugraben geschert haben.

      • Hinweiser sagt:

        „Ja, dann finde jemanden, der es altlastenfrei baufertig beräumt.“

        Grünflächen zubetonieren ist aber in Ordnung, oder? – die Natur kann sich ja nicht wehren. Irgendwann ist dann aber auch die letzte Grünfläche zubetoniert, was dann? Dann geht Umdenken plötzlich doch.
        Warum muss das Kind eigentlich immer erst in den Brunnen fallen? Längst weiß man, dass Grünflächen – gerade in der Stadt – zunehmend bedeutsam für das Wohnklima sind (von tausend anderen wichtigen Gründen will ich hier gar nicht erst anfangen), in Zeiten zunehmender Hitze und vor allem Dürre vielleicht bald eine lebenswichtige Angelegenheit für Stadtbewohner.

        „Im übrigen war ja das Protonentherapiezentrum dort schon genehmigt; damals ging das alles ohne weitere Zwischenrufe.“

        Nur weil man einen ersten Fehler durch einen zweiten ersetzt, ist es doch immer noch ein Fehler. Wird diese eine Grünfläche zugebaut, werden es über kurz oder lang auch die Nachbarwiesen – bis zwischen Tramschienen und Heide-Süd eben kein Grün mehr ist. Es stehen x Schulen im halleschen Stadtgebiet leer oder wurden bereits abgerissen. Es muss nicht immer Neubau sein, vor allem nicht auf bisherigen unverbauten Grünflächen. Der Flächenverbrauch wird seit Jahrzehnten aus guten Gründen kritisiert, aber in Halle handelt man auf manchen Gebieten noch immer im Geist von vorgestern.

        • Wilfried sagt:

          Auch schon mal dran gedacht, daß der Rechtsträger nicht die Bausünden seiner Vorgänger übernehmen mag? Die Erfurt-Schulen waren schon damals nicht die Perle ihrer Schöpfung, und heute geht man ganz anders an Schulbauten heran

          • HansimGlueck sagt:

            Ist dem so?
            Am Holzplatz wurde etwas gebaut, was einer Erfurt-Schule nicht unähnlich aussieht.
            Es mag sein, dass seriöse Städte Wettbewerbe durchführen, pädagogische Konzepte diskutieren, oder sich Gedanken um Nachhaltigkeit im Schulbau machen, Beispiele gab es in letzter Zeit zu Hauf. In Halle wird unter selbst erzeugtem Zeitdruck einfach ein Kasten gebaut.

  2. Wilfried sagt:

    Apropos, wer ist dort überhaupt Eigentümer der Immobilie? Ich denk mal noch, das Land; zumindest beim Finanzamt war es das

  3. Hauser sagt:

    B-Plan – Noch Fragen, Kienzle?

  4. doppelte Bedenken sagt:

    Ausgerechnet eine evangelische Grundschule (und obendrein mit Schulgeld) und ausgerechnet auf 16.000 Quadratmeter grüner Wiese!

    • Wilfried sagt:

      Ja, Schulgeld, das ist richtig, weil das Land für freie Träger nur einen Teil der Kosten übernimmt (im Vergleich: Schulen in Landesträgerschaft 100%). Und irgendwie müßen ja die Kosten gedeckt werden.
      Und bei Schulgeld haben auch die Eltern immer einen guten Hebel, auch gegenüber den Schülern. Schon mal daran gedacht?

  5. mirror sagt:

    Gibt es wirklich keine Alternative zur Versiegelung von Flächen?

    Wir werden in den nächsten 20 Jahren im Hinblick auf Klimafolgen und Insektensterben unsere Landschaft wieder zurückbauen und insbesondere auch Flächen vernässen. In Halle sind dann alle Potentialflächen versiegelt und der Saalekreis muss alleine die Verantwortung übernehmen.
    RRG gibt sich wohl mit ein paar zusätzlichen Blumenkübeln auf dem Markt zufrieden. Eine eindeutige Positionierung habe ich noch nicht gelesen.

