500 MWh Leistung: größter Batteriespeicher Deutschlands am Geiseltalsee eingeweiht

Bei der heutigen Einweihung des größten Batteriespeichers Deutschlands in Leuna/Krumpa betonte Ministerpräsident Sven Schulze: „Sachsen-Anhalt ist ein Energieland. Wir erzeugen heute bereits große Mengen Strom aus Sonne und Wind. Darauf können wir stolz sein. Diese Energie wird nun genau dann verfügbar sein, wenn Menschen und Unternehmen sie brauchen. Für diese Flexibilität sind Großspeicher der Schlüssel.

Das einzigartige Speichercluster von Münch Energie hier bei uns im Saalekreis zeigt, dass wir diesen Weg konsequent gehen. Aus unserer Heimatenergie wird verlässlich nutzbare Energie. Das stärkt die Versorgungssicherheit und macht unser Stromnetz stabiler. Damit schaffen wir beste Voraussetzungen für innovative Unternehmen und neue Arbeitsplätze. So bleibt die Wertschöpfung in unserer Region. Die Energiewende wird zu einer echten Zukunftschance für Sachsen-Anhalt. Für unsere Wirtschaft, unsere Kommunen und die Menschen, die hier leben.“

Mit der feierlichen Inbetriebnahme des neuen Batteriespeicher-Clusters der Münch Energie GmbH wird ein Verbund mit rund 500 MWh Speicherkapazität ans Netz gebracht. Das ist aktuell der größte zusammenhängende Speichercluster Deutschlands im operativen Betrieb. Die Anlage wird noch in diesem Jahr auf bis zu 800 MWh ausgebaut.

Foto: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

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84 Kommentare

  1. Jonas Kurt sagt:

    „Die Bundesnetzagentur bereitet sich auf mögliche Stromengpässe vor und entwickelt dafür eine digitale Krisenplattform. Im Ernstfall sollen große Stromverbraucher zentral erfasst und bei Bedarf zu Einsparungen oder vorübergehenden Abschaltungen verpflichtet werden.“

    https://www1.wdr.de/wirtschaft/bundesnetzagentur-plan-notfall-stromkrise-100.html

    • ÖRR zitiert sagt:

      👍

    • Pittiplatsch sagt:

      Das ist wichtig um die Sonnen und Windenergie zu speichern und nicht die Anlagen vom Strom zu nehmen zu müssen. Dadurch kann der Strom dann eingesetzt werden, wenn er benötigt wird. Schließlich ist gerade niedrig Wasser und ich bin froh das kein AKW in Deutschland ausgeschaltet werden muss, weil die Türme nicht gekühlt werden können.

      • micha sagt:

        Nicht die Türme müssen gekühlt werden, es sind die Reaktoren. Kohle- und Gaskraftwerke müssen übrigens auch gekühlt werden und benötigen Wasser.

        • Kazan sagt:

          Die Atomkraftwerke werden nicht wegen des Niedrigwassers abgeschaltet, sondern weil bei den jetzigen Temperaturen das Kühlwasser bei der Rückgabe in die Natur zu war ist und deswegen nicht eingeleitet werden darf.

      • Henk sagt:

        Kernkraftwerke mit Kühltürmen brauchen keinen Fluss. Es sind die ganz alten und nur wenige Kernkraftwerke, die zur Durchlaufkühlung einen Fluss brauchen.

    • JeanPütz sagt:

      Und was ist dein Punkt? Ist doch gut, Notfallpläne zu haben, oder?!

  2. Hans-Karl sagt:

    In der Zeit um die Amtsübernahme durch Friedrich Merz wurden als die wichtigsten Themen für Deutschland die zu hohen Energiepreise und die überbordende Bürokratie als erste auf der Liste genannt. Die entscheidende Frage lautet also: Wie wirkt sich der Energiespeicher auf die Preise aus? Ich vermute garnicht. Ist nur ein weiterer Marktakteur, der sich ein Stück vom (Förder)Kuchen holen will.

    • Liberaler sagt:

      „Die entscheidende Frage lautet also: Wie wirkt sich der Energiespeicher auf die Preise aus? Ich vermute garnicht.“

      Die schwäbische Hausfrau weiß:

      Am sparsamsten/billigsten lebt man, wenn man vorhandene Geräte so lange ver-wendet, bis sie irgendwann ihren Geist aufgeben. Ganz egal, ob Waschmaschine, Rasierer oder Auto.

