450.000 Euro Schaden: Razzia gegen Fahrkartenbetrüger auch in Sachsen-Anhalt

Die Bundespolizei hat in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt eine Großrazzia gegen Fahrkartenbetrüger durchgeführt. Ermittelt wird gegen 20 Beschuldigte nigerianischer Nationalität zwischen 21 und 48 Jahren. Rund 350 Beamte sind bei der Razzia zum Einsatz gekommen.

Die Verdächtigen sollen in den vergangenen zweieinhalb Jahren mindestens 13.300 betrügerische Online-Ticket-Buchungen vorgenommen haben, wodurch ein Schaden von ca. 450.000 Euro entstanden ist. 

Dabei gingen die Täter planvoll und geschäftsmäßig vor: Im Schutz der Anonymität des Internets buchten sie mit „gephishten“ Kreditkartendaten Online-Tickets, ohne dass dafür letztlich ein Entgelt entrichtet wurde. Die so betrügerisch erlangten Fahrausweise wurden von den Ticketbuchern selbst genutzt oder über ein Netzwerk von Verteilern an einen Personenkreis von insgesamt ca. 2.500 Nutzern gegen einen verminderten Ticketpreis zur Verfügung gestellt. Die Absprachen und Verteilung der Online-Tickets erfolgten über Social-Media-Profile.

Den Tätern kam die Bundespolizei nach Meldung der Deutschen Bahn auf die Schliche. Eine eigens für die Bekämpfung von Computerbetrug eingerichtete Ermittlungsgruppe bei der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung München übernahm die umfangreichen Ermittlungen, in deren Ergebnis die Täter trotz versuchter Verschleierung ihrer Identität im Internet zweifelsfrei ermittelt werden konnten. Aufgrund des durch die bundespolizeilichen Ermittlungen festgestellten dringenden Tatverdachts erließ das Amtsgericht Traunstein nun unter anderem 21 Durchsuchungsbeschlüsse und 5 Haftbefehle.

Beim heutigen Großeinsatz gelang die Vollstreckung von Untersuchungshaftbefehlen gegen die fünf Hauptbeschuldigten sowie die Sicherstellung von umfangreichem Beweismaterial, darunter insbesondere der bei der Tatausführung genutzten Smartphones und Computer. Letztere werden nun durch die speziell auf die Bekämpfung der organisierten Kriminalität im Bereich Cybercrime ausgerichtete Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung München ausgewertet.

Die Ermittlungen dauern an, aufgrund der laufenden polizeilichen Maßnahmen können derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden.

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8 Antworten

  1. Hallenser sagt:

    Und ich wundere mich immer wieder ,woher die Fälscher immer das viele Geld für ihre Weltreisen herhaben.
    Ja ,wenn mit den ausländischen Mitbürgern geredet wird, erzählen sie sehr viel, wo sie schon überall waren. Man muss nur mit und nicht über sie reden.

    • RMH sagt:

      Das sind sind für mich keine ausländische Mitbürger, sondern kriminelle Ausländer.

      • Cybertroll sagt:

        Der Begriff „Bürger“ definiert sich von „bürgen“ und somit
        ist alleine die Bezeichnung „Bürger“ schon fehl am Platz.
        Von „Mitbürgern“ kann entsprechend keine Rede sein.
        Die einzigen die in diesem Land „bürgen“ zahlen nämlich
        Steuern und dadurch erst werden sie zu bürgenden Bürgern!

  2. Malte sagt:

    Noch erstaunlicher ist es, daß Schwarzfahrer (i.w.S.) dann auch keine gültigen Fahrkarten vorweisen können…

  3. 123 sagt:

    Ab Inden nächsten Flieger.

  4. Karl sagt:

    Hoffentlich erfolgt sofortige Ausweisung der Straftäter.Samt Sippe raus das Volk.

  5. Karl sagt:

    Wir müssen als erstes an uns denken Arbeitszeit erhöht sich, bis zur Rente. Wir brauchen keine die nur die Annehmlichkeiten bekommen, wer nicht arbeitet raus.

  6. zwurbel sagt:

    Nigerianer sollten nicht abgeschoben werden. Sind doch Computerexperten. Zocken doch alte Damen von Nigeria aus, mit Liebesbeschwüren ab. (Spass). Frage mich sowieso warum sich so viele Nigerianer in Deutschland aufhalten. Dieses Jahr sind schon wieder 1100 eingereist und haben Asylanträge gestellt, davon sind nur 9,5 % als schutzbedürftig anerkannt worden. Also hätten ca. 1000 schon nicht mehr hier sein dürfen. Schon seltsam, das sich hier auch die nigerianische Mafia, wie in Italien ausbreiten kann. Wann begreifen das die Politiker endlich, das die meisten nach Deutschland eingereisten männlichen Ausländer im Schlaraffenland Germoney früher oder später kriminell werden. Habe gerade in MDR aktuell eine Mitteilung über den Ticketbetrug gesehen. Die Meldung war“ 20 Männer aus Bayern, NRW und Sachsen-Anhalt waren an dem Betrug beteiligt“ Kein Wort über die Nationalität. Man will ja keinen verschrecken, so vor der Bundestagswahl. Wo ist der Bildungsauftrag des ÖR wahrheitsgetreu, parteineutral zu berichten. Einfach lächerlich.