Verkehrsführung am Riebeckplatz wegen Zukunftszentrum: Verwaltung antwortet auf CDU-Stadtratsanfrage und verteidigt Abriss der Hochbrücken, bislang kein konkreter Zeitplan

Die verkehrliche Umgestaltung des Riebeckplatzes in Halle (Saale) im Zuge des geplanten Zukunftszentrums bleibt eines der meistdiskutierten Themen in der halleschen Stadtpolitik. Angesichts der enormen Tragweite dieses Vorhabens hat die CDU-Stadtratsfraktion eine detaillierte Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt, um Klarheit über den Zeitplan, die konkrete Umsetzung und die künftige Verkehrsführung zu erhalten. In ihrer aktuellen Stellungnahme liefert die Verwaltung nun Antworten, die zwar einen groben Rahmen abstecken, aber in vielen operativen Details auf die noch ausstehende Vergabe an einen Totalunternehmer verweisen.

Ungewissheit beim Baustart und den Etappen

Ein zentraler Punkt der Anfrage der Christdemokraten betraf den konkreten Beginn der Baumaßnahmen, die den Verkehrsfluss unmittelbar beeinflussen werden. Hierzu teilte die Stadt mit, dass eine präzise Angabe momentan noch nicht möglich sei, da die Bauablaufplanung in der Hand des noch zu wählenden Totalunternehmers liege. Dennoch gibt es erste Anhaltspunkte für das laufende Jahr 2026: Aus fachlicher Sicht könnte bereits mit der Umverlegung von Leitungen begonnen werden, wobei diese Arbeiten laut Verwaltung zunächst außerhalb der bestehenden Fahrbahnen stattfinden sollen. Auch bei der Frage nach den einzelnen Bauabschnitten und der Sicherstellung des Verkehrsflusses für Autos, den ÖPNV sowie Radfahrer und Fußgänger bittet die Stadt um Geduld. Fest steht jedoch, dass die Minimierung von Verkehrseinschränkungen als klare Anforderung in der Ausschreibung verankert wurde, selbst wenn dies zu höheren Kosten führen sollte.

Die Zukunft nach dem Abriss der Hochbrücken

Besonderes Augenmerk liegt auf dem Rückbau der markanten Hochbrücken, deren Schicksal durch statische Mängel besiegelt scheint. Ein vorliegendes Gutachten bestätigt laut Stadtverwaltung, dass eine Generalsanierung technisch einem Neubau gleichkäme, da wesentliche Tragelemente nicht instand gesetzt werden können. Trotz des Wegfalls dieser Trassen, die zuletzt von rund 16.300 Fahrzeugen täglich genutzt wurden, zeigt sich die Verwaltung zuversichtlich hinsichtlich der künftigen Leistungsfähigkeit des Knotens. Durch eine Neuaufteilung der Fahrspuren und moderne Signalsteuerungen soll der Verkehrsfluss auch ohne Brücken gewährleistet bleiben. Für das Jahr 2040 wird eine Gesamtbelastung von etwa 79.000 Kraftfahrzeugen pro Tag prognostiziert, die über das neue ebenerdige System abgewickelt werden soll.

Neue Wege für die Volkmannstraße und Magdeburger Straße

Die Planungen sehen zudem signifikante Änderungen im umliegenden Straßennetz vor. So soll die Richtungsfahrbahn der Volkmannstraße künftig über das Areal des heutigen Parkplatzes geführt werden. Ein zweistreifiger Querschnitt und eine zusätzliche Linksabbiegerspur Richtung Magdeburger Straße sollen dort für Sicherheit und eine effiziente Anbindung des Zukunftszentrums sorgen. Entgegen mancher Befürchtungen wird die Magdeburger Straße zwischen Riebeckplatz und Steintor nicht zur Einbahnstraße; der Verkehr bleibt in beiden Richtungen erhalten. Die Ausfahrt aus dem Kreisel erfolgt dabei über eine Verbindungsspange, was laut Stadtverwaltung nicht nur das künftige Grundstück des Bundes optimal anbindet, sondern auch die allgemeine Übersichtlichkeit des komplexen Knotensystems verbessert.