      Entsprechend wäre es das günstigste gewesen, bestehende, funktionstüchtige Kraftwerke einfachen laufen zu lassen, bis sie irgendwann infolge von Materialermüdung/Reparaturanfälligkeit oder gestiegener Einkaufspreise für z.B. Kohle nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können.

      Man nimmt dann die ältesten Kraftwerke nach und nach vom Netz und ersetzt die fehlenden Kapazitäten dann z.B. durch erneuerbare Energien.

      So wäre es richtig gewesen!

      • Realistin sagt:

        Dass Einkaufspreise quasi über Nacht steigen können (Grüße aus 2022) oder Materialermüdung/Reparaturanfälligkeit am Beispiel eines AKW ein wenig schizophren erscheinen, dass ignorieren Sie in Ihrer wunderbaren Ausführung. Dass adäquate Ersatzleistung und dezentrale Netze sich auch nicht über Nacht aufbauen lassen, vermerken wir als belanglose Randnotiz.

      • Nicht jeder Vergleich ist sinnvoll sagt:

        Warum unterstellst du einer schwäbischen Hausfrau Dummheit?
        „Die schwäbische Hausfrau“ würde keinen 30 Jahre alten Kühlschrank laufen lassen, weil sie genau wüsste, dass sich ein neuer schon nach wenigen Jahren aufgrund des geringen Energieverbrauchs amortisieren -und sie anschließend viel Geld sparen würde. Das Gleiche gilt für andere Haushaltsgroßgeräte und Leuchtmittel.

      • Jonas Kurt sagt:

        Kein anderes Volk auf dieser Erde ist so irre, dass sie ihre alte Industrie vernichtet, bevor die neue zu 100% läuft.
        Früher sandte Gott zur Strafe Heuschreckenschwärme, jetzt schickt er die Grüne Sekte.

      • Blindschleiche sagt:

        Es ist auch eher die Idee eines schwäbischen Hausmanns, Hochdruckdampfkessel von Kohlekraftwerken und Kernreaktoren einfach weiterzubetreiben, bis sie wegen Materialermüdung auseinanderfliegen.

    • Jawoll sagt:

      Nein. Solche Energiespeicher sorgen langfristig für Unabhängigkeit von anderen Ländern. Und eines ist klar, Öl und Gas werden auf lange Zeit nur teurer. Insbesondere aufgrund immer mehr geopolitischer Kriege. Und der Quatsch mit den Atomkraftwerken ist ein Fass ohne Boden. Keine Versicherung ist bereit, für eventuelle Schäden aufzukommen. Und keiner will investieren. Das hat seinen Grund.

    • JeanPütz sagt:

      Ein Ernergiespeicher sichert Versorgungssicherheit. Nicht mehr und nicht weniger.

    • JtD sagt:

      Interessante Vermutung, ist aber falsch. Einfach mal den Strommarkt (im Sommer) beobachten. Der spottbillige Solarstrom wird durch Batteriespeicher länger verfügbar gemacht, Lastspitzen und Preisspitzen für den Verbraucher abgefangen.

    • Hubertus sagt:

      @Hans-Karl, wenn es Fritze Merz mit den Energiepreisen wirklich ernst gemeint hätte und gegen die Interessen seiner Klientellobbyisten gehandelt hätte, hätte er als erstes das Merrit-Order Prinzip abgeschafft. Dann könnte sich jede Energieform am Markt beweisen!

    • Ich von hier sagt:

      Nur am Meckern
      Hast du nichts zu tun? Geh arbeiten!!!!!!!

  3. J sagt:

    Gute Nachrichten auf dem Weg zu einer sicheren, kostengünstigen Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien. In anderen Ländern müssen aktuell die „sicheren“ Atomkraftwerke abgeschaltet werden und große Gebiete haben gar keinen Strom mehr.

  4. Henk sagt:

    So ein Stuss. Waren alle bei Thermodynamik I auf dem Oktoberfest, oder wie?

    • stüssy sagt:

      Die Münch Energie GmbH tritt mit ihrem (echten) Namen auf. Die Inhaber und Mitarbeiter haben alle (mindestens) eine Ausbildung und verfügen über Jahrzehnte Erfahrung.

      Du bist nur ein anonymer Troll vom Dorf. Du hast bisher in keiner Hinsicht mit Wissen oder Ahnung oder wenigstens Logik geglänzt.

