300 Flüge im Jahr: CDU gegen gewerblichen Hubschrauber-Landeplatz in Halle-Lettin

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18 Antworten

  1. War sagt:

    Na klar ist der CDU Stadtrat dagegen, warum auch immer. Sinnen sich lieber mal in den Fluglärm in Schkeuditz kümmern, da hätten sie schon mal längst dagegen sein können. Aber wahrscheinlich kennen die den Flughafen in Leipzig gar nicht

  2. Eh sagt:

    Fragt Mall die Lettiner, die sollten das entscheiden

  3. Fadamo Fadamo sagt:

    Welcher Politbonze wohnt denn da in Lettin, dass er dort keine Hubschrauberlandeplatz haben möchte ?Er sollte die Notwendigkeit sehen und die private Erholung anstellen.
    Die Bewohner ,die in der Einflugschneise Flughafen / Leipzig/Halle wohnen ,müssen auch den Krach ertragen.

    • xxx sagt:

      Und weil die Leute rund um Schkeuditz unter Fluglärm leiden, sollen es nun die Lettiner auch noch? Verquere Logik.

      • Grosser sagt:

        Hallo liebe Anwohner,
        bezugnehmend auf die Streuinformation (Flugblatt) mit dem Inhalt „ die Rüdenburgverwaltungs GmbH errichtet in Lettin einen Sonderlandeplatz mit unerträglicher Flugbelästigung zu Lasten der Anwohner“, möchte ich als Betreiber/ Antragsteller wie folgt dazu Stellung nehmen.
        1. Sonderlandeplatz für einen Helicopter im Gewerbegebiet Lettin….

        Es wurde durch uns das Sonderlanden, auf den bereits bekannten kleinen Platz, für den bereits bekannten kleinen Helicopter, wie jedes Jahr erneut (jetzt nach §6) für 2021 beantragt, welches immer ein Genehmigungsverfahren beinhaltet. Informationen zum Genehmigungsverfahren, im technischen Rathaus oder auch gern bei uns einzusehen!
        2. 300 Flüge im Jahr….

        300 Flüge im Jahr, ist die kleinste maximal Angabe, die wir bereits schon 2015, 2016, 2017, 2018, 2019 und 2020 im Anspruch hatten. Tatsächlich wie die meisten Lettiner wissen, haben wir auch in der Vergangenheit eine solche Flugbewegung nie durchgeführt.
        3. Unerträgliche Flugbelästigung zu Lasten der Lettiner….

        Wie auch die meisten Lettiner erfahren durften, haben wir steht’s darauf geachtet eben keine Belästigung zu Lasten der Anwohner (selbst nicht beim Wiederaufbau der Gewerbeflächen) zu verursachen und genau das soll und wird so bleiben!
        4. Überflug Lettin bzw. Heide Nord im Minuten Takt…..

        Selbstverständlich wird der Überflug angrenzender Ortslagen auch schon aus Aspekten der „goodairmanship“ vermieden. Der Umstand, dass für die schalltechnische Untersuchung gleichwohl Flugstrecken mit direkten Überflügen (Lettin / Heide Nord) abgebildet werden MÜSSEN, ist dem Bestreben geschuldet, dass der tatsächlich „schlechtesten Fall“ im Genehmigungsverfahren abzubilden ist!
        Wie auch in der Vergangenheit – „der Anflug ist aus Westen kommend und der Abflug erfolgt in Richtung Westen“ vom Platz. Keine direkten Überflüge in Lettin oder Heide Nord!
        5. Der Antragssteller – Betreiber des Gewerbegebietes, hat keinen Nutzwert, schafft keine Arbeitsplätze……

        Auch diese Aussage ist nicht ganz richtig – wir könnten wieder Unternehmen ansiedeln und tatsächlich haben wir bis heute bereits fast 50 Arbeitsplätze in Lettin schaffen können. Weitere Arbeitsplätze sind geplant!
        Liebe Anwohner, nutzen Sie bitte die Möglichkeit, sich selbst Einsicht vom Genehmigungsverfahren zu verschaffen oder auch gern offene Fragen direkt an uns zu stellen – bevor Sie durch falsche bzw. Falsch verstandene Informationen, eine uns gegenüber unfaire Endscheidung treffen.
        Mit besten Dank und Grüßen,
        Ihr Achmed Großer (Anwohner und Lettiner seid 1992)

