Reif für das Finale: HFC und Halberstadt blicken dem Showdown im Landespokal am Samstag Leuna-Chemie-Stadion entgegen
Die Bühne ist bereitet für das wichtigste Spiel der Saison: Am kommenden Samstag, den 23. Mai 2026, kommt es im Halleschen Leuna-Chemie-Stadion zum großen Showdown um den Landespokal von Sachsen-Anhalt. Um 13:30 Uhr stehen sich mit dem Titelverteidiger Halleschen FC und dem VfB Germania Halberstadt zwei alte Bekannte gegenüber. Es ist die Neuauflage des Finales von 2024 – und beide Mannschaften brennen darauf, die Trophäe am Finaltag der Amateure in den Himmel zu strecken.
Das Interesse in der Region ist riesig. Bereits im Vorfeld wurden über 4.100 Tickets abgesetzt. Während die Saalestädter auf den Heimvorteil setzen, rollt aus dem Harz eine regelrechte Reisewelle an. „Wir wissen, dass einige Busse unterwegs sein werden. Das Interesse im Umfeld ist wirklich gut“, freut sich Halberstadts Trainer Manuel Rost auf die Kulisse. Für seine Mannschaft gilt unterdessen das Motto: Aller guten Dinge sind drei. Nachdem die Germania in den vergangenen beiden Pokal-Aufeinandertreffenden dem HFC jeweils den Vortritt lassen musste, soll diesmal der große Coup gelingen.
Eine Pokalreise mit Höhen und Tiefen
Für den favorisierten Halleschen FC war der Weg ins Finale alles andere als ein Spaziergang. Auf der offiziellen Pressekonferenz blickte HFC-Trainer Robert Schröder auf eine durchwachsene, aber letztlich erfolgreiche Pokalsaison zurück: „Ich glaube, wir hatten viele Auf und Abs in den Pokalspielen, was die Performance angeht“, bilanzierte Schröder ehrlich. Die Reise begann in Weissenfels mit einem „sehr brisanten Spiel“ und führte unter anderem über ein Stadtduell gegen Turbine Halle. „Da haben wir uns, glaube ich, nicht ganz so mit Ruhm bekleckert“, gab der Coach schmunzelnd zu.
Doch mit fortschreitender Dauer des Wettbewerbs fand der HFC zu seiner Souveränität: „Speziell die letzten Runden waren dann immer souveräner, immer deutlicher, immer klarer – auch vom Ergebnis her.“ Diesen positiven Trend will Schröder nun auch im Endspiel fortsetzen: „Ich erhoffe mir, dass wir diesen positiven Trend in den Pokalergebnissen und auch in der Spielweise fortsetzen, dass wir an unsere Leistungsgrenze rangehen.“ Den Gegner aus Halberstadt werde man dabei keinesfalls unterschätzen: „Das ist ein Gegner, den wir sehr ernst nehmen und total respektieren.“
Psychologie, Taktik und die Bürde des Favoriten
Auf die Frage, warum sich Favoriten in solchen Endspielen oft schwertun – so wie der HFC im Vorjahr, als der Sieg erst spät unter Dach und Fach gebracht wurde – fand Schröder eine klare Antwort: „Pokalspiele muss man gewinnen. Da geht es nicht um das Wie, sondern es geht darum, zum Abpfiff ein Tor mehr zu haben als der Gegner. Das ist unser ganz großes Ziel.“ Schönheitspflege spiele in einem Finale eine untergeordnete Rolle. „Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters. Natürlich war das Pokalfinale letztes Jahr vielleicht ein Stück weit zäh, aber am Ende hat der HFC gewonnen.“
Es sei am Ende eine Frage der Psychologie und des Mindsets: „Manche kommen nicht an ihre Grenzen ran, andere Menschen wachsen über sich hinaus. Wir tun unser Bestes, dass wir über uns hinauswachsen, dass wir maximal an unsere Grenze rankommen und dann einfach ein rundes Spiel abliefern.“ Schröder forderte von seinen Schützlingen eine Balance im Stile von „Yin und Yang“ – eine Mischung aus hohem Ehrgeiz, Spielfreude und einer gewissen Leichtigkeit.
