500 MWh Leistung: größter Batteriespeicher Deutschlands am Geiseltalsee eingeweiht
Bei der heutigen Einweihung des größten Batteriespeichers Deutschlands in Leuna/Krumpa betonte Ministerpräsident Sven Schulze: „Sachsen-Anhalt ist ein Energieland. Wir erzeugen heute bereits große Mengen Strom aus Sonne und Wind. Darauf können wir stolz sein. Diese Energie wird nun genau dann verfügbar sein, wenn Menschen und Unternehmen sie brauchen. Für diese Flexibilität sind Großspeicher der Schlüssel.
Das einzigartige Speichercluster von Münch Energie hier bei uns im Saalekreis zeigt, dass wir diesen Weg konsequent gehen. Aus unserer Heimatenergie wird verlässlich nutzbare Energie. Das stärkt die Versorgungssicherheit und macht unser Stromnetz stabiler. Damit schaffen wir beste Voraussetzungen für innovative Unternehmen und neue Arbeitsplätze. So bleibt die Wertschöpfung in unserer Region. Die Energiewende wird zu einer echten Zukunftschance für Sachsen-Anhalt. Für unsere Wirtschaft, unsere Kommunen und die Menschen, die hier leben.“
Mit der feierlichen Inbetriebnahme des neuen Batteriespeicher-Clusters der Münch Energie GmbH wird ein Verbund mit rund 500 MWh Speicherkapazität ans Netz gebracht. Das ist aktuell der größte zusammenhängende Speichercluster Deutschlands im operativen Betrieb. Die Anlage wird noch in diesem Jahr auf bis zu 800 MWh ausgebaut.
Foto: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt













„Die Bundesnetzagentur bereitet sich auf mögliche Stromengpässe vor und entwickelt dafür eine digitale Krisenplattform. Im Ernstfall sollen große Stromverbraucher zentral erfasst und bei Bedarf zu Einsparungen oder vorübergehenden Abschaltungen verpflichtet werden.“
https://www1.wdr.de/wirtschaft/bundesnetzagentur-plan-notfall-stromkrise-100.html
👍
Das ist wichtig um die Sonnen und Windenergie zu speichern und nicht die Anlagen vom Strom zu nehmen zu müssen. Dadurch kann der Strom dann eingesetzt werden, wenn er benötigt wird. Schließlich ist gerade niedrig Wasser und ich bin froh das kein AKW in Deutschland ausgeschaltet werden muss, weil die Türme nicht gekühlt werden können.
Nicht die Türme müssen gekühlt werden, es sind die Reaktoren. Kohle- und Gaskraftwerke müssen übrigens auch gekühlt werden und benötigen Wasser.
Die Atomkraftwerke werden nicht wegen des Niedrigwassers abgeschaltet, sondern weil bei den jetzigen Temperaturen das Kühlwasser bei der Rückgabe in die Natur zu war ist und deswegen nicht eingeleitet werden darf.
Kernkraftwerke mit Kühltürmen brauchen keinen Fluss. Es sind die ganz alten und nur wenige Kernkraftwerke, die zur Durchlaufkühlung einen Fluss brauchen.
Und was ist dein Punkt? Ist doch gut, Notfallpläne zu haben, oder?!
In der Zeit um die Amtsübernahme durch Friedrich Merz wurden als die wichtigsten Themen für Deutschland die zu hohen Energiepreise und die überbordende Bürokratie als erste auf der Liste genannt. Die entscheidende Frage lautet also: Wie wirkt sich der Energiespeicher auf die Preise aus? Ich vermute garnicht. Ist nur ein weiterer Marktakteur, der sich ein Stück vom (Förder)Kuchen holen will.
„Die entscheidende Frage lautet also: Wie wirkt sich der Energiespeicher auf die Preise aus? Ich vermute garnicht.“
Die schwäbische Hausfrau weiß:
Am sparsamsten/billigsten lebt man, wenn man vorhandene Geräte so lange ver-wendet, bis sie irgendwann ihren Geist aufgeben. Ganz egal, ob Waschmaschine, Rasierer oder Auto.
Entsprechend wäre es das günstigste gewesen, bestehende, funktionstüchtige Kraftwerke einfachen laufen zu lassen, bis sie irgendwann infolge von Materialermüdung/Reparaturanfälligkeit oder gestiegener Einkaufspreise für z.B. Kohle nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können.
Man nimmt dann die ältesten Kraftwerke nach und nach vom Netz und ersetzt die fehlenden Kapazitäten dann z.B. durch erneuerbare Energien.
So wäre es richtig gewesen!
Dass Einkaufspreise quasi über Nacht steigen können (Grüße aus 2022) oder Materialermüdung/Reparaturanfälligkeit am Beispiel eines AKW ein wenig schizophren erscheinen, dass ignorieren Sie in Ihrer wunderbaren Ausführung. Dass adäquate Ersatzleistung und dezentrale Netze sich auch nicht über Nacht aufbauen lassen, vermerken wir als belanglose Randnotiz.