        • Anwohner sagt:

          Warum gab es eine Infoveranstaltung, wenn alles so bleiben soll wie es ist? Fand diese Infoveranstaltung jedes Jahr vor der erneuten Beantragung der Genehmigung statt? Ich wurde nie eingeladen. Bin in keiner Partei oder Verein.
          Warum steht im Antrag, dass sich mit den beantragten 300 Flügen die Frequenz zum Status Quo nur leicht erhöhen wird? Was ist denn der Status Quo? Wurde leider nicht in den Antragsunterlagen benannt.
          Warum beantragt man eine Genehmigung für Mo-So von 7-22 Uhr? Ist das etwa auch nicht anders möglich zubeantragen? Kann ich mir kaum vorstellen. Außerdem hat man auch im Rahmen der Antragsunterlagen die Möglichkeit, schriftlich darzulegen,was man wirklich plant, falls das tatsächlich abweichend (hier weniger) von dem Beantragten ist.

    • Anwohner sagt:

      In Lettin gibt es auch Anwohner. Und die Widersprüche gegen das Genehmigungsverfahren werden durch die betroffenen Anwohner eingereicht. Es gibt keine Notwendigkeit für Hubschrauberflüge durch Privatunternehmen. Dafür haben wir in Oppin einen Flugplatz. Den Flugverkehr für den Flughafen Leipzig-Halle hört man in Lettin übrigens auch sehr gut und durch die geografisch erhöhte Lage am Ortsrand ziemlich laut.

      • Georg sagt:

        Lieber Anwohner, sind sie bereits durch diese Firma belästigt worden? Es gibt sie seit 5 Jahren und macht Rundflüge von Lettin aus. Es ist traurig das alle nur Schimpfen. Wie früher

        • Anwohner sagt:

          Bisher hielt sich die Belästigung zum Glück in Grenzen. Ca. 2 mal im Jahr 1019, wenn ich mich richtig erinnere. 2020 würde ich sogar gar nicht belästigt (zumindest nicht zu den Zeiten, an denen ich zu Hause war)! Nun hat man aber 300 Flüge zwischen Mai und Oktober beantragt und noch dazu in den Antragsunterlagen behauptet, dass das nur eine geringe Frequenzerhöhung zum Status Quo wäre. Sie werden mir sicher zustimmen, dass 300 Flüge im Vergleich zu 0 (in 2020) oder ca. 20-30 (an 2 Tagen in 2019) nicht nur eine leichte Frequenzerhöhung sind.

  4. JEB sagt:

    Pro Mitnutzung in Oppin. Man muss nicht überall neue Lärmquellen errichten.

    • Georg sagt:

      Es gibt keine neue Lärmquelle. Die Firma gibt es seit Jahren.

      • Anwohner sagt:

        Die Firma ist im letzten Jahr gar nicht geflogen,im Jahr davor vielleicht 2 mal. Im Antrag werden 300 Flüge zwischen Mai und Oktober beantragt. Bisher habe ich mich nicht belästigt gefühlt. 300 Flüge im „warmen“ Halbjahr würden mich sehr wohl belästigen.

        • KB sagt:

          Wenn du denkst es wurde letztes Jahr gar nicht geflogen und davor vielleicht 2 mal – wird wohl alles richtig gemacht um die Umgebung zu schützen 🙂 Die Firma gibt es seit 2015 und es gibt regelmäßige Flugtage.

  5. Oppiner sagt:

    Laut Angaben des Flugplatzes Oppin gab es im Jahr 2017 28660 Flugbewegungen!
    300 Flugbewegung im Jahr sind ein Witz, scheinbar muss hier jeder seinen Senf dazugeben dürfen! Weiterhin liegt der geplante Landeplatz außerhalb von Lettin, somit sehe ich kein tatsächliches Problem!

