17-Jährige wird am Hauptbahnhof Halle geschlagen und gewürgt

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11 Antworten

  1. 10010110​ sagt:

    Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahme konnte der 20-jährige syrische Staatsangehörige die Dienststelle wieder verlassen.

    Und warum hat man den nicht nach Rücksprache mit seiner Mutter in den nächsten Zug nach Damaskus gesetzt?

  2. Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

    weil er vermutlich einen Aufenthaltstatus für Deutschland hat, wahrscheinlich Asyl beantragt hat und deswegen derzeit nicht abgeschoben werden kann.

    Unser Rechtssystem lässt eine Vermischung von gewissen Tatbeständen nicht zu. Eine Straftat kann nicht automatisch zu einer Abschiebung führen. Das lassen unser nationales und auch internationales Recht nicht zu.

    Deswegen vertrete ich ein anderes Prinzip:

    Straftäter konsequent aus dem öffentlichen Raum nehmen!

    Völlig egal, ob ein Straftäter Deutscher oder Ausländer ist, braucht es eine strenge und konsequente Anwendung deutschen Rechtes. Unsere Gesetze sind ausreichend, sie müssen nur konsequent umgesetzt werden. Die Richter haben neben der Haftstrafe auch die Möglichkeit, Hausarreste, Fußfesseln, Sozialstunden oder Meldeauflagen zur Bewegungseinschränkung zu urteilen, so dass Straftäter sich auch ohne Haftstrafe nur noch eingeschränkt im öffentlichen Raum bewegen können. Zudem kann der Führerschein entzogen werden.

    Es ist völlig klar, dass Kriminalität nur dann sinkt, wenn Straftäter sich nicht mehr im öffentlichen Raum bewegen können.

    In diesem Kontext ist zu hinterfragen, warum Halle hier einen so hohes Defizit hat und warum in unserer Stadt sich eine solch hohe Anzahl an mehrfach verurteilten Gewaltstraftätern noch immer frei im öffentlichen Raum bewegen kann. Und das, obwohl die Polizei gute Verbrechensaufklärung betreibt. Hier gibt es offensichtlich Umsetzungsdefizite in unserem Rechtsstaat.

    Wir müssen das Problem von Gewaltkriminalität endlich ernst nehmen. Bei der Wahl zum Oberbürgermeister sollten wir genau hinschauen, wem wir diese Kompetenz zutrauen.

    • farbspektrum sagt:

      „Wir müssen das Problem von Gewaltkriminalität endlich ernst nehmen. Bei der Wahl zum Oberbürgermeister sollten wir genau hinschauen, wem wir diese Kompetenz zutrauen.“
      Primitives Wahlkampfgedöns.
      Ist der OB der Chef der Polizei? Ist der OB der Chef der Justiz? Wahrscheinlich weisst du auch nicht, dass die Justiz unabhängig ist.
      Wir sollten bei der Wahl genau hinschauen, welchem Parteikandidaten wir die Kompetenz zur Problemlösung zutrauen.

      • Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

        Politik hat etwas damit zu tun, in seinem Bereich das Mögliche zu tun.

        Und trotz Unabhängigkeit von Justiz hat das aktive Verhalten der Kommunalpolitik diirekt etwas mit der Sicherheit vor Ort zu tun. Geh mal in eine Wahlveranstaltung und befrag die Kandidaten. Du wirst erstaunt sein, welche Implikationen es gibt.

        Deine Bewertung als „primitives Wahlkampgedöns“ offenbaren deine limitierten Handlungsoptionen.

        • farbspektrum sagt:

          Ich habe zu viel Lebenserfahrung, um über Äußerungen auf Wahlveranstaltungen zu staunen. Dass die Grünen so beliebt geworden sind, denke ich, liegt auch daran, dass sie sich sehr vom herkömmlichen Politikergeschwurbel unterscheiden.

        • HansimGlueck sagt:

          Bemerkenswerte inhaltslose Sätze, muss man schon sagen:
          „Deine Bewertung als „primitives Wahlkampgedöns“ offenbaren deine limitierten Handlungsoptionen.“
          Was soll das bedeuten? Welche Handlungsoptionen gibt es?
          Soll Farbspektrum jetzt als selbsternannte Ordnungsmacht durch die Straßen ziehen? Wie viele „böse Menschen“ soll er bei der Polizei abliefern?