    Die Kids könnten sich in der Schule in Arbeitskreisen das Thema erarbeiten und mit fachlich fundierten Forderungen Freitags auf die Strasse gehen. Das Thema ist auch für Schüler mit Leistungskurs Sport und Sozialkunde beherrschbar.

    • Seb Gorka sagt:

      Die „Kids“ entscheiden aber nicht über dieses konkrete Vorhaben. Schon gar nicht in schulischen Arbeitskreisen im Saalekreis. Lass doch lieber erstmal die Erwachsenen ran, denen ein wenig mehr Lebenserfahrung und vor allem die Entscheidungskompetenz gegeben ist.

      • mirror sagt:

        Die Kids entscheiden auch nicht über den Kohleausstieg und demonstrieren trotzdem. Besser sie stellen bei ihren Wanderungen durch die Stadt Forderungen auf, die sie auch verstanden haben, als kritiklos die Weltuntergangsszenarien der Öko-Populisten nachplappern.

        • Seb Gorka sagt:

          Demonstrieren und entscheiden – finde den Unterschied!

          • mirror sagt:

            Ich habe nur über demonstrieren gesprochen – lerne lesen.

          • Seb Gorka sagt:

            Und ich über entscheiden. Lerne differenzieren!

            Du kannst natürlich gern freitags oder sonstwann gegen Flächenversiegelung demonstrieren. Entscheidungen über Neubauten in Halle werden aber nich in schulischen Arbeitsgruppen im Saalekreis getroffen. Was natürlich nicht heißt, das du und die anderen „Kids“ sich nicht engagieren oder einbringen sollen. Die grundlagenden Abläufe solltet ihr euch aber erstmal erarbeiten. Dann klappt das mit dem Verständnis der Konsequenzen von ganz allein!

    • Wilfried sagt:

      In Schulen, die bis dahin nicht gebaut wurden, geht das natürlich nicht. Da muß man schon mal auch auf Inhalte achten, sonst wird wohl eher die letzte Hiphop-Kultur oder religionsausrichtung in einer bestehenden Schule als Thema bearbeitet, oder wie man am besten schwänzen kann.

  6. HansimGlueck sagt:

    Auch wenn ihr noch so oft schreibt, dass ihr die Fläche nicht versiegelt haben wollt, es gibt einen Bebauungsplan, somit Baurecht. Ihr hättet schon beim Bebauungsplan aktiv werden müssen.

    Wie sich allerdings die Schule mit den im Bebauungsplan zulässigen Nutzungen verhält, wird wohl ein Geheimnis der Stadt bleiben. Am Holzplatz schien das ja auch niemanden zu interessieren. Solange es in den Kram passt, wird willkürlich entschieden in der Bananenstadt.

    • Seb Gorka sagt:

      Die im Bebauungsplan zulässige Nutzung umfasst u.a. die Lehre. Eine Grundschule könnte geradeso unter dieses Kriterium fallen. Für den Holzplatz gibt es keinen Bebauungsplan und es ist auch keiner erforderlich. Das hat jemanden interessiert, nämlich die zuständigen Stellen, und die sind (auch) zu diesem Ergebnis gekommen. Öffentliches Baurecht ist sicher nicht einfach, so kompliziert nun aber auch wieder nicht. Diese Vorgänge sind auch alle dokumentiert und nachvollziehbar. Ziemlich ungewöhnlich für eine „Bananenstadt“. Fast, als wäre Halle gar keine…

    • mirror sagt:

      Die Stadt als Eigentümer hat Baurecht, aber keine Baupflicht. Der Stadtrat kann für diese unbebaute Fläche eine Änderung zum Bebauungsplan beschließen.

    • HansimArsch sagt:

      Versteht doch, der Hans läuft sich schon auf weitere 7 Jahre Dauer-OB-Bashing ein. Da kann man schon mal den klaren Blick verlieren…

  7. Hoffnungsträger sagt:

    Eine Schule mit freiem Träger ist gerade erst in die ehemalige Pädagogische Hochschule (dann Universität) eingezogen (“Riesenklein“). Wieso soll dann eine weitere Schule mit freiem Träger in die Nachbarschaft nach Heide-Süd ziehen? Könnte es sein, dass in beiden Wohngebieten zahlungskräftige Eltern zu erwarten sind? Viele Eltern aus Heide-Süd hatte auf eine Grundschule in kommunaler Trägerschaft gehofft.