    • Anwohner sagt:

      Da es sich um ein amtliches Genehmigungsverfahren handelt, kann tatsächlich jeder seinen Senf dazugeben. Dafür leben wir ja in einer Demokratie.
      Der geplante Landeplatz ist übrigens sehr wohl in Lettin. Er liegt innerhalb des Stadtgebiets Halle (deshalb liegen die Unterlagen im technischen Rathaus in Halle aus) und innerhalb des Ortsteils Lettin. Das nächste Wohnhaus ist nur 360m entfernt. Viele Anwohner haben direkte Sicht auf das Gelände.

      • Oppiner sagt:

        🤣🤣🤣

        …ich wiederhole es gern nochmal!
        Laut Angaben des Flugplatzes Oppin gab es im Jahr 2017 28660 Flugbewegungen! 300 Flugbewegungen im Jahr sind ein Witz…

    • xxx sagt:

      „Weiterhin liegt der geplante Landeplatz außerhalb von Lettin, somit sehe ich kein tatsächliches Problem!“

      Das Problem ist aber zu hören, und zwar deutlich, wenn so ein Hubschrauber wenige hundert Meter neben der Ortschaft startet. Rate mal, warum die Piloten Gehörschutz tragen.

      • Oppiner sagt:

        Schau einer an, Hubschrauber sind laut wenn man drin sitzt!
        Komm doch mal nach Oppin, es gibt hier tatsächlich ca. 30 Familien die direkt am/auf dem Flugplatz wohnen!
        Hauptsache dagegen!!!

        • Anwohner sagt:

          Und die Familien finden das super? Haben die nicht Widersprüche gegen das Verfahren eingelegt? Wem es gefällt, der kann gerne neben einen Flughafen ziehen. Da habe ich nichts dagegen. Ich wiederhole mich auch gerne nochmal. Hier findet ein Antragsverfahren statt, gegen dass man Widerspruch einlegen kann. Wenn ich das als Anwohner nicht tue und dann hinterher rummeckere, habe ich mir das selbst zuzuschreiben.
          Und die Logik, dass in Oppin so viel geflogen wird, greift hier nicht. Wenn die Oppiner ein Problem mit ihrem Flughafen haben, dann müssen sie sich darum kümmern. Was ist das denn für eine Logik, zu sagen, in Oppin ist auch ein Flughafen? Demnach wäre es ja völlig ok, überall Flughäfen zu errichten, weil es ja in Oppin einen gibt. Hä?

          • Georg sagt:

            Bitte keine falschen Informationen geben, das haben Sie doch nicht nötig. Es geht doch nicht um einen Flughafen!!! nur einen Landeplatz und den gibt es bereits. Bei den Widersprüchen wissen sie sicher, das es vorgefertigte Unterlagen waren, die nur noch unterschrieben werden mussten. Bei mir war auch eine Dame, die mich ohne konkrete Information ihrerseits zum Unterschreiben drängen wollte. So viel zur eigenen Meinung und Demokratie.
            Was glauben Sie lieber Anwohner was passieren würde, wenn Oppin den Flughafen schließen müssten. Dann am besten gleich alle, da immer jemand dort wohnt. Wo wahren Sie doch gleich in den vergangenen Jahren im Urlaub??? Macht doch bitte nicht alles schlecht. Besonders in der heutigen Zeit brauchen wir Menschen, die etwas auf die Beine stellen.

  6. KB sagt:

    wenn ich es richtig verstehe, ist es nicht der Überflug über Wohngebiete, was für die CDU das Problem darstellt, es ist eher wichtiger, woher das Luftfahrzeug kam. In Oppin gestartete Hubschrauber sind doch nicht leiser … oder?!

    • Anwohner sagt:

      Nein. Es geht darum, dass hier in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern und Naturschutzgebieten ein Hubschrauberlandeplatz genehmigt werden soll. Das erzeugt eine starke Lärmbelästigung. In Oppin gibt es bereits einen amtlich genehmigten Flugplatz, auf dem der Antragsteller auch landen könnte. Es gibt also keine Notwendigkeit, an anderer Stelle weiter Anwohner und die Natur mit Lärm zu belästigen. Dass in Oppin laute Hubschrauber starten ist sicher richtig. Es ist aber genehmigt. In Lettin würde es beantragt und jeder Betroffene hat das Recht, dagegen seine Bedenken im Rahmen des Verfahrens zu äußern.

