Wegen Unterzuckerung: schwerer Unfall am Rennbahnkreuz

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Dieses Thema enthält 22 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Daggilover vor 2 Monate, 3 Wochen.

Ansicht von 22 Beiträgen - 1 bis 22 (von insgesamt 22)
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  • #103390 Antwort

    Horch

    Als störend empfanden Zeugen dagegen das Vorgehen von Autohaus-Mitarbeitern. Diese hätten gar den Unfallbeteiligten neue Fahrzeuge angeboten.

    Das ist auch mit Abstand eines der beschissensten Autohäuser. Null Service, unfreundlich und ziemlich überteuert. Die Aktion passt perfekt.

    #103391 Antwort

    geraldo
    Teilnehmer

    Das würde ich mal nicht so hochhängen. So wie der Mercedes aussieht hat es fürchterlich gekracht, da ist man auch als Zeuge oft geschockt und quatscht dummes Zeug.

    #103396 Antwort

    Wachmeister

    Vielleicht sind regelmäßige Gesundheitsüberprüfungen für motorisierte Verkehrsteilnehmer sinnvoll. Sehr unwahrscheinlich, dass er an dem Tag zum ersten Mal Probleme mit seinem Blutzucker hatte.

    #103400 Antwort

    10010110

    Wäre der Rentner mit dem Fahrrad gefahren, hätte er höchstens sich selbst geschädigt, von den gesamten Folgekosten mal ganz zu schweigen. Und anscheinend saß er auch allein in seinem Fahrzeug und hat in dem Moment mit seinem Fahrzeug kaum einen eigenen Beitrag zum Wirtschaftswachstum geleistet.

    Soviel zum Mythos, dass das Auto mehr Geld einbringt als es Kosten für die Allgemeinheit verursacht.

    #103402 Antwort

    10010110

    Natürlich und alle bilden sich im Schock das selbe ein?

    #103414 Antwort

    geraldo
    Teilnehmer

    Nein, ich meinte schon die Herren vom Autohaus, die da sicher dummes Zeug quatschten. Es kann aber auch der hilflose Versuch gewesen sein, das Erschütternde der Situation durch einen blöden Witz „aufzulockern“, so im Sinne von „wenigstens sind sie direkt vor einem Autohaus gelandet“, oder so.
    Es widerspricht doch einfach der allgemeinen Lebenserfahrung, dass ein noch so schmieriger Autoverkäufer (um ein blödes Klischee zu bemühen, aber es ist immerhin ein Autohaus für den Käufer mit gehobenen Ansprüchen) in so einer Situation ernsthaft ein Verkaufsgespräch anbahnt – das sind doch auch bloß Menschen.

    #103687 Antwort

    Philipp Schramm
    Teilnehmer

    Vielleicht sind regelmäßige Gesundheitsüberprüfungen für motorisierte Verkehrsteilnehmer sinnvoll. Sehr unwahrscheinlich, dass er an dem Tag zum ersten Mal Probleme mit seinem Blutzucker hatte.

    Eine Unterzuckerung kann auch plötzlich auftreten, ebenso wie ein Schlaganfall oder auch ein Herzinfarkt.

    Selbst ein Asthma-Anfall kann plötzlich auftreten. Kenne ich nur zu gut, da ich selbst Asthmatiker bin. Aber darf ich des wegen kein Auto mehr fahren, nur weil ich Asthmatiker bin und jederzeit einen solchen Anfall bekommen könnte?

     

    #103690 Antwort

    Hallenser

    Kannst du dir selbst beantworten:

     

    #103691 Antwort

    W. Molotow

    Es wäre angeraten(wäre es bei dir sowieso).

     

     

    #103699 Antwort

    10010110

    Selbst ein Asthma-Anfall kann plötzlich auftreten. Kenne ich nur zu gut, da ich selbst Asthmatiker bin. Aber darf ich des wegen kein Auto mehr fahren, nur weil ich Asthmatiker bin und jederzeit einen solchen Anfall bekommen könnte?

    Bei Asthma ist man ja, wenn ich das richtig einschätze, ansonsten noch bei klarem Verstand, und könnte schnell mal anhalten, wenn’s akut ist. Bei Epileptikern, zum Beispiel, sieht das schon wieder ganz anders aus mit der Fahrerlaubnis (je nach Art der Epilepsie).

    #103702 Antwort

    Melli-Tussi

    Diabetiker müssen gewährleisten, dass sie alles Notwendige tun, damit andere Verkehrsteilnehmer und sie selbst nicht gefährdet werden. Sie müssen Unterzuckerungen zuverlässig erkennen und behandeln können und ihre Stoffwechseleinstellung regelmäßig beim Arzt überprüfen lassen (ca. alle 6 bis 12 Wochen).