Warum unterstellst du einer schwäbischen Hausfrau Dummheit?
„Die schwäbische Hausfrau“ würde keinen 30 Jahre alten Kühlschrank laufen lassen, weil sie genau wüsste, dass sich ein neuer schon nach wenigen Jahren aufgrund des geringen Energieverbrauchs amortisieren -und sie anschließend viel Geld sparen würde. Das Gleiche gilt für andere Haushaltsgroßgeräte und Leuchtmittel.
Kein anderes Volk auf dieser Erde ist so irre, dass sie ihre alte Industrie vernichtet, bevor die neue zu 100% läuft.
Früher sandte Gott zur Strafe Heuschreckenschwärme, jetzt schickt er die Grüne Sekte.
Es ist auch eher die Idee eines schwäbischen Hausmanns, Hochdruckdampfkessel von Kohlekraftwerken und Kernreaktoren einfach weiterzubetreiben, bis sie wegen Materialermüdung auseinanderfliegen.
Nein. Solche Energiespeicher sorgen langfristig für Unabhängigkeit von anderen Ländern. Und eines ist klar, Öl und Gas werden auf lange Zeit nur teurer. Insbesondere aufgrund immer mehr geopolitischer Kriege. Und der Quatsch mit den Atomkraftwerken ist ein Fass ohne Boden. Keine Versicherung ist bereit, für eventuelle Schäden aufzukommen. Und keiner will investieren. Das hat seinen Grund.
Ein Ernergiespeicher sichert Versorgungssicherheit. Nicht mehr und nicht weniger.
Interessante Vermutung, ist aber falsch. Einfach mal den Strommarkt (im Sommer) beobachten. Der spottbillige Solarstrom wird durch Batteriespeicher länger verfügbar gemacht, Lastspitzen und Preisspitzen für den Verbraucher abgefangen.
@Hans-Karl, wenn es Fritze Merz mit den Energiepreisen wirklich ernst gemeint hätte und gegen die Interessen seiner Klientellobbyisten gehandelt hätte, hätte er als erstes das Merrit-Order Prinzip abgeschafft. Dann könnte sich jede Energieform am Markt beweisen!
Nur am Meckern
Hast du nichts zu tun? Geh arbeiten!!!!!!!
Gute Nachrichten auf dem Weg zu einer sicheren, kostengünstigen Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien. In anderen Ländern müssen aktuell die „sicheren“ Atomkraftwerke abgeschaltet werden und große Gebiete haben gar keinen Strom mehr.
So ein Stuss. Waren alle bei Thermodynamik I auf dem Oktoberfest, oder wie?
Die Münch Energie GmbH tritt mit ihrem (echten) Namen auf. Die Inhaber und Mitarbeiter haben alle (mindestens) eine Ausbildung und verfügen über Jahrzehnte Erfahrung.
Du bist nur ein anonymer Troll vom Dorf. Du hast bisher in keiner Hinsicht mit Wissen oder Ahnung oder wenigstens Logik geglänzt.
Wie teuer war der Speicher? Wer hat ihn finanziert? Wie hoch waren und sind Fördermittel? Wieviel Fläche wurde in Anspruch genommen? Welche Nutzung gab es zuvor? Wie langlebig ist die Technik? Nichts davon steht in dem Werbeartikel der Landesregierung.
Beantworte all deine Fragen bitte zuerst und seriös in Bezug auf dein favorisiertes AKW, dann folgen die Zahlen für den Speicher!
Dann wirst du wohl oder übel dumm sterben.
Zudem ist bei den Atomkraftwerken bis heute nicht geklärt, in wen sein Vorgarten der Atommüller verbuddelt werden soll.
Sehr gut. Vielleicht hat Sachsen-Anhalt ja doch eine Chance in einer neueren Technologie, zumindest in Deutschland, gut zu sein. Das schafft Know How und Arbeitsplätze. Nur leider sieht es danach aus, als wäre es damit ab September wieder vorbei und dann haben wir wieder nur Harzer Blasenwurst.
In Leuna entsteht (oder ist die schon im Betrieb) die erste Bioraffinerie der Welt. Dann ist man bei Kunststoff nicht mehr auf Erdöl angewiesen.
Ich habe mal kurz überschlagen bei einer Last die 65MW benötigt (z.B. ein größerer Industriestandort) ist der Speicher gut um die PV-Erzeugung über die Nacht zu überbrücken. Dadurch wird auch noch das Netz entlastet, da die Elektroenergie dort bleibt wo sie erzeugt wurde und auch im Umkreis verbraucht wird. Im Radiobericht zu der Nachricht wurde gesagt, daß das Projekt ohne Zuschüsse und Fördergelder ausgekommen sei, Zitat „komplett privatwirtschaftlich finanziert“.