      • Hallenser sagt:

        Du würdest eine Genehmigung also akzeptieren?

        • Anwohner sagt:

          Nachdem eine Genehmigung erteilt wurde (falls es dazu kommt), erlaubt das Gesetz, weiter dagegen vorzugehen (Widerspruch einlegen). Ob ich oder andere Anwohner dies tun, weiß ich jetzt noch nicht. Wenn keine Rechtsmittel mehr zur Verfügung stehen, wird mir nichts anderes übrig bleiben, als eine Genehmigung zu akzeptieren.

          • KB sagt:

            Wie hier in anderen Kommentaren bereits erwähnt den Landeplatz und die Firma gibt es bereits seit 2015. Es handelt sich auch um einen Sonderlandeplatz und nicht um einen Verkehrslandeplatz. Somit ist hier nichts neues aus dem Boden gestampft worden.

  7. Carex sagt:

    Aus bitterer Erfahrung kann ich nur raten, sich zusammenzuschließen und privat einen Lärmgutachter zu beauftragen, um die Berechnungen zu überprüfen. Lärmberechnungen und -gutachten sind sehr fehleranfällig! Ist Lettin ein Allgemeines Wohngebiet, dann gelten dort besondere Gesetze! Immerhin verteilen sich die geplanten 300 Flüge ( 300 Starts + 300 Landungen!) auf ca.180 Sommertage….

    • Georg sagt:

      Woher nehmen Sie denn Ihr Wissen, was die 180 Sommertage angeht. Auch Sie waren nicht auf der Info Veranstaltung im vergangenen Jahr, sonst würden Sie nicht solche Dinge schreiben. Übrigens: Wissen Sie wo der Hubschrauber rein fliegt?
      0- Lärm für die Anwohner. Bitte machen Sie sich erst Kundig bevor Sie sich äußern.

      • Anwohner sagt:

        Das stimmt nicht. Es gibt sehr wohl Lärm für die Anwohner. Ich wohne dort (weniger als 500m entfernt mit freiem Blick auf das Gelände) und habe das schon erlebt. Wenn dies nur an ein oder zwei Tagen im Jahr stattfindet, nehme ich das zähneknirschend hin (andere Anwohner sind da nicht so entspannt). Wenn dies an deutlich (!!!) mehr Tagen stattfindet, nutze ich mein gutes Recht und lege im Rahmen des amtlichen Verfahrens Einwände ein.

  8. KGS sagt:

    Da will also ein privates Unternehmen einen eigenen Hubschrauberlandeplatz, keine 2 Flugminuten vom Verkehrslandeplatz Oppin entfernt errichten…Nachtigall ick hör dir trapsen. Da würden mich echt die Gründe interessieren.

    Das macht überhaupt keinem Sinn. Weder aus rechtlicher noch aus logischen Gründen.

    Ironisch gefragt…
    Dieses Unternehmen will ja wohl nicht die 3,08€ Landegebühren sparen, welche auf dem Verkehrsflughafen für Halle in Oppin aufgerufen werden?

    Oder ist der Transfer per Taxi dort hin zu teuer?

    Hat der bisher im verborgenen agierende Mister Moneysack etwa die Nase voll vom Verkehr in der Stadt und will seinen Allerwertesten künftig vom Sofa aus vor der Tür in den Heli wuchten?

    Übrigens…ein Plädoyer pro Nordumfahrung u d Saaleübergang Höhe Hafen.. Mit dieser wäre er so schnell in Oppin….

    • Norman Steinert sagt:

      In unter 2 Minuten von Lettin nach Oppin? Sind es nicht eher 8 Minuten mit dem Helikopter? Da ich das öffentliche Straßennetz in der Gegend nicht gut kenne, würde ich mal von eine guten Stunde ausgehen. Stimmen Sie mir zu? 😉

    • Norman Steinert sagt:

      Erneuter Versuch einen Kommentar zu schreiben.