    • Hazel sagt:

      Dem kann ich nur beipflichten. Sie müssten ihre Kinder in Halle Neustadt einschulen und das wollen viele nicht. Der jetzige Standort ist ein guter Platz. Es gibt bestimmt viele Möglichkeiten, dort auszubauen und energetisch umzubauen. Siehe Artikel Lessingschule. Auch sind viele Familien nach Heide Nord gezogen bzw. haben dort gebaut (Siebert) und der Bedarf des jetzigen Standortes ist ja da.

    • Feine Bürgerschaft sagt:

      „Viele Eltern aus Heide-Süd hatte auf eine Grundschule in kommunaler Trägerschaft gehofft.“

      Nein. Die feinen Bürger aus Heide-Süd haben das jedenfalls nicht. Denn der Schulweg zur nächsten kommunalen Grundschule nach Halle-Neustadt ist nicht unzumutbar lang. Sie wollen dort einfach mit ihren feinen Kindern nicht hin.

      • farbspektrum sagt:

        Die soziale Zusammensetzung in einer staatlichen Schule wird nicht so gewünscht. Wenn ich ein schulpflichtiges Kind hätte, würde ich auch schnell in die Kirche eintreten und mit gläubigem Augenaufschlag um einen Platz betteln.

        • Peter Traurig sagt:

          Da sieht man mal, was Sie von ihren Mitmenschen halten. Sie benutzen doch sicher auch keinen ÖPNV, gehen mal Essen oder ins Freibad, weil Ihnen dort alles zu ranzig oder ekelig ist, oder? Also ich würde meine Kinder nie auf eine Privatschule stecken. Ich würde dieses ganze System Privatschule auch gerne verboten wissen. Mir ist da zuviel elitärer Sch..ß dabei. So will ich meine Kinder nicht erzogen wissen. Sie sollen sich als Mitglieder einer Gesellschaft und nicht eines elitären Kreisen verstehen. Kommt dann noch hinzu, dass diese Schulen Schulgeld verlangen und dadurch bei finanzstarken Eltern ein Wettbewerb entsteht, welcher Fridolin nun auch auf einer besonderen Schule gehen darf, versiegt bei mir das Verständis. Ich finde es nicht gut, wenn „Ärztekinder“ nur unter sich sind. Das ist nicht gut für den Zusammenhalt einer Gesellschaft und das Verständnis für den Mitmenschen. Ich sag das nicht gerne, aber da ist mir ein bisschen mehr DDR lieber. Aber gut, das ist ja gar nicht Thema des Artikels. Grünflächen zu versiegeln obwohl in Halle mehr als genug unbenutzte versiegelte Flächen vorhanden sind, ist nicht zu begrüßen. Das der Bauherr evangelische Kirche das nicht bedenkt oder bedacht hat, zeigt mir wie viel Respekt vor der Schöpfung da tatsächlich in den Köpfen der Kanzelsteiger vorhanden ist. Aber gut, da muss man Rücksicht nehmen. Es sind halt nur Theologen und keine Wissenschaftler 😉

        • Wilfried sagt:

          Wobei die Kirchenmitgliedschaft dort gar nicht verpflichtend ist…

      • 10010110 sagt:

        Das kann ich aus dem Bekanntenkreis bestätigen.

  8. Wessi sagt:

    Am Besten wir lassen die Pädagogen und Lehrer zu Hause und Schönigen die Arbeitslosenzahlen, mit unechten Beschäftigungen, dann haben wir auch etwas für die pädagogische Erziehung unserer Kinder getan und eventuell auch der Umwelterziehung.

    Nörgeln und Jammern auf höchstem Niveau.

    LÄUFT bei euch in Halle -> NICHT!

  9. einwohner sagt:

    Mit dem Versprechen einer KITA und einer Schule wurden vor 10 Jahren Familien nach Heide-Süd gelockt.

