395 von 1.000 Sachsen-Anhaltern sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt

Zur Jahresmitte 2022 waren 864 407 Sachsen-Anhalterinnen und SachsenAnhalter sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Wie das Statistische Landesamt weiter auf Grundlage von Zahlen der Bundesagentur für Arbeit mitteilt, waren das 0,5 % mehr als am 30. Juni 2021. Bedingt durch den Bevölkerungsanstieg in 2022 gingen bezogen auf 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner damit Ende Juni 2022 (395) weniger Personen mit Wohnort in Sachsen-Anhalt einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach als Ende Juni 2021 (396).

In regionaler Betrachtung stachen 2 Gemeinden im Burgenlandkreis, Meineweh (480 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte je 1 000 Wohnhafte) und die Stadt Osterfeld (479 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte je 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner) mit den höchsten Werten hervor. In der Hansestadt Havelberg und der Stadt Ballenstedt waren hingegen bezogen auf 1 000 Personen der allgemeinen Bevölkerung 284 bzw. 288 Menschen in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung.

Im Juni 2022 hatten 804 195 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ihren Arbeitsort in Sachsen-Anhalt. Hierzu gehörten auch 721 029 Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter, die ihre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im eigenen Bundesland ausübten.

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Keine Antworten

  1. Otto der Chiller sagt:

    Einer muss also für zwei weitere kleechen jehen. Zum Glück mache ich es richtig und mache hier nischt mehr dank Bürgergeld.

  2. ICH sagt:

    Das ist eine komplett sinnlose Statistik, wenn keine weitere Aufsplittung derer erfolgt, die offenbar nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Das können ja zB Kinder sein, das können aber auch Rentner sein oder eben Leute, die im beschäftigungsfähigen Alter sind, aber keiner Arbeit nachgehen wollen/können/dürfen oder lediglich einen Mini-Job ausüben.

  3. PaulusHallenser sagt:

    Beschäftigungsquoten unter 50% sind ein sehr bedenkliches Zeichen. Immer weniger Leistungsträger müssen für immer mehr Leistungsempfänger arbeiten und zahlen.