      In unter 2 Minuten von Lettin nach Oppin? Sind es nicht eher 8 Flugminuten mit einem Helikopter? Da ich das öffentliche Straßennetz in dieser Gegend nicht allzu gut kenne, gehe ich von ca. einer Stunde mit dem Pkw aus. KGS stimmen sie mir zu? 😉

  9. Radler5 sagt:

    Ich benötige den Landeplatz, um die Saale mit meinem Rad im Schraubhuber zu überqueren.

  10. passant sagt:

    Erstens gibt es bedeutend ruhigere Möglichkeiten, sich Halle und seine Umgebung von oben anzusehen, die bunten Heißluftballons zwischen Frühjahr und Herbst zeugen davon.
    Zweitens hören die Bewohner um Lettin, Kröllwitz, Heide-Nord, Heide-Süd etc. die Rettungshubschrauber, die das Klinikum in Kröllwitz notwendigerweise anfliegen.
    Drittens werden auch die Flugbewegungen um den sich permanent vergrößernden Flughafen Halle-Leipzig mehr und belasten inzwischen auch vorher weniger betroffene Gebiete.
    Viertens stellt der Plan eine zusätzliche, vermeidbare Lärm- und Störungsquelle auch für die Tierwelt dar.
    Fünftens sollten Gemeinwohlinteressen Vorrang vor Einzel- und Profitinteressen haben.
    Sechstens wären entsprechende Qualifikationen in der Flugbranche sicherlich in Bereichen zugunsten der Allgemeinheit (z.B. in Rettungsdiensten) besser aufgehoben.

  11. Anwohner2 sagt:

    Hallo,

    http://www.dfld.de/Mess/ShowTrack.php?R=9&S=25&D=05.01.2021&TT=3

    Ich hoffe ich darf diesen Link hier reinstellen.
    Unter gewissen Wetterbedingungen wissen die Lettiner/Dölauer schon was Fluglärm bedeutet.
    Bin auch nicht für einen neuen Landeplatz für private Zwecke.

  12. Georg sagt:

    Ich finde es schon sehr bedenklich, das Herr Scholtyssek mit seiner CDU auf einen fahrenden Zug aufspringt ohne zu wissen, wo dieser herkommt und welches Ziel er hat. Will damit sagen, das die Informationen die er in diesem Artikel angibt von jemand anderes sein müssen und er verbreitet diese, ohne sich selber kundig gemacht zu haben. Nur im Amtsblatt zu lesen reicht manchman nicht aus. Sinnvoll ist es besonders als Politiker, sich Hintergrundwissen einzuholen. Ich als ebenfalls Lettiner kann ja die Sorgen der Menschen verstehen wenn mir gesagt wird: neuer Flughafen, da müssen wir etwas dagegen tun. … Ich bin aber kein Mensch der Meckert ohne die Hintergründe zu kennen. Also bin ich der Einladung gefolgt, die im Vergangenen Jahr im Industriegebiet angeboten wurde und wo es genau um dieses Vorhaben ging. Ich weiß auch, das der Stadtrat, Bürgermeister und diverse Ämter eingeladen waren also auch sie Herr Scholtyssek. Ich kann mich aber beim besten Willen nicht an sie, oder einen anderen Vertreter der Stadt Halle erinnern. Auch aus Lettin waren leider nur wenige gekommen.
    Für mich war diese Veranstaltung jedenfalls sehr informativ und es gibt für mich keinen Grund gegen dieses Vorhaben zu sein.
    Die Firma gibt es übrigens schon seit 5 Jahren und ich kenne niemanden, der sich in irgendeiner Weise durch Lärm belästigt gefühlt hätte. Wir sollten Dankbar sein, das überhaupt jemand in der ehemaligen „Müllhalde“ Porzellanfabrik etwas tut und diesen alten Schandfleck von Lettin wieder Leben einhaucht. Meine Bitte an sie alle ist: Erst sich wirklich kundig machen, bevor man gegen etwas ist. Sprechen sie doch einfach mal mit dem Inhaber der Firma.