In Kalifornien decken solche Speicher inzwischen einen großen Teil der abendlichen Lastspitze, wenn alle nach Hause kommen. Früher waren das Gaskraftwerke. Kalifornien ist immerhin wirtschaftlich fast auf Augenhöhe mit Deutschland, wäre es ein eigenes Land.
Solche Technologien sind heutzutage wirtschaftlich betreibbar. Sie helfen den Stromerzeugern und entlasten zugleich die Preisspitzen für Verbraucher. Solch ein dynamisches, bezahlbares Stromsystem ist die Zukunft. Es ist noch einiges auf dem Weg zu tun, aber diese Projekte beweisen, wohin der Weg in anderen Ländern schon lange geht.
Warum ist unsere Jugend so ungebildet?
Bitte mal über die Sonnenscheindauer in Kalifornien kundig machen.
Warum nutzen sie nicht das Internet zur Bildung?
Und warum gibt es Bildungsmangel besonders bei denen, die in der Politik tätig sind?
„Kalifornien gehört mit durchschnittlich rund 3.000 Sonnenstunden pro Jahr zu den sonnigsten Regionen der USA. Der sonnigste Monat ist der Juli mit bis zu 12 Sonnenstunden täglich, während der Süden (wie Los Angeles oder das Wüstengebiet) im Schnitt fast 9 Sonnenstunden und der Norden knapp 7 Stunden pro Tag verzeichnet“ KI
Nennt andere dumm.
Kopiert unverstanden KI-Übersicht ohne weiteres.
Seid nicht wie Kurt! Bildet euch!
@Jonas Kurt: Ist der früh vergreiste Jonas Kurt so gebildet, dass er den von Herrn Neumann genannten Vergleichspunkt korrekt identifizieren kann?
Lese DbH zwar erst seit ein paar Wochen, aber eines habe ich bereits rausgefunden: Kommentare von Jonas Kurt und Henk sind so überflüssig wie ein Kropf.
Es ist auch ein gutes Zeichen, dass der Ministerpräsident (CDU) den Speicher lobt, während „seine“ Ministerin Reiche (auch CDU) permanent gegen solche Fortschritte arbeitet. Normalerweise sind Leute aus derselben Partei stets auf Linie, können aber gegen Physik und Vernunft glücklicherweise auch nichts ausrichten. Wer schlau ist, nimmt die Sache selbst in die Hand und handelt (PV, Wärmepumpe, E-Auto).
Es ist kein Fortschritt, es ist Geldverschwendung.
@Julius Neumann
Vor allen sind in den USA gerad die Bundesstaten Vorreiter, in denen Trump die fossilen Brennstoffe und Kraftwerke retten will.
@Kazan: Wo reiten sie denn? Und wohin?
Wollen wir wetten, dass die Grafik in Kalifornien anders aussieht?
https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE&stacking=stacked_absolute_area&interval=month&month=01
Es geht um Speicher, nicht um Erzeugung.
Da bin ich ja mal gespannt. ob die Strompreise so lukrativ sind, dass die Chemieindustrie nach BUNA und Leuna zurückkehrt.
https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2022/nachtleben/chemiepark-leuna-monster-auf-diaet
Ach nein: Erdöl und Erdgas fehlen ja.
BUNA ist kein Ort.
Den findet sogar Google Maps
„Heimatenergie“ – endlich wissen auch Elektronen, wo sie hingehören.
Gestern ein Beitrag im TV über den Speicher. Deutschland bräuchte von diese größe mindestens 80 Stück um irgendiwe etwas abgesichert sein zu können.
Speichert die Energiemenge, die das Kraftwerk Schkopau in einer halben Stunde bereitstellt. So ein Unfug, den alle mit völlig überhöhten Strompreisen finanzieren müssen.
Während die 285 Tonnen Kohle die im gleichen Zeitraum verbrannt werden (5 mio Tonnen pro Jahr Gesamtverbrauch) buchstäblich durch den Schornstein fliegen, übers Jahr gesehen unter anderem 110 kg Quecksilber und 60 t Feinstaub als Bonus mitbringen, hast du diese halbe Stunde aus dem Speicher jeden Abend wenn tagsüber der Speicher wieder aufgeladen wird.
Ist nur blöd, dass der Strom aus Schkopau 4mal so teuer ist.
Vom Co2-Fußabdruck ganz zu schweigen.
Denk nochmal drüber nach.
So. Und jetzt noch Strompreiszonen und aufgehört die fossile Energielobby zu pampern.
Schon würden sich Pläne von GasKathi und Co. von selbst auflösen.
Ab einer kritischen Kapazität von Batteriespeicher, sinkt bei weiterem Ausbau die Betriebsstundenzahl pro Speicher und erhöht die Stromkosten.