Zielmarken und offene Fragen zum Parkraum

Hinsichtlich des Zeitplans hält die Stadt an der Zielmarke 2028 fest. Das wichtigste Ziel sei es, die Baufreiheit für das Gebäude des Zukunftszentrums rechtzeitig herzustellen, damit die Terminvorgaben des Bundes eingehalten werden können. Zwar könnten Restleistungen über das Jahr 2028 hinaus andauern, diese sollen jedoch kaum noch Einfluss auf den Verkehr haben. Ein weiterhin wunder Punkt bleibt die Parksituation: Da die Bauphasen noch nicht final feststehen, kann die Stadt noch keine Angaben zu Ersatzparkflächen machen. Ob das Zukunftszentrum selbst eine Tiefgarage erhält, liegt in der Entscheidungsgewalt des Bundes im Rahmen seiner Hochbauplanung. Die Stadtverwaltung sicherte zu, den Stadtrat nach Abschluss des Verhandlungsverfahrens umfassend über die Ergebnisse und die weiteren Zeitschienen zu informieren.

Neue Wege für den Radverkehr am Riebeckplatz

Die künftige Radverkehrsführung sieht eine deutliche Trennung und klare Wegeführung vor, um die Sicherheit in dem hochfrequentierten Knotenpunkt zu erhöhen. Radfahrer, die aus der Magdeburger Straße kommen, werden über dedizierte Radwege in den Bereich des Riebeckplatzes geleitet. Entlang der neuen Trasse der Volkmannstraße entstehen ebenfalls separate Radverkehrsanlagen, die eine direkte Verbindung in Richtung Norden ermöglichen. Besonders auffällig ist die Führung rund um den zentralen Kreisel: Hier sollen Radwege so angelegt werden, dass Konfliktpunkte mit dem motorisierten Individualverkehr minimiert werden. Auch die Anbindung an die Berliner Straße und die Wegeführung in Richtung Bahnhofsvorplatz sind im neuen Konzept integriert, um eine lückenlose Ost-West- sowie Nord-Süd-Verbindung für Radler zu schaffen.

Optimierung der Fußgängerströme

Die Gehwegführung wird im Hinblick auf das künftige Zukunftszentrum grundlegend neu geordnet. Ein Schwerpunkt liegt auf der barrierefreien Erschließung des gesamten Areals. Fußgänger erhalten breitere Wege, insbesondere im Bereich der Nord-Ostseite des Riebeckplatzes, wo der Neubau entstehen soll. Die Planungen sehen vor, dass die Wegebeziehungen zwischen dem Hauptbahnhof, dem Zukunftszentrum und der Innenstadt intuitiv und sicher gestaltet werden. Durch den Rückbau der Hochbrücken wird der Raum ebenerdig neu aufgeteilt, was großzügigere Flächen für Passanten ermöglicht und die bisherige Trennung des Platzes durch die massiven Brückenbauwerke aufhebt.

Vernetzung der Verkehrsmodi

Das Gesamtkonzept zielt darauf ab, die verschiedenen Verkehrsarten besser miteinander zu verzahnen. Die Geh- und Radwege sind so platziert, dass sie wichtige Umstiegspunkte zum ÖPNV schnell erreichbar machen. Während der Kfz-Verkehr durch die Neuaufteilung der Fahrspuren und Ampelanpassungen effizient gesteuert wird, profitieren Fußgänger und Radfahrer von kürzeren Wartezeiten an den Signalanlagen und einer übersichtlicheren Wegeführung. Dies soll sicherstellen, dass trotz der prognostizierten Belastung von rund 79.000 Fahrzeugen pro Tag die Aufenthaltsqualität für nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer deutlich steigt.