    • Anwohner sagt:

      Ich habe mich kundig gemacht. Und zwar nicht, indem ich mir von Betreiber des Hubschrauber-Unternehmens irgendetwas habe erzählen lassen, sondern in dem ich mir die Antragsunterlagen durchgelesen habe. Das ist nämlich am Ende das, was zählt. Auf Grundlage des Antrags wird eine Genehmigung erteilt, nicht auf Grundlage der Aussagen des Betreibers. Und diese Genehmigung kann dann genutzt werden.
      Die Anwohner, die in unmittelbarer Nähe wohnen und von dem Lärm betroffen sind, wurden zu keinem Infotermin eingeladen. Sie wurden auch später durch niemanden informiert. Die Information über das Vorhaben war einzig und allein dem Amtsblatt zu entnehmen.
      Dass es das Unternehmen seit 5 Jahren gibt, tut hier nichts zur Sache. Die Rüdenburger Verwaltungs GmbH hat 300 Flüge beantragt (übrigens nicht der Betreiber des Hubschrauber-Unternehmens!). Das ist ein Fakt. Eine entsprechende Genehmigung würde es erlauben, dies auch durchzuführen.
      Die wenigen Flüge, die bisher durchgeführt wurden, waren sehr laut. Da dies nur an wenigen Tagen stattfand, haben die meisten Anwohner das einfach akzeptiert. 300 Flüge wollen die meisten Anwohner jedoch nicht.

  13. BW sagt:

    Immer weiter dagegen, wie krank??
    Wahnsinn, am Lutherplatz landet doch tatsächlich mehrmals und öfters ein Rettungshubschrauber, meistens in Rot, manchmal in Gelb, macht Lärm und viel Dreck. Dagegen angehen???

    • Anwohner sagt:

      Rettungshubschrauber sind was anderes als private Hubschrauberflüge. Klar ist das laut,aber da geht es um Menschenleben. In Lettin sieht man übrigens auch oft Rettungshubschrauber, die von der Autobahn Richtung Krankenhaus Dölau oder UKH fliegen. Da sagt keiner was. Die Flüge von und nach Leipzig nehmen auch zu. Das hört man in Lettin auch deutlich. Dass da jetzt noch unnötige Freizeitflüge hinzukommen müssen, wenn es in der Nähe einen Ort gibt, der dies ermöglicht, ist nicht nachvollziehbar. Das aktuell laufende Antragsverfahren erlaubt es Betroffenen, ihre Einwände dagegen vorzubringen. Und genau dies geschieht jetzt. Ich weiß nicht, ob Sie tatsächlich gegen den Einsatz von Rettungshubschraubern vorgehen wollen? Ich würde es jedenfalls nicht tun.

  14. Norman Steinert sagt:

    Kennen wir das nicht alle? Man sagt zu seinen Kindern „Heute gibt es Seelachs mit Kartoffelbrei“. Welche Antwort bekommen man zurück? „Das esse ich nicht“. Sagt man ihnen „Es gibt Fischstäbchen“ dann leuchten die Augen.

    Der Fisch bleibt der selbe, nur sieht er anders aus.

    Etwas ändern tut sich doch für die Bewohner aus Lettin nicht. Das Unternehmen sowie den kleinen Landeplatz gibt es doch schon seit Jahren.
    Wie ich erfahren habe gab es im letzten Jahr auch eine Info-Veranstaltung. Da hätte man seine Fragen stellen können.

    Ich denke, wenn man vor Ort gewesen wäre, hätte man vielleicht verstanden dass sich wie beim Fischstäbchen und dem Seelachs, nur der Name und etwas die Optik ändert. 😉

    • passant sagt:

      Es geht hier nicht um Fischstäbchen am Küchentisch sondern um eine vermeidbare Lärmbelästigung, die hunderte Einwohner aus dem Umland betrifft. Die eigene Freiheit sollte da seine Grenzen haben, wo man die Freiheit anderer einschränkt.

      • Norman Steinert sagt:

        Frau oder Herr Passant,

        mit diesem Beispiel wollte ich Ihnen nur zeigen, dass es nicht MEHR Flugverkehr geben wird. Das Unternehmen wird, wie in den Jahren zuvor, seine gewerbliche Tätigkeit vom Gewerbepark aus durchführen.