Zu verlieren habe der HFC entgegen der öffentlichen Meinung nicht mehr als der Regionalligist aus dem Harz. Angesprochen auf eine Formulierung, wonach eigentlich nur Halle in diesem Spiel etwas zu verlieren habe, entgegnete Schröder bestimmt: „Nein. Es stehen zwei Mannschaften im Finale. Eine Mannschaft wird gewinnen, und die, die gewinnt, ist der Gewinner. Die, die nicht gewinnt, ist der zweite Platz. Demzufolge kann der HFC der Gewinner sein – das wäre der optimale Fall –, und es kann auch Halberstadt der Gewinner sein. Also wir haben genauso viel zu verlieren und zu gewinnen wie Manuel und seine Mannschaft.“
Personelle Sorgen beim HFC
Ein kleiner Wermutstropfen trübt die Hallenser Vorfreude: Jan Löhmannsröben wird verletzungsbedingt definitiv ausfallen. Zudem steht hinter dem Einsatz von Lukas Ehrlich ein großes Fragezeichen, nachdem er im Training eine Blessur erlitten hat. „Ansonsten sind alle an Bord“, gab Schröder Entwarnung für den restlichen Kader.
Besonders reizvoll wird das Duell auch an der Seitenlinie: Die beiden Trainer Robert Schröder und Manuel Rost kennen sich bestens aus gemeinsamen Zeiten in Thüringen, wo sie einst zusammen ihre A-Lizenz absolviert haben. Am Samstag ruht die alte Kollegialität jedoch für mindestens 90 Minuten – dann zählt nur noch der Pott.
Bitte irgendwo auf einer Wiese im Nirgendwo,wo es keine Polizei und Straßensperrungen braucht 😡
Das wäre dann eher dein Platz für deine letzte Ruhe. Es braucht bei diesem Spiel weder Polizei noch Sperrungen.
Wie kommst du auf die Idee, dass es irgendwo keine Polizei oder Straßensperren braucht? Im Gegenteil, je weniger Infrastruktur vor Ort ist, desto höher ist der Aufwand für die Organisation eines solchen Spieles. Insofern ist das KWS der bestmögliche Ort für dieses Spiel. Sowohl im Stadion als auch im Umfeld liegen gute Erfahrungen zur Absicherung eines solchen Spieles vor.
Vermutlich bist du nicht einmal betroffen und bekommst von den Straßensperrungen und der Polizei gar nichts mit …
Aha…hast du dir deinen Quatsch mal selbst durchgelesen? Hoher Aufwand, bestmöglicher Ort, gute Erfahrungen mit den Sperrungen…..Wie hast du das geschafft, dich in jedem Satz zu widersprechen? Reife Leistung!
Und wie ich auf die Idee komme, dass es irgendwo keine Polizei und Sperrungen braucht….hmmm, nun ja…eigentlich ist es eher unüblich, überall Sperren zu errichten und Polizeipräsenz zu zeigen. Und deine Vermutungen kannst du gern für dich behalten. Und nochmal für dich…Bei diesem Spiel braucht es weder Straßensperrungen noch Polizei.
Vielleicht solltest du nochmal versuchen, den Text zu verstehen. Da widerspricht sich überhaupt nichts. Wenn du das selbst nicht erkennst, dann frag mal deinen Betreuer, der erklärt es dir bestimmt.
Die Vermutung war auch gar nicht auf dich bezogen, sondern auf den Kommentar, auf den ich geantwortet habe. Man erkennt das an der Kommentar-Struktur. Auch hier hilft dir dein Betreuer sicherlich weiter. Also wisch dir mal den Schaum vom Mund.
Und leider ist wegen den Idioten, die den HFC begleiten, immer Polizei notwendig. Und ich nenne diese ganz bewusst nicht HFC-Fans.
Das Pokalfinale ist noch nicht gespielt und es wird schon negativ beurteilt, unglaublich dumm.
Besucht mal ein Stadionkonzert inFFM,da weis man die Absperrung und Polizei zu schätzen,sonst droht absolutes Chaos.
Nur mal so am Rand.