Sicherstellung während der Bauphase

Obwohl die finalen Details zur Verkehrsführung während der Bauzeit noch vom Totalunternehmer erarbeitet werden müssen, hat die Stadt klare Leitplanken gesetzt. Eine wesentliche Anforderung ist, dass die Einschränkungen für Fußgänger und Radfahrer auf ein absolutes Minimum zu beschränken sind. Die vorhandenen Stellplätze und Wege sollen so lange wie möglich nutzbar bleiben, um die Erreichbarkeit der umliegenden Quartiere auch während der intensiven Umbauphase bis 2028 zu gewährleisten.

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73 Kommentare

  1. besorgter Bürger von Halle sagt:

    über die Köpfe der Hallenser hinweg wird wegen Bau des ZZ Chaos geschaffen, wer sind die Treiber und wer hat seine Hände hier mit im Spiel für die sinnlose Geldverschwendung, besonders die Leute, welche die Hochstraße abreißen wollen, Radwege schaffen und die PKW,s aus der Stadt vertreiben wollen

    • Die Wahrheit sagt:

      Wenn du dir schon ausdenkst, dass“ über die Köpfe der Hallenser hinweg“ irgendwas gemacht wird und du selbst nicht weißt, wer dann das dann sein soll, dann solltest du an deiner Verschwörung noch mal arbeiten.
      Am besten finde ich ja, dass es immer geheime Kräfte geben soll, die aus irgendeinem Grund Hallenser ärgern sollen. So bedeutend sind wir ehrlich nicht.

    • 10010110 sagt:

      Erzähle nicht immer den gleichen Blödsinn, er wird dadurch nicht wahrer. 🙄

  2. armin mützenbecher sagt:

    Ich hoffe doch, dass nach der Wahl, diese Phantastereien beendet sind. Wenn das so umgesetzt wird, ist dort ein Srahlender Punkt und der Rest versinkt im Schlagloch und Dreck.

  3. theduke sagt:

    In dem gesamten Artikel vermisse ich, wer das überhaupt alles bezahlt? Der Bund im Zuge des Zukunftszentrums oder die leeren Töpfe aus dem Haushalt der Stadt?

  4. Hans-Karl sagt:

    1. Sollte man nicht erstmal drüber nachdenken, was denn dieses Zukunftszentrum genau werden / machen soll, bevor man Milliarden ausgibt? Mir fehlt da immer noch ein konkreter guter Plan.
    2. Die Hochstraße wurde in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts gebaut, weil der Verkehr damals nicht anders zu bewältigen war. Inzwischen hat der Fahrzeugverkehr um ein Vielfaches zugenommen. Und die Hochstraße soll wieder abgerissen werden.
    Ist das Politik im Interesse der Menschen? Ich denke, die AfD wirds freuen.

    • Märchenwald sagt:

      Die Schwarzweiß-Bilder aus den 60ern und 70ern zeigen wohl kaum Verkehr, der nicht (anders) zu bewältigen war. Erzähl bitte bessere Märchen.

    • 1. Sollte man nicht erstmal drüber nachdenken, was denn dieses Zukunftszentrum genau werden / machen soll, bevor man Milliarden ausgibt? Mir fehlt da immer noch ein konkreter guter Plan.

      Ja. Wurde und wird gemacht.

      2. Die Hochstraße wurde in den 60er Jahren des vorigen
      Jahrhunderts gebaut, weil der Verkehr damals nicht anders zu bewältigen war. Inzwischen hat der Fahrzeugverkehr um ein Vielfaches zugenommen. Und die Hochstraße soll wieder abgerissen werden.

      Ja. Ist halt jetzt nach 60 Jahren kaputt.

      Ist das Politik im Interesse der Menschen?

      Ja.