    Außerdem müssen sie ihren Blutzucker regelmäßig selbst kontrollieren, Therapie und Einstellung dokumentieren und die Auflagen der Behörde erfüllen (z. B. regelmäßige Untersuchungen, Traubenzucker im Auto etc.).

     

    Führerschein

     

    Gilt auch und gerade für 87-jährige Kamikazepiloten.

     

     

    Wer regelmäßig Asthmaanfälle während der Autofahrt hat, gehört ebenfalls nicht hinters Steuer. Das gebietet schon der gesunde Menschenverstand.

    #103732 Antwort

    Philipp Schramm
    Teilnehmer

    Wer regelmäßig Asthmaanfälle während der Autofahrt hat, gehört ebenfalls nicht hinters Steuer. Das gebietet schon der gesunde Menschenverstand.

    Ich habe nicht regelmäßig Asthmaanfälle, da ich in ärzlicher Behandlung und auch entsprechende Medikamente einnehme.

    Ansonsten kann nie ausgeschlossen werden, das man einen plötzlichen Asthmaanfall bekommen kann.

    Bei Asthma ist man ja, wenn ich das richtig einschätze, ansonsten noch bei klarem Verstand, und könnte schnell mal anhalten, wenn’s akut ist.

    Ich glaube du weißt gar nicht, was bei einem akutem Asthmaanfall passiert.

    Diabetiker müssen gewährleisten, dass sie alles Notwendige tun, damit andere Verkehrsteilnehmer und sie selbst nicht gefährdet werden. Sie müssen Unterzuckerungen zuverlässig erkennen und behandeln können und ihre Stoffwechseleinstellung regelmäßig beim Arzt überprüfen lassen (ca. alle 6 bis 12 Wochen).

    Vielleicht war er gar kein Diabetiker. Soweit mir bekannt, kann man sowohl eine Unter- als auch eine Überzuckerung bekommen, wenn man kein Diabetiker ist.

    #103747 Antwort

    Ronny

    Soweit mir bekannt

    Schon da ist der erste Knackpunkt. 🙂

     

    Ein Mann von 87 ist nicht überraschend Diabetiker und bekommt auch nicht plötzlich zum allerersten Mal während seiner letzten Autofahrt Unterzucker. Ein Fahranfänger ist er mit Sicherheit auch nicht. Vielleicht konnte er aufgrund Demenz nicht mehr einschätzen, dass er zu einer Gefahr für sich und andere geworden ist. Hinter das Lenkrad eines Kraftfahrzeug (auch wenn es nur eine popelige C-Klasse ist) gehörte dieser Bürger aber auf keinen Fall mehr. Vielleicht sieht er es sogar ein, sollte er das Krankenhaus je wieder (lebend) verlassen können. Ich wünsche es ihm, schon, damit er und seine Familie mit den Konsequenzen konfrontiert werden. Vielleicht ändert sich irgendwann etwas in dieser Hinsicht.

    #103752 Antwort

    10010110

    Ich glaube du weißt gar nicht, was bei einem akutem Asthmaanfall passiert.

    Hast recht, ich weiß es nicht. Was passiert denn da? Wird einem schwummerig und verliert man da das Bewusstsein?

    #103758 Antwort

    Philipp Schramm
    Teilnehmer

    Wird einem schwummerig und verliert man da das Bewusstsein?

    Man hat akute Atemnot und ist dem Ersticken nahe, weil sich die Bronchien zusammenziehen.

    #103760 Antwort

    Viel Rauch um nix

    Rauch weniger

    #103761 Antwort

    Dampfkampf

    Es reicht, wenn er aufs Autofahren verzichtet. Dann passieren nicht so viele schwere Unfälle.

    #103762 Antwort

    Viel Rauch um nix

    Na dann wollen wir mal hoffen das der versoffene und bekiffte Heinz auch auf das Autofahren verzichtet

    #103763 Antwort

    Dampfkampf

    Wer auch immer das ist, die Hoffnung stirbt zuletzt! Alle Säufer und alle Kiffer sollten auf das Autofahren verzichten.

    #103764 Antwort

    Viel Rauch um nix

    Du kennst den versoffenen Heinz vom Gut nicht???

    #103766 Antwort

    Dampfkampf

    Nee. Aber der scheint dir viel zu bedeuten?!

    #103768 Antwort

    Daggilover

    Also wer den Heinzi nicht kennt der ist gern Spiegeleier … !

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