        • Jens Schmidt, Halle-Silberhöhe sagt:

          Wie soll die Kommunalpolitik etwas für die Sicherheit vor Ort tun? Straf- und Ausländergesetze werden vom Bund erlassen, Polizeigesetze vom Land, für die Polizei ist ebenfalls das Land zuständig, bei Bahnhöfen der Bund. Die Kommune kann nichts tun und deswegen ist Silbersacks Wahlkampf verlogen – eigentlich müsste er die CDU attackieren, Stahlknecht halluziniert lieber gesprengte Trafohäuschen herbei als etwas gegen echte Straftäter zu tun.

    • Sazi sagt:

      Wieviel mehrfach verurteilte Gewaltstraftäter halten sich denn derzeit in Halles öffentlichem Raum auf?

  3. Isab sagt:

    3.45 Uhr eine 13 jährige noch unterwegs ohne Begleitung einer Volljährigen? Wurde Jugendamt informiert ? Oder hat hier jemand 15.45 Uhr gemeint ?

    • Joker sagt:

      Die Frage stellte sich mir auch und vor allen was macht man 3.45 auf dem Bahnhof in Halle

      • 10010110​ sagt:

        Auf den Zug warten?

        Wäre es denn was anderes, wenn eine 24-jährige um 3:45 Uhr am Bahnhof geschlagen und gewürgt worden wäre?

        • Joker sagt:

          Auf den nach Nirgendwo?! Um die Zeit fährt hier nichts.

        • Batman sagt:

          Eine 17 Jährige beklingelt sich um diese Uhrzeit mit ihrer 13 Jährigen Schwester auf dem Bahnhof und Du wunderst dich, dass es Menschen irritiert?

          Wenn eine 24 Jährige geschlagen und gewürgt werden würde, wäre eben nur dies bedenklich. So ist dir Frage nach dem Jugendamt mehr als berechtigt.

          • 10010110​ sagt:

            Wo steht was von „beklingeln“? Warst du dabei? Und in welchem Gesetz steht, dass 13-jährige nicht um 3:45 Uhr draußen sein dürfen – noch dazu in Begleitung von 17-jährigen?

          • Logik sagt:

            Da wir nicht vor Gericht sind, gilt hier durchaus gesunder Menschenverstand. Ob zwei Minderjährige offensichtlich in einer fremden Stadt herumziehen sollten, hat wohl eher was mit Sozialisierung zu tun. Kannst Du natürlich nicht wissen.

            Das beklingeln ergibt sich dann eher aus der aus dem Tathergang. Aber die junge Dame hat sicher den Alkohol nur aus Spaß bei sich gehabt.

    • Rolf von Saxen sagt:

      Es war eine 17 Jährige.
      Man sollte schon den Artikel richtig lesen

  4. Olaf sagt:

    es ist eine Schand das Frauen belästigt werden egal ob 3:45uhr oder 12:03uhr. Noch viel schlimmer aber ist das es Menschen gibt die nicht sehen wollen von wem die größte Anzahl der Belästigungen aus geht. Menschen die in unserem Land leben und sich von unserem Geld ernähren haben sich gefälligst auch an unsere Gesetzen und Traditionen zu richten und diese zu respektieren. Wer das nicht möchte kann gerne mit dem nächsten Schlauchboot zurück in seine Heimat fahren.

    • Eine Frau sagt:

      „es ist eine Schand das Frauen belästigt werden…“

      Nein, Belästigungen und (in diesem Fall) körperliche Angriffe sind Straftaten.

      „Noch viel schlimmer aber ist das es Menschen gibt die nicht sehen wollen von wem die größte Anzahl der Belästigungen aus geht.“

      Das findest du viel schlimmer als die Tatsache der Belästigung bzw. des körperlichen Angriffs?

      „…haben sich gefälligst auch an unsere Gesetzen und Traditionen zu richten und diese zu respektieren.“

      Ja. Allerdings waren unsere hiesigen Traditionen (und Gesetze) oftmals alles andere als frauenfreundlich.

      „Wer das nicht möchte kann gerne mit dem nächsten Schlauchboot zurück in seine Heimat fahren.“

      Klar. Bloß wohin paddeln dann einheimische Männer, welche Frauen belästigen bzw. angreifen?

      Ich bin für klare Sanktionen. Mich kotzt nur dieser (männliche) Chauvinismus an!!!

      • Ein Mann sagt:

        Du hast ja immerhin verstanden, dass die Gesellschaft vor vielen Jahren mal nicht sonderlich Frauenfreundlich war. Das war aber im letzten Jahrtausend, aktuell werden wenn, nur noch Männer strukturell benachteiligt.

        Leider sind Chauvinisten und Feministen nicht die intelligentesten Menschen und nicht Ansatzweise zur Selbstreflexion fähig.

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