        Insofern ist die Aufregung nur dem angeblich neuen Flugplatz geschuldet, den es schon Jahre gibt. 😉

        Auf der Info-Veranstaltung hätte man seine Fragen und Ängste anbringen können.
        Aber da muss man halt wirklich vor Ort sein und mit den Menschen sprechen. Unter Pseudonym im Internet kann jeder auf die Trommel schlagen.

        • passant sagt:

          Dann stellen Sie bitte richtig, wenn im Artikel oben Informationen falsch sind oder Informationen fehlen. Wie man dem Artikel entnehmen kann, werden 300 zusätzliche Rundflüge jährlich aus touristischen Zwecken von Lettin aus geplant. Warum schreiben Sie dann, es wären nicht mehr Flüge? Rundflüge zur Bespaßung der Leute werden natürlich nicht über dem Acker stattfinden, sondern entlang der Saale, über der Heide, über Wohnsiedlungen, also genau da, wo Menschen sich auch mal entspannen und erholen wollen-einige der wenigen Rückzugsgebiete für Mensch und Tier in Halle. Und das von Montag bis Sonntag! In der jetzigen Zeit liegen bei vielen Menschen ohnehin die Nerven blank. Sie tun den Anwohnern keinen gefallen, denken Sie mal darüber nach.

          • Norman Steinert sagt:

            Im Artikel steht dass 300 Flüge beantragt werden. „Zusätzlich“ ist in dem Fall eine Falschaussage Ihrerseits. Laut des Betreibers wurde diese Menge an Flügen jedes Jahr beantragt. Wie kommen Sie auf ZUSÄTZLICH?

            „Sie tun den Anwohnern keinen Gefallen?“ Mit meiner Meinung und meinen Kommentaren?

        • Anwohner sagt:

          Ich kann mich in den letzten Jahren nicht an 300 Flüge pro Jahr erinnern, auch nicht an 150, falls dieses (falsche) Argument jetzt kommt.
          Zur Infoveranstaltung wurden die Anwohner nicht eingeladen. Da kann man natürlich schön von irgendwelchen Infoveranstaltungen erzählen,wenn man nur ganz gezielte Personengruppen eingeladen hat. Und um es nochmal zu sagen: der Antrag ist ganz klar und für jeden im technischen Rathaus einsehbar. Es sind 300 Flüge beantragt. Das ist der Fakt.

          • Oppiner sagt:

            @ Anwohner

            Du gehst ja ab wie ein Zäpfchen! Ich wünsche dem Antragsteller viel Erfolg und hoffentlich viele Flugtage in Lettin, mich haben Sie als Kunde gewonnen!

            PS: in Oppin gibt es keine renitenten Hubschraubergegner, hier findet tatsächlicher Flugbetrieb statt im Einklang mit der ansässigen Bevölkerung!

  15. En sagt:

    Ich muss nicht fliegen, mir reicht es zu Fuß an der Saale zu spazieren und er fliegen muss der sollte nach Oppin fahren so einfach geht das. Lettin braucht solchen Luxus für andere nicht.

  16. ichbinelvis sagt:

    Ist eh nur ein Fake-Antrag, der so unvollständig gestellt wurde, dass er nur abgelehnt werden kann.

    • Georg sagt:

      Bitte bringen Sie doch Fakten zum Thema Fake- Antrag. Würde mich interessieren.
      Ich habe das Gefühl, einige der Schreiber sind einfach nur frustriert und unzufrieden mit sich und ihrer Situation.
      Wie ich schon geschrieben habe, freut Euch doch einfach, das aus dem Lettiner Schandfleck endlich etwas gemacht wird. Macht nicht alles kaputt was gut ist. Das hatten wir doch schon.

  17. Verkehrsplaner sagt:

    Ich würde mir wünschen, die CDU Halle würde so gegen Autolärm vorgehen, wie sie gegen Hubschrauberlärm vorgeht.

  18. Carex sagt:

    @ Georg
    Tatsächlich bezieht sich mein Beitrag ausschließlich auf die Meldung von “ Du bist Halle „. Von Lettin wohne ich weit weg, habe aber einschlägige Erfahrungen mit unzulässigen Motorenlärm in der Nähe einer Wohnbebauug.
    Mai-Oktober = ~ 180 Tage: zugegebenermaßen sind darunter ein paar Herbsttage!

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