    • 10010110 sagt:

      Zu deinem zweiten Punkt: Nein, die Hochstraße wurde in den 1960er Jahren gebaut, weil es ideologisch gerade der Trend war, alles auf den Autoverkehr auszurichten (vgl. Autogerechte Stadt). Es gab damals so wenig Autoverkehr, dass das locker weiter über die bis dahin vorherrschende Verkehrsführung zu bewältigen gewesen wäre. Der Autoverkehr hat zugenommen, das ist richtig. Aber er hat auch deshalb zugenommen, weil die Menschen durch breite Schnellstraßen in der Stadt gerade zu ermutigt wurden, das Auto für alle Wege zu benutzen (und überhaupt weitere Entfernungen z. B. zwischen Wohnort und Arbeitsplatz zurückzulegen, was nur sinnvoll mit dem Auto zu erledigen war).

      Vereinfacht könnte man sagen, der Umbau des Riebeckplatzes und der Ausbau der Zubringerstraßen zu vierspurigen Schnellstraßen war eine selbsterfüllende Prophezeiung. Er hat erst dazu beigetragen, dass heute so viel Verkehr über den Platz läuft. Und es ist auch wissenschaftlich und durch praktische Beispiele erwiesen, dass Verkehr auch wieder weniger werden kann, wenn man Straßen verkleinert und Alternativen (z. B. gutes Radwegnetz und guten ÖPNV) verbessert. Autoverkehr ist keine in Stein gemeißelte Naturkonstante.

      • Bügelbernd sagt:

        Ihre Argumentation ist leider nicht korrekt. Der sozialistische Städtebau in der DDR stellte gerade ein Gegengewicht zur autogerechten Stadt dar, mit einer Betonung von ÖPNV, Rad- und Fußverkehr.

        In der BRD gab die autogerechte Stadt den Ton an und wurde dort auch in den 1950er Jahren entwickelt. Sie können dies schon bei einem schnellen Blick in die Wikipedia feststellen, und beim Gang in einige westdeutsche Städte 😉

        Die Hochstraße ist eine elegante Lösung um den den Platz überquerenden Verkehr, oder einen Teil davon, nicht den Kreisverkehr belasten zu lassen. Die Geschichte der Hochstraße selbst wäre in dem Zuge auch von Interesse, da hier sicherlich Zusammenhänge bestehen.

        • 10010110 sagt:

          Da muss ich in Teilen widersprechen. Der sozialistische Städtebau hat sich im Laufe der Zeit auch verändert, aber in der Verkehrsplanung hat er sich in den 1950er bis 1970er Jahren nicht wesentlich vom Westen unterschieden. Das große Ziel war, dass jeder ein Auto besitzt und damit möglichst störungsfrei überall hinkommt. Der ÖPNV ist nur deshalb so stark vertreten geblieben, weil offensichtlich wurde, dass dieses Ziel mit der Zentralverwaltungswirtschaft in der DDR (und im Lichte der Ölkrise) nicht in absehbarer Zeit erreichbar war.

          Halle-Neustadt ist ja das Musterbeispiel für die autogerechte Stadt: es gibt eine breite Magistrale – damals sechsspurig und noch bis kurz vor der Wende mit 60 km/h befahrbar – und Fußgänger mussten diese meist über Brücken und durch Tunnel über-/unterqueren. Auch die restlichen Zubringerstraßen waren breit und die ganze Stadt war ja in ihrer Funktion getrennt von den Buna-Werken. Diese Funktionstrennung zwischen Wohnen und Arbeiten war ja das prägende Merkmal der autogerechten Stadt.

          Der Riebeckplatz und die Hochstraße wurden unter dem gleichen ideologischen Leitbild umgebaut. Autos sollten möglichst schnell und störungsfrei durch die Stadt fahren können; zugleich sollte der Platz als das Eingangstor zum Chemiedreieck stehen. Fußgänger wurden in einen langen Tunnel unter die Erde verlegt. Dem Radverkehr wurde – genauso wie in Halle-Neustadt – gleich überhaupt keine Bedeutung beigemessen.

          Wenn du mal zu Fuß von der Magdeburger Straße zum ComCenter läufst, dann merkst du auch erst, wie riesig die Entfernungen sind, und dass dieser Weg ziemlich langweilig ist, weil er nur von langen und langweiligen modernen Bürobauten flankiert wird und dazwischen nichts ist. Der Platz ist original so konzipiert gewesen, dass er aus einem Auto heraus mit 50–60 km/h über die Brücken fahrend als beeindruckend wahrgenommen werden sollte. Und nur so „funktioniert“ er auch. Für Fußgänger oder Radfahrer ist es einfach nur eine riesige langweilige Brachfläche.

  5. Karl sagt:

    Bitte teilt den Bürgern noch mit was der ganze Spaß insgesamt kostet.

    • Das wurde unter anderem hier™ mehrfach und immer wieder mitgeteilt. Es tut mir (wenig) leid, dass Du nicht in der Lage bist, verstehendes Lesen zu beherrschen.

      • Leuschner sagt:

        Immer wieder schade, wie hier kommentiert wird.

        Alle Unterlagen, Pläne und Kosten wurden hier sooo oft vorgestellt, diskutiert und erklärt.

        Wenn es bestimmte Diskussion Teilnehmer nicht gelesen haben – ist das nicht Problem der Stadt.

        Wer etwas dagegen hatte konnte das jederzeit bei den Gremien, Diskussionen und seinen Abgeordneten einfragen.

        Wer das nicht tat, muss hier nicht schimpfen unter dem Deckmantel einer Diskussion.

        Und die gegenseitigen Angriffe sind nicht förderlich für ein gemeinsames Miteinander.

        Wenn diese Energien in eine ehrenamtliche Arbeit fließen würde wäre den Bedürftigen in Halle sehr geholfen.

        Rentner, Kranke, Kinder, Natur oder Nachbarn.
        Da wäre dieser wilde Enthusiasmus sehr nötig.

    • 10010110 sagt:

      Mach dir darüber mal keine Sorgen, deine Stütze kommt auch weiterhin regelmäßig.

  6. Verkehrsplaner sagt:

    Praktisch sieht man hier die Chance den Abriss oder Umbau der Brücken über Francke/Glauchaer Platz zu erproben.
    Durch die „Öffnung“ der Brücken werden Schlüsse gezogen wie der Zustand der anderen Brücken innen sein könnte. Ebenfalls sammelt man Erfahrung wie sich das auf die Verkehrsflüsse auswirkt.
    Autoverkehr ist Angebot/Nachfrage. Kommt es anschließend zu mehr Stau, wird mehr Verkehr die Stadt um- statt durchfahren, ebenfalls verlagert sich Verkehr auf die Straßenbahn.

    Folglich könnte man indirekt eine Autoberuhigung der Innenstadt ohne Verbote erreichen – nur allein indem die Zufahrten zweckmäßig optimiert werden.

  7. Merlin sagt:

    Lasst es einfach weg , Halle hat kein Geld und verschwendet es hier . So viele wichtige Einrichtungen gehen den Bach runter ,und hier schmeißt man es zum Fenster raus . Später steht es leer u wird verdrecken 🤔wie der ganze Riebeckplatz .

  8. U A sagt:

    Der Bund hat kein Geld,die Stadt Halle ist kurz vor der Pleite,und dann so etwas.
    Das Geld fehlt an allen Ecken,es werden ,wie im ganzen Land die falschen Prioritäten gesetzt.

  9. Henk sagt:

    Die Stadt Halle hat immer noch nicht verstanden, dass die Innenstadt leicht mit dem Auto erreichbar sein muss, Parkplätze sind ebenso in hoher Zahl notwendig. Setzt man das nicht um, fehlt kaufkräftige Klientel und die Innernstadt verödet – wie in Halle.

  10. Hollbench sagt:

    Ich könnte nur weinen, wenn ich das lese, wie unser schönes altes Halle ruiniert wird.
    Und uns betrifft es vor allem, wenn man täglich von Neustadt in die Dessauer Straße muss. Warum wurden die Bürger der Stadt nicht befrag, ob sie ein ZZ haben wollen. Ich und alle Menschen in meinem Umkreis haben kein Verständnis mehr für die sinnlose Geldausgabe und das Chaos, was entstehen wird. Die 72 Bäume sind ja nun auch schon weg. Wo bitte brüten denn nun die Vögel ohne Bäume. Die Verantwortlichen für dieses Chaos ruinieren nicht nur die Hallenser, nein auch die Natur und die Vögel.

    • wirklich zum Weinen sagt:

      Der Riebeckplatz ist für dich das „schöne alte Halle“ und dazu noch „Natur“?

    • 10010110 sagt:

      Das „schöne alte Halle“ wurde ruiniert, als der Riebeckplatz zum sozialistischen „Thälmannplatz“ umgebaut wurde. Alles, was jetzt passiert, kann die Situation nur verbessern. Ich finde es unglaublich, dass Leute eine tote Verkehrswüste als „schön“ empfinden. 😮

  11. Hollbench sagt:

    Die 72 alten Bäume mussten schon sterben. Die Vögel haben keinen Platz mehr zum Brüten. Nun sind auch noch die Hochbrücken marode? Lasst Euch nicht auslachen. Alles Lug und Betrug. Irgend einer im Stadtrat will mit dem nahenden Chaos eine goldene Nase verdienen. Wir brauchen kein ZZ. Wir brauchen schlaglochfreie Straßen.

    • 10010110 sagt:

      Hast du inmitten dieser Verkehrswüste jemals brütende Vögel gesehen? Und überhaupt: dir geht es doch sowieso nur um „schlaglochfreie Straßen“, die Bäume und Vögel nutzt du doch nur als Vorwand. Du bist wahrscheinlich genau so jemand, der gegen Windräder hetzt, weil diese angeblich Millionen von Vögeln töten, während viel mehr Vögel durch generelle Umweltverschmutzung sterben.

      Spare dir deine sinnlosen Verschwörungsmythen und mach was sinnvolles.

      • Zappelphillip sagt:

        da brüten sogar viele Vögel … im Herbst ohne Blätter an den Bäumen sind die Nester sogar gut zu sehen.. und Futter finden die da auch .. auf den Rasenflächen sind sie recht ungestört .

  12. armin mützenbecher sagt:

    Man muss die finanzielle Lage nur richtig benennen. Wir haben keine Schulden, das heißt jetzt Sondervermögen, also wervoll, ist ja Vermögen. Das glauben sogar die städtischen Mitarbeitenden.
    Geld ausgeben ist viel leichter als Geld verdienen.

  13. Uschi sagt:

    Das mit dem ZZ wäre ja nicht das Problem, nur warum muss dafür der Riebeckplatz herhalten. Ich finde die Idee das Objekt dort errichten zu wollen komplett idiotisch und nicht ansatzweise durchdacht. RAW Areal, Schlachthofgelände oder an der ehemaligen Eissporthalle wären doch Optionen gewesen, zu dem man auch das ganze Umfeld aufgewertet und auch modernisiert hätte können. Darüber hinaus hätten sich auch die Mehrkosten die für die Stadt die so entstehen wie jetzt geplant überschaubar gehalten.
    Die Leute die so etwas planen sind weit weg von Praxis und scheinbar alles reine Theoretiker. Ein paar Jahre in der freien Wirtschaft arbeiten, würden vielen auch in der Politik mal gut tun.

  14. Halu sagt:

    Ich denke der Name spricht doch schon für sich.„ Stadtverwaltung „.
    Wo bleibt eigentlich der Wille der Bürger?
    Es ist nicht die Stadt der Verwaltung !
    Wann werden die Verwalter das endlich mal begreifen. Ich glaube es wird Zeit, daß die Bürger sich ihre Stadt mm al zurück holen

  15. Belladonna sagt:

    Mir ist es eher ein Rätsel, warum gerade jetzt so viel Geld für ein sogenanntes Zukunftszentrum ausgegeben wird. Wie schon in einem Kommentar erwähnt wurde, Halle pleite, Bund pleite. Aus welchen Töpfen das Geld nun kommt, sekundär, denn es zählt im Endeffekt der Steuerzahler. Zudem wird es Folgekosten geben, die evtl. Einnahmen nicht decken werden. Also ewiglich auf Subventionen angewiesen. Die, natürlich, auch der Steuerzahler tragen muss. Und betrachtet man andere Bauvorhaben, ist es auch klar, das die Bauzeit sowie die Kosten sich, sagen wir es nett, ausdehnen werden. Ist es das wirklich wert, ist das ein Mehrwert? Gibt es da eine Erwartungshaltung, die gar nicht realisierbar ist?

  16. Klaus-Dieter Meier sagt:

    Ich sehe die Zukunft der Stadt Halle in der Turmstraße, wenn mein rechtes Vorderrad in hunderten Schlaglöchern genüsslich eintaucht.

  17. Bürger für Halle sagt:

    Der Verkehr muss generell neu gedacht werden. Weg vom dreckigen Auto, mit all seinen Begleiterscheinungen, hin zu menschen – und umweltfreundlichen Verkehrsmitteln. Es ist kein Geheimnis, dass da Rad – und Fußverkehr, sowie der ÖPNV da ganz oben stehen.

  18. Elfriede von dr Vochelweide sagt:

    Kein Geld da? Scdhuldenloch? Haushaltssperre?
    Gesamtmisere?
    Null Problemo- SONDERVERMÖGEN! und: Einheitszentrum MUSS!

    Die Hoffnung ( meine) stirbt zuletzt.

  19. Gerd Proschek sagt:

    Dieses Z.Zentrum hat nach meinen dafür
    halten keine Zukiunft,es wird genauso verrotten wie andere Investitionsstandorte für die die Stadt und auch der Staat viel Geld
    reingepumpt haben.
    Dafür die mühsam errichtete Verkehrsader zu opfern grenzt schon nahezu an eine Verzweiflungstat, um esmal ganz vorsichtig
    auszudrücken.Also meine Damen und Herren, lassen Sie für sich noch einmal alles Revü passieren und Denken nocheinmal in aller Ruhe über diesen kolonialen Fehler nach.

  20. Hansi sagt:

    @Bochmann Die PARTEI hatte doch mal den Plan, die Franckeschen Stiftungen abzureißen, damit man einen besseren Blick auf die Hochstraße hat. Wäre es nicht analog ebenso sinnvoll, NIU und Maritim abzureißen und das Zukunftszentrum gleich wieder einzustampfen, damit man einen besseren Blick auf die Riebeck-Brücken hat?

  21. Nicole sagt:

    Funktionierende Verkehrsflüsse zu opfern für ein Prestige Projekt wo gefühlt 70 Prozent der Einwohner keine Lust darauf haben und dann noch Geld zu verschwenden was überall rar ist kann nur ein Irrweg sein.

    • 10010110 sagt:

      Eine Stadt ist nicht dazu da, möglichst viele Autos durch sie durchzuschleusen. Die Verkehrsflüsse sollen ja explizit da weg, damit Menschen sich wieder wohlfühlen können um den Riebeckplatz herum.

      • Wohlfühlfaktor reibungsloser Verkehr sagt:

        Es gibt in der Innenstadt genug „Wohlfühlzonen“ für Menschen, auch direkt am Riebeckplatz, z. B. am Eingang zur Leipziger Straße. Viele dieser „Wohlfühlzonen“ werden kaum genutzt (s. obere Leipziger Straße). Warum soll man eine „Wohlfühlzone“ da schaffen, wo es unmittelbar angrenzend schon welche gibt und der Platz darüber hinaus in Konkurrenz zu anderen wichtigen Nutzungen – dem Verkehr steht.

        Auch reibungslos funktionierender Verkehr ist ein Wohlfühlfaktor – ein sehr wichtiger sogar!

  22. Rene sagt:

    Das ZZ braucht keiner. … nächste Investruine der Stadt. Zahlt der Bund=zahlt der Steuerzahler.

  23. Hs sagt:

    Nur Wasserköpfe die da planen mehr gibt’s nicht zu sagen

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