  5. Wennemann sagt:

    Wie teuer war der Speicher? Wer hat ihn finanziert? Wie hoch waren und sind Fördermittel? Wieviel Fläche wurde in Anspruch genommen? Welche Nutzung gab es zuvor? Wie langlebig ist die Technik? Nichts davon steht in dem Werbeartikel der Landesregierung.

  6. JeanPütz sagt:

    Sehr gut. Vielleicht hat Sachsen-Anhalt ja doch eine Chance in einer neueren Technologie, zumindest in Deutschland, gut zu sein. Das schafft Know How und Arbeitsplätze. Nur leider sieht es danach aus, als wäre es damit ab September wieder vorbei und dann haben wir wieder nur Harzer Blasenwurst.

    • Kazan sagt:

      In Leuna entsteht (oder ist die schon im Betrieb) die erste Bioraffinerie der Welt. Dann ist man bei Kunststoff nicht mehr auf Erdöl angewiesen.

  7. Elektriker sagt:

    Ich habe mal kurz überschlagen bei einer Last die 65MW benötigt (z.B. ein größerer Industriestandort) ist der Speicher gut um die PV-Erzeugung über die Nacht zu überbrücken. Dadurch wird auch noch das Netz entlastet, da die Elektroenergie dort bleibt wo sie erzeugt wurde und auch im Umkreis verbraucht wird. Im Radiobericht zu der Nachricht wurde gesagt, daß das Projekt ohne Zuschüsse und Fördergelder ausgekommen sei, Zitat „komplett privatwirtschaftlich finanziert“.

  8. Fratzenspiegel sagt:

    „Heimatenergie“ – endlich wissen auch Elektronen, wo sie hingehören.

  9. Zuschauer sagt:

    Gestern ein Beitrag im TV über den Speicher. Deutschland bräuchte von diese größe mindestens 80 Stück um irgendiwe etwas abgesichert sein zu können.

  10. Henk sagt:

    Speichert die Energiemenge, die das Kraftwerk Schkopau in einer halben Stunde bereitstellt. So ein Unfug, den alle mit völlig überhöhten Strompreisen finanzieren müssen.

    • Sofavan sagt:

      Während die 285 Tonnen Kohle die im gleichen Zeitraum verbrannt werden (5 mio Tonnen pro Jahr Gesamtverbrauch) buchstäblich durch den Schornstein fliegen, übers Jahr gesehen unter anderem 110 kg Quecksilber und 60 t Feinstaub als Bonus mitbringen, hast du diese halbe Stunde aus dem Speicher jeden Abend wenn tagsüber der Speicher wieder aufgeladen wird.

      • Jonas Kurt sagt:

        „jeden Abend wenn tagsüber der Speicher wieder aufgeladen wird.“
        Hast du dir mal das Diagramm vom Januar angesehen?
        Wo soll da Strom zum Speichern herkommen?“
        „Eine Dunkelflaute ist eine Wetterlage in der Energiewirtschaft, bei der weder nennenswerter Wind weht noch die Sonne scheint, wodurch die Stromerzeugung aus Windkraft und Photovoltaik gleichzeitig stark einbricht. Solche Phasen treten meist im Winter auf und können zu Preisspitzen am Strommarkt führen“ KI
        Und wenn dann noch Schnee auf den Solarpaneelen liegt.

    • Halle-Leser sagt:

      Ist nur blöd, dass der Strom aus Schkopau 4mal so teuer ist.
      Vom Co2-Fußabdruck ganz zu schweigen.

      Denk nochmal drüber nach.

      • Jonas Kurt sagt:

        Deutschlands Anteil am Welt-CO2 sinkt.
        Merkwürdig, trotzdem steigt das Welt-CO2
        „Der weltweite Ausstoß von fossilem CO2 stieg im Jahr 2025 auf ein neues Rekordhoch von rund 38,1 Milliarden Tonnen an. Dies geht aus den Daten des Global Carbon Project hervor. Der Wert liegt damit etwa 1,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.“ KI
        „Das Militär und die globale Rüstungsindustrie verursachen schätzungsweise 5,5 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. “ KI

  11. Halle-Leser sagt:

    So. Und jetzt noch Strompreiszonen und aufgehört die fossile Energielobby zu pampern.
    Schon würden sich Pläne von GasKathi und Co. von selbst auflösen.

