#GemeinsamStark nach Saarbrücken: Delegation aus Halle (Saale) verabschiedet sich feierlich zum größten inklusiven Sportfest

Das größte Multisport-Event für Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland wirft seine Schatten voraus : Vom 15. bis 20. Juni 2026 verwandelt sich das Saarland in das pulsierende Herz des inklusiven Sports. Unter dem kraftvollen Motto #GemeinsamStark kommen 4.300 Athletinnen und Athleten sowie Unified Partner zusammen, um sechs Tage lang in packenden Wettbewerben Höchstleistungen zu zeigen.

Am gestrigen Montag wurde ein Teil der sachsen.anhaltischen Delegationsmitglieder feierlich verabschiedet. Ausgestattet mit den neuen Team-Shirts und einem schützenden Schlapphut gegen die Sommersonne, sind die Sportlerinnen und Sportler bereit für das Abenteuer ihres Lebens.

Ein starkes Team für die Heimat

Insgesamt schickt Sachsen-Anhalt eine Delegation von 156 Personen (davon 97 aktive Sportlerinnen sowie 58 Trainerinnen und Betreuer*innen) ins Rennen. Eingeschlossen in diese Riege ist auch eine internationale Gast-Teilnahme aus dem Irak.

Die Nationalen Spiele seien „etwas ganz besonderes“, betonte Andreas Silbersack, 1. Vizepräsident von Special Olympics Sachsen-Anhalt und Präsident des USV Halle. Der Universitätssportverein Halle e.V. stellt selbst eine starke Riege und schickt Aktive in den Disziplinen Leichtathletik und Schwimmen ins Saarland. Insgesamt sind 24 Aktive und 16 Trainer und Betreuer aus Halle (Saale) dabei vom Lebenshilfe Sportverein e.V. (Tischtennis), Reitsportverein Halle (Saale) e.V. (Reiten), Turbine Halle e.V. (Speedskating), Universitätssportverein Halle e.V. (Leichtathletik, Schwimmen).

Silke Renk-Lange, Präsidentin des Landessportbundes Sachsen-Anhalt, verabschiedete die Delegation mit sichtlich bewegenden Worten :„Ihr vertretet unsere Heimat. Das macht mich stolz.“ Mit Blick auf den unbändigen Kampfgeist der Sportler fügte sie an, dass diese Spiele ein wunderbares Zeichen dafür seien, dass es eben nicht nur Menschen gebe, die jammern, wie schlecht doch alles sei.

Ein Mammut-Event mit internationaler Strahlkraft

Veranstaltet von Special Olympics Deutschland e.V. (SOD), haben die Spiele im Saarland eine enorme Dimension angenommen. Über 100.000 Besucher*innen und mehr als 2.500 freiwillige Volunteers werden erwartet. Insgesamt messen sich die Sportler in 27 verschiedenen Sportarten – das Spektrum reicht von klassischen Disziplinen wie Leichtathletik, Schwimmen und Fußball bis hin zu Boccia, Kraftdreikampf und Tischtennis.

Ausgetragen werden die Spiele an 23 hochmodernen Sportstätten. Neben dem Ballungsraum Saarbrücken werden auch die fünf saarländischen Landkreise mit einbezogen. Sogar ein Hauch von Internationalität weht durch die Wettbewerbe: Die Schwimmwettkämpfe finden im französischen Forbach (Piscine Olympique Jean-Eric Bousch) statt.

Für die Athletinnen und Athleten steht dabei einiges auf dem Spiel: Die Nationalen Spiele im Saarland dienen gleichzeitig als offizielles Qualifikationsturnier für das weltweit größte Sportevent für Menschen mit geistiger Behinderung – die Weltspiele 2027 in Santiago de Chile.

Großes Programm von Eröffnung bis Abschluss

Das sportliche und kulturelle Rahmenprogramm verspricht Gänsehaut-Momente. Den Auftakt bildet die feierliche Eröffnungsfeier am 15. Juni im Saarbrücker Ludwigsparkstadion. Neben den täglichen Wettkämpfen gibt es ein Special Olympics Festival, ein wettbewerbsfreies Angebot sowie das umfassende Gesundheitsprogramm Healthy Athletes. Den krönenden Abschluss bildet die große Abschlussfeier am 20. Juni auf dem Tbilisser Platz in Saarbrücken – spätestens dann hoffentlich mit zahlreichen Medaillen im Gepäck der sachsen-anhaltischen Sport-Idole.

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