    • Heide-Schranze sagt:

      Wie dumm und naiv. Erwachsene Menschen sollten doch schon wissen, dass ein Versprechen in etwa so viel Wert hat wie ein Versprecher. Dafür werden sie schön weiter verdichtet – bis zur Brechgrenze.

  10. Hinweiser sagt:

    „Am Besten wir lassen die Pädagogen und Lehrer zu Hause“

    Wieso zu Hause – die sind doch jetzt auch im Dienst. Nur halt nicht in einem Neubau in edler Gegend.

  11. Veit Zessin sagt:

    Unter Wiegand erreicht die Verschandelung der Stadt immer neue Ausmaße. Offenbar sollen nicht nur bei der Bevölkerungszusammensetzung, sondern auch beim Grad der Versiegelung die fatalen Torheiten der „Besserwessies“ nun endlich auch den Osten verwüsten. Wie immer wird die Öffentlichkeit erst informiert, wenn alle Messen gesungen sind. Die schweigenden Medien leisten dabei Schützenhilfe. Wo übrigens sind die Gretel-Thunfisch-Schreikinder von „Fridays for Future“?

    • Seb Gorka sagt:

      „Nun endlich“/“alle Messen gesungen“:
      Der Bebauungsplan stammt aus dem Jahr 1997, Aufstellungsbeschluss war 1996. Du hast einiges nicht mitbekommen in den letzten Jahrzehnten. Falls du überhaupt schon mehrere Jahrzehnte existierst…

      • HansimGlueck sagt:

        Du anscheinend auch nicht. Es gab für diese Fläche eine Änderung, als für das Protonendingens die Nutzungen ergänzt wurden. Insgesamt blieb es aber bei Instituten für Wissenschaft usw.. Da ist Lehre nur ein Wort von. Da bist du sicher auf dem gleichen kreativen Weg wie die Verwaltung, aber in der Begründung wird klar, was wirklich gemeint ist. Eine Schule passt da nicht drunter.
        Wie gesagt, auch wenn du ähnlich kreativ bist wie die Stadt, es geht nicht um Kreativität, sondern um das, was wirklich festgesetzt und beschrieben steht.

      • Tip-Geber sagt:

        Er ist real. Jeden Montag zu besichtigen.

  12. Einwohner von Heide-Süd sagt:

    Als Einwohner von Heide-Süd hat man z.B. auch erst 2016 über die Medien mitgeteilt bekommen, dass die ganze Fläche südlich des Grünen Dreiecks bis zur Scharnhorststraße (4,6 ha) zugebaut werden soll.

    • Feine Bürgerschaft sagt:

      Die feinen Bürger sind jetzt nicht mehr unter sich? Schlimm!

    • Seb Gorka sagt:

      Die Planungen reichen in das Jahr 1991 zurück. Konkrete Schritte für diesen Teil wurden spätestens 2013, also bereits vor 6 Jahren eingeleitet, als der Ideenwettbewerb ausgelobt wurde.

    • Heidelerche sagt:

      Du hättest z. B. vor 20 Jahren in den Flächennutzungsplan schauen können.

      Egal wo du in Heide-Süd wohnst, es handelt sich immer um ein Bebauungsplangebiet, die meisten sind rechtskräftig..

      Außerdem, auch die Bezeichnung Grünes Dreieck hat ihren Grund.

  13. farbspektrum sagt:

    Manche denke, wenn sie eine unbebaute Fläche vor dem Haus haben, das sei ihr Park, auf den sie einen Anspruch hätten.

    • Hinweiser sagt:

      Manche denken, nur weil sie auf einem Verwaltungssessel sitzen oder temporär auf einem Politikerposten, sie könnten nach Gutsherrenmanier über alles verfügen, was sich im Eigentum der Stadt befindet. „Die Stadt“ sind aber ihre Bürger, nicht die temporären Verwaltungsheinze.
      Grünflächen in der Stadt sind Allgemeingut und in den Zeiten des Klimawandels zunehmend wichtig für die Gesundheit, mit ihnen sorgfältig umzugehen gebietet sich aus Vernunftgründen. Deren Verschwendung ist ein Zeichen von Kurzsichtigkeit, Egoismus, Raffgier und sonstigen niederen Beweggründen und purer Dummheit.