    • Jonas Kurt sagt:

      Die Erneuerbaren werden bis zum Jahr 2045 schätzungsweise mit 500 bis 650 Milliarden Euro gepampert. Ach nein, das bezahlen ja die Verbraucher. Diese Summe teilt sich in Investitionen für die Übertragungsnetze (große Stromtrassen) und die regionalen Verteilnetze (lokale Stromversorgung) auf. Finanziert wird der Ausbau größtenteils über die Netzentgelte, die ein Teil des Strompreises für Endverbraucher sind
      Das gesamte Stromnetz in Deutschland muss von zentraler Erzeugung auf dezentrale umgestellt werden.

      • Frage sagt:

        @Jonas Kurt: Wir haben kapiert, dass Sie gegen einen Ausstieg aus den Fossilen sind. Ich halte das angesichts des menschengemachten Klimawandels für bescheuert. Aber jeder ist natürlich frei, den Stand der Wissenschaft zu ignorieren.

        • Jonas Kurt sagt:

          Ich halte es für bescheuert, als kleines Land die Welt retten zu wollen.
          Kein anderes Land vernichtet seine alte Industrie, bevor die neue funktioniert.

          Wer ist „wir“. Schreiben Sie für Leute, die nicht selber schreiben können?
          Oder ist es die bekannte Kindergartenmethode,andere auf primitive Art einzuschüchtern, indem man sich aufbläht?
          Wenn wir die Welt wirklich retten wollen, sollten wir den Krieg beenden, der riesige Umweltschäden verursacht.

          • Daniel M. sagt:

            Weltrettung ist nicht das Ziel. Deine primitiven Aussagen erinnern stark an Kindergarten. Obwohl ich die Kinder nun nicht unbedingt mit dir auf eine Stufe setzen möchte.
            Und welchen „den Krieg“ möchtest du beenden? Es gibt unzählige auf der Welt. In deinem afd Kosmos gibt es sicherlich nur „den Krieg“ in der Ukraine. Und den möchte Putin aber nicht beenden.
            Ansonsten solltest du dich wenigsten informieren, bevor du über Energie schwadronierst. Sorry, wenn ich vielleicht zu persönlich werde.

          • Bläh Bläh sagt:

            „Wenn wir die Welt wirklich retten wollen, sollten wir“
            Wer ist „wir“. Schreiben Sie für Leute, die nicht selber schreiben können?
            Oder ist es die bekannte Kindergartenmethode,andere auf primitive Art einzuschüchtern, indem man sich aufbläht?

          • Frage sagt:

            @Jonas Kurt: Wer behauptet denn, dass ein kleines Land die Welt retten könnte? Ich kenne da niemanden. Aber die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt kann ihren Beitrag leisten und andere darin unterstützen, das ihre zu tun.
            Und es stimmt schlichtweg nicht, dass „wir“(?) „unsere“(?) alte Industrie vernichten, bevor eine neue funktioniert. Es geht um eine Transformation mit Zielen und Fristen, über die gestritten wird.

      • Halle-Leser sagt:

        Übertragungs- und Verteilnetze werden natürlich nicht gebraucht, wenn irgendwo die Erde aufgebuddelt und Güterzugweise nasse braune Masse in Verbrennungsanlagen gekarrt werden.

        Las Dir mal erzählen, was allein das Zwischenlager Gorleben jedes Jahr kostet.
        Von den dortigen seit Jahren andauernden Baumaßnahmen, wegen der Unsicherheit der Anlage, spreche ich da nicht mal. Genauso wenig vom wieder einlagern des ausgebuddelten Materials, wegen Unfähigkeit.

        Und bevor du auf Steuern schaust: schon mal über Versicherungsleistungen nachgedacht?

      • auch fossile Kosten sagt:

        Die Stromtrassen müssen so oder so ausgebaut werden, ob da am Ende ein AKW dran hängt oder eine WKA. Was Sie hier andeuten ist halt schlicht schwach. Die Zukunft wird mehr und mehr elektrifiziert stattfinden. Das hätten deutsche Autokonzerne mal besser in der Vergangenheit eingesehen, als in den nächsten zwanzig Jahren, oder sie werden nicht mehr sein.

        Ebenfalls ist ja die Wärmepumpe für den überwiegenden Teil der Wohngebäude in Deutschland die effizienteste Variante. Beim anderen Teil muss noch in Dämmung investiert werden. Ein Programm jetzt würde halt heimische Gewerke ankurbeln und uns JÄHRLICH Teile der fast 100 MILLIARDEN für den Import von fossilen Energieträgern ersparen. Das vergisst Jonas halt leider ganz oft, dass auch die anderen Erzeugungsarten mit Kosten kommen…machste nichts.

        Mit China und den USA sind wir dann ja schon drei Länder, die die Welt retten wollen. Achso…und Norwegen…und Island…und Kenia…und Paraguay…und Schweden…und Dänemark…und Brasilien… insgesamt stehen mehr als 50 Länder vor Deutschland bei der Erzeugung mit erneuerbaren Energien…warum? Nicht wegen Liebe zur Umwelt…sondern weil es einfach günstiger ist!

        • Jonas Kurt sagt:

          Bisher gab es Kraftwerke, deren Standorte nach Bedarf gewählt wurden. So waren auch die Netze quasi sternförmig, Es wurde auch kein superteurer Nord-Süd-Link gebraucht, der nach Protesten lokaler Grüner superteuer vielerorts nicht las Freileitung gebaut wird.
          Jetzt sind dezentral viele Windmühlen und Fotovoltaikanlagen entstanden. Ist doch klar, dass das Verteilungsnetz vollkommen umgebaut werden muss.
          Schon mal nach Bad Lauchstädt gefahren? Was da schon gebaut wird!
          https://www.50hertz.com/de/Netz/Netzausbau/ProjekteanLand/EnergiedreieckMitteldeutschland/

          • Henk sagt:

            Korrekt. Gegen wissenschaftsfeindlichen Unfug der grünen Partei!

          • Da kam jetzt nicht viel sagt:

            Was soll Nord-Süd-Link sein???

            A) du meinst Nordlink Richtung Skandinavien, da wurde so weit ich weiß nicht erdverkabelt.
            B) du meinst Süd Link und da wurde wegen Protests der CSU (meines Wissens keine grüne Partei heutzutage) erdverkabelt. #Monstertrassen
            Die SPD hat den Wunsch der CSU dann mitgetragen. Keine Ahnung welche Story du jetzt meinst, aber die Erdverkabelung fand hauptsächlich durch Bayern statt. Kann sein, dass dann auch noch ein paar Hippies in BW auf den Zug aufgesprungen sind.

            Es ändert weiterhin nichts, wie die Kraftwerke verteilt sind. Es wird weiterhin elektrifiziert, darauf sind die Netze nicht ausgerichtet. Nicht nur aus Erzeugersicht, sondern auch aus Verbrauchersicht. Es wäre natürlich von Vorteil, wenn wir Strompreiszonen hätten, sodass Sachsen-Anhalt von seinem Ausbau nachhaltig profitieren könnte. Aber die Konservativen mal wieder…

            Am Verteilernetz hätte man auch sparen können, würde man die Direktvermarktung ermöglichen. Nur braucht es dazu Smartmeter. Leider hat es die CDU Regierung irgendwie verpennt, diese auszurollen. Das musste erst rot-grün-gelb beschleunigen. Dass die CDU auch verpennt hat, Ersatz für AKW und Gas auszubauen kam uns teuer zu stehen.

            Es ist auch sehr Schade, dass du weiterhin nur einseitig die Kosten betrachtest und die Importkosten von fossilen Energieträgern ignorierst. Aber aus dir wird auch noch ein Energiepatriot. Ich glaube an dich.

  12. mirror sagt:

    Ab einer kritischen Kapazität von Batteriespeicher, sinkt bei weiterem Ausbau die Betriebsstundenzahl pro Speicher und erhöht die Stromkosten.

    • Cpt. Critico sagt:

      Das ist eine Behauptung. Mehr nicht.

    • Aufklärung sagt:

      Ab wann wäre das? Wie nah sind wir dran?

      Hintergrund für Laien: die Batteriespeicher helfen dabei die Stromkostenkurven abzuflachen. Kommt viel Strom rein (im Sommer durch PV) ist der Strom günstig. Wird es dunkel, kann der Strom teurer werden. Speicher „lagern“ den Strom und können diese Kurve auf einen Einstellungene Cent Betrag Unterschied zwischen teuerster kWh und günstigster kWh abflachen, so dass ein deutlich günstigerer Durchschnittspreis möglich ist. Von Erhöhung der Stromkosten reden wir eher, wenn der Strombedarf zu hoch für Wind, Sonne und Batteriespeicher ist. Denn dann müssen teure AKW (nicht aus D), Gas oder gar Kohle ran. DANN steigen die Stromkosten deutlich (vgl. Stromgestehungskosten).

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