  14. farbspektrum sagt:

    Über „niedere Beweggründe“ der unter einem grünen Kapuzenshirt versteckten Idyllenbewahrer hatte ich aber geschrieben.

  15. einwohner sagt:

    @feine Bürgerschaft, wie wär es wenn Sie ihre dusseligen Kommentare weglassen und mal etwas Essentielles zur Diskussion beitragen. Sie scheinen ja Ansichten zu haben, die vor 30 Jahren aktuell waren. Über die Zusammensetzung der Bevölkerung in Heide-Süd scheinen sie ja nix zu wissen. Da wohnt der normale Querschnitt der Mittelschicht, der einer geregelten Arbeit nachgeht und sogar den Willen hat zu arbeiten. Wahrscheinlich werden von den Leuten aus Heide-Süd die Steuern gezahlt, aus denen ihr Einkommen resultiert. Wenn sie nichts erreicht haben, fragen Sie sich mal, woran das liegt.
    Auch Ihre Kommentare zum Bildungssystem sprechen für völlige Ahnungslosigkeit. Aber vermutlich wollen Sie für Ihre Kinder nicht das „Beste“ und eine ausreichende Schulbildung. Diese wird mittlerweile in kommunalen Einrichtungen kaum noch bewerkstelligt. Lehrermangel, Kastanienschule etc. Vielleicht sind Sie in diesem Thema nicht so bewandert. Wenn nötig, gebe ich gern Nachhilfe.

  16. Heidefan sagt:

    Bei all den Emotionen würde ich gern mal ein paar konkrete Informationen beitragen:
    1. Die Evangelische Grundschule hat in Heide-Nord derzeit 20 % der Schulplätze an Familien vergeben, die kein Schulgeld zahlen können, meist Alleinerziehende und sogenannte „Bedarfsgemeinschaften“. Also gehen die Kinder aus den benachbarten Plattenbauten gerade mit Ärztekindern gemeinsam in eine Klasse.
    2. Das Grundstück ist akut hochwassergefährdet (was die Stadt gern verschwiegen hätte, die Stiftung aber trotzdem herausgefunden hat) und wird deswegen nur im oberen Teil bebaut werden. Vom Saugraben und der Natur bleibt also tatsächlich was übrig (abgesehen von dem viel größeren Teil, der gar nicht als Bauland ausgewiesen ist).
    3. Bauherren müssen da suchen, wo Bauland ausgewiesen ist. Und das wird am Weinberg seit Jahren durch ein riesiges Schild an der Straße beworben. (Die Stadt hat das Grundstück in Heide-Nord, auf dem die Schule heute ist, übrigens nie zum Verkauf angeboten.)

    • Seb Gorka sagt:

      Was genau verstehst du unter „akut hochwassergefährdet“ und woher hast du diese Erkenntnis? Dass die Saaleaue ihren Namen nicht zufällig erhalten hat, ist kein Geheimnis und war der Stiftung bereits vor ihrem Entschluss, in den Weinbergwiesen zu bauen, bekannt.

      Es gibt übrigens auch etliche Ärzte, die in Plattenbauten und Alleinerziehende und Bedarfsgemeinschaften, die in Eigenheimen leben. Man muss klischeebelastete Fehlvorstellungen nicht noch befeuern.

  17. farbspektrum sagt:

    „Also gehen die Kinder aus den benachbarten Plattenbauten gerade mit Ärztekindern gemeinsam in eine Klasse.“
    Handverlesen.
    „Ein Unterschied besteht in der Integration von christlichen Gebräuchen in den Schulalltag; so findet in der Evangelischen Grundschule Halle z.B. ein Tischgebet statt, eine Wochenandacht und das Feiern der christlichen Feste des Kirchenkreises in der Schule.

    In der Evangelischen Grundschule Halle nehmen alle Schüler am evangelischen Religionsunterricht teil.“